MacHeist nanoBundle2

3. März 2010

Statt der lange erwateten neuen Missionen für MacHeist 4 schieben die Betreiber ein weiteres Bundle in die große weite Welt.

Dabei handelt es sich um ein zweites nanoBundle – diesmal allerdings nicht für umsonst. Das konnte nun aber auch keiner verlangen, oder? Der Preis ist mit $19.95 trotzdem relativ klein geblieben. Das Bundle besteht aus 7 Programmen, deren Nutzen hier nicht diskutiert werden muss, schließlich muss jeder wissen, was er benötigt und im Zweifel gibt’s auch Demo-Versionen.

Die Software im Überblick:

Beim üblichen Erreichen zweier Schallgrenzen gibt’s dann noch zwei Boni:

Sollte die beiden Zusätze auch freigeschaltet werden, so würde man dann knappe $250 “sparen”. Werdet ihr zuschlagen, oder ist es langsam genug mit diesen Bundles?

Für mich interessant wären RipIt, Flow und The Tales of Monkey Island – ich bin mir noch unschlüssig, ob ich zuschlage oder nicht – 15€ sind nun ja nicht sooo viel …

Vor ein paar Wochen habe ich bei mir im Blog schon von Delibar berichtet. Ein Tool, welches es geschafft hat Pukka abzulösen – eine Software die mir Jahre lang brav meine Bookmarks in Delicious einsortiert hat.

Was kann Delibar nun besser als Pukka? Mal abgesehen davon, dass es besser aussieht (und darauf legen wir Apple Jünger ja bekanntlich großen Wert) beherrscht es den Zugriff auf Bookmarks von Freunden, was ich als das Pro Argument schlechthin erachte. Zudem kann es Suchvorgänge abspeichern, brauche ich persönlich nicht unbedingt, aber wer weiss, wozu es irgendwann gut sein mag. Die Version 1.3, die vor wenigen Tagen erschienen ist, beherrscht auch den Support von Pinboard.in, ein Dienst der hierzulande aber eher wenig genutzt wird. Oder liege ich da falsch?

Einen kurzen Einblick in das Tool verschafft dieses Video:

Kommen wir zu dem längeren Einblick. Den verschafft ihr euch, wenn ihr die Software selbst ausprobiert. Drei Leser haben zudem das Glück, je eine Lizenz der Software gewinnen zu können. Danilo von Shiny Frog war so nett und hat mir die Lizenzen zur Verfügung gestellt. Wer gewinnen möchte, schreibt in den Kommentaren, ob er Delicious oder Pinboard.in nutzt. Gerne könnt ihr auch den Link zu eurem Profil hinterlassen. Die Auslosung erfolgt kommenden Mittwoch um 12:00 Uhr. Viel Glück.

Die Gewinner

Meine bezaubernde Assistentin und Glücksfee Random Org hat die Gewinner gezogen. Es sind fidel (21), Jörn (11) und Bastian (78). Herzlichen Glückwunsch. Die Lizenzen gehen euch per Mail zu.

In den letzten Jahren habe ich diverse Bibliographieprogramme und Referencemanager ausprobiert und muss gestehen, dass erst beim dritten Studiengang klar ward, was genau eigentlich meine Bedürfnisse sind. Meine Unzufriedenheit mit den früheren Softwareprodukten lag vor allem an der Inkompatibilität der Testkandidaten mit meinen Wunschoptionen. Nach sechs Jahren aktiven Studierens ist nun nicht nur ein robuster Workflow, sondern auch eine gewisse Klarheit im Umgang mit den Hilfswerkzeugen des Lernens vorhanden. Ja, manche brauchen etwas länger. ;)

Dieser Beitrag soll Mendeley vorstellen, eine relativ neues Programm zur Organisation von (wissenschaftlichen) Artikeln und Quellen in Form von PDFs. Wer nicht die Irrungen und Wirrungen meiner Softwarefindung lesen möchte, kann auch direkt runterscrollen zu zur Zusammenfassung. ;)

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WORP-Loader App-Symbol

5 Tage je 1 Promotional Code zu gewinnen

Heute stelle ich ein Denkspiel für iPhone und iPod Touch vor, das mir aus zwei Gründen ganz besonders am Herzen liegt: Erstens hat mir dieses Spiel – damals als Tesserae – schon auf meinem alte Macintosh LCII sehr viel Freude bereitet und zweitens habe ich die Grafik für seine Neuauflage – WORP – entworfen.

Gespielt wird WORP ähnlich wie das seit 1687 bekannte Brettspiel Solitär; Es soll nur ein Spielstein (Bit) übrig bleiben. Das war es dann aber auch mit den Ähnlichkeiten.
Bei WORP kommt als besondere Herausforderung hinzu, dass bis zu sieben verschiedene farbige Spielsteine (Bit-Varianten) im Verlauf des Spiels entstehen können oder aufgelöst werden müssen. Es stehen neun verschiedene Spielbretter (Speicher) in jeweils drei Schwierigkeitsgraden zur Auswahl.
Ach ja, der Titel WORP ist natürlich eine augenzwinkernde Anspielung an den – allen echten Geeks sicherlich bekannten – Supercomputer W.O.P.R. aus dem Film WarGames.

Kommen wir nun zu dem, was WORP besonders macht:

Untermalt wird die geschmeidige Grafik von elektronischen Klängen der Konsorten™ die in der elektronischen Alternativ-Musikszene und auf FM4 höchst erfolgreichen sind. (Ihre Titel könnt ihr im iTunes Store Probe hören.) Die benutzerfreundliche Board-Übersicht zeigt alle Speicher, welche jedoch erst nach und nach freigespielt werden müssen. Die einstigen Fans des Kult-Games Tesserae werden sich über die originale Anzahl an Spielbretter (Speicher) und der – ebenso original – fortlaufend schwerer werdenden Bit-Verteilung freuen.

So, genug des Eigenlobs. – Wer das Spiel ausprobieren möchte, holt sich WORP Loader gratis und spielt die ersten drei Levels beliebig oft, um auf den Geschmack zu kommen. Wen dann das WORP-Fieber erfasst hat, der kann jetzt täglich bis Dienstag 02.03.2010 einen Promotional Code für den US (!) App Store gewinnen. Schreibt eine Spielkritik zum kostenlosen WORP Loader im App Store eurer Wahl und postet diese zusätzlich hier in den Kommentaren. (Land des App Stores bitte unbedingt bekanntgeben! Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.)

Ich wünsche viel Spass mit dem Spiel und Glück beim Gewinnen!

PS: Für alle anderen: Kaufen, kaufen, kaufen ;-) Danke für die Unterstützung!

Mac Speech Dictate verspricht die Funktionen des PC-Spracherkennungsprogramms Dragon Naturally Speaking auf den Mac zu bringen. Seit Ende 2009 gibt es Mac Speech Dictate auch in deutscher Sprache über den Vertrieb Application Systems Heidelberg für den Mac. Das Programm soll iListen ablösen. Da mir von Dragon nur das Beste erzählt wurde, wollte ich es auch mal für den Mac ausprobieren. Während Dragon schon ab 50,00 € zu bekommen ist, muss man für Mac Speech tiefer in die Tasche greifen und ist mind. 229,00 € los. In der “körperlichen” Version bekommt man dafür auch ein Plantronics-USB-Headset mitgeliefert, für 70,00 € mehr ein Bluetooth-Headset. So kann man gleich loslegen.

Die Installation lief problemlos. Danach gewöhnt man das Programm an die eigene Stimme indem man leichtere Texte vorliest. Man kann mit dem “Wortschatz-Training” dem Programm eigene Texte (Briefe, Geschichten, Blogbeiträge etc.) im Word-Format (u.a., PDF funzt aber irgendwie nicht bei mir) “füttern”. Daraus schließt Dictate auf den vewendeten Wortschatz und analysiert Wort-Häufigkeiten u.ä. Wenn’s mal wieder länger dauert, vor allem bei einer größeren Anzahl von zu lernenden Dateien … keine Sorge, es ist normal, dass auch ein Mac Book Pro 2,4 GHz mit 4 GB RAM eine lange Nacht durchrechnet. Ungeduldige dürfen auch direkt mit dem ersten Diktat loslegen.

Mac Speech Dictate kennt vier Modi: Diktat , Buchstabiermodus, Befehlsmodus und Schlafmodus. Der Diktatmodus dient der normalen Spracherkennung für Texte, aber auch Befehle werden erkannt und mit dem Buchstabier-Alphabet kann man auch einzelne Buchstaben diktieren. Im Buchstabiermodus kann man dann nur noch Einzelbuchstaben diktieren und im Befehlsmodus nur noch besimmmte Befehle wie “Starte Word” o.ä. geben. Im Schlafmodus reagiert Dictate außer auf einen Aufwach-Befehl auf keine Spracheingaben mehr. Die Sprachbefehle scheinen dabei durchaus andere zu sein als bei Dragon und müssen eigentlich auswendig gelernt werden, da sie sich (mir) nicht immer erschlossen haben. So hätte ich vom Gefühl her “Absatz” diktiert, wenn ich will, dass die Enter-Taste gedrückt wird, es heißt aber “Neuer Absatz”. Aber das dürfte die Übung verbessern.

Dictate funktioniert mit den meisten gängigen Programmen zusammen. So kann man in Thunderbird E-Mails diktieren oder einen Brief in MS Word. Dictate stellt aber auch einen eigenen Editor bereit, der auch im RTF speichern kann und schon dadurch von Vorteil ist, dass er ein Teil des Programms Dictate ist.

Wenn sich Dictate erst einmal an die eigene Sprache und “Schreibweise” gewöhnt hat, gehen einfache Texte recht einfach von den Lippen. Der Hersteller weist darauf hin, dass man entweder mit der Tastatur schreiben oder diktieren soll, ein Mischmasch kann zu Problemen führen. So sollte man Wörter, die falsch erkannt wurden, auch nicht einfach mit markieren und entfernen verbessern, sondern den Korrekturmodus bemühen. Für das nächste Mal steigert dies die Wahrscheinlichkeit der richtigen Erkennung. Und Dictate wird einige Wörter falsch erkennen, das sollte man sich ähnlich wie bei einem OCR-Programm vorstellen. Jedenfalls bei den ersten Texten sollte man immer konzentriert mitlesen und direkt korrigieren. Ein falsches (aber existierendes) Wort ist schwieriger zu entdecken als ein einfcaher Tipfpehler. Korrigiert man erst den fertigen Text, ist das eigentlich gemeinte Wort oft schwieriger wiederzufinden. So machte Dictate aus “aufgrund” schon einmal “aus Gold”.

Einige Mankos möchte ich aber auch nicht unerwähnt lassen. Dictate funktioniert nur mit USB-Mikrofonen zusammen. Das ggf. eingebaute Mikro wird ebenso wenig akzeptiert wie solche, die an den eingebauten Mikrofon-Eingang eingeschlossen sind. In Anbetracht dessen, dass ein Headset mitgeliefert wird, ein nachrangiges Problem. Da aber für jedes Mikro auch ein neues Profil erstellt wird (wie etwa auch für verschiedene Benutzer), ist die Einschränkung verständlich. Im Gegensatz zu einigen Dragon-Versionen kann Dictate aber auch keine Sprach-Dateien einlesen, wie sie vielleicht mit einem digitalen Diktiergerät aufgenommen wurden. Eine solche Funktion vermisse ich schon mehr. Nachtrag: Leider stürzt Dictate auch – gerade bei einem längeren Satz – gelegentlich ab. Das wird zwar von Update zu Update besser, aber die Stabilität ließe sich sicher noch verbessern.

Diesen Text habe ich übrigens nicht diktiert. :)