Keynote für iPhone Screenshot

Heute im Laufe des Tages hat Apple nicht nur die Themen für die nächstwöchige Keynote angekündigt, sondern auch die komplette iWork-Suite für das iPhone veröffentlicht.

Mein erster Gedanke ging in Richtung schlechter Scherz. Nachdem ich mir die Screenshots im App Store angeschaut habe, konnte ich dies auch bestätigen. Bleibt nur zu sehen, ob ein Test in den nächsten Tagen dieses merkwürdige Gefühl sich weiter ausbreiten lässt oder eine ganz neue Form von Content-Erstellung offenbart.

Smart Zoom hin oder her. Die Technik mag nett sein, doch hat das iPhone nunmal ein viel zu kleines Display um damit ernsthaft etwas zu machen. Wenn ich mehr als einen Absatz mit diesem wunderschönen Gerät tippen soll, breche ich mir die Finger ab und gebe voller Unmut auf. Ein „smartes“ Software-Feature wird dies wohl kaum ändern.

Keynote für iPhone Screenshot

Na gut, so schlimm ist es dann doch nicht. Als Dokumentenbetrachter für unterwegs mit der Möglichkeit hier oder da eine kleine Änderung durchzuführen kann ich mir die iWork-Suite auf dem iPhone schon vorstellen. Ganz interessant ist sicherlich auch das Präsentieren direkt vom iPhone, wobei das Verhältnis zwischen Kabel und eigentlichem Gerät den einen oder anderen Lacher hervorbringen wird. Das mag wiederum die Stimmung etwas auflockern und das Publikum offener für die eigenen Anliegen machen. Schlussendlich gewinnt jeder.

Was denkt ihr? Eignen sich die iWork Apps für das iPhone zum produktiven Arbeiten? Oder sind es nur aufgewertete Dokumentenbetrachter?

Früher hat man sich ganz altmodisch Stöckchen zugeworfen und ganz stolz seine Leiste auf den Tisch gelegt. Heutzutage muss man natürlich ein Tumblelog eröffnen und Beiträge sammeln, die von Lesern zugeschickt wurden.

Mit dem Thema Menüleisten beschäftigt sich seit nicht allzu langer Zeit Mac Menu Bars, welches ganz klar eine Empfehlung verdient und Nerdherzen höher schlagen lässt. Auch für Geschöpfe, die man bei diesem wunderschönen Wetter merkwürdigerweise draußen und nicht vor dem heimischen Mac findet, lohnen sich zumindest zwei Blicke. Es gibt dort durchaus kleine Helfer, die man für den Alltag (wieder-)entdecken kann.

An dieser Stelle darf meine eigene Leiste natürlich nicht fehlen:

Menüleiste

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Ich habe im Prinzip nichts gegen Klicken, aber beim Erstellen eines Termins in iCal vergeht einem meistens die Lust. An die Popover-Fenster habe ich mich immer noch nicht gewöhnen können und BusyCal macht es einem beim Eintragen neuer Termine auch nicht leichter.

Wenn man ein wenig mit der Tastatur umgehen kann, hilft gegen diese kleine—aber doch so nervende und alltägliche Problem—das kleine Tool namens QuickCal.

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iPad im Hotelzimmer.

Das iPad wird gerne als reines Konsumgerät abgetan: Im Web surfen, Filmchen anschauen, spielen, mal eine E-mail? Kein Problem. Aber so richtig damit arbeiten könne man nicht. Ich schließe mich aus der Reihe der Kritiker nicht aus, muss aber nach einem Kuraufenthalt und dem entsprechend gepackten Koffer (zwei Digital-Kameras, ein iPad, Grippemittel) zugeben: Hey, zumindest für Hobby-Photographen taugt Apples Tablet auch als Arbeitsgerät. Und das besser als erwartet.

Was will ein Photograph mit dem iPad?

Kurz gesagt: Image-Tank. Ja, Speicherkarten sind preiswert, aber will man seine Originale tatsächlich nur auf den Karten wissen, wenn man ein paar Tage ohne Computer unterwegs ist? Je nach Menüführung hat man die Speicherkarte schneller (versehentlich) formatiert als die Blende eingestellt. Oder die Kamera wird im Café gestohlen, incl. der SD-Karte mit den Bildern der letzten drei Tage. Muss nicht sein, ein tägliches Backup ist immer sinnvoll.

Es gibt dezidierte Image-Tanks, die vollautomatisch Bilder von der eingestöpselten Karte saugen. Aber mit solchen Geräten kann man abends im Hotel keine Mails lesen oder Twitter aktualisieren. Oder den einen gelungenen Schnappschuss auf Facebook laden – den Schnappschuss, der so reingehauen hat, dass man nicht drei Tage mit der Veröffentlichung warten mag. So oder so hätte man noch ein Gerät im Koffer, dabei wollte man doch mit Handgepäck reisen. Deshalb ließ man ja auch sein MacBook daheim und hat sich stattdessen fürs iPad entschieden: Gewicht und Volumen waren wichtiger als ein vollwertiger Rechner. Ist es nicht schön, dass die Flunder auch gleich die Photos sichern kann?

Was braucht es dazu?

Apples Camera Connection Kit sowie, natürlich, ein iPad. Das wär’s. Besagtes Kit gibt’s für 20 Euro und kommt mit zwei Adaptern: einem USB-Anschluss, um Kameras direkt mit dem iPad zu verbinden, sowie einem SD-Kartenleser. Ich hatte letzteren dabei.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Leser an den Dock-Anschluss stöpseln und SDHC-Karte rein. Die Photo-Applikation öffnet sich, man wählt die gewünschten Bilder für den Import aus oder lädt gleich die ganze Karte aufs Tablet. Jeder Import-Vorgang erstellt ein eigenes „Ereignis“ auf dem iPad, die Übersicht bleibt gewahrt. Anschließend ist man angehalten, die Photos zu sichten und den Mist zu löschen, die Perlen können weiterverwendet werden.

Das iPad kommt mit allen RAW-Formaten klar, die auch OS X unterstützt. In meinem Fall waren dies .ORF einer Olympus Pen sowie die .RW2 der Panasonic LX-3. JPEG stellt allerdings den Königsweg dar; wer häufiger mit dem iPad arbeiten möchte tut gut daran, in RAW+JPEG zu schießen.

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Die Jungs aus Cupertino haben mit dem heutigen Release endlich allen Entwicklern einen Einblick in des Löwen Grotte gegeben. Es gibt viel Neues, Herumfliegendes, aber auch mehr grau.

Ohne sich groß zu bemühen merkt man an allen Stellen, dass iOS auch auf den Desktop rückt. Und Apple ist ganz stolz darauf.

Wie ist euer erster Eindruck? Habt ihr den Löwen schon bändigen können, oder wenigstens einige interessente Neuigkeiten in Erfahrung gebracht? Seid ihr gespannt auf die finale Version in ein paar Monaten oder wollt ihr kein iOS auf dem Desktop?

Wer sich übrigens um die 2300 Wörter antun möchte, für den habe ich einen ausführlichen ersten Eindruck bei mir im Blog geschrieben.