Laybag – Liegesofa für das iPhone
21. Februar 2010

Sicher kennt ihr noch diese Plastiksessel aus dem letzten Jahrzehnt, in denen man sein Mobiltelefon drapieren konnte. War albern, hatte trotzdem fast jeder. Doch Plastik ist dem iPhone-Besitzer längst nicht gut genug. Das harte Material könnte ja dem zarten Gewand des liebsten Gadgets einen Schaden zufügen. Ein Hoch auf die Mädels und Jungs von Laybag – sie haben das ultimative, weil extrem kuschelige Sofa für Smartphones (fast) aller Art auf den Markt (und unter die Blogger) geworfen. Auch hier ein Danke dafür. Mein iPhone hat es ausprobiert, liegen tut es sich gut. Sitzen eher weniger. Fast so, wie bei diesen Sitzklumpen, die es für uns Zweibeiner auch gibt. Danach hat man meistens Rücken – das kann dem iPhone wenigstens nicht passieren.
An der Verarbeitung des Laybags gibt es wenig zu meckern. Stoff, gefüllt mit Plastikkügelchen – da kann man wenig falsch machen. Was zählt, ist die Idee und das Design. Über beides kann man streiten. Ich würde mir jetzt nicht unbedingt so etwas kaufen, aber jetzt, wo das iPhone da so liegt… *hach*
Die Leser, die ihre Techniklandschaft ebenfalls um ein Sitzmöbel bereichern wollen, haben bis zum nächsten Sonntag, 12:00 Uhr die Gelegenheit, hier in den Kommentaren zu erzählen, wo derzeit ihr iPhone oder was auch immer auf seinen Dienst wartet. Zwei Laybags darf ich verlosen – einen aus der Serie Colours (Alberton) und einen aus der Serie Scottish (Gants Hill). Bitte gebt an, welchen ihr haben wollt.
Die Gewinner

Herzlichen Glückwunsch an Michael und Piets.
Von Mac zu Mac – EyeTV-Streaming jenseits des iPhones
14. Februar 2010
Ich sitze eigentlich nur am Fernseher, wenn ich mir einen Film anschaue. Informationen kann man sich auch aus dem Netz besorgen und auf das, mit was einem die Sender sonst so zu unterhalten versuchen kann man getrost verzichten.
So ein bisschen Olympia-Berieselung am Rechner nebenbei fände ich dann aber aktuell doch nicht schlecht. Da ich den Fernseher im Rücken habe wollte ich mir das Livebild auf den zweiten Monitor holen. Sollte ja eigentlich kein Problem sein. Denn mein Fernseher wird von EyeTV mit dem Bild versorgt und das streamt ja schon von Haus aus auf das iPhone oder den iPod touch. Nur ist mir das etwas zu klein, bei der Größe etwas mitzubekommen würde ja doch wieder die volle Aufmerksamkeit erfordern.
Eine kurze Suche bringt zwei mögliche Lösungsansätze: VLC’s eingebauten EyeTV-Support oder den Einsatz von CyTV.
Notational Velocity und Simplenote
14. Februar 2010
Notational Velocity ist ein Open Source Programm zum Erstellen und Speichern von Notizen. Es zeichnet sich durch eine einfache und tastenorientierte Bedienung aus. Das Suchfeld ist der zentrale Ort und auf bestehende Notizen zuzugreifen oder neue zu erstellen. Diese werden dann entweder in einer gemeinsamen Datenbank (ermöglicht eine Verschlüsselung) oder in einzelnen Textdateien (plain, RTF oder HTML) abgelegt. Letzteres ermöglicht dann auch eine Indizierung durch Spotlight.
Simplenote ist ein kostenloser und vollwertiger Ersatz für die App Notizen auf dem iPhone. Es wartet mit ein paar wertvollen Ergänzungen auf, wie z. B. den Support von Textexpander Bausteinen und den Sync mit zahlreichen anderen Programmen.
Seit der letzten Version unterstützt Notational Velocity nun eine Synchronisation mit Simplenote, und zwar drahtlos über WiFi oder das Mobilfunknetz. Im Gegensatz zu der kabelgebundenen Apple Lösung mit Notizen und Mail ein klarer Vorteil (zudem diese auch etwas unzuverlässig ist).
Wer gerne mit einfachen Textdateien arbeitet und es eher minimalistisch mag sollte sich beide Programme und auch deren Kombination einmal näher ansehen.
SSD: Dem MacBook Feuer unterm Hintern gemacht
2. Februar 2010
Sieht man sich in Mac-Foren um, scheint sich eine neue Dreibuchstabengruppe zu etablieren: SSD. Solid-State-Drives (frei übersetzt „Transistor-Laufwerke“) kommen ohne Mechanik aus, sollen sauschnell sein, dabei kühl bleiben und ein kleines Vermögen kosten. Der letzte Punkt hat wohl nicht nur mich vom Kauf eines solchen Laufwerks abgehalten. Lohnt sich das denn? Pro Megabyte zahlt man doch beträchtlich mehr als bei der guten alten Festplatte …
Nun ja, mir wurde die Warterei auf niedrigere Preise zu blöd. Entsprechend werkelt seit wenigen Tagen ein kleines Laufwerk von Intel in meinem MacBook Pro. Trotz zweier linker Hände verlief der Einbau und das Einrichten einfach. Sogar langweilig. Ich durfte nicht einmal Fluchen! Mist!
In diesem Artikel gehe ich auf Dinge wie Größenwahl und Installation ein, möchte aber auch Probleme mit OS X ansprechen. Letztere scheinen nicht so dramatisch zu sein, wie es uns synthetische Tests glauben machen wollen. „Schön“ ist aber trotzdem anders.
First things first.
Man sollte vor dem Einbau seine Platte entmüllen und sich genau überlegen, was denn auf das neue Laufwerk soll. Wer 300 GB an Pornos Medien mit seinem MacBook herumträgt wird in der Hinsicht besonders gefordert – es sei denn, er hat einen Goldesel im Stall stehen und kauft sich ein 512er-SSD für etwas über € 1.000.
Nachtest: iPhone Hüllen von OtterBox
31. Januar 2010
Im letzten Jahr präsentierte ich euch drei verschiedene iPhone 3G/S Hüllen in einem Vergleich. Mit dabei war auch eine Hülle vom US Hersteller „OtterBox“. Und wie es der Zufall so will, hat Otter nun zwei neue iPhone Hüllen auf den Markt gebracht. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen kleinen „Nachtest“ zu meinem Artikel aus dem letztem Jahr.
OtterBox Commuter TL & iPhone 3G / 3GS Commuter Case
Im Gegensatz zu der iPhone 3G / 3GS Impact Case aus meinem letzten Test, bestehen die beiden neuen Hüllen aus jeweils 2 Teilen. Einmal ein Silikonüberzug und zum Anderen eine Art Plastik Skelett, welches aussen mit angesteckt wird und die Hülle zusätzlich verstärkt. Jedoch gibt es hier schon die ersten kleinen Unterschiede zwischen beiden Hüllen. Bei der „TL“ Variante ist diese Verstärkung durchsichtig und deckt das Apple Logo mit einer leichten Vergrößerung ab. Die andere Hülle hat stattdessen eine Aussparung für das Apple Logo. Dafür umfasst das „Skelett“ hier auch die Seiten (siehe Foto) und ist insgesamt wesentlich stabiler als bei der TL Variante.

Commuter Case (Schwarz) und Commuter Case TL (Rot)
Beide Hüllen werden wieder mit einer Bildschirmschutzfolie und einem kleinem Reinigungstuch geliefert. Neu ist, dass die „Silikonteile“ nun alle Schalter (mit Ausnahme des Mute Schalters) und auch den Port abdecken. Die Abdeckungen des Portes und des Klinkeneinganges lassen sich jedoch bei Bedarf aufklappen. Die Lauter/Leiser sowie die An/Aus Tasten funktionieren einwandfrei durch die Silikonabdeckung hindurch.
Die Hüllen liegen sehr gut in der Hand und hinterlassen einen wertigen Eindruck. Das TL Case hat an der Seite eine Art „Narbung“ im Silikon, wodurch es besonders griffig ist.
Kritik
Beim Anziehen des Telefons passiert es leider des öfteren, dass sich die Abdeckungen der Anschlüsse oder deren dünne Ränder verdrehen bzw. verhaken. Das ist zwar im ersten Moment etwas ärgerlich aber nicht wirklich zu vermeiden. Hat man sein Telefon auch erst ein Mal ordentlich angezogen, fummelt man es ja nicht permanent wieder aus der Hülle heraus. Ausser, natürlich man hat ein Dock, in diesem Fall sind beide Hüllen nicht zu empfehlen. Nach wie vor negativ finde ich die unnötige Aussparung des Apple Logos sowie die Tatsache, dass die Silikonteile nicht bombenfest ansitzen und so Dreck und co. sich unter die Ränder setzen können.
Was mir weiterhin nicht ganz klar ist, warum man zu der TL Variante greifen sollte. Ja, sicherlich sie kostet ca. 5 USD weniger bietet dafür aber auch weniger Schutz als die andere Variante. Ich kann es ja verstehen, dass jemand ein etwas „weicheres“ Case haben möchte aber in diesem Fall bietet sich das Impact Case ($19.95) doch eher an.
Fazit
Das iPhone 3G / 3GS Commuter Case liegt in beiden Varianten gut in der Hand und bietet recht guten Schutz. Die konsequente Abdeckung aller Ports ist positiv, macht aber keinen Sinn, wenn man den Platz für das Logo offen lässt (nur bei der normalen Variante). Wer ein stabiles, handliches und sicheres Case sucht, liegt mit dem Commuter Case direkt richtig. Die TL Variante hingen empfinde ich persönlich als unnötiges „Zwischending“. Dagegen würde ich lieber zum günstigerem ImpactCase raten.
P.S.: Weil es in den Comments bei meinem vorletztem Artikel die Frage gab: Nein wir werden für diese Reviews weder von Apfelquak noch von den Hersteller Firmen bezahlt. Auch Urlaubsreisen mit hübschen Mädchen im Tausch für ein positives Review erhalten wir NICHT. Die Artikel stellen also immer eine ehrliche und persönliche Meinung des jeweiligen Autors dar.








