Neben dem eigentlichen Star – dem neuen 27″-iMac – wirkte sie bei der Veröffentlichung in Apples Marketing eher wie ein unscheinbares Randprodukt.

Viele MacNews-Seiten mussten sie erst in eigenen Beiträgen separat erwähnen – ganz nach dem Motto: “Ach, guck an, die ist ja auch neu.”

Seit 3 Monaten nenne ich sie nunmehr auch mein Eigen – allerdings ohne iMac – höchste Zeit für ein Resümee:

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Wer es noch nicht mitbekommen hat – Apple hat gestern die Preise der jährlichen Gebühr für das Mac Developer Program auf einen erträglichen Betrag gesenkt. Mit $99 ist man nun dabei, sozusagen ein Schnäppchenpreis verglichen mit der Summe, den man vorher nach Cupertino überweisen musste. Einen Hardware-Rabatt darf man nun allerdings nicht mehr erwarten.

Nun dürfen wir uns daran erfreuen, dass vielleicht der ein oder andere begabte Programmierer entdeckt wird, der sich vorher den Beitrag nicht leisten konnte. Ebenso darüber, der Pre-Releases nicht mehr in dubiosen Quellen gezogen werden – oder vielleicht jetzt erst recht? Wer weiss…

Wen von euch darf ich denn nun demnächst als offiziellen Mac Developer hier begrüßen?

Auf explizite Nachfrage bei Apple Deutschland wurde uns nun bestätigt das es keinen iBookstore zum Release in Europe geben wird. Weiterhin gibt es auch noch keine Informationen ab wann das iPad in Deutschland bestellt werden kann. Aber immerhin die deutsche Apple Webseite stellt das iPad mittlerweile vor. Hier die Antwort von Apple als Zitat:

Hallo Herr XY,

die WLAN Version des iPad wird es ab Ende März auch in D geben.
Wann man es im Apple Store D vorbestellen kann, steht noch nicht fest.
Zum iBookStore gilt das, was in der Presseinfo dazu steht.

Ihr
Y Z

In der Presseinformation steht folgendes:

iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore wird in den USA zum Launch verfügbar sein.

Auch interessant ist folgende Angabe in der Presseinfo:

* Apple hat die Batterielaufzeit drahtlos mittels Browsen durch Webseiten und den Empfang von E-Mails über ein AirPort-Netzwerk getestet. Das System konnte nie in den Ruhezustand gehen und das Display lief auf halber Helligkeit. Das entspricht einem typischen ,on-the-go’ Nutzerszenario und führt zu einem Messwert der Batterieleistung, der für mobile Nutzer maßgeblich ist.

** Bei ordnungsgemäßer Anwendung ist die Batterie des iPad darauf ausgelegt bis zu 80 Prozent oder mehr ihrer ursprünglichen Kapazität über eine Lebensdauer von bis zu 1.000 Ladevorgängen zu bewahren. Die Lebensdauer der Batterie und die Ladezyklen variieren je nach Nutzung und Systemeinstellungen.

Das iPad Stimmungsbarometer

28. Januar 2010

Da alle Autoren noch zu schlafen scheinen oder noch völlig von dem gestrigen Ereignis erschlagen sind, nutze ich mal die frühe Stunde, um in die Runde zu fragen, wie eure Meinung zum iPad ist. Technische Details dazu erspare ich mir und verweise dazu auf den Kollegen Leo, der sie hier in gewohnter Art und Weise schön zusammengetragen hat.

Ich fange einfach mal an: das iPad ist zwar nicht das revolutionäre Gerät, welches ich mir erhofft habe, dennoch glaube ich, dass es wegweisend und auch erfolgreich sein wird. Im Prinzip sehe ich es als ein aufgeblasenes iPhone – nicht mehr und nicht weniger. Das Design ist ok, wenn man mal von der Gestaltung des Desktops absieht. Technisch und preislich kann man auch nicht groß meckern – warten wir gespannt auf die Datentarife, die man uns angedeihen lässt. Schade finde ich allerdings, dass das iPad keine Kamera hat. Aber auf eine erste Generation folgt bekanntlich auch eine zweite…

So – dann rückt mal raus. Wie ist eure Meinung zum iPad? Mehr erwartet oder passt das alles?

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Vor ca. vier Jahren hat Apfelquak-Autor “kopflos” einen Artikel über ein Video geschrieben, in dem der Schreibtisch, wie man ihn kennt, in eine Art 3D-Wohnung umgebaut wird. “das wäre schön…”, schreibt er und beendet seinen Beitrag mit einem Wunsch, der mittlerweile Realität geworden ist: BumpTop ist der Ideenwelt entsprungen und als Software für Mac OS X verfügbar.

Für mich wichtige Features sind die Stapel-Funktion von Dateien, die Möglichkeit, Notizen direkt auf dem Schreibtisch abzulegen und auch, den 3D-Desktop durch einen einfachen Doppelklick wieder zu deaktivieren und mit einem normalen Schreibtisch weiterzuarbeiten, bis man die restlichen wieder braucht. Bei mir hilft mir diese Funktion besonders bei der Trennung von privaten und geschäftlichen Dateien, da ich meinen Mac im Büro als Arbeitsplatz benutze.

Neben der kostenlosen Version, in der man sehr viele Funktionen nutzen kann, gibt es noch eine Pro-Version zum Preis von 29$, mit der man weitere Features freischalten und gleichzeitig die Entwicklung unterstützen kann. Bei mir ist das Programm seit drei Tagen im Einsatz und hilft mir tatsächlich, einen besseren Überblick über meine Dateien auf dem Desktop zu behalten.