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Wie gewohnt öffnen wir heute Abend wieder unseren Chat für euch. Anlass ist Apples Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC 2010.

Bildschirmfoto 2010-06-07 um 10.02.11.jpg

Mein Blutdruck beginnt sich langsam in die gewohnten Höhen einzupegeln und ich denke Apple wird uns heute mehr als einen Grund liefern, über den wir hitzige Diskussionen führen können. Ich freue mich auf heute Abend und hoffe ihr seit alle dabei.

Wann? Schon heute am Montag, den 07. Juni 2010, Beginn 19 Uhr MESZ.

Zugangsdaten

Server: irc.apfelquak.de

Port: 7000

SSL: ja

Raum: keynote

Bis heute Abend.

FAQ

Warum IRC und nicht iChat?

Vor ein paar Jahren hat eine iChat Gruppe locker ausgereicht. Mittlerweile treffen sich aber doch ein paar Apple begeisterte Benutzer mehr als damals, um so eine Veranstaltung zu begleiten. Da reicht es leider nicht mehr für iChat und das verwendete Protokoll aus. IRC skaliert bei großen Nutzergruppen einfach besser.

Welchen IRC Client?

Für Mac OS X gibt es von uns zwei Empfehlungen: 1. die kostenlose Variante mit Colloquy und 2. die Sharewarevariante Linkinus (19,99$) von Conceited Software.

Die Zukunft des Mac OS

6. Juni 2010

Foto von Yutaka Tsutano

Kürzlich erblickte das iPad das Licht der Welt. Schon mitbekommen? Falls nicht, dann jetzt ein paar Worte über das iPad und wie es unsere Welt verändern wird.

Anlässlich der letzten, gleichnamigen, Sendung beim Digitalen Grundrauschen möchte ich gerne einige Gedanken dieses Podcasts hier auf Apfelquak publizieren. Ihr seid natürlich auch gerne herzlich eingeladen reinzuhören. (Dauer 1h:30m; Anhören weiter unten)

Grund für den Podcast. Auf der diesjährigen WWDC wird es keine *Apple Design Awards *geben für Desktop Apps. Das Geschrei ging damals los. Wird Apple den Desktop verbannen? Wird unser heissgeliebtes Mac OS X eingestampft? Werden wir alle nur noch auf iPhones rumhacken? Steve selbst hat sich dazu in einer Mail geäussert – er schreibt in letzter Zeit ja recht gerne.

[…] The times they are changing, and some traditional PC folks feel like their world is slipping away. It is.

Müssen wir also wirklich Angst haben?

[weiter…]

Post image for Notational Velocity: Das bessere Notiz-Programm.

Notational Velocity ist die wohl beste Notizenverwaltung für OS X. Ich stolperte dank Acky das erste Mal über dieses äußerst nützliche Open-Source-Projekt. Nach vier Monaten Abhängigkeit ist es so weit, dass ich Notational Velocity vorstellen muss. Geht nicht anders. Entschuldigung.

Das Schönste an diesem Programm: Ein Fenster, fertig. Modal nennt man das wohl; das Suchfeld dient gleichzeitig als Notizelement. Und anders rum. Dabei schluckt Notational Velocity wenig RAM, auch wenn ich mich frage, weshalb so eine Applikation in einer 64-Bit-Version vorliegen soll. Egal. Es rockt auch so tierisch.

Es rockt. Aha. Aber was kann es besser als die Notizen in Mail.app? Weshalb noch ein Programm auf dem Rechner?

Gute Frage! Kurze Antwort: Weil Notational Velocity unaufdringlich, schnell, einfach und freundlich ist. Viel eingängiger als die Notizen-Funktion in Apples E-Mail-Programm. Oder diese virtuellen Zettel, mit denen der Bildschirm zugepflastert werden kann. Ich zumindest benutze den Desktop für andere Dinge, aber ich schweife ab.

Notational Velocity: Interface

Notational Velocity wird über eine Tastenkombination aufgerufen und verschwindet genau so schnell wieder von der Bildfläche. Kurze Notizen kommen in die Titelzeile, mit einem Return tippselt man längere Passagen. Das Programm ist konsequent auf (schnelle) Tastaturbedienung ausgelegt, die Maus wird nicht benötigt. Das allein ist schon viel bequemer als Mail.app.

Okay, Du magst die Tastatur. Aber was spricht sonst noch für Notational Velocity?

Ui, so einiges. In Stichworten:

  • Direkte Synchronisation mit Simplenote. Damit hat mich Acky angefixt.
  • Die Notizen liegen deshalb auch gleich kostenlos in einer Web-App, wenn man mag. Und für drei Euro fuffzig gar frei von Werbung.
  • Notational Velocity gleicht so transparent mit iPhone/iPad/iPod touch ab.
  • Paranoid? Verschlüsselung der Notizen geschieht auf Wunsch im Hintergrund.
  • Bequem? Alles in individuelle Textdateien speichern, schon tun Spotlight und MultiMarkdown. Und die Notizen können z.B. über Dropbox mit beliebigen anderen Programmen auf beliebigen anderen Geräten verwendet werden.
  • Open-Source. Kostenlos und anpassungsfähig, so dass zum Beispiel Steve von Panic eine Version mit Markdown-Vorschau basteln durfte. Hey, ich bin nicht der einzige Geek auf diesem Rotationsellipsoiden.

Notational Velocity ist eines der Programme, die mich den Mac-Mikrokosmos trotz Gängelung noch immer schätzen lassen: KISS. Also, „keep it simple, stupid“, nicht die geschminkten Rocker. Und bei allem geKISSe hat man insbesondere in Kombination mit dem Netz eine mächtige und flexible Lösung zur Hand. Auch wenn das Icon recht hässlich ist. Runterladen, ausprobieren, glücklich sein.

Hallo, mein Name ist Holger Frohloff. Martin hatte letzte Woche dazu aufgerufen sich zu melden, wenn man für Apfelquak schreiben möchte. Nun das hab ich getan. Für meinen Einstieg möchte ich euch einen kleinen Artikel schenken, in dem ich 10 kleine und größere Helferlein für OS X vorstelle. Ich habe diese Apps ausgesucht, weil ich sie selbst regelmäßig nutze und sie Freeware sind. Das heißt, ihr könnt sie kostenfrei laden und unbegrenzt nutzen. Und los geht’s auch schon mit

1. Caffeine


Entwickelt von Lighthead Software aus Schweden, ist Caffeine eine App die in der Menubar verweilt. Dort wartet sie darauf, dass ihr sie aktiviert. Sobald es aktiv ist, verhindert Caffeine, dass euer Bildschirm sich verdunkelt oder dass der Bildschirmschoner aktiv wird. Besonders bei YouTube und sonstigen Videos sinnvoll, die nicht im Vollbild laufen. Aber natürlich auch für viele andere Fälle, z.B. dass ihr am Bildschirm längere Texte lesen möchtet. Die Dauer lässt sich dabei zwischen 5 Minuten und Unendlich passgenau einstellen.

2. BetterTouchTool

BetterTouchTool wird von Andreas Hengenberg entwickelt und befindet sich immer noch in der Betaphase. Deshalb kann es gelegentlich Probleme geben, diese werden jedoch schnellstmöglich beseitigt. Drücken wir hier mal ein Auge zu.

BTT ist eigentlich für alle die nützlich, die eine Magic Mouse oder ein Multitouchpad haben. Dann könnt ihr euch sämtliche nur denkbaren Einstellungen auf das Trackpad oder die Maus legen. Zum Beispiel kann man einstellen, dass ein Drei-Finger-Wisch zusammen mit gedrückter CMD-Taste (⌘) euch in euren Browser Tabs springen lässt. Oder die Systemlautstärke ändert oder Programme startet oder oder oder. Außerdem lässt sich die Empfindlichkeit/Schnelligkeit der Maus noch feiner justieren.

3. Cloud.app


Eventuell vielen schon bekannt, ist Cloud.app ähnlich gelagert wie Dropplr. Ihr konfiguriert einen Globalen Hotkey, der quasi die Funktion des Programms auslöst. Und die ist abhängig von der App, in der ihr gerade aktiv seid. In Safari würde der Hotkey bewirken, dass die URL der Seite gekürzt wird (mit dem eigenen Kurz-URL-Service cl.ly) und in die Zwischenablage eingefügt wird.
Wenn ihr diese URL dann z.B. bei Twitter einfügt, könnt ihr über das Cloudly Menubar Symbol sehen, wie oft diese URL aufgerufen wurde. Cloud.app kann aber noch mehr, z.B. automatisch Screenshots hochladen. Die Funktion der App ist abhängig vom aktiven Programm und wird durch sogenannte Raindrops gesteuert. Diese können hinzugefügt werden und die App damit erweitert. User können eigene programmieren und einige sind auch schon fleißig dabei, so dass Cloudly mit der Zeit immer mächtiger wird. Eine toll designte Weboberfläche rundet den Eindruck ab.

4. LabTick

LabTick kommt aus Bremen, von Alexander Repty. Was LabTick macht, ist schnell erklärt: Es reguliert die Hintergrundbeleuchtung eurer MacBook Tastatur.
Und zwar nach euren Vorstellungen, unabhängig davon, was der Computer für richtig hält. Nicht immer notwendig, aber dafür in den richtigen Situationen umso mehr.

5. App Cleaner

Ihr möchtet gern eine App, die ihr geladen habt, deinstallieren? Ihr möchtet sicher gehen, dass wirklich alles gelöscht wird, was durch diese App auf euren Rechner installiert wurde?
Dann nehmt einfach die App und schmeißt sie in den App Cleaner. Weiterhin könnt ihr nach Apps oder Systemerweiterungen oder Widgets (aus dem Dashboard) suchen und diese löschen lassen. Wirklich praktisch.

6. Burn

Maarten Foukhar hat mit Burn eine App geschaffen, die das Brennen von DVDs und CDs so einfach macht, wie es sein sollte. Keine großen Einstellungen, wenn man nicht möchte. Einfach Ordner und Dateien aussuchen und losbrennen.

7. Coconut Battery

Coconut Battery überwacht euren Akku und meldet euch die verbliebenen Kapazitäten, sowie den genauen Ladestand. Gerade bei älteren Akkus Gold wert. Man kann die Werte auch speichern, um die Entwicklung über die Zeit hinweg zu verfolgen.

8. Jumpcut

Jumpcut ist ein Clipboard Manager. Es gibt viele Apps, die die Zwischenablage überwachen, jedoch ist Jumpcut mein Favorit. Unter anderem, weil es so simpel ist. Ich brauchte nicht mehr machen, als einzustellen wie viele Einträge er speichern soll und wieviele mir davon angezeigt werden. Viel mehr macht’s aber auch nicht.

9. Shady

Shady ist eine App von Matt Legend Gemmell, einem überaus profilierten und bekannten OS X und iPhone Entwickler aus England. Shady schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Labtick – nur halt anders.
Mit Shady könnt ihr die Helligkeit eures Displays anpassen. Un zwar noch feiner als mit den bekannten Helligkeitstasten. Mit Shady kann man das Display wirklich so weit dimmen, dass man auch in absoluter Finsternis nicht geblendet wird, und eine Arbeit auch in den frühen Morgenstunden möglich ist.

10. Tinker Tool

Marcel Bresink ist der Programmierer hinter Tinker Tool. Tinker Tool ist, so wie alle anderen genannten Apps, kostenlos. Ich erwähne es nochmal, da es bei dem Funktionsumfang wirklich verwunderlich ist. Mit Tinker Tool lassen sich sämtlich Einstellungen von OS X anpassen. Viele Dinge, von denen man vorher noch nichts gehört hatte – oder von denen man nicht wusste, dass man sie verändern kann. Ein paar kleine Beispiele: Ihr könnt euer Dock verändern. Sowohl die Lage (links, recht, unten) als auch die Position innerhalb dieser Lage (z.B. so, dass es ganz rechts unten in der Ecke ist).

Ihr könnt einstellen, dass PDF Dokumente nicht mehr im Safari angezeigt werden, und noch vieles mehr. Unbedingt angucken und Zeit für nehmen.

Ich hoffe, dass für den Einen oder die Andere etwas Interessantes und vielleicht auch Neues dabei war. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, ob euch mein erster Artikel hier gefallen hat! Ich freu mich bereits jetzt auf die nächsten Artikel. Wer noch mehr von mir lesen möchte, oder Fragen hat, findet mich hier auf Twitter: twitter.com/jazzgumpy.

iPad Hüllen im Test

4. Juni 2010

Nach viel hin und her ist es endlich in Europa gelandet – Apples „magisches“ iPad. Dutzende Europäer standen sich Freitag die Füße in den Bauch um eines dieser Geräte zu ergattern. Entweder an der Gartentür mit einem suchendem Blick Richtung TNT / UPS Wagen oder vor einem der Apple Stores / Reseller zusammen mit einer Horde anderer Verrückter. Natürlich möchte man sein neues 9,7″ Multi-Touch-Glas nicht einfach „schutzlos“ den Gefahren der Umwelt (Steinböden, Kinder, Schmutz und eifersüchtige Partner) aussetzten, also braucht man eine Hülle. Und um euch die Auswahl etwas zu erleichtern, habe ich mir direkt drei Stück organisiert und stelle euch diese kurz vor. Also, genug erzählt und los geht es mit Apples offizieller Hülle:

Apple – iPad Case

Das gesamte Case ist aus Plastik, welches mit einem weichen Bezug überzogen ist. Das Case lässt sich wie ein „Buch“ aufklappen und der Deckel kann auf der Rückseite des Cases in eine Lasche gesteckt werden um das iPad so aufzustellen. Gedacht ist es so, dass man das iPad auf drei verschiedene Varianten aufstellen kann, horizontal oder vertikal oder liegend leicht angewinkelt. In der Theorie klingt das alles super und sieht auf Apples Werbefotos auch so aus, als ob es funktionieren könnte. In der Praxis zeigt sich aber, dass einzig der „angewinkelte liegende Modus“ alltagstauglich ist (siehe Bild weiter unten). Bei allen anderen Varianten steht das iPad so dermaßen kipplig, dass es jeden Moment droht umzukippen. Damit ist das „Aufstellen“ im Flugzeug oder der Bahn leider absolut unmöglich. Weiterhin eher negativ finde ich die scharfen Kanten, welche beim festen Halten schon mal schmerzhaft in die Hand drücken können. Dass das Case aufgrund seines Materials sehr schnell sehr schmutzig wirkt ist auch nicht besonders schön. (Foto oben) Am Schlimmsten ist aber, das es nicht mit dem offiziellen iPad Dock kompatibel ist (außer man greift zur Schere).

Was die Passform angeht, ist das Apple Case absolut perfekt. Das iPad rutscht nicht im Case hin und her sondern sitzt bombenfest. Weiterhin gut gefällt mir der extra verstärkte
Deckel sowie, dass alle Anschlüsse und Knöpfe problemlos erreichbar sind.

Fazit:

Das Apple iPad Case ist sicherlich jetzt schon das Meistverkaufte auf dem Markt aber ist es auch das Beste? Nach einigen Tagen würde ich sagen – nein. Als „Apple Fan“ empfinde ich die Qualität eher dürftig (scharfe Kanten, verdreckt schnell) und auch sonst hat man hier nicht das Gefühl ein hochwertiges Produkt in den Händen zu halten. Das kann Apple doch besser…

Hersteller: Apple
Name: iPad Case
Preis: 39,00 €

WaterField  – iPad Ultimate SleeveCase

Weiter geht es mit dem iPad Ultimate SleeveCase von WaterField Designs aus San Francisco. Auf der Innenseite ist die Tasche komplett mit einer Art Mikrofaser-Tuch ausgestattet. Dieses sorgt dafür, dass ein „nacktes“ iPad nicht nur kratzsicher aufgehoben ist, sondern vor allem auch beim Reistecken und Rausnehmen aus der Tasche sauber gewischt wird . Obwohl das iPad relativ lose in der Hülle sitzt, passt es zusammen mit dem Apple Case NICHT hinein. Wer das Ultimate Sleeve aber zusätzlich zu seiner Apple Hülle haben möchte, kann zu der etwas größeren Variante greifen . Das Ultimate SleeveCase ist relativ dick gefüttert und ist auf der Außenseite komplett mit angeblich „unzerstörbarem“ Nylon verkleidet. Für einen kleinen Aufpreis bekommt man noch eine Lederkante dazu. Diese erinnert irgendwie an altes Lehrer-Equipment. Sehr gut gefällt mir auch, dass sich auf der Rückseite des Cases noch eine extra Tasche für Kabel oder Dokumente befindet.

Fazit:

Wer vor hat sein iPad viel unterwegs zu nutzen, der kann bei dieser Tasche bedenkenlos zugreifen. Das iPad ist gut geschützt und die Tasche macht auch optisch etwas her. Dabei ist es einem selbst überlassen, ob man sie „lose“ mit sich herumträgt oder nochmals in einer größeren Umhängetasche / Aktentasche verstaut. Mit einem optionalen Gurt kann man das iPad Ultimate SleeveCase auch gänzlich in eine (Männer-) Handtasche verwandeln. Apropos optional – wer möchte, kann das Case auch als vertikale Variante bestellen.

Hersteller: WaterField
Name: iPad Ultimate SleeveCase
Preis: 55-59 $

Vaja – Retro Slim Jacket


Als letztes möchte ich euch noch den „Ferrari“ unter den Hüllen vorstellen. Die Firma Vaja fertigt exklusive Hüllen aus Echtleder von Hand. Laut eigenen Angaben werden nur die besten 10% argentinischen Leders für ihre Produkte verwendet. Und das merkt man auch, einerseits natürlich am Preis (diese Hülle kostet etwa 120 USD + Versand) und andererseits auch an der Qualität. Aber bevor ich weiter von der Qualität schwärme, erst einmal ein paar Worte zu der Hülle selbst. Das Retro Slim Jacket ist ebenfalls für das nackte iPad konzipiert. Hierbei schiebt man das iPad einfach von oben in die Hülle und klappt eine Lasche, welche von Magneten gehalten wird, darüber. Diese Lösung ist zwar grundsätzlich o.k., aber die Magneten, welche genau auf dem Display sitzen, machen mir etwas Sorgen. Einerseits frage ich mich, ob diese relativ harten Teile bei etwas Druck nicht das Display zerknacken und andererseits, ob das MiniMagnetfeld nicht sogar das iPad auf lange Zeit schädigen könnte. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem verwendeten Leder um echte Qualitätsware und das merkt man beim Anfassen direkt. Die Hülle fasst sich sehr weich an. Auf der Innenseite wurde ein noch weicheres Leder genommen um das iPad zu schützen. Optisch gefällt mir die Hülle auch sehr. Der farblich abgesetzte Streifen lockert den sonst eher strengen Look gut auf.


Fazit:

Das Vaja Retro Slim Jacket ist ein hochpreisiges aber auch unglaublich gut verarbeites iPad Case. Der coole Look und das hochwertige Leder können sich sehen lassen. Eher ängstliche Gestalten (so wie ich) stören sich aber an dem auf dem Display liegenden Magneten. Ob diese aber wirklich eine Gefahr darstellen, ist mir nicht bekannt. Wer also das nötige Geld hat und seinem iPad etwas Luxus gönnen möchte, liegt mit diesem Case genau richtig.

Hersteller: Vaja
Name: Retro Slim Jacket
Preis: 120 $

iTunes bietet von Haus aus die Möglichkeit die Schriftgrößen der Seitenleiste und der Trackliste anzupassen. Allerdings erlaubt Apple nur die zwei Einstellungen „Groß“ und „Klein“.

Trotz eines 24″-iMacs war mir die Schrift aber auch in der kleinen Einstellung noch zu groß, da ich gerne mit zwei Fenstern arbeite (iTunes DJ und gesamte Mediathek) und mir einfach zu wenig Informationen zu sehen sind bzw. zu stark gekürzt werden.

Im Internet findet man schnell ein paar Informationshäppchen und sogar ein Tool für Windows, wo man iTunes weitreichend anpassen kann. Doch eine konkrete Anleitung oder ein Tool für OS X konnte ich nicht auftreiben.

Lösung

Also musste ich mal wieder selbst Hand anlegen. Herausgekommen ist dabei ein kleines Shell-Skript, mit welchem man einfach die gewünschte Schriftgröße eingeben muss und der Rest automatisch erledigt wird. Einfach das Disk-Image runterladen, öffnen und iTunesFontSizeChanger.command starten. Wichtig: Damit das Skript funktioniert, muss Xcode installiert sein, ansonsten fehlen ein paar Shell-Befehle. (Kostenloser Developer-Account erforderlich)

Das Skript muss mit Adminrechten ausgeführt werden, entweder durch Benutzerwechsel, oder in dem man im Terminal erst su BENUTZER eingibt und dann die Skriptdatei auf das Fenster zieht und Eingabe drückt. (Danke Michael)

Ich bin mit den Schriftgrößen 9 und 10 sehr zufrieden. Ab Schriftgröße 8 muss man in den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbild die Glättung für kleinere Schriften aktivieren, sonst wird’s unleserlich. (Danke Lasse)

Download: iTunesFontSizeChanger.zip (4 kb)

Das Skript bei der Arbeit.

Hinweis

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann vor dem Ausführen des Skripts eine Sicherheitskopie von iTunes oder der Datei Localized.rsrc erstellen. Da ich aber davon ausgehe, dass die meisten Mac-Anwender regelmäßig Backups machen, habe ich auf entsprechende Sicherheitsmechanismen im Skript verzichtet. Wer noch keine Backups macht, sollte schleunigst damit anfangen.

Das Skript ändert die Schriftgrößen nur für die deutsche Sprache. Für andere Sprachen muss das Skript bearbeitet werden und German.lproj durch die entsprechende Sprache ersetzt werden.

Funktionsweise

Das ganze funktioniert im Prinzip wie folgt. Zur Änderung der Schriftgröße muss die Datei Localized.rsrc manipuliert werden, welche im Programm-Bundle von iTunes unter /Contents/Resources/German.lproj/ zu finden ist. Im Netz finden sich Tipps, wie man diese Binärdatei mit einem Hexteditor bearbeitet, doch dazu muss man genau wissen wo und dann ändert sich das auch noch bei jedem Update.

Das Skript erzeugt mit dem Shell-Befehl derez aus der rsrc-Datei eine Textdatei, welche sich einfacher bearbeiten lässt als eine Binärdatei. Mittels sed wird dann an den richtigen Stellen die Schriftgröße angepasst und abschließen wird mit rez die veränderte Textdatei wieder in eine Binärdatei verwandelt und ins iTunes-Bundle kopiert.

Das Skript bzw. den Trick habe ich nur mit iTunes 9 getestet, prinzipiell sollte es aber auch mit älteren Versionen funktionieren. Ob es mit iTunes 10 funktionieren wird, hängt davon ab, ob Apple iTunes (endlich) als Cocoa-Anwendung neu programmiert und beim alten Carbon-Code bleibt. Bleibt Apple bei Carbon wird das Skript sehr wahrscheinlich weiter funktionieren.

Ausschnitt aus der dekomprimierten Localized.rsrc

Ausschnitt aus der dekomprimierten Localized.rsrc

Übrigens: Mir ist es leider nicht gelungen auch die Schriftart zu ändern.

Dass es mit der Renovierung des Themes nicht getan ist, war mir klar – ein frischer Wind unter der schreibenden Zunft klappt am ehesten mit ein paar neuen Autoren, wie ich schon vor einiger Zeit erfahren konnte. Wir starten daher mal ein kleines Casting – keine Angst, alles ganz harmlos – ihr müsst nicht vorsingen und eine Jury, die euch in den Recall lässt (oder auch nicht), gibt es ebenso wenig.

Wenn ihr mitmachen möchtet, schickt mir einfach eine Mail mit ein paar Zeilen, was ihr macht und was ihr gedenkt hier zu schreiben. Adresse steht im Impressum.

Und jetzt noch das neumodische Zeugs – please RT!

Link gegen Mac

17. Mai 2010

Jetzt spinnt der völlig… – das zumindest behauptet meine Frau und damit hat sie sicher nicht ganz unrecht. Sehr zu ihrem Unverständnis und Leidwesen habe ich nämlich die kranke Idee, in meinem Arbeitszimmer ein kleines Mac-Museum zu errichten. Nachdem der knubbelige Macintosh SE, Baujahr 1988, den Anfang gemacht hat, bin ich ganz scharf darauf, noch mehr von diesen Altertümern zu ergattern.

Total uneigennützig wie ich nunmal bin, biete ich euch daher an, für eure in Rente geschickten Apfel-Rechner das Altersheim zu mimen. Gerne darf das gute Stück auch gebrechlich, sprich defekt sein. Noch lieber sind auch neuere Rechnergenerationen aus Alu – aber ich will ja nicht unverschämt sein. Die Portokosten trage selbstverständlich ich, nur Bares für die Hardware kann ich leider nicht zahlen. Damit ihr nicht ganz leer ausgeht, habe ich mir gedacht, dass es hier in der Sidebar eine Art Sponsorenliste geben wird. Sozusagen Link gegen Mac. Selbstverständlich verlinke ich nicht alles, aber das klären wir dann im Einzelfall. Den Anfang macht übrigens Markus Jasker, der mir den schönen SE zur Verfügung gestellt hat.

Wieviel Besucher und Feedleser die Seite hat, ist kein Geheimnis und was man für Textlinks normalerweise verlangen kann auch nicht. Aber vielleicht ist euch das ja auch völlig egal und möchtet einfach nur einen alten Mac loswerden – bitte sehr.

FOTOSET – Link gegen Mac