Ich sitze eigentlich nur am Fernseher, wenn ich mir einen Film anschaue. Informationen kann man sich auch aus dem Netz besorgen und auf das, mit was einem die Sender sonst so zu unterhalten versuchen kann man getrost verzichten.

So ein bisschen Olympia-Berieselung am Rechner nebenbei fände ich dann aber aktuell doch nicht schlecht. Da ich den Fernseher im Rücken habe wollte ich mir das Livebild auf den zweiten Monitor holen. Sollte ja eigentlich kein Problem sein. Denn mein Fernseher wird von EyeTV mit dem Bild versorgt und das streamt ja schon von Haus aus auf das iPhone oder den iPod touch. Nur ist mir das etwas zu klein, bei der Größe etwas mitzubekommen würde ja doch wieder die volle Aufmerksamkeit erfordern.

Eine kurze Suche bringt zwei mögliche Lösungsansätze: VLC’s eingebauten EyeTV-Support oder den Einsatz von CyTV.

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mupromo
Während Macheist das ganze immer mit extra großem Brimborium macht kommt die Konkurrenz wesentlich stiller daher.

Zu in den USA nachtschlafener Zeit hat MacUpdate seine aktuelle Spring Promo veröffentlicht. Anders als bei Macheist gibt es aber nichts, was irgendwie der Freischaltung harren würde, die ersten 15.000 Käufer bekommen lediglich noch in Form von Jets’n'Guns Gold und CuteClips was oben drauf gepackt auf die elf Apps, die im Bundle enthalten sind.

Neben alten Bekannten wie etwa dem Systemutility TechTool Pro in der ganz frischen Version 5, Parallels Desktop 4 oder Circus Ponies Notebook 3 finden sich im Paket auch einige für mich neue Programme wie Paperless oder Posterino.

Wirklichen Bedarf für irgendeine Software aus dem Bundle habe ich nicht. Statt Parallels werkelt hier VMware, statt Paperless Yep. Mit GTD hab ich’s nicht so, zumindest mag ich mich da nicht in irgendein Schema pressen lassen und auch so kann man den Aufgabenbereich von Notebook vermutlich auch mit Evernote abdecken. Der Sinn von Multiplex erschließt sich mir in Zeiten wirklich guter kostenloser Mediacenterlösung wie Boxee oder Plex (dazu wohl in Kürze mehr von mir) auch nicht wirklich.

Trotzdem werde ich zuschlagen. Weil mich allein das Update von TechTool Pro 4 auf die neue 5er einen Zehner mehr kosten würde als das Bundle. Und ihr?

PicasaPünktlich zur Macworld 2009 bringt Google eine erste Beta seines Bilderverwalters Picasa in die virtuellen Regale.

Zwei Sachen fallen direkt nach dem Download des nicht einmal 18 MB großen Programmpakets negativ auf: Beim ersten Start will es mit Gewalt Bilder importieren und die Einstellmöglichkeiten, wo es danach suchen soll, sind mehr als beschränkt:

Picasa Import

Und das Userinterface benutzt nicht die gewohnten Cocoa-Elemente und wirkt, wie die anderen Google Apps auch, damit zwangsläufig wie ein Störfaktor. Ansonsten ist die Benutzerführung aber eingängig, insgesamt fühlt sich die Oberfläche mehr an wie eine Website als eine richtige Desktop-Applikation. Die Suche ist rasend schnell (was anderes hätte man bei Google sicherlich auch nicht erwarten dürfen) und auch die Bilder öffnen sich sehr fix. Allerdings ist Picasa derzeit nicht in der Lage, Bilder in CMYK korrekt darzustellen, was sich hoffentlich noch bis zum ersten Release ändern wird.

Für alle, denen iPhoto nicht zusagt, die kein Geld für alternative Software wie Shoebox, Lightroom oder Aperture ausgeben wollen und die kein Problem damit haben, dass Google eh schon alles über einen weiß, stellt Picasa sicherlich eine willkommene Alternative dar. Sofern man mit dem User Interface kann, was jeder selbst ausprobieren kann, die Beta gibt es bei Google zu Download. Alternativ kann man sich mit Hilfe des offiziellen Videos einen ersten Eindruck verschaffen.

Delivery Status IconIch bin ja ein Dashboard-Verweigerer. Fast zumindest. Eines der wenigen Widgets, dich ich habe und benutze ist Delivery Status von Mike Piontek. Zusammen mit der iPhone-App ist man immer auf dem aktuellen Stand, wo die Pakete sich aufhalten und ich wundere mich gerade, dass das hier noch nie vorgestellt wurde.

Delivery StatusBeide Tools hatten leider seit dem Update der DHL-Seite das Problem, dass sie mit meinem favorisierten Kistenschieber nicht mehr zusammenarbeiten wollten. Das ist jetzt vorbei. Sowohl Widget als auch App sind in neuen Versionen verfügbar, für das Widget notieren wir 4.5, für die App 2.0. Augenfälligste Neuerung: Das Icon. Und ganz ehrlich: Ich fand das alte schrecklich, das neue ist um Welten besser.

Aber auch unter der Haube hat sich einiges getan: Nicht nur, dass die Lieferungen mit DHL jetzt wieder funktionieren, endlich lassen sich mit Delivery Status auch Express-Sendungen tracken. Amazon Prime Kunden wissen, wovon ich rede.
Außerdem wuden die Sync-Features deutlich überarbeitet. Musste man vorher auf eine Mail klicken, die dann über ein eigenes Protokoll den Tracking-Code an die iPhone-App übergeben hat läuft das ganze jetzt über eine https-gesicherte Website ab, mit der sich die App synchronisieren kann. Dafür muss man sich einmalig anmelden und seine Login-Daten dann sowohl auf dem Telefon als auch am Mac eingeben, schon stehen einem auf dem mobilen Gerät alle Sendungen zur Verfügung. Leider nur da. Ein Sync zum Mac geht nicht. Durch den Web-Sync ist es darüber hinaus jetzt auch möglich, Sendungen über den Browser anzulegen, ein Bookmarklet vereinfacht das ganz noch einmal.
Unter Kinderkrankheiten dürfte wohl fallen, das beim ersten Update auf dem iPhone Sendungen aufgetaucht, die ich eigentlich schon länger empfangen hatte und für die im Dashboard auch kein Widget mehr offen war.
Hermes wurde als neuer Paketdienstleister mit aufgenommen und ergänzt die stattlichte Liste der unterstützten Dienste, darüber hinaus wurde die deutsche Lokalisierung überarbeitet und weil heute Black Friday ist gibt es die App auch noch mit 50% Rabatt für 79 Eurocent – da könnte sich Apple mal eine Scheibe abschneiden.

Macmix
Die letzten Angebote vom Erfinder des Software-Bundles, nämlich von Mac Heist, waren ja eher zum Gähnen. Alles altbekannte Software, die sich nur deshalb verkauft, weil sich genau eine Perle unter den ansonsten eher nutzlosen Programmen befindet.

MacMix Promo verspricht jetzt, dass alles besser wird. Etwas komplett neues soll da laut Website diesen Juli auf uns warten. TUAW hat schon läuten gehört, dass man die Software selbst zusammenstellen kann und dann von folgendem Rabattkonzept profitiert:

  • 10% Rabatt beim Kauf ab einer Anwendung
  • 30% Rabatt beim Kauf ab drei Anwendungen
  • 40% Rabatt beim Kauf ab fünf Anwendungen
  • 50% Rabatt beim Kauf ab sieben Anwendungen
  • 60% Rabatt beim Kauf ab neun Anwendungen
  • 70% Rabatt beim Kauf ab zwölf Anwendungen

So richtig neu ist zumindest das nicht, das gab es schon zweimal bei Give Good Food To Your Mac. Da wird man also schon nach anderes aus dem Hut zaubern müssen, will man die von Mac Heist verprellten Bundle-Käufer vom eigenen Konzept überzeugen.

Nachdem die Bundles mittlerweile immer mehr und die Abstände zwischen den einzelnen Angebotswellen immer kürzer werden: Verkauft sich Software eigentlich nur noch im Paket? Wenn ich Software brauche, dann kaufe ich die auch. Bundle hin oder her. Wie haltet ihr das?