Um mal wieder ein wenig Schwung in den Teich hier reinzubringen, starte ich mal eine Art von Beitrag, die immer geht. Ich meckere einfach mal ein wenig an einer der ach so einzigartigen Innovationen Apples herum…

Bin ich eigentlich der Einzige, der den Mac App Store total unübersichtlich findet? Das fängt schon mit dem überdimensionierten Banner in der oberen Hälfte an. Kleine MBAs mit 11″ auf den Markt werfen, aber nicht an die armen User denken, die dann damit den Store aufsuchen müssen. Ja, und dann gehen wir mal eine Runde shoppen – bunte Icons dicht an dicht, fast so, wie wenn man sich in einem Ramschklamottenmarkt durch die überfüllten Kleiderständer kämpfen muss. Das hätte man doch besser hinbekommen können.

Und dann noch als Krönung – ausgerechnet der Mac App Store tanzt aus der Reihe und beendet sich komplett, wenn man das rote Knöpfchen klickt. Das ganze Leid noch einmal von vorn. …

ÜberMask

16. Januar 2011 · 38 Kommentare ·

Dateien per Knopfdruck verbergen: ÜberMask will Dateien vor neugierigen Blicken schützen. Apfelquak betrachtet das neue Produkt von Nova Media: Benötigt man wirklich ein solches Programm?

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein Mitarbeiter sitzt im Büro und arbeitet mit seinem Mac. Urplötzlich kommt der Chef herein, weil er etwas besprechen möchte. Der Mitarbeiter klappt reflexartig das Notebook zu, denn er möchte nicht, dass sein Chef auf seinen Bildschirm schaut. Was wird der Chef von dieser Aktion denken? Vermutlich dasselbe wie der Leser: Was verbirgt der Mitarbeiter? Hat er wirklich gearbeitet? Eines ist klar: Vertrauen schafft man mit einer solchen Aktion sicherlich nicht.

Jeder hat persönliche Daten, die man nicht jedem zeigen möchte. Seien es private Fotos, Kontakte aus dem Adressbuch oder Termine im Kalender: Der Schutz der Privatsphäre wird hier in Deutschland ernster genommen als z.B. in den USA. Jedes Individuum das Recht, seine Privatsphäre zu schützen und somit auch Daten / Dateien zu verstecken. Genau hier setzt Nova Media mit ÜberMask an.

[weiter…]

Courier

13. Januar 2011 · 11 Kommentare ·

Post image for Courier

Courier gehört zu der Gruppe von Programmen, die eine trockene Materie in ein ansprechendes Benutzer-Interface verpacken. Wie der Name schon vermuten läßt, kümmert sich Courier um das Versenden von einer oder mehrerer Dateien vom heimischen Rechner zu webbasierten Diensten oder Servern. Das Programm bedient sich hierbei der Analogie eines Briefversands:

1. Man nimmt sich einen Umschlag (Behälter)
2. Man klebt eine Briefmarke drauf (Ziel)
3. Man steckt die Inhalt in den Umschlag (Dateien)
4. Begleitschreiben dazu (Titel, Beschreibung, Tags)
5. Übergabe der Sendung an den Dienstleister

Per Tracking auf einer Weltkarte kann die Sendung nachverfolgt werden. Courier ermittelt dazu den eigenen Standort. Alle Sendungen werden in einer Historie erfasst.

Als Ziele (Briefmarken) bietet Courier momentan Flickr, Ember, YouTube, Vimeo, Facebook, MobileMe, CloudApp, Box.net, TwitPic, Amazon S3 und FTP. Je nach Empfänger kann man am Ziel noch einen genauen Ablageort wählen (z. B. ein Verzeichnis). Es können auch mehrere Briefmarken aufgeklebt werden. Die Liste an Zielen ist immer noch nicht sehr groß, obwohl das Programm schon etwas länger auf dem Markt ist.

Ein einmal angelegter Umschlag kann mit einem aussagekräftigem Namen versehen und wiederverwendet werden. Courier installiert diese außerdem als Ziele im Service Menü von OS X. Somit stehen sie dann zum direkten Gebrauch z. B. im Finder zur Verfügung. Läuft Courier nicht, wird es automatisch für den Versand gestartet. Allerdings können über diese Methode keine Angaben zur Datei mehr getätigt werden.

Leider hat Courier schon seit längerer Zeit bei vielen Benutzern ein Problem bei der Anmeldung und damit mit dem Versand zu MobileMe. Im Forum von Realmac kann man nachlesen, daß die Jungs Schwierigkeiten haben, den Fehler zu reproduzieren und deswegen ein Fix noch aussteht.

Courier macht was es soll und die Umsetzung ist hübsch anzusehen. Das Programm ist sicherlich eine gute Wahl für Anwender, die ab und zu mal den Upload einer Datei zu tätigen haben. Bei häufigem Einsatz bzw. einer Vielzahl von Zielen wird das Interface aber wahrscheinlich eher zum Stolperstein, da z. B. die Umschläge nicht sortiert werden können. Das Eye Candy macht das Programm auch etwas resourcenhungrig.

Courier ist im Mac App Store für den Preis von knapp 8 Euro erhältlich.

[Update: Am 14.1. hat Realmac den Preis auf 7,99 Euro angehoben.]

Frühjahrsputz

12. Januar 2011 · 18 Kommentare ·

springcleaning_title.jpg

Es ist Frühling, das neue Jahr hat begonnen und wer sich jetzt immer noch nicht vom alten Jahr verabschiedet hat, dem sei hiermit geholfen. Wie jedes Jahr steht der Frühjahrsputz an, nicht zuletzt auf Apfelquak ebenfalls. Auch dieses Jahr archiviert man fleissig alte Sachen, damit der geliebte Apple schnell und sauber läuft. Wie man archivieren kann, und was, das wollte ich hier mal in einem relativ langen Artikel zusammentragen.

Jedes Jahr auf’s Neue archiviere ich nämlich brav alte Daten. Vor allem aber: Emails, Kalender und Adressbuch. Platzfresser suchen gehört sowieso zu den regelmässigen Bereinigungsmassnahmen. Hier also ein paar Tipps die euch hoffentlich helfen vielleicht auch mal ein wenig aufzuräumen.
iCal beispielsweise verhält sich ab einer gewissen Menge alter Daten ein wenig träge. Genauso wie das Adressbuch dann schwieriger wird. [weiter…]

Mit der Einführung der 4. Generation des iPod touchs erblickte auch das Game Center das Licht der Welt. Seit November ist es auch auf dem iPad zu finden. Game Center ist vergleichbar mit Xbox LIVE und Playstation Network. Es ist sozusagen ein soziales Spielenetzwerk. Man hat Freunde, sammelt Achievements (Erfolge/Errungenschaften) und kann online gegen seine Freund spielen. So zumindest in der Theorie. Im Nachfolgenden möchte ich die aktuelle Situation von Game Center erläutern und Perspektiven aufzeigen. [weiter…]