
Dieser durchaus empfehlenswerte Artikel von Dr. Marcel Bresink erinnerte mich daran, dass ich irgendwann vor langer Zeit mal eine Lizenz seiner Software TinkerTool System 1 gekauft, aber mehr oder weniger nie benutzt hatte. Klingt seltsam, ist aber so. Ihr wisst, das Alter…
Vielleicht ist ja nicht nur eine beginnende Demenz daran Schuld, sondern auch die Fülle von Tools, die auf meiner Platte mehr für Unübersichtlichkeit sorgen, als dass sie nützlich sind. Ob Cocktail, MainMenu, AppZapper oder auch Xslimmer – für jedes Wehwehchen gibt’s ein Mittelchen. Und wo wir gerade bei Floskeln sind – viele Köche verderben den Brei.
Schaut man sich mal die aktuelle Version TinkerTool System 2 genauer an, fällt auf, dass dieses Tool all die Funktionen vereint. Was macht man also in der Testphase, die man zur Verfügung hat? Richtig – alles ausprobieren, was der Doktor da programmiert hat. Und siehe da, das Tool besitzt eine Wunderheilungskraft. Seit ewigen Zeiten plagt mich nämlich der nicht funktionierende Ruhezustand meines MacBook Pros. Ihr ahnt es sicher, er funktioniert nach dem Rundumschlag wieder wie er soll. Keine Ahnung, welche Funktion genau nun dafür gesorgt hat, die Dankbarkeit war jedoch so groß, dass ich auch Version 2 gekauft habe. Mit dem Unterschied, dass diese nun nicht auf der Platte vermoddern wird!

Gute Neuigkeiten für Schreiberlinge mit Hang zum Nichtlinearen: Nach vier Jahren veröffentlichen Literature & Latte die zweite Version ihrer erfolgreichen Autorensoftware Scrivener. Das Programm wird Ende Oktober erscheinen und wie bisher auf allen Macs (auch PowerPC) ab OS X 10.4 laufen. Wer Scrivener 1.x nach dem 1. August gekauft hat, bekommt das Upgrade gratis.
Die Mitteilung in Keiths Blog macht klar: Scrivener 1 war etwas Neues – und Scrivener 2 soll das werden, was Scrivener immer hätte sein sollen. Das Programm stellt mehr Evolution statt Revolution dar. Aber hier scheint für einmal diese Weiterentwicklung geglückt: Die Verbesserungen und Erweiterungen im Detail klingen vielversprechend.
„Sammlungen“ (ad-hoc Restrukturierung des Binders, z. B. nach Suchkriterien) und die Möglichkeit, bei Schnappschüssen wie in einer Entwicklungsumgebung Unterschiede hervorzuheben erscheinen mir praktisch. Andere werden sich darüber freuen, dass Scrivener 2 einen Layout-Modus anbietet: Dieser ist nicht exakt, reicht aber dicke aus, um z.B. als Drehbuchautor ohne Export die Länge eines Dokuments abzuschätzen. Verbesserter Export nach Final-Draft und die einfachere Benutzerführung im Ausgabe-Fenster werden ihr übriges tun, dass Scrivener mehr TV- und Radiomenschen ansprechen kann. Wer ohne solche speziellen Anforderungen gerne ein bisserl mehr WYSIWYG hätte kann sich ebenfalls freuen – Scrivener bietet im Texteditor auf Wunsch ein Formatierungsband ähnlich Apples Pages an. Wer gerne händisch seine Texte formatiert kommt so deutlich bequemer zum Ziel als zuvor.
Scrivener 2 wird gegen Ende Oktober lieferbar sein. Das Programm wird minim teurer: Die Vollversion kostet $ 45 (Studiversion $ 39), Updates von Scrivener 1.x gibt’s für $ 25. Freuen dürfen sich Kunden, die Scrivener 1.x seit dem 1. August 2010 gekauft haben: Das Update auf die Zwei ist dann kostenlos.
Tipp: Literature & Latte passen wegen der „Grace Period“ ab dem 17. September die Preise für Scrivener 1.x auf das Niveau von 2.x an. Wer also fünf Dollar sparen möchte sollte bis Freitag zulangen.
Natürlich werde ich Scrivener 2 auf Herz und Nieren prüfen. Stay tuned.
iTunes 10 ist eigentlich ganz gut gelungen, das „Grau in Grau“ ist zwar sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber schick ist es trotzdem. Doch das neue iTunes Icon sorgt bei allen „designverwöhnten Apple Fans“ (JA, wir sind die Typen die Helvetica Neue von Helvetica unterscheiden können) für entsetztes Kopfschütteln. Was ist da nur schief gelaufen? Benutzen die Jungs bei Apple seit dem Streit mit Adobe keinen Photoshop mehr ? Oder haben sie eine interne geheime Regel, die besagt, dass am 12. Tag eines Monats der 3. Praktikant nackig tanzend das Icon für Version 10 malen muss? Mittlerweile hat die Meckerei über das Icon so überhand genommen, dass es nun einen Twitter Account vom iTunes Icon gibt, welcher auf alle Meckerköpfe mit Freundlichkeiten wie: „I hate you and your shitty avatar, too.“ antwortet.
Dennoch haben sich verschiedene Designer daran gesetzt und neue (schickere) Icons erstellt. Ich möchte euch nun kurz meine drei Lieblings „alternativ“ Ions vorstellen:
Das erste Icon kommt von Dan Wiersema einen Graphic Designer aus Florida und ist relativ nahe am „neuen“ Design, jedoch etwas 3D artiger und in verschiedenen Farben.

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Das zweite Icon ist von MattiasEkstrom und war laut eigenen Angaben das „erste neue iTunes 10 Icon“.

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Das letzte und meiner Meinung nach schickste Icon (habe ich selbst in Benutzung) haben die Jungs von der Iconfactory (verantwortlich für das Twitterific Icon etc.) erstellt.

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Um die Icons zu ändern, empfehle ich CandyBar, aber es gibt auch eine manuelle Variante. Bitte beachtet, dass ihr euch eventuell einmal ab-/anmelden müsst, damit ihr das neue Icon seht.
Eine kleine Zukunftssatire (Version 1.0)
Von Lars Kaprolat
Wir befinden uns im Jahr 2037 – die Menschheit hat es vollbracht ihr eigenes Gehirn vollständig zu entschlüsseln. Dank des technischen Fortschritts ist es nun möglich, beliebige technische Module an das Gehirn anzudocken, um so den Menschen auf dem neuesten technischen Stand zu halten, wie man es in den Jahren zuvor nur mit den heimischen Computern tat. Immer noch dominieren die Software-Riesen Apple und Microsoft mit ihrer – mittlerweile menschlichen – System-Software den Markt.
Und wie einst zu Computer-Zeiten, teilen sich auch nun die Menschen in ‚HumanWindows’- und ‚HumanMac’-Nutzer.
Hier nun also der Vergleich, wie sich dies auswirkt: [weiter…]
Wie gewohnt öffnen wir heute Abend wieder unseren Chat für euch. Anlass ist Apples Einladung zum Spezial Event heute am 1. September.

Wann? Schon heute am Mittwoch, den 01. September 2010, Beginn 19 Uhr MESZ.
Zugangsdaten
Server: irc.apfelquak.de
Port: 7000
SSL: ja
Raum: keynote
Bis heute Abend.
FAQ
Warum IRC und nicht iChat?
Vor ein paar Jahren hat eine iChat Gruppe locker ausgereicht. Mittlerweile treffen sich aber doch ein paar Apple begeisterte Benutzer mehr als damals, um so eine Veranstaltung zu begleiten. Da reicht es leider nicht mehr für iChat und das verwendete Protokoll aus. IRC skaliert bei großen Nutzergruppen einfach besser.
Welchen IRC Client?
Für Mac OS X gibt es von uns zwei Empfehlungen: 1. die kostenlose Variante mit Colloquy und 2. die Sharewarevariante Linkinus (19,99$) von Conceited Software. Habt ihr andere Empfehlungen? Dann nutzt die Kommentarfunktion.