Einladung: Keynote – ApfelQuak Chat
25. Januar 2010

Mit den Worten “Come see our latest creation” hat Apple zu der ersten Presseveranstaltung (ich nenne sie gerne Keynote, obwohl es ja eigentlich keine ist) im Jahr 2010 eingeladen. Und ich kann wohl kühn behaupten, es dürfte wirklich spannend werden. Dinge wie Tablet, iPhone OS 4.0, neue Macbooks geistern seit Wochen durch den Gerüchtewald. Ich halte es selbst eigentlich kaum noch aus.
Wir wollen diese Gelegenheit in gewohnter Tradition gerne zum Anlass nehmen und möchten mit allen ApfelQuak-Lesern einen gemeinsamen Abend im IRC ApfelQuak Keynote-Channel verbringen.
Wann? Mittwoch, 27.01.2010 Beginn: 19 Uhr MESZ.
Die Zugangsdaten sind wie folgt:
Server: irc.apfelquak.de
Port: 7000
SSL: ja
Raum: keynote
Wir hoffen, ihr seid dabei.
PS: Wäre toll, wenn ihr an meiner Umfrage zur kommenden Keynote teilnehmen könntet. Mich würde interessieren, wohin die Meinung der Masse tendiert.
Fokus-Tools, oder Prokrastination, nein Danke
21. Januar 2010
Hintergrundbilder, Desktop-Ordner, Safari, Apfelquak.de, Facebook.de, Adium, Skype, Chat, Mail, E-Mails, NetNewsWire, RSS-Feeds … Der Mac bietet viele Gründe gerade jetzt nicht das zu tun, was wir sollten bzw. was wir uns vorgenommen haben; alles andere erscheint viel interessanter, spaßiger, kurzweiliger. Der Grund für unsere leichte Ablenkbarkeit liegt im Vermächtnis unserer Vorfahren, der Reptilien. Ihr Gehirn war nur zu instinktgesteuerten Reaktionen fähig und auf das Überleben optimiert. Blinkt irgendwo etwas auf, bewegt sich etwas in unseren Augenwinkeln, so springen diese Instinkte sofort an. Noch heute befindet sich diese Programmierung in unserem Gehirn und erschwert den produktiven Arbeitstag.
In der Aufzählung zu Beginn sind zwei Arten von Ablenkung zu erkennen: passive und aktive. Die passiven Ablenkungen liegen einfach herum und werden von unseren Augen aufgefasst. Die aktiven melden sich von selbst oder werden von uns angestoßen. In diesem Artikel beschreibe ich, wie man als moderner Mensch mit Hilfe des Macs und ein paar kleinen, kostenlosen Programmen das Reptiliengehirn austricksen und produktiv arbeiten kann. Im nächsten Artikel werde ich Programme vorstellen, die helfen die aktiven Ablenkungen im Zaum zu halten.
Passive Schreibtischablenkung
Meine Mutter sagte oft zu mir, der ganze Kram auf meinem Schreibtisch würde mich nur vom Lernen abhalten. Ähnliches gilt auch für unseren Desktop. Wer wie ich den Mac OS X Desktop als Datenablage für aktuelle Aufgaben nutzt, der kennt das Problem: Es ist viel spannender die andere Aufgabe anzugehen, als die jetzige fertig zu stellen. Die drei Programme Backdrop, Camouflage und Think versuchen hier zu helfen, indem sie den Desktop während der Arbeit freiräumen.
Backdrop
Backdrop legt nach dem Start einen Vorhang über den Desktop. Dieser ist standardmäßig ganz schwarz, es können aber andere Farben oder auch Bilder ausgewählt werden. Auf diese Weise verhindert Backdrop, dass die vielen Icons auf dem Desktop von der aktuellen Aufgabe ablenken. Backdrop bietet zusätzlich die Option, Vorhänge zwischen einzelnen Anwendungen aufzubauen, so dass man immer nur die Fenster der aktiven Anwendung sieht. Leider funktioniert diese Option nicht mehr unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard.
Camouflage
Camouflage folgt einem ähnlichen Ansatz wie Backdrop, jedoch belässt es das Hintergrundbild. Es entsteht der Eindruck als sei der Desktop leer. Möchte man aber dennoch auf die Dateien zugreifen, die man sich auf dem Desktop zurechtgelegt hat, so genügt ein Klick auf den Desktop und es öffnet sich ein Finder-Fenster mit dem Inhalt des Desktop-Ordners.
Think
Im Gegensatz zu den simplen Ansätzen von Backdrop und Camouflage geht Think das Problem “Ablenkungen” mit einem eigenen Konzept an. Wenn Think im Hintergrund läuft, wird immer nur eine einzige, selbstdefinierte Anwendung angezeigt — das Resultat sieht aus wie beim Einsatz von Backdrop. Diese erleuchtete Anwendung wird im Dock-Icon von Think angezeigt. Benötigt man nun andere Anwendungen, zum Beispiel das Adressbuch zum Nachschlagen einer Telefonnummer oder Safari zum Nachschlagen einer Web-Seite, führt man diese aus. Ist man fertig, genügt ein Klick auf den schwarzen Hintergrund: Die erleuchtet Anwendung ist wieder aktiv und der Bildschirm befreit vom Ballast der Hilfsanwendungen. Möchte man die aktive Anwendung wechseln, klickt man auf das Dock-Icon und ähnlich zu Apfel-Tab erscheint eine Auswahl der gestarteten Anwendungen, aus der man auswählen kann.
Grundsätzliches
Backdrop, Camouflage und Think reduzieren die Ablenkungen auf dem Desktop. Aber auch diese Programme lassen sich umgehen, wenn man es wirklich will. Ich neige dazu, auch das beste Sicherungssystem zu umgehen, um mich ablenken zu lassen. Man sollte sich also nicht ausschließlich auf diese Programme verlassen, sondern an seiner Disziplin, seiner eigenen Konzentrationsfähigkeit arbeiten. Auf Überallbüro.de schreibe ich über diese und ähnliche Herausforderungen. Der Artikel “Fokus, oder immer dran bleiben” widmet sich diesem Thema aus Sicht der am Tag zu erledigenden Aufgaben. Demnächst erscheint auf Überallbüro.de ein Artikel, der zeigt, wie ich auch ohne diese Tools versuche konzentriert meine Aufgaben abzuarbeiten.
Und Ihr?
Wie schafft Ihr es, den vielen Ablenkungen am Mac zu widerstehen? Nutzt Ihr spezielle Programme oder seid Ihr disziplinierter als ich? Schreibt mir oder hinterlasst einen Kommentar, damit ich Eure Ansätze im nächsten Artikel aufgreifen kann.
Fight the Power: Pixelmator und Acorn
17. Januar 2010

Nicht jeder hat genug Kohle für Photoshop. Und nicht jeder möchte sich damit herumschlagen: Manche sind mit dem Funktionsumfang überfordert, andere glauben in Adobe den Antichristen erkannt zu haben. So oder so darf man sagen – das Programm kann viel. Viel zu viel für die Bildbearbeitung zwischendurch, was auch entsprechend kostet.
Klar, dass es Alternativen gibt. In diesem Artikel bespreche ich Acorn von Flying Meat Inc. und Pixelmator von, nun ja, Pixelmator Team Ltd. Logisch, dass ich in diesem Rahmen nur an der Oberfläche kratzen kann. Da ich trotzdem (mal wieder) viel zu viel blubbere nehme ich das Fazit vorweg: Weder Acorn noch Pixelmator sind ein vollständiger Ersatz für Photoshop. Falls dies kein Problem darstellt, entscheidet die persönliche Arbeitsweise, ob man in Zukunft mit einem Amerikaner oder einem Engländer ins Bett steigen wird. Also, um Bilder zu bearbeiten. Err.
Das AlphaBaby
16. Januar 2010
Junge Eltern aufgepasst! Wer kennt es nicht – für Babies oder Kleinkinder strahlt der Computer eine magische Anziehungskraft aus – da ist was hell, da bewegt sich was und hey, Mama und Papa sitzen auch so oft davor. Da muss ich hin. Am besten natürlich dann, wenn niemand in der Nähe ist. Und obwohl die Finger oft noch unkontrolliert umherschwirren kann es schonmal sein, dass ein Text gelöscht und danach mit Apfel+Q das Programm beendet wird. Von versierten Kindern mit den Lieblingstasten r,m,-,f und * möge man gar nicht reden.
Um den lieben kleinen Entdeckern dennoch nicht jedes Mal mit einem lauten NEIN den Rechner zu entreißen wurde AlphaBaby geschrieben – einmal gestartet erscheint ein weißer Bildschirm der je nach Tastendruck farbige Formen, Buchstaben oder Mausbewegungen ansprechend für Kinder präsentiert. Um das Programm zu beenden müssen dann 4 Tasten gleichzeitig (Achtung: Merkt euch die Kombination
) gedrückt werden – eine anspruchsvolle Hürde für kleine Finger.
Damit wird zwar nicht das Problem von angesabberten Tastaturen oder Monitoren verhindert und das Programm sollte nicht dauerhaft als Kindbespaßer eingesetzt werden – allerdings sind am morgen 5 Minuten im Bett umdrehen manchmal mehr als Gold wert.
Mini Tutorial: Apple Mail Regeln – kopieren ohne MobileMe
16. Januar 2010
Wer kennt das nicht? Man hat sich an seinen Mac gewöhnt und nun kommt ein zweiter hinzu.
Doch – wie nun die Regeln die man mühsam über die Monate und Jahre hinweg auf dem “alten” Mac zusammengetragen hat auf das neue Familienmitglied bekommen?
Die Antwort quälte mich über Wochen – im Internet fand ich nur eine Info: MobileMe. Hmm… unbefriedigend aus dem Grund, weil ich MobileMe ansonsten eigentlich nicht brauche. Also machte ich mich selber auf die Suche nach einem Weg. Ich begann die Suche im Verzeichnis ˜/Library/Mail. Um dort hinzugelangen klickt Ihr auf: Euren Benutzernamen in der Seitenleiste, dann auf Library und anschließen auf den Ordner Mail.
Ich war fast schockiert, als ich dort die Datei mit dem verlockenden Namen MessageRules.plist erblickte. Mit wenigen Handgriffen kopierte ich die Datei auf den neuen Mac in das entsprechende Benutzerverzeichnis (bei mir /Users/dieta/Library/Mail), startete Mail und siehe da: Alle Regeln waren da – und noch viel wichtiger! Sie funktionieren!
Natürlich sollte der Mailaccount (in meinem Fall IMAP) vorher angelegt werden. Mit Tools wie rsync & Chronosync lässt sich das auch wunderbar zwischen 2 oder mehr Rechnern abgleichen.
Ich hoffe dieses Mini-Tutorial hilft dem einen oder anderen, wenn es darum geht eine Möglichkeit des Exports der Mail-Regeln aus Apple Mail zu finden. Im Mail selber findet sich nämlich keine solche.






