Das AlphaBaby
16. Januar 2010
Junge Eltern aufgepasst! Wer kennt es nicht – für Babies oder Kleinkinder strahlt der Computer eine magische Anziehungskraft aus – da ist was hell, da bewegt sich was und hey, Mama und Papa sitzen auch so oft davor. Da muss ich hin. Am besten natürlich dann, wenn niemand in der Nähe ist. Und obwohl die Finger oft noch unkontrolliert umherschwirren kann es schonmal sein, dass ein Text gelöscht und danach mit Apfel+Q das Programm beendet wird. Von versierten Kindern mit den Lieblingstasten r,m,-,f und * möge man gar nicht reden.
Um den lieben kleinen Entdeckern dennoch nicht jedes Mal mit einem lauten NEIN den Rechner zu entreißen wurde AlphaBaby geschrieben – einmal gestartet erscheint ein weißer Bildschirm der je nach Tastendruck farbige Formen, Buchstaben oder Mausbewegungen ansprechend für Kinder präsentiert. Um das Programm zu beenden müssen dann 4 Tasten gleichzeitig (Achtung: Merkt euch die Kombination
) gedrückt werden – eine anspruchsvolle Hürde für kleine Finger.
Damit wird zwar nicht das Problem von angesabberten Tastaturen oder Monitoren verhindert und das Programm sollte nicht dauerhaft als Kindbespaßer eingesetzt werden – allerdings sind am morgen 5 Minuten im Bett umdrehen manchmal mehr als Gold wert.
Mini Tutorial: Apple Mail Regeln – kopieren ohne MobileMe
16. Januar 2010
Wer kennt das nicht? Man hat sich an seinen Mac gewöhnt und nun kommt ein zweiter hinzu.
Doch – wie nun die Regeln die man mühsam über die Monate und Jahre hinweg auf dem “alten” Mac zusammengetragen hat auf das neue Familienmitglied bekommen?
Die Antwort quälte mich über Wochen – im Internet fand ich nur eine Info: MobileMe. Hmm… unbefriedigend aus dem Grund, weil ich MobileMe ansonsten eigentlich nicht brauche. Also machte ich mich selber auf die Suche nach einem Weg. Ich begann die Suche im Verzeichnis ˜/Library/Mail. Um dort hinzugelangen klickt Ihr auf: Euren Benutzernamen in der Seitenleiste, dann auf Library und anschließen auf den Ordner Mail.
Ich war fast schockiert, als ich dort die Datei mit dem verlockenden Namen MessageRules.plist erblickte. Mit wenigen Handgriffen kopierte ich die Datei auf den neuen Mac in das entsprechende Benutzerverzeichnis (bei mir /Users/dieta/Library/Mail), startete Mail und siehe da: Alle Regeln waren da – und noch viel wichtiger! Sie funktionieren!
Natürlich sollte der Mailaccount (in meinem Fall IMAP) vorher angelegt werden. Mit Tools wie rsync & Chronosync lässt sich das auch wunderbar zwischen 2 oder mehr Rechnern abgleichen.
Ich hoffe dieses Mini-Tutorial hilft dem einen oder anderen, wenn es darum geht eine Möglichkeit des Exports der Mail-Regeln aus Apple Mail zu finden. Im Mail selber findet sich nämlich keine solche.
The Power of Quicksilver
16. Januar 2010
Wie in eigentlich allen meinen Artikeln geht es auch diesesmal wieder um den hilfreichen “App-Launcher” Quicksilver. Ich kann mich jeden Tag aufs neue für dieses kleine und doch so hilfreiche Programm begeistern.
Aus diesem Grund habe ich einen kurzen Screencast gedreht indem ich einige der Features von Quicksilver demonstriere: The Power of Quicksilver
Dieser beinhaltet:
- Programme öffnen
- Wecker setzen
- Kontakte durchsuchen
- iTunes durchsuchen und steuern
- Mit Dateien arbeiten
- Bilder skalieren und konvertieren
Ich verzichte darauf, das Video in den Artikel einzubetten da es bei YouTube größer dargestellt werden kann. (Trotz geringer Bildschirmauflösung ist es teilweise doch etwas schlecht zu erkennen.)
Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen dazu inspirieren, etwas mehr bzw. überhaupt mit Quicksilver zu arbeiten. In diesem Sinne noch drei, wie ich finde, sehr schöne Tutorials zu dem Thema:
- A beginner’s guide to Quicksilver (Lifehacker)
- A Better OS X In Just 10 Minutes (Dan Dickinson)
- Quicksilver Tricks (UsingMac)
Review: Things für Mac & iPhone
10. Januar 2010
Wer kennt das nicht, man hat soviel „Aufgaben“ im privaten und geschäftlichen Bereich, dass man gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Nun probiert man diese Aufgaben irgendwie niederzuschreiben, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ich habe dafür bisher entweder iCal oder einfach die Notizen Funktion genutzt (teilweise auch richtig „oldscool“ mit Stift und Zettel. Aber meist war der Zettel verschwunden, bevor alle Aufgaben erledigt waren). Leider ist das auch nicht wirklich nützlich. Doch genau für solche Problemchen gibt es Aufgabenverwaltungsprogramme. Hier gibt es eine breite Auswahl am Markt, doch die meisten dieser Programme sind weder sehr intuitiv, noch besonders attraktiv. Doch bei Things ist das anders, sowohl die iPhone- als auch die Mac-Version sind optisch ansprechend und auch noch äußert verständlich aufgebaut.

Öffnet man Things auf dem Mac zum ersten Mal, müssen die Aufgaben natürlich erst einmal eingetragen werden. Das funktioniert dank Tastatur-Shortcut im Handumdrehen. Hier hat man nun auch die Möglichkeit pro „Aufgabe“ frei wählbare Tags hinzuzufügen. Besonders die Einstufungen nach verschiedenen Schwierigkeitsgraden (leicht, mittel, schwer etc.) macht Sinn. Weiterhin kann man wichtige Dateien, Emails, Links und co. gleich mit anhängen und spart sich dadurch später viel Sucherei. Hat man sich die erste Aufgabe erst einmal erstellt, kann man diese auch direkt einordnen. Wann soll sie erledigt werden? Heute? Demnächst? Irgendwann? Oder doch lieber erst in 2 Wochen. Besonders die Funktion sich bestimmte Aufgaben erst zu einem festgelegtem Termin anzeigen zu lassen ist äußerst nützlich. Schließlich gibt es auch Sachen, die man einfach nicht direkt erledigen kann oder will.
Hat man Aufgaben erledigt, werden diese am Ende des Tages automatisch in das „Logbuch“ verschoben. Somit hat man selbst nach dem (zugeben irgendwie befriedigendem Abhaken) immer noch eine schöne Übersicht. Eine weitere tolle Funktion ist die Möglichkeit „Projekte“ zu erstellen. Ein Projekt ist sozusagen eine große Aufgabe, welche viele kleine Einzelschritte zum erfolgreichen Abschluss benötigt. Beispielsweise etwa das Erstellen einer neuen Internetseite. Hierfür legt man einfach das Projekt „Internetseite“ an und kann hier nun die Unterpunkte (z.B. Startseite beenden, Uploaden, Browserkompatiblität testen, promoten etc.) erstellen. Das ist wesentlich übersichtlicher als die ganzen Einzelaufgaben mit in die normale Aufgabenliste zu aufzunehmen. Davon abgesehen lässt sich diese Funktion auch bestens für „Einkauflisten“ missbrauchen. So ist ein ständiges Projekt von mir die „Liste mit Filmen die ich kaufen möchte“. Ich hatte immer wieder das Problem, das mir Filme eingefallen sind, welche ich mir irgendwann mal zulegen möchte. Leider hatte ich diese aber auch genauso schnell wieder vergessen. Selbst eine professionell angelegte Pages Liste brachte mir hierbei keine Hilfe.
Things auf dem iPhone – der perfekte Partner !
Ok – wir haben das geklärt. Things auf dem Mac ist spitze und steigert die Produktivität immens. Doch wie sieht es mit dem „kleinem“ Bruder aus? Kann Things auf dem iPhone mithalten? Oder ist es eine im Funktionsumfang stark kastrierte Variante?

Doch keine Angst, auch hier haben die Jungs (und Mädels?) von CultureCode ganze Arbeit geleistet. Bis auf „Kleinigkeiten“ steht Things auf dem iPhone der Mac Variante in nichts nach. Das Erstellen, Taggen, Notizen Anhängen (leider keine Bilder) und Einordnen funktioniert genauso wie auf dem Mac. Auch optisch orientiert man sich am „großen Bruder“ und macht damit alles richtig.
Das beste Feature ist ohne Frage die Möglichkeit Mac- und iPhone-Version zu synchronisieren. Und hier muss ich nun zum ersten Mal auch etwas bemängeln. Beide Versionen synchronisieren sich ausschließlich, wenn sie sich im gleichen WLAN Netzwerk befinden. Eine Alternative hierzu wäre wünschenswert gewesen. Etwa ganz simpel eine Synchronisation sobald sich das Telefon im Dock befindet.
Fazit
Für knackige 41 Euro erhält man die ohne Frage das beste und schickste Aufgabenverwaltungs-Tool auf dem Markt. Sicherlich sind 41 Euro nicht gerade wenig, aber im Anbetracht der sehr guten Umsetzung und der enormen „Nützlichkeit“ zumindest sehr gut angelegt. Wer es etwas einfacher und auch günstiger möchte, greift zur iPhone Variante für wirklich faire 7,99 Euro. Und wer gleich einen Rundumschlag machen möchte, der kauft beide Versionen und ist somit bestens ausgerüstet. Ich selbst benutze das unschlagbare „Duo“ nun auch fast täglich. Dafür habe ich Things auf dem iPhone direkt auf Seite 1 und auf dem Mac im Autostart.
Gewinnspiel
CultureCode war so freundlich und hat uns eine Mac Lizenz von Things für ein Gewinnspiel zu Verfügung gestellt. Um diese zu gewinnen erklärt mir doch, möglichst lustig, warum gerade ihr unbedingt ein „ToDo Listen Programm“ benötigt. Bitte denkt daran eine korrekte E-Mail Adresse anzugeben, damit ich euch auch die Lizenz zukommen lassen kann. Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 17. Januar 2010 um 12:00 Uhr.
iTunes ‘09, iPhone, iPod & Apple TV
27. Dezember 2009
Ein Buch über iTunes rezensieren? Ehrlich gesagt war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich mir das antun soll. Schließlich ist iTunes für mich nicht gerade ein Buch mit sieben Siegeln. Und bei der Thematik erahne ich schon die Reaktionen derjenigen Leser, die iTunes für diktatorisch und divenhaft halten und die, die behaupten, dass man für diese Software nebst iPhone, iPod und Apple TV keine Anleitung benötigt – schon gar nicht ein ganzes Buch.
iTunes ‘09, iPhone, iPod & Apple TV, erschienen bei Mandl & Schwarz, kann bei mir dennoch punkten. Die netten Jungs von der Nordseeküste (Daniel Mandl und Michael Schwarz fassen das hoffentlich als Kompliment auf) versorgen die Mac User regelmäßig mit aktuellem Lesestoff zur Hard- und Software aus Cupertino. Die Bücher sind stets reich und farbig bebildert, unterhaltsam geschrieben und zudem recht preiswert. So auch dieses Buch – mit knapp 20 EUR drängt es sich gerade als Geschenk auf. Tut mir ja leid für euch, dass ich die Rezension nicht mehr vor Weihnachten geschafft habe, denn dieses Werk empfiehlt sich geradezu als Geschenk für “Non-Nerds”, wenn ich das mal so sagen darf. Also all denjenigen, den man stets und ständig erklären muss, wieso und weshalb iTunes sich so und nicht anders verhält, wo der Unterschied zwischen MP3 und AAC ist, was ich es sich mit der ganzen Synchronisiererei auf sich hat und so weiter und so fort – da fallen mir und sicher einigen von euch die Eltern ein, denen man noch vor kurzem den Mac angepriesen hat.
Das Schöne an solchen “Anfänger-Büchern” ist ja immer, das man selbst – obwohl man von sich denkt, der absolute Chef auf dem Gebiet zu sein – immer noch etwas dazu lernen kann. So waren mir die Privatfreigabe, mit der ich iTunes-Einkäufe im heimischen Netz abgleichen kann, völlig neu (ja, lacht ihr nur…). Ich Horst schaufle die Neuerwerbungen immer händisch von Rechner zu Rechner. Allein für diesen Tipp hat sich das Buch schon gelohnt. Für wen das ein alter Hut ist, findet sicher in den zahlreichen Kapiteln zu Mediensammlung und -verwaltung, iTunes-Store, iPod/iPhone und Apple TV nebst Zubehör den ein oder anderen Tipp, den er bzw. sie noch nicht kannte. Und ja – ich weiß: diese Tipps findet man sicher auch alle im Netz, aber gegen ein “richtiges” Buch, welches man entspannt auf dem Sofa oder im Bettchen lesen kann, kommt nichts an. Auch kein iPod, iPhone, Kindle oder sonst ein neumodisches Gimmick. Stimmt’s?






