Da passiert es aus heiterem Himmel – der heißgeliebte Rechenknecht ist weg – gestohlen – und jetzt?

Abgesehen vom finanziellen Verlust an Hardware, was ist mit den persönlichen Daten? Sind diese verschlüsselt? Oder kann jetzt jeder Eure Urlaubsfotos im Netz verbreiten (was noch ein harmloses Szenario ist)?

Klar, heutzutage hat man ja Time Machine und Co. und bespielt seine (hoffentlich vorher und regelmäßig) gesicherten Daten einfach wieder auf den neuen Rechner. Und die persönlichen Daten auf dem gestohlenen Rechner? Da wird sich ja bestimmt keiner für interessieren, oder?

Softwareschmieden, die Verschlüsselungssoftware anbieten, argumentieren mit Verlusten von im Schnitt $55.000 für ein einziges gestohlenes Notebook (im Geschäftsleben). Eine gewaltige Zahl meine ich.

Doch wie sieht es im privaten Umfeld aus? Wie sicher glaubt Ihr eure Daten? Was macht Ihr wenn der Fall der Fälle eintritt? Seid Ihr vorbereitet?

Was ich immer noch für mich persönlich suche, ist eine Verschlüsselung der gesamten Festplatte. Kein Hantieren mit FileVault, TrueCrypt und Co. Wer von euch hat bereits Erfahrung mit derartiger Software gesammelt? Was könnt ihr empfehlen? Oder macht ihr euch über die Sicherheit eurer Daten wenig bis gar keine Gedanken?

[Image Credits: Safe aus dem Finance Icon Set]

Ein Schlagwort bei Back to the Mac war Vollbild. Viele Zuschauer und Leser amüsierten sich köstlich über die Ausschmückungen, mit der Apples Präsentatoren VOLLBILD! immer und immer wieder beworben haben. Ich nehme mich hiervon nicht aus - so eine Mini-Funktion so prominent und zentral erwähnt? Was soll das?

Mittlerweile sehe ich es anders und frage mich, ob hier mehr im Busch ist. Ich denke: Ja, sehr viel mehr. Apple ist auf dem Weg, seinen Ansatz grundsätzlich zu ändern.

Was faselst Du da? Vollbilddarstellung ist doch nichts Grundsätzliches!

Das dachte ich zuerst auch. Aber iPhoto zeigt, wohin die Reise geht: Nur im Vollbild-Modus stehen alle Funktionen zur Verfügung. Und kleine Neuerungen, die belächelt wurden, ergeben mit einem Paradigmawechsel (dummes Wort) plötzlich viel Sinn.

Apple verfolgt seit dem ersten Mac-OS einen dokumentzentrischen Ansatz in der Benutzerführung. Dabei wird auf die Schreibtischmetapher zurückgegriffen: Es liegen Papiere und Dokumente rum, ein paar Mappen, vielleicht ein Notizblock, Schreibzeug. Das Zentrale sind weniger die Bleistifte als die Arbeitsdokumente. Man nimmt die Offerte und verstaut sie im Aktenordner. Falls der Ordner nicht griffbereit ist legt man besagte Offerte auf dem Schreibtisch ab, holt den Ordner aus dem Schrank. Erst dann legt man das Dokument ab. Kein Wunder, dass man im Finder keine Dateien ausschneiden und wo anders einfügen kann. Wie soll so ein Ausschneiden in der realen Welt auch funktionieren? Und wenn ich einen Brief weglege, weshalb soll sich dann die Schreibmaschine in Luft auflösen? Beziehungsweise - wenn ich ein Dokument zumache, weshalb soll dann Word geschlossen werden?

Apple wird besonders von Umsteigern wegen der Konsequenz, mit der die Schreibtischmetapher durchgezogen wurde, angefeindet. Das fängt mit der Ausschneiden-Geschichte an und endet bei „Weshalb läuft Safari noch? Ich habe doch das Fenster geschlossen!“ Auch der grüne Dödel ist oft ein Diskussionspunkt. Weshalb werden Fenster nicht auf Vollbild maximiert, wenn ich draufklicke?

Womit wir nach dieser viel zu langen Vorrede beim eigentlichen Thema wären.

Na endlich. Also - weshalb ist Vollbild so zentral?

Ich denke, Lion wird die Schreibtischmetapher stark aufweichen, der Nachfolger dann abschaffen.

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Frizzix Anrufmonitor

Die Welt ist unvollkommen, das habe ich schon immer vermutet. In Bezug auf Telefon und Computer ist sie das ganz sicher bei sehr vielen Anwendern.

Ich schreibe diesen Artikel deswegen, weil ich die Unvollkommenheit bis vor wenigen Tagen täglich aushalten musste. Ich verbringe eine Menge Zeit am Computer, schreibe Texte und telefoniere auch recht viel. Dabei rufe ich nicht immer wieder die Personen aus dem Telefon-Telefonbuch an, sondern meistens neue Kontakte. Die Nummern stehen dabei entweder auf Webseiten, in E-Mails oder auch in PDF-Dokumenten.

So, und nun tippte Otto-Normal-Telefonierer jedes Mal die Nummer von Hand in das Telefon und das zig-fach am Tag. Wenn Besetzt ist, machte er das in der Regel dann auch noch mehrmals, denn die Nummer wäre schon aus der Wahlwiederholungsliste verschwunden. So ein Vorgehen gehört in die Abteilung Lebenszeitverschwendung, oder?

Die Lösung heißt Frizzix. Die kostenlose Software integriert die FritzBox und das daran angeschlossene Telefon (anlog, ISDN, VoIP) in das OS X und ermöglicht es, dass man Nummern aus dem Apple Adressbuch, aus einer Website oder PDF-Dokument per Mausklick durch Übergabe an die FritzBox anrufen kann. Tolle Sache.

Gleichzeitig fungiert Frizzix als Anrufmonitor, der mir anzeigt, wen ich angerufen habe, wer mich angerufen hat und welche Anrufe unbeantwortet blieben. Optional kann man Frizzix anweisen, unbekannte Nummern im Internet nachzuschauen. Funktioniert erstaunlich gut.

Übrigens: bei Besetzt klickt man einfach noch mal im Protokoll auf die Nummer, schon wählt es wieder an. So einfach.

Growl-Unterstützung ist ebenfalls mit dabei. Bei Aktivität auf der Telefonleitung ploppt das Growl-Notification-Window auf und teilt den Namen und die Nummer des Gesprächspartners mit. Und soweit vorhanden auch das dazugehörige Foto. Sehr nett.

Ebenfalls nett: Anwendungen wie iTunes, DVD-Player, QuickTime Player, VLC oder EyeTV können optional angehalten werden, wenn ein Anruf reinkommt. Der Bildschirmschoner kann auf Wunsch dann automatisch unterbrochen werden.

Die Installation der Software ist ganz einfach und zügig erledigt. Da es nur die Vollversion gibt, gibt es auch keine Einschränkungen in der Testphase. Der Autor der Software bittet um Spenden zur Finanzierung der Weiterentwicklung der Software. Angesichts der wirklich reibungslosen Funktion keine Frage der Ehre und des Anstands, sondern die logische Konsequenz am Ende der Testphase, wenn man Frizzix wirklich nutzt.

Die Welt ist unvollkommen, das habe ich schon immer vermutet. In Bezug auf Telefon und Computer ist sie noch immer nicht absolut vollkommen, aber dank Frizzix und FritzBox viel viel runder geworden.

Welche Lösungen kennt Ihr sonst noch, welche haben sich in Eurer Praxis bewährt?

Die letzten vier Jahre habe ich meine Arbeit und einen Teil meiner Freizeitaktivitäten auf einen MacBook Pro (late 2006) verrichtet. Softwareentwicklung, Konzeption genauso wie Musik, Blogging und sonst was. Dank unserer Firma, die die freie Wahl des Betriebssystem propagiert, bin ich in keiner Weise festgelegt und kann mich frei entscheiden. Also geht es zum Shopping. Ich konnte mir Windows 7, obwohl das ein recht gutes OS ist, nicht vorstellen. Im Business ist es immer noch die einfachste Entscheidung aber ich bin Informatiker und will nicht nur etwas, das ordentlich vor sich hinläuft sondern auch etwas zum Spielen. Linux, speziell Ubuntu, kann ich mir schon eher vorstellen. Ubuntu ist klasse und läuft absolut smooth. Die (haptischen) Anwenderprobleme, die ich mit OpenOffice und GIMP habe, hätte ich sicherlich irgendwann in den Griff bekommen. Aber es wäre definitiv eine Möglichkeit. Bei Apple gefällt mir zur Zeit auch nicht alles. Aber welche Hardware soll man nehmen?

Um es abzukürzen: Ich habe nichts gefunden. Der Notebookmarkt liegt darnieder! Es ist grausam was angeboten wird. Selbst im Highend-Bereich gibt es nur Schrott, der groß und schlecht ist. Selbst Dell und Lenovo bieten nichts „Besonderes“ an.

Aus diesem Grund ist dann die Entscheidung zu einem MacBook Pro 15“ I7 mit 8GB mit mattem Display gefallen. Die SSD hätte ich gerne ausprobiert aber die Finanzen standen dem entgegen. Das eigentliche Budget war sowieso schon überschritten.

Die Hardware ist ein Traum. Wir haben diverse subjektive und objektive Tests gemacht. Das MacBook war immer besser. Selbst ein Dell Precision M6500 Mobile Workstation mit I7 und 8GB konnte nicht mithalten. Die Festplatte des Macs war ca. 25% schneller, obwohl beide mit 7200 UMin drehen und gleich groß sind und beide ein sinnvolles Filesystem haben.

Gesagt getan. Das System musste wohl erst geboren werden, so kamen mir die 10 Tage, die bis zur Lieferung vergingen zumindest vor. Als das Notebook geliefert wurde, hatten wir gerade Stress im Büro und ich entschied mich kurzfristig den Migrationsassistenten anzuwerfen, um Zeit zu sparen. Ich bin eher ein Mensch, der Spaß am Installieren und einrichten hat. Ich sollte es aber nicht bereuen. Bisher gab es einen einzigen „Migrationsfehler“, der keiner war: Meine XAMPP Installation lief nicht mehr. Später habe ich festgestellt, dass die 10 Minuten für die Neuinstallation nicht notwendig gewesen wären. Es lag einfach an einer Konfigurationsdatei in der der alte Rechnername stand. Ansonsten war alles wie vorher – fast ein bisschen langweilig.

Als dann die Time Machine das erste Mal zuschlug, war ich noch mehr positiv überrascht. Das System erkannte die zuvor durchgeführte Migration und fragte mich ganz brav, ob das alte Backup weiter genutzt werden soll oder ein neues Backup angelegt werden muss. Wow!

Die Quintessenz

Es sieht so aus als ob die anderen Hersteller von Notebook aufgegeben hätten. Denn ein 1368×768 15,6 Zoll 16:9 Notebook mit DDR2 Speicher ist für mich keine Lösung, selbst wenn ich mir vier davon kaufen könnte.

Trotzdem Ubuntu und auch Windows 7 gute Systeme sind bietet Apple in Zusammenhang mit OS X Utilities und Funktionen an, die bei anderen Systemen noch fehlen.

Als dann Microsoft noch das neuen Office 2011 freigegeben hat war ich restlos von der Rolle. Ich weiss nicht wie es euch erging aber Office 2008 war die letzen Jahre immer die Software die zu langsam war und auch mal abgestürzt ist. Am Schlimmsten war Excel Auch auf dem Mac! Office 2011 ist im Gegensatz dazu ein Traum. Es fühlt sich an wie Mac Software, ist schnell, ist kompatibel, ist toll. Diesen Artikel schreibe ich gerade in der Vollbildansicht von Word. So etwas hätte es vor Kurzem noch nicht gegeben.

Wie geht es euch bei Wahl der Hardware und des Systems? Seid ihr sowieso gläubig? Oder habt ihr euch den Markt auch mal angeschaut? Kennt ihr Notebooks, die dem MBP das Wasser reichen?

Man ist es sich gewöhnt, dass Softwarehersteller mit Versionsnummern um sich werfen wie Andere an Rockkonzerten mit Unterwäsche. Besonders eine 2.x kommt schneller als manchem Early-Adopter lieb ist, heißt es doch implizit: “Danke dafür, dass Du fürs Beta-Testen bezahlt hast. Ich melde mich dann wieder, wenn das Wasser im neuen Whirlpool kalt geworden ist.” Literature and Latte sehen das glücklicherweise anders: Version 1 der Schreibumgebung Scrivener wurde jahrelang gepflegt und poliert. Jetzt steht die zweite Version an. Und das Warten hat sich gelohnt – auch für Anwender, die mit Windows zu tun haben.

Oh Gott, aber hoffentlich wurde nichts am Grundkonzept geändert?

Nein, Version 2 ist noch immer vor allem eines: Scrivener. Am Konzept - nichtlineares Schreiben gefolgt von einem Ausgabe-Schritt in beliebige Dateiformate und Form-Vorlagen inklusive LaTeX und MultiMarkdown - hat sich nichts geändert. Der Editor ist wieder auf RTF ausgelegt, bietet jetzt aber eine überarbeitete Format-Palette an. Sie erinnert ein wenig an Pages aus Apples iWork-Paket und stellt für Menschen, die auf harte Textauszeichnungen stehen, klar eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger dar. Übersichtlich, hübsch und praktisch. Wer ob solchem Schmu die Nase rümpft, kann sie gerne ausblenden. Das Programm lässt sich generell sehr gut an eigene Wünsche anpassen, das sei hier aber nur am Rande erwähnt. Hübsch ist’s so oder so.

Der “Compile”-Dialog wurde von Grund auf überarbeitet und ist deutlich übersichtlicher als zuvor. Besonders Einsteiger werden sich hier wohler fühlen, aber auch alte Hasen dürfen sich über Erleichterungen freuen.

Viel wichtiger erscheinen mir jedoch die Verbesserungen im Detail. Diese klingen unspektakulär und bieten sich nicht fürs Marketing an. Fast schlimmer, es könnte der Verdacht aufkommen, dass sich Keith auch einen Whirlpool leisten wollte. Schaut man jedoch genauer hin wird schnell klar, dass bei so Einigem ein kompletter Umbau der gesamten Software nötig wurde - und dass diese Verbesserungen definitiv den Upgrade-Preis von $ 25 wert sind.

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