WORP: Kniffliges Classic-Game fürs iPhone reloaded
26. Februar 2010
5 Tage je 1 Promotional Code zu gewinnen
Heute stelle ich ein Denkspiel für iPhone und iPod Touch vor, das mir aus zwei Gründen ganz besonders am Herzen liegt: Erstens hat mir dieses Spiel – damals als Tesserae – schon auf meinem alte Macintosh LCII sehr viel Freude bereitet und zweitens habe ich die Grafik für seine Neuauflage – WORP – entworfen.
Gespielt wird WORP ähnlich wie das seit 1687 bekannte Brettspiel Solitär; Es soll nur ein Spielstein (Bit) übrig bleiben. Das war es dann aber auch mit den Ähnlichkeiten.
Bei WORP kommt als besondere Herausforderung hinzu, dass bis zu sieben verschiedene farbige Spielsteine (Bit-Varianten) im Verlauf des Spiels entstehen können oder aufgelöst werden müssen. Es stehen neun verschiedene Spielbretter (Speicher) in jeweils drei Schwierigkeitsgraden zur Auswahl.
Ach ja, der Titel WORP ist natürlich eine augenzwinkernde Anspielung an den – allen echten Geeks sicherlich bekannten – Supercomputer W.O.P.R. aus dem Film WarGames.
Kommen wir nun zu dem, was WORP besonders macht:
Untermalt wird die geschmeidige Grafik von elektronischen Klängen der Konsorten™ die in der elektronischen Alternativ-Musikszene und auf FM4 höchst erfolgreichen sind. (Ihre Titel könnt ihr im iTunes Store Probe hören.) Die benutzerfreundliche Board-Übersicht zeigt alle Speicher, welche jedoch erst nach und nach freigespielt werden müssen. Die einstigen Fans des Kult-Games Tesserae werden sich über die originale Anzahl an Spielbretter (Speicher) und der – ebenso original – fortlaufend schwerer werdenden Bit-Verteilung freuen.
So, genug des Eigenlobs. – Wer das Spiel ausprobieren möchte, holt sich WORP Loader gratis und spielt die ersten drei Levels beliebig oft, um auf den Geschmack zu kommen. Wen dann das WORP-Fieber erfasst hat, der kann jetzt täglich bis Dienstag 02.03.2010 einen Promotional Code für den US (!) App Store gewinnen. Schreibt eine Spielkritik zum kostenlosen WORP Loader im App Store eurer Wahl und postet diese zusätzlich hier in den Kommentaren. (Land des App Stores bitte unbedingt bekanntgeben! Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.)
Ich wünsche viel Spass mit dem Spiel und Glück beim Gewinnen!
PS: Für alle anderen: Kaufen, kaufen, kaufen
Danke für die Unterstützung!
MacSpeech Dictate – erste Erfahrung eines Einsteigers
21. Februar 2010
Mac Speech Dictate verspricht die Funktionen des PC-Spracherkennungsprogramms Dragon Naturally Speaking auf den Mac zu bringen. Seit Ende 2009 gibt es Mac Speech Dictate auch in deutscher Sprache über den Vertrieb Application Systems Heidelberg für den Mac. Das Programm soll iListen ablösen. Da mir von Dragon nur das Beste erzählt wurde, wollte ich es auch mal für den Mac ausprobieren. Während Dragon schon ab 50,00 € zu bekommen ist, muss man für Mac Speech tiefer in die Tasche greifen und ist mind. 229,00 € los. In der “körperlichen” Version bekommt man dafür auch ein Plantronics-USB-Headset mitgeliefert, für 70,00 € mehr ein Bluetooth-Headset. So kann man gleich loslegen.
Die Installation lief problemlos. Danach gewöhnt man das Programm an die eigene Stimme indem man leichtere Texte vorliest. Man kann mit dem “Wortschatz-Training” dem Programm eigene Texte (Briefe, Geschichten, Blogbeiträge etc.) im Word-Format (u.a., PDF funzt aber irgendwie nicht bei mir) “füttern”. Daraus schließt Dictate auf den vewendeten Wortschatz und analysiert Wort-Häufigkeiten u.ä. Wenn’s mal wieder länger dauert, vor allem bei einer größeren Anzahl von zu lernenden Dateien … keine Sorge, es ist normal, dass auch ein Mac Book Pro 2,4 GHz mit 4 GB RAM eine lange Nacht durchrechnet. Ungeduldige dürfen auch direkt mit dem ersten Diktat loslegen.
Mac Speech Dictate kennt vier Modi: Diktat , Buchstabiermodus, Befehlsmodus und Schlafmodus. Der Diktatmodus dient der normalen Spracherkennung für Texte, aber auch Befehle werden erkannt und mit dem Buchstabier-Alphabet kann man auch einzelne Buchstaben diktieren. Im Buchstabiermodus kann man dann nur noch Einzelbuchstaben diktieren und im Befehlsmodus nur noch besimmmte Befehle wie “Starte Word” o.ä. geben. Im Schlafmodus reagiert Dictate außer auf einen Aufwach-Befehl auf keine Spracheingaben mehr. Die Sprachbefehle scheinen dabei durchaus andere zu sein als bei Dragon und müssen eigentlich auswendig gelernt werden, da sie sich (mir) nicht immer erschlossen haben. So hätte ich vom Gefühl her “Absatz” diktiert, wenn ich will, dass die Enter-Taste gedrückt wird, es heißt aber “Neuer Absatz”. Aber das dürfte die Übung verbessern.
Dictate funktioniert mit den meisten gängigen Programmen zusammen. So kann man in Thunderbird E-Mails diktieren oder einen Brief in MS Word. Dictate stellt aber auch einen eigenen Editor bereit, der auch im RTF speichern kann und schon dadurch von Vorteil ist, dass er ein Teil des Programms Dictate ist.
Wenn sich Dictate erst einmal an die eigene Sprache und “Schreibweise” gewöhnt hat, gehen einfache Texte recht einfach von den Lippen. Der Hersteller weist darauf hin, dass man entweder mit der Tastatur schreiben oder diktieren soll, ein Mischmasch kann zu Problemen führen. So sollte man Wörter, die falsch erkannt wurden, auch nicht einfach mit markieren und entfernen verbessern, sondern den Korrekturmodus bemühen. Für das nächste Mal steigert dies die Wahrscheinlichkeit der richtigen Erkennung. Und Dictate wird einige Wörter falsch erkennen, das sollte man sich ähnlich wie bei einem OCR-Programm vorstellen. Jedenfalls bei den ersten Texten sollte man immer konzentriert mitlesen und direkt korrigieren. Ein falsches (aber existierendes) Wort ist schwieriger zu entdecken als ein einfcaher Tipfpehler. Korrigiert man erst den fertigen Text, ist das eigentlich gemeinte Wort oft schwieriger wiederzufinden. So machte Dictate aus “aufgrund” schon einmal “aus Gold”.
Einige Mankos möchte ich aber auch nicht unerwähnt lassen. Dictate funktioniert nur mit USB-Mikrofonen zusammen. Das ggf. eingebaute Mikro wird ebenso wenig akzeptiert wie solche, die an den eingebauten Mikrofon-Eingang eingeschlossen sind. In Anbetracht dessen, dass ein Headset mitgeliefert wird, ein nachrangiges Problem. Da aber für jedes Mikro auch ein neues Profil erstellt wird (wie etwa auch für verschiedene Benutzer), ist die Einschränkung verständlich. Im Gegensatz zu einigen Dragon-Versionen kann Dictate aber auch keine Sprach-Dateien einlesen, wie sie vielleicht mit einem digitalen Diktiergerät aufgenommen wurden. Eine solche Funktion vermisse ich schon mehr. Nachtrag: Leider stürzt Dictate auch – gerade bei einem längeren Satz – gelegentlich ab. Das wird zwar von Update zu Update besser, aber die Stabilität ließe sich sicher noch verbessern.
Diesen Text habe ich übrigens nicht diktiert.
Laybag – Liegesofa für das iPhone
21. Februar 2010

Sicher kennt ihr noch diese Plastiksessel aus dem letzten Jahrzehnt, in denen man sein Mobiltelefon drapieren konnte. War albern, hatte trotzdem fast jeder. Doch Plastik ist dem iPhone-Besitzer längst nicht gut genug. Das harte Material könnte ja dem zarten Gewand des liebsten Gadgets einen Schaden zufügen. Ein Hoch auf die Mädels und Jungs von Laybag – sie haben das ultimative, weil extrem kuschelige Sofa für Smartphones (fast) aller Art auf den Markt (und unter die Blogger) geworfen. Auch hier ein Danke dafür. Mein iPhone hat es ausprobiert, liegen tut es sich gut. Sitzen eher weniger. Fast so, wie bei diesen Sitzklumpen, die es für uns Zweibeiner auch gibt. Danach hat man meistens Rücken – das kann dem iPhone wenigstens nicht passieren.
An der Verarbeitung des Laybags gibt es wenig zu meckern. Stoff, gefüllt mit Plastikkügelchen – da kann man wenig falsch machen. Was zählt, ist die Idee und das Design. Über beides kann man streiten. Ich würde mir jetzt nicht unbedingt so etwas kaufen, aber jetzt, wo das iPhone da so liegt… *hach*
Die Leser, die ihre Techniklandschaft ebenfalls um ein Sitzmöbel bereichern wollen, haben bis zum nächsten Sonntag, 12:00 Uhr die Gelegenheit, hier in den Kommentaren zu erzählen, wo derzeit ihr iPhone oder was auch immer auf seinen Dienst wartet. Zwei Laybags darf ich verlosen – einen aus der Serie Colours (Alberton) und einen aus der Serie Scottish (Gants Hill). Bitte gebt an, welchen ihr haben wollt.
Die Gewinner

Herzlichen Glückwunsch an Michael und Piets.
Von Mac zu Mac – EyeTV-Streaming jenseits des iPhones
14. Februar 2010
Ich sitze eigentlich nur am Fernseher, wenn ich mir einen Film anschaue. Informationen kann man sich auch aus dem Netz besorgen und auf das, mit was einem die Sender sonst so zu unterhalten versuchen kann man getrost verzichten.
So ein bisschen Olympia-Berieselung am Rechner nebenbei fände ich dann aber aktuell doch nicht schlecht. Da ich den Fernseher im Rücken habe wollte ich mir das Livebild auf den zweiten Monitor holen. Sollte ja eigentlich kein Problem sein. Denn mein Fernseher wird von EyeTV mit dem Bild versorgt und das streamt ja schon von Haus aus auf das iPhone oder den iPod touch. Nur ist mir das etwas zu klein, bei der Größe etwas mitzubekommen würde ja doch wieder die volle Aufmerksamkeit erfordern.
Eine kurze Suche bringt zwei mögliche Lösungsansätze: VLC’s eingebauten EyeTV-Support oder den Einsatz von CyTV.
Notational Velocity und Simplenote
14. Februar 2010
Notational Velocity ist ein Open Source Programm zum Erstellen und Speichern von Notizen. Es zeichnet sich durch eine einfache und tastenorientierte Bedienung aus. Das Suchfeld ist der zentrale Ort und auf bestehende Notizen zuzugreifen oder neue zu erstellen. Diese werden dann entweder in einer gemeinsamen Datenbank (ermöglicht eine Verschlüsselung) oder in einzelnen Textdateien (plain, RTF oder HTML) abgelegt. Letzteres ermöglicht dann auch eine Indizierung durch Spotlight.
Simplenote ist ein kostenloser und vollwertiger Ersatz für die App Notizen auf dem iPhone. Es wartet mit ein paar wertvollen Ergänzungen auf, wie z. B. den Support von Textexpander Bausteinen und den Sync mit zahlreichen anderen Programmen.
Seit der letzten Version unterstützt Notational Velocity nun eine Synchronisation mit Simplenote, und zwar drahtlos über WiFi oder das Mobilfunknetz. Im Gegensatz zu der kabelgebundenen Apple Lösung mit Notizen und Mail ein klarer Vorteil (zudem diese auch etwas unzuverlässig ist).
Wer gerne mit einfachen Textdateien arbeitet und es eher minimalistisch mag sollte sich beide Programme und auch deren Kombination einmal näher ansehen.








