Hallo, mein Name ist Holger Frohloff. Martin hatte letzte Woche dazu aufgerufen sich zu melden, wenn man für Apfelquak schreiben möchte. Nun das hab ich getan. Für meinen Einstieg möchte ich euch einen kleinen Artikel schenken, in dem ich 10 kleine und größere Helferlein für OS X vorstelle. Ich habe diese Apps ausgesucht, weil ich sie selbst regelmäßig nutze und sie Freeware sind. Das heißt, ihr könnt sie kostenfrei laden und unbegrenzt nutzen. Und los geht’s auch schon mit
1. Caffeine

Entwickelt von Lighthead Software aus Schweden, ist Caffeine eine App die in der Menubar verweilt. Dort wartet sie darauf, dass ihr sie aktiviert. Sobald es aktiv ist, verhindert Caffeine, dass euer Bildschirm sich verdunkelt oder dass der Bildschirmschoner aktiv wird. Besonders bei YouTube und sonstigen Videos sinnvoll, die nicht im Vollbild laufen. Aber natürlich auch für viele andere Fälle, z.B. dass ihr am Bildschirm längere Texte lesen möchtet. Die Dauer lässt sich dabei zwischen 5 Minuten und Unendlich passgenau einstellen.
2. BetterTouchTool
BetterTouchTool wird von Andreas Hengenberg entwickelt und befindet sich immer noch in der Betaphase. Deshalb kann es gelegentlich Probleme geben, diese werden jedoch schnellstmöglich beseitigt. Drücken wir hier mal ein Auge zu.

BTT ist eigentlich für alle die nützlich, die eine Magic Mouse oder ein Multitouchpad haben. Dann könnt ihr euch sämtliche nur denkbaren Einstellungen auf das Trackpad oder die Maus legen. Zum Beispiel kann man einstellen, dass ein Drei-Finger-Wisch zusammen mit gedrückter CMD-Taste (⌘) euch in euren Browser Tabs springen lässt. Oder die Systemlautstärke ändert oder Programme startet oder oder oder. Außerdem lässt sich die Empfindlichkeit/Schnelligkeit der Maus noch feiner justieren.
3. Cloud.app

Eventuell vielen schon bekannt, ist Cloud.app ähnlich gelagert wie Dropplr. Ihr konfiguriert einen Globalen Hotkey, der quasi die Funktion des Programms auslöst. Und die ist abhängig von der App, in der ihr gerade aktiv seid. In Safari würde der Hotkey bewirken, dass die URL der Seite gekürzt wird (mit dem eigenen Kurz-URL-Service cl.ly) und in die Zwischenablage eingefügt wird.
Wenn ihr diese URL dann z.B. bei Twitter einfügt, könnt ihr über das Cloudly Menubar Symbol sehen, wie oft diese URL aufgerufen wurde. Cloud.app kann aber noch mehr, z.B. automatisch Screenshots hochladen. Die Funktion der App ist abhängig vom aktiven Programm und wird durch sogenannte Raindrops gesteuert. Diese können hinzugefügt werden und die App damit erweitert. User können eigene programmieren und einige sind auch schon fleißig dabei, so dass Cloudly mit der Zeit immer mächtiger wird. Eine toll designte Weboberfläche rundet den Eindruck ab.

4. LabTick
LabTick kommt aus Bremen, von Alexander Repty. Was LabTick macht, ist schnell erklärt: Es reguliert die Hintergrundbeleuchtung eurer MacBook Tastatur.
Und zwar nach euren Vorstellungen, unabhängig davon, was der Computer für richtig hält. Nicht immer notwendig, aber dafür in den richtigen Situationen umso mehr.
5. App Cleaner
Ihr möchtet gern eine App, die ihr geladen habt, deinstallieren? Ihr möchtet sicher gehen, dass wirklich alles gelöscht wird, was durch diese App auf euren Rechner installiert wurde?
Dann nehmt einfach die App und schmeißt sie in den App Cleaner. Weiterhin könnt ihr nach Apps oder Systemerweiterungen oder Widgets (aus dem Dashboard) suchen und diese löschen lassen. Wirklich praktisch.
6. Burn
Maarten Foukhar hat mit Burn eine App geschaffen, die das Brennen von DVDs und CDs so einfach macht, wie es sein sollte. Keine großen Einstellungen, wenn man nicht möchte. Einfach Ordner und Dateien aussuchen und losbrennen.

7. Coconut Battery
Coconut Battery überwacht euren Akku und meldet euch die verbliebenen Kapazitäten, sowie den genauen Ladestand. Gerade bei älteren Akkus Gold wert. Man kann die Werte auch speichern, um die Entwicklung über die Zeit hinweg zu verfolgen.
8. Jumpcut
Jumpcut ist ein Clipboard Manager. Es gibt viele Apps, die die Zwischenablage überwachen, jedoch ist Jumpcut mein Favorit. Unter anderem, weil es so simpel ist. Ich brauchte nicht mehr machen, als einzustellen wie viele Einträge er speichern soll und wieviele mir davon angezeigt werden. Viel mehr macht’s aber auch nicht.
9. Shady
Shady ist eine App von Matt Legend Gemmell, einem überaus profilierten und bekannten OS X und iPhone Entwickler aus England. Shady schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Labtick – nur halt anders.
Mit Shady könnt ihr die Helligkeit eures Displays anpassen. Un zwar noch feiner als mit den bekannten Helligkeitstasten. Mit Shady kann man das Display wirklich so weit dimmen, dass man auch in absoluter Finsternis nicht geblendet wird, und eine Arbeit auch in den frühen Morgenstunden möglich ist.
10. Tinker Tool

Marcel Bresink ist der Programmierer hinter Tinker Tool. Tinker Tool ist, so wie alle anderen genannten Apps, kostenlos. Ich erwähne es nochmal, da es bei dem Funktionsumfang wirklich verwunderlich ist. Mit Tinker Tool lassen sich sämtlich Einstellungen von OS X anpassen. Viele Dinge, von denen man vorher noch nichts gehört hatte – oder von denen man nicht wusste, dass man sie verändern kann. Ein paar kleine Beispiele: Ihr könnt euer Dock verändern. Sowohl die Lage (links, recht, unten) als auch die Position innerhalb dieser Lage (z.B. so, dass es ganz rechts unten in der Ecke ist).

Ihr könnt einstellen, dass PDF Dokumente nicht mehr im Safari angezeigt werden, und noch vieles mehr. Unbedingt angucken und Zeit für nehmen.
Ich hoffe, dass für den Einen oder die Andere etwas Interessantes und vielleicht auch Neues dabei war. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, ob euch mein erster Artikel hier gefallen hat! Ich freu mich bereits jetzt auf die nächsten Artikel. Wer noch mehr von mir lesen möchte, oder Fragen hat, findet mich hier auf Twitter: twitter.com/jazzgumpy.