Mercury Mover – Move HUD

Tastaturfreunden, Geeks und Menschen die schon immer unter Zwangsstörungen gelitten haben (zu letzterer Gruppe zähle ich), macht es Mac OS X mit der Fensterverwaltung nicht gerade einfach. Aber auch Anwender, die täglich Stunden vor dem Mac verbringen und ihre Handgelenke schonen möchten, werden über ein kleines Tool namens MercuryMover aus dem Hause Helium Foot Software erfreut sein.

Zusätzlich können Apfelquak-Leser drei Lizenzen gewinnen oder von einem Promo-Code Gebrauch machen. Nähere Informationen gibt es weiter unten im Artikel.

Im Gegensatz zu Linux & Co. ist die Fensterverwaltung unter Mac OS X auf einem relativ anspruchslosen Niveau. Einerseits ist es gut, dass viele Features schlichtweg nicht vorhanden sind, andererseits vermisst man an manchen Stellen mehr Kontrolle über die Darstellung seiner Arbeitsoberfläche. Zwar hilft einem Mac OS X mit Tools wie Spaces, Expose oder dem Anwendungs-Switcher ungemein, doch verschiebt man ineffektiv jeden Tag mehr Fenster als man zu glauben mag.

MercuryMover integriert sich in die systemweiten Einstellungen und bietet die Möglichkeit Fenster per Tastatur zu verschieben. Nach Betätigen eines konfigurierbaren Shortcuts, öffnet sich ein HUD, welches ermöglicht das aktuell ausgewählte Anwendungsfenster in der Größe zu verändern oder zu verschieben. Für das Verändern der Größe gibt es zwei verschiedene HUD-Ansichten, da das Programm nicht wissen kann ob man in die linke/obere oder rechte/untere Ecke die Größe verändern möchte. Das HUD ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet nicht nur Informationen zum aktuellen Fenster – sondern auch Hilfestellungen bezüglich der Tastaturshortcuts – an. Zwischen den HUDs kann man direkt umschalten, so dass mehrere Arbeitsschritte in einer „Sitzung” möglich sind.

Mercury Mover – Resize HUD

Zusätzlich kann man verschiedene Voreinstellungen für Fenster vornehmen. Diesen weist man eine Shortcut-Taste, sowie Breite, Höhe, Abstand von links und Abstand von oben zu, wobei die Werte optional sind. Wenn man zum Beispiel lediglich die Breite und Höhe angibt, so wird das Fenster in der Größe angepasst, nicht jedoch verschoben. Alternativ kann ein Fenster auch an bestimmte Positionen auf dem Bildschirm schieben, ohne diese zu vergrößern oder zu verkleinern. Als besonders sinnvoll empfinde ich dieses Feature, wenn man zwei oder vier Programme nebeneinander auf einem Bildschirm haben möchte. So habe ich mir für verschiedene Zahlen einige eigene Fensterpositionen konfiguriert:

  • Obere Hälfte
  • Untere Hälfte
  • Linke Hälfte
  • Rechte Hälfte
  • Oben links (1/4)
  • Oben rechts (1/4)
  • Unten links (1/4)
  • Unten rechts (1/4)

Damit kann ich sowohl zwei, als auch vier Fenster beliebig auf dem Bildschirm in einem Raster anordnen, ohne dass sie sich überlappen. Zusätzlich zu den konfigurierbaren Fensterpositionen gibt es die Möglichkeit die letzte Aktion zu wiederholen oder ruckgängig zu machen. Außerdem gibt es zwei Shortcuts für das Maximieren (+) und Zentrieren (=) von Fenstern auf dem Bildschirm, die sich als recht hilfreich erweisen.

Außerdem bietet das Programm die Option das Verhalten der einzelnen Tastatur-Shortcuts zu modifizieren. So kann man einstellen, ob die Kürzel das Fenster um 1, 10, 100 Pixel oder an den Rand des Bildschirms verschieben / vergrößern / verkleinern sollen.

Das Programm läuft sehr stabil und während meiner intensiven Testphase – mit allen von mir verwendeten Programmen – ohne Probleme. Ich würde mir allerdings wünschen, dass die Shortcuts, insbesondere für Maximieren und Zentrieren, nach der Installation prominenter vorgestellt werden. Außerdem wäre es schön mehr vordefinierte Fenstergrößen zu haben, wie das von mir weiter oben genannte „Grid“.

Mercury Mover – Preferences

Fazit

Das Programm ist sicherlich nichts für jedermann, vor allem nicht für intensive Mausschubser. Konnte man sich jedoch mit der Tastatur bereits ganz gut anfreunden und schätzt man die Flexibilität und Schnelligkeit von Shortcuts, dann ist MercuryMover genau das richtige Sahnehäubchen für die ausgewachsene Key-Combo-Torte. Der Preis liegt bei $20.00 und man bekommt eine 60-Tage lange und sehr großzügige Rückgabegarantie. Der Entwickler ist zuvorkommend und schnell, so dass man sich auch bei Problemen nicht wie ein Einzelkämpfer in der Wüste fühlen muss. Bereits nach ein paar Sitzungen schätzt man den Vorteil die Hände nicht mehr so oft von der Tastatur nehmen zu müssen und Fenster pixelgenau positionieren zu können (letzteres schreibt die zwangsgestörte Persönlichkeit in mir).

Gewinnspiel & Promo-Code

Keith Alperin – der Entwickler hinter MercuryMover – war so freundlich und hat zum Abschluss gleich zwei Überraschungen für Apfelquak-Leser parat.

An erster Stelle kann man hier drei volle Lizenzen von MercuryMover gewinnen. Man muss lediglich einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen und kurz anschneiden, welches Feature man besonders mag, oder was man an der Software verbessern würde.

Wer es nicht in die Gewinnerriege schaffen sollte, der kann jederzeit beim Kauf von MercuryMover den Promo-Code APFELQUAK verwenden, und somit 10% sparen.

Die Verlosung und Promo-Aktion läuft bis zum 6. November 2009 00:00 Uhr. Anschließend werden die Gewinner per E-Mail benachrichtigt.

Update:

Gewonnen haben die Nummern 22, 42 und 5. Die Lizenzen sind bald auf dem Weg und sollten innerhalb der nächsten Woche ankommen. Viel Spaß damit!

Today – Übersicht

Today ist ein aufgeräumter Helfer, der die heutigen iCal-Termine und -Aufgaben in einem kleineren Fenster als Übersicht anzeigt. Das Hauptfenster – welches neben den Einstellungen – der einzige Bestandteil des Tools ist, zeigt in der ersten Zeile übersichtlich das heutige Datum an. In der zweiten Zeile befindet sich – zugegebenermaßen ein wenig redundant – das Datum inklusive Wochentag. Die Pfeile ermöglichen es zwischen verschiedenen Tagen umzuschalten, während ein Klick auf das Datum einen kleinen Kalendar öffnet, der einem die Möglichkeit gibt ein beliebiges Datum auszuwählen. Dieses wird anschließend in der darunterliegenden Übersicht angezeigt. Ein Klick auf die erste Zeile setzt das Programm immer auf den heutigen Tag zurück. Die Hauptansicht ist unterteilt in Termine und Aufgaben, wobei ich letzteres immer ausgeblendet habe, da ich mit iCal keine Aufgaben verwalte (und stattdessen das mächtigere OmniFocus nutze). Letztes Element ist die untere Toolbar, welche ermöglicht neue Termine und Aufgaben anzulegen, und außerdem eine Druckansicht und den Ausflug in die Einstellungen anbietet. Das Fenster lässt sich von der Größe und Transparenz frei konfigurieren, so dass es sowohl für ein kleines 13”-Display eines MacBook, aber auch für ein 30” Cinema Display geeignet ist.

Today hat für die beschriebenen Funktionen ausgesprochen umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Die angezeigten Kalender lassen sich wahlweise ein- oder ausblenden, Alarme und Eigenschaften von Aufgaben lassen sich frei konfigurieren und für das Programm kann ein globaler Shortcut festgelegt werden, der es ermöglicht das Fenster wahlweise ein- oder auszublenden. Wenn das Fenster zusätzlich konfiguriert ist immer im Vordergrund angezeigt zu werden, lassen sich – vor allem auf einem kleinen Bildschirm – die heutigen Termine und Aufgaben sehr übersichtlich und schnell anzeigen ohne den ganzen Overhead einer kompletten Kalenderanwendung vor Augen zu haben.

Today – Allgemeine Einstellungen

Zwei Punkte finde ich nicht so angenehm. Dazu gehört die immer vorhandene Bindung zu iCal. Klickt man doppelt auf einen Termin, so wird nicht berücksichtigt, welches Kalenderprogramm als Standard gesetzt ist. Gerade nach dem erscheinen von BusyCal – dem umfangreicheren iCal – sollte diese Option vorhanden sein. Ein weiteres Manko ist die fehlende Möglichkeit Termine zu bearbeiten. Man kann diese zwar anlegen, muss sie aber anschließend in iCal bearbeiten. An dieser Stelle wäre es wünschenswert ein kleines Popup aufzumachen, welches es einem ermöglicht gleich aus dem Programm heraus Änderungen an einem Termin vorzunehmen.

Alles in allem ist Today ein sehr solides Programm. Die Zielgruppe sind starke Kalendernutzer, die zusätzlich zu iCal eine Übersicht brauchen. Aber auch organisierte Persönlichkeiten werden es zu schätzen wissen alles auf einem Blick zu haben, wenn der Arbeitskollege oder nervige Schwiegermutter mal wieder nachfragt, ob man heute Abend nicht noch eine zusätzliche Aufgabe übernehmen könnte.

QuickLook Plugins – transparente Ordner

Seitdem wir hier auf apfelquak die QuickLook-Plugins Sammlung gestartet haben, sind mittlerweile schon fast zwei Jahre vergangen. So lange ist es her, seitdem Apple Mac OS X Leopard herausgebracht hat. Apple hat mittlerweile seit längerer Zeit Snow Leopard auf uns Apple-User losgelassen und auch die Liste der QuickLook-Plugins wächst stetig weiter. Dachte ich anfangs noch, dass QuickLook ein ganz nettes Feature ist, so kann ich es mir vom heutigen Standpunkt aus nicht mehr vorstellen, ohne die Schnellvorschau produktiv am Mac zu arbeiten. Ich ordne QuickLook in eine Funktion ein, von der ich noch nie gewusst habe, dass ich sie brauche. Apple hat mich anschließend vom Gegenteil überzeugt und ich bin froh, dass die meisten Shareware-Anwendungen mittlerweile auch per Leertaste eine Vorschau anzeigen.

Heute ist das 52. Plugin hinzugekommen und ich denke, dass dies ein guter Grund ist die Köpfe ein wenig aufzufrischen und auf Deutschlands umfangreichste QuickLook Sammlung hinzuweisen.

Genug der Selbstbeweihräuchung. Kennt jemand ein Plugin, welches noch nicht in unserer Liste aufgeführt ist? Wenn ja, so soll er bitte einen Kommentar hinterlassen und ich werde unsere Sammlung ergänzen.

Neue QuickLook-Plugins

17. Januar 2009

Einige Wochen sind vergangen und es gibt wieder mal ein Update unserer QuickLook-Plugins Seite. Neu hinzugekommen sind folgende acht Plugins:

  • Adium QuickLook Plugin – Adium XML Chatlogs in QL anzeigen lassen
  • HD Quick Look – Zeigt Dateien im AVCHD-Format an
  • OsXP Folders – Sofern entsprechende Metadaten im Ordner vorhanden sind, werden diese ähnlich wie in Windows XP angezeigt
  • BrushViewQL – Photoshop Brushes mit entsprechender Pinselgröße anzeigen lassen (*.abr)
  • QuickROM – Plugin für ROM-Dateien, unterstützt unter anderem die Formate NES, FDS, SNES, VB, GB, GBC, GBA, NDS, N64
  • QLFits – Öffnet FITS Header und erkennt ESO Schlagwörter… hört sich wirklich ziemlich esoterisch an
  • UnMHT – Zeigt MHT-Dateien in QL an (der IE speichert Web-Archive in diesem Format)
  • inddQLgenerator – Quick Look Plugin für InDesign-Dokumente

Wie man sieht, kommen immer merkwürdiger klingende Formate, die von QuickLook unterstützt werden, hinzu. Sofern mein armseliges Gedächtnis noch mitmacht, zähle ich jetzt insgesamt stolze 38 Plugins. Damit dürften wir immer noch die umfangreichste QuickLook-Sammlung Deutschlands sein. Die Plugins sind kategorisch geordnet und alphabetisch sortiert.

Und wer weiß, was FITS, ESO, 3DCG oder SCR genau bedeutet, der darf gerne seinen Senf in den Kommentaren dazu geben. Viel Spaß beim Durchstöbern.

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Einige Geschichten scheinen nie ein Ende zu nehmen. Dazu gehört wohl auch die Umstellung von .Mac auf MobileMe. Die meisten haben sich erhofft, dass der Dienst endlich zuverlässiger wird und die Altlasten wegfallen. Stattdessen wurde den Benutzern ein halbfertiger Dienst zusammengeschustert, der sich in der Betaphase befindet und fleißig von allen Benutzern getestet werden soll. Ähnliches galt übrigens für die iPhone Firmware 2.0.

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