Unsozial

30. August 2011 · 18 Kommentare ·

Kleiner Post in eigener Sache: da Like- und PlusOne-Buttons nur wenig bis gar einen Effekt erzielen konnten, habe ich sie wieder entfernt. Auch die Facebook-Fanbox im unteren Bereich der Seite ist meiner Aufräumwut zu Opfer gefallen. Ich hoffe, ihr könnt damit leben.

Ob die Fanseite weiterhin Bestand hat, muss ich mal schauen. Die Tendenz geht in Richtung “eher nicht”.

Danke, Steve

25. August 2011 · 6 Kommentare ·

[Steve Jobs @ WWDC 2007 by acaben under CC 2.0]

Zweifelsohne hat Steve Jobs die Welt verändert. Auch wenn für den Großteil der „richtigen“ Arbeit andere verantwortlich waren, so braucht man immer jemanden mit einer Vision, mit dem Drang eine Idee zusammen zu führen und sie Wirklichkeit zu machen.

Bereits in den 80ern hat Steve die Personalcomputer revolutioniert, wenn nicht damals schon eine neue Kategorie erschaffen. Es gab damals einfach nur nicht so viele technikaffine und -interessierte Menschen, wie zu Zeiten des iPod, iPhone oder iPad, damit breite Aufmerksamkeit erregt wird.

Steve ist nun offiziell von der Bühne getreten, auch wenn dies sicherlich mindestens Monate vorher gut durchgeplant war. An dieser Stelle würde ich euch gerne bitten Links zu (euren) Danksagungen an Steve zu posten. Sollten genug interessante Links zusammen kommen, werde ich sie anschließend in einem Folgebeitrag zusammen fassen.

Danke!

MultiMarkdown ist seit kurzer Zeit in Version 3 verfügbar. Die Art und Weise, mit der man einfach und – ganz wichtig – auch von Menschen gut lesbare, aber komplexe Dokumente erstellen kann hat sich nicht groß verändert. Im Hintergrund jedoch hat sich bei MMD (so meine bevorzuge Kurzschreibweise) viel getan. Abseits von neuen Möglichkeiten und nötigen Streichungen stellt sich die Frage nach der korrekten Installation und Konfiguration der MultiMarkdown-Pakete, die ich hier ansatzweise beantworte möchte. Ansatzweise? Ja, denn MMD lässt sich in alle möglichen Richtungen anpassen und optimieren, auf x Betriebssystemen, so dass ich mich hier auf die Basis am Mac konzentrieren möchte.

Entwarnung.

Wer schon länger mit MMD arbeitet muss sich nicht fürchten, dass alle Dokumente mit dem Wechsel auf Version 3 unbrauchbar werden: Am Syntax hat sich nichts geändert. Aber Penney hat sich beim peg-Markdown-Projekt von John MacFarlane bedient. Einem so genannten Fork. Kurz gesagt hat Penney das Projekt komplett angenommen; peg-Markdown ist mittlerweile MultiMarkdown 3. Oder MMD3 ein Fork von MacFarlanes Projekt, das wiederum ein Fork von MMD2 darstellt. Scheint technisch und wirr, aber aus Anwendersicht heißt das hauptsächlich:

  • Stabiler und schneller.
  • RTF-Export nur noch als Option, die jederzeit abgeschafft werden könnte.
  • Dafür gibt’s ODT-Export mit wenig Aufwand.
  • Sauberes LaTeX braucht neue Definitionsdateien.

Das klingt doch gar nicht sooo schlimm, oder? Gehen wir die Punkte einzeln durch.

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Zwei Docks unter Mac OS X

Kleine Anmerkung(en): Hallo, ich bin Jakob alias plartz und blogge ab heute auf apfelquak.
Eigentlich wollte ich den Begriff “Döcker” benutzen, aber Martin fand das nicht so gut… ;) Jedenfalls, wenn mir jemand einen gescheiten Plural von Dock sagen kann, möge er dies bitte tun.

Ich habe ein Problem: ein MacBook Pro mit 13” Monitor, einen externen Bildschirm mit 24” Bildschirmdiagonale. Problem? Nein, das nicht! Aber folgendes: es ist gar nicht so lange her, da richtete ich mir auf meinem großen Monitor mein Dock neu ein (was übrigens ziemlich häufig der Fall ist, das neu ordnen) – allerdings hatte ich nicht daran gedacht, was passiert, wenn ich nur noch den 13” Monitor meines MacBooks benutze – und das war alles andere als schön. Winzig kleine Icons, unübersichtlich, kurz: doof. Wie aber kann man das Problem lösen?

1. Dock neu einrichten
Warum denn, habe doch erst neu eingerichtet – so oft will ich das dann doch nicht, außerdem benutze ich den großen Monitor ja auch irgendwann wieder.

2. Lupe nehmen und die kleinen Icons entziffern
Diese Lösung bleibt unkommentiert. Denkt euch euren Teil dabei.

3. Zwei Docks (oder Döcker) benutzen
Hört sich ja sehr verlockend an, aber wie denn? Snow Leopard bietet einem leider nicht die Möglichkeit, zwei Döcker Docks gleichzeitig zu benutzen. Aber es gibt da eine klasse Eigenschaft von so ziemlich fast allen Programmen unter Mac OS X, die ich kenne: sie speichern Einstellungen und solchen Kram in Punkt-Plist-Dateien in der Library ab. Und das ist ziemlich cool, weil das Dock macht das genau so; alles, was in den Systemeinstellungen oder anderen seriösen Tools wie TinkerTool eingestellt werden kann, und alles, was sich im Dock befindet – also Programme, Dateien und Ordner.

Der Rest ist schnell erzählt: die plist-Datei bearbeitet (entweder mit Textedit oder dem Property Editor Dings da von Xcode 3.2), das Dock neugestartet, Änderungen begutachtet. Klappt! Also kopierte ich die com.apple.dock.plist im ~/Library/Preferences Ordner in einen anderen hinein, veränderte das Dock so wie ich es für den großen Monitor wollte, kopierte auch diese Datei (welches eigentlich ja die gleiche ist, nur mit anderem Inhalt). Jetzt sah die Ordnerstruktur ungefähr so aus:

(Natürlich befindet sich auch im “Kleinen Monitor” eine com.apple.dock.plist-Datei)

Zu guter letzt dann noch ein AppleScript geschrieben, welches mir auf Knopfdruck die entsprechende Datei in den Library/Preferences Ordner kopiert. Das Script ist frei konfigurierbar, vielleicht sind manche Dinge auch ein wenig zu kompliziert geschrieben, ich weiß es nicht – egal, bei mir funktioniert es einwandfrei, was will ich mehr. Wer also Verbesserungen hat, oder mir noch einen Tipp geben kann, wie ich die “Große Monitor”-Datei automatisch bei Anschließen des großen Monitors rüberkopieren kann, möge mir dies bitte mitteilen. Danke schonmal! (wer möchte, kann die .scpt-Datei auch hier herunterladen)

-- Aktueller Kurzname des Benutzers (fuer Benutzerordner)
tell application "System Events"
	set benutzerOrdner to "Macintosh HD:Users:" & name of current user
end tell
-- Stammordner festlegen - bei Bedarf anpassen!
set stammOrdner to benutzerOrdner & ":Documents:Dock-Plist-Dateien:"
-- Buttonname entspricht Ordnername im Stammordner
-- Leider nur maximal drei Buttons moeglich!
set dock to display dialog "Dock wählen" buttons {"Großer Monitor", "Kleiner Monitor"}
set plistDatei to stammOrdner & button returned of dock & ":com.apple.dock.plist" as item
set libraryOrdner to benutzerOrdner & ":Library:Preferences:" as item
tell application "Finder"
	duplicate plistDatei to libraryOrdner with replacing
end tell
do shell script "killall Dock"
beep

Mein Problem wäre damit beseitigt. Ich hoffe, das von einigen anderen auch.

Sosumi Show Banner

Schon lange gibt es nichts mehr von Podcasts zu hören. Der letzte Podcast-Tipp auf apfelquak ist über ein Jahr alt und in iTunes scheint sich die Medienbourgeoisie breit gemacht zu haben. Doch es gibt noch Hoffnung im Nerdproletariat.

Andreas und ich haben sich gemeinsam zusammen gesetzt und über Keyboard Maestro philosophiert. Dabei fiel uns auf, dass wohl keiner außer uns beiden dieses Gespräch mitverfolgen könnte. Was ein Script extra dafür? Ein TextExpander Snippet? Das interessiert doch keinen Menschen! Nur uns zwei! Oder?

Kurz darauf habe ich mich entschlossen Andreas etwas mitzuteilen: „Ich muss dir was erzählen: Ich bin LaunchBar losgeworden!“; Andreas erwiderte: „Was LaunchBar? Dann jetzt Alfred oder wieder den stinkalten Quacksalber?“. Meine eigentlich uninteressante Antwort: „Ne, gar nix mehr“, und unsere gemeinsame Kuriosität, haben uns wieder zusammen gebracht.

Das Konzept der neuen Sosumi Show ist einfach: Konzeptlosigkeit. Hinsetzen. Reden. Aufnahme starten. Kein Script schreiben. Keinen Rahmen haben. Jegliche konventionellen Regeln missachten. Workflows austauschen. Horizonte erweitern. Tools erläutern. Einfach mitlaufen lassen und Spaß an der Sache haben. Vielleicht können wir noch andere begeistern die sich Themen hingeben wie Launchern, Texteditoren, Kaffee oder Tee, und auch den täglichen Problemen von Mac-Nerds.

Unsere Show könnt ihr in iTunes abonnieren oder konventionell über den Feed auf unserer Seite im RSS Reader erhalten.

Ihr seid nicht allein.