Nachtest: iPhone Hüllen von OtterBox
31. Januar 2010
Im letzten Jahr präsentierte ich euch drei verschiedene iPhone 3G/S Hüllen in einem Vergleich. Mit dabei war auch eine Hülle vom US Hersteller „OtterBox“. Und wie es der Zufall so will, hat Otter nun zwei neue iPhone Hüllen auf den Markt gebracht. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen kleinen „Nachtest“ zu meinem Artikel aus dem letztem Jahr.
OtterBox Commuter TL & iPhone 3G / 3GS Commuter Case
Im Gegensatz zu der iPhone 3G / 3GS Impact Case aus meinem letzten Test, bestehen die beiden neuen Hüllen aus jeweils 2 Teilen. Einmal ein Silikonüberzug und zum Anderen eine Art Plastik Skelett, welches aussen mit angesteckt wird und die Hülle zusätzlich verstärkt. Jedoch gibt es hier schon die ersten kleinen Unterschiede zwischen beiden Hüllen. Bei der „TL“ Variante ist diese Verstärkung durchsichtig und deckt das Apple Logo mit einer leichten Vergrößerung ab. Die andere Hülle hat stattdessen eine Aussparung für das Apple Logo. Dafür umfasst das „Skelett“ hier auch die Seiten (siehe Foto) und ist insgesamt wesentlich stabiler als bei der TL Variante.

Commuter Case (Schwarz) und Commuter Case TL (Rot)
Beide Hüllen werden wieder mit einer Bildschirmschutzfolie und einem kleinem Reinigungstuch geliefert. Neu ist, dass die „Silikonteile“ nun alle Schalter (mit Ausnahme des Mute Schalters) und auch den Port abdecken. Die Abdeckungen des Portes und des Klinkeneinganges lassen sich jedoch bei Bedarf aufklappen. Die Lauter/Leiser sowie die An/Aus Tasten funktionieren einwandfrei durch die Silikonabdeckung hindurch.
Die Hüllen liegen sehr gut in der Hand und hinterlassen einen wertigen Eindruck. Das TL Case hat an der Seite eine Art „Narbung“ im Silikon, wodurch es besonders griffig ist.
Kritik
Beim Anziehen des Telefons passiert es leider des öfteren, dass sich die Abdeckungen der Anschlüsse oder deren dünne Ränder verdrehen bzw. verhaken. Das ist zwar im ersten Moment etwas ärgerlich aber nicht wirklich zu vermeiden. Hat man sein Telefon auch erst ein Mal ordentlich angezogen, fummelt man es ja nicht permanent wieder aus der Hülle heraus. Ausser, natürlich man hat ein Dock, in diesem Fall sind beide Hüllen nicht zu empfehlen. Nach wie vor negativ finde ich die unnötige Aussparung des Apple Logos sowie die Tatsache, dass die Silikonteile nicht bombenfest ansitzen und so Dreck und co. sich unter die Ränder setzen können.
Was mir weiterhin nicht ganz klar ist, warum man zu der TL Variante greifen sollte. Ja, sicherlich sie kostet ca. 5 USD weniger bietet dafür aber auch weniger Schutz als die andere Variante. Ich kann es ja verstehen, dass jemand ein etwas „weicheres“ Case haben möchte aber in diesem Fall bietet sich das Impact Case ($19.95) doch eher an.
Fazit
Das iPhone 3G / 3GS Commuter Case liegt in beiden Varianten gut in der Hand und bietet recht guten Schutz. Die konsequente Abdeckung aller Ports ist positiv, macht aber keinen Sinn, wenn man den Platz für das Logo offen lässt (nur bei der normalen Variante). Wer ein stabiles, handliches und sicheres Case sucht, liegt mit dem Commuter Case direkt richtig. Die TL Variante hingen empfinde ich persönlich als unnötiges „Zwischending“. Dagegen würde ich lieber zum günstigerem ImpactCase raten.
P.S.: Weil es in den Comments bei meinem vorletztem Artikel die Frage gab: Nein wir werden für diese Reviews weder von Apfelquak noch von den Hersteller Firmen bezahlt. Auch Urlaubsreisen mit hübschen Mädchen im Tausch für ein positives Review erhalten wir NICHT. Die Artikel stellen also immer eine ehrliche und persönliche Meinung des jeweiligen Autors dar.
Bestätigt: iPad ohne Bookstore in Deutschland
29. Januar 2010
Auf explizite Nachfrage bei Apple Deutschland wurde uns nun bestätigt das es keinen iBookstore zum Release in Europe geben wird. Weiterhin gibt es auch noch keine Informationen ab wann das iPad in Deutschland bestellt werden kann. Aber immerhin die deutsche Apple Webseite stellt das iPad mittlerweile vor. Hier die Antwort von Apple als Zitat:
Hallo Herr XY,
die WLAN Version des iPad wird es ab Ende März auch in D geben.
Wann man es im Apple Store D vorbestellen kann, steht noch nicht fest.
Zum iBookStore gilt das, was in der Presseinfo dazu steht.Ihr
Y Z
In der Presseinformation steht folgendes:
iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore wird in den USA zum Launch verfügbar sein.
Auch interessant ist folgende Angabe in der Presseinfo:
* Apple hat die Batterielaufzeit drahtlos mittels Browsen durch Webseiten und den Empfang von E-Mails über ein AirPort-Netzwerk getestet. Das System konnte nie in den Ruhezustand gehen und das Display lief auf halber Helligkeit. Das entspricht einem typischen ,on-the-go’ Nutzerszenario und führt zu einem Messwert der Batterieleistung, der für mobile Nutzer maßgeblich ist.
** Bei ordnungsgemäßer Anwendung ist die Batterie des iPad darauf ausgelegt bis zu 80 Prozent oder mehr ihrer ursprünglichen Kapazität über eine Lebensdauer von bis zu 1.000 Ladevorgängen zu bewahren. Die Lebensdauer der Batterie und die Ladezyklen variieren je nach Nutzung und Systemeinstellungen.
Review: Things für Mac & iPhone
10. Januar 2010
Wer kennt das nicht, man hat soviel „Aufgaben“ im privaten und geschäftlichen Bereich, dass man gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Nun probiert man diese Aufgaben irgendwie niederzuschreiben, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ich habe dafür bisher entweder iCal oder einfach die Notizen Funktion genutzt (teilweise auch richtig „oldscool“ mit Stift und Zettel. Aber meist war der Zettel verschwunden, bevor alle Aufgaben erledigt waren). Leider ist das auch nicht wirklich nützlich. Doch genau für solche Problemchen gibt es Aufgabenverwaltungsprogramme. Hier gibt es eine breite Auswahl am Markt, doch die meisten dieser Programme sind weder sehr intuitiv, noch besonders attraktiv. Doch bei Things ist das anders, sowohl die iPhone- als auch die Mac-Version sind optisch ansprechend und auch noch äußert verständlich aufgebaut.

Öffnet man Things auf dem Mac zum ersten Mal, müssen die Aufgaben natürlich erst einmal eingetragen werden. Das funktioniert dank Tastatur-Shortcut im Handumdrehen. Hier hat man nun auch die Möglichkeit pro „Aufgabe“ frei wählbare Tags hinzuzufügen. Besonders die Einstufungen nach verschiedenen Schwierigkeitsgraden (leicht, mittel, schwer etc.) macht Sinn. Weiterhin kann man wichtige Dateien, Emails, Links und co. gleich mit anhängen und spart sich dadurch später viel Sucherei. Hat man sich die erste Aufgabe erst einmal erstellt, kann man diese auch direkt einordnen. Wann soll sie erledigt werden? Heute? Demnächst? Irgendwann? Oder doch lieber erst in 2 Wochen. Besonders die Funktion sich bestimmte Aufgaben erst zu einem festgelegtem Termin anzeigen zu lassen ist äußerst nützlich. Schließlich gibt es auch Sachen, die man einfach nicht direkt erledigen kann oder will.
Hat man Aufgaben erledigt, werden diese am Ende des Tages automatisch in das „Logbuch“ verschoben. Somit hat man selbst nach dem (zugeben irgendwie befriedigendem Abhaken) immer noch eine schöne Übersicht. Eine weitere tolle Funktion ist die Möglichkeit „Projekte“ zu erstellen. Ein Projekt ist sozusagen eine große Aufgabe, welche viele kleine Einzelschritte zum erfolgreichen Abschluss benötigt. Beispielsweise etwa das Erstellen einer neuen Internetseite. Hierfür legt man einfach das Projekt „Internetseite“ an und kann hier nun die Unterpunkte (z.B. Startseite beenden, Uploaden, Browserkompatiblität testen, promoten etc.) erstellen. Das ist wesentlich übersichtlicher als die ganzen Einzelaufgaben mit in die normale Aufgabenliste zu aufzunehmen. Davon abgesehen lässt sich diese Funktion auch bestens für „Einkauflisten“ missbrauchen. So ist ein ständiges Projekt von mir die „Liste mit Filmen die ich kaufen möchte“. Ich hatte immer wieder das Problem, das mir Filme eingefallen sind, welche ich mir irgendwann mal zulegen möchte. Leider hatte ich diese aber auch genauso schnell wieder vergessen. Selbst eine professionell angelegte Pages Liste brachte mir hierbei keine Hilfe.
Things auf dem iPhone – der perfekte Partner !
Ok – wir haben das geklärt. Things auf dem Mac ist spitze und steigert die Produktivität immens. Doch wie sieht es mit dem „kleinem“ Bruder aus? Kann Things auf dem iPhone mithalten? Oder ist es eine im Funktionsumfang stark kastrierte Variante?

Doch keine Angst, auch hier haben die Jungs (und Mädels?) von CultureCode ganze Arbeit geleistet. Bis auf „Kleinigkeiten“ steht Things auf dem iPhone der Mac Variante in nichts nach. Das Erstellen, Taggen, Notizen Anhängen (leider keine Bilder) und Einordnen funktioniert genauso wie auf dem Mac. Auch optisch orientiert man sich am „großen Bruder“ und macht damit alles richtig.
Das beste Feature ist ohne Frage die Möglichkeit Mac- und iPhone-Version zu synchronisieren. Und hier muss ich nun zum ersten Mal auch etwas bemängeln. Beide Versionen synchronisieren sich ausschließlich, wenn sie sich im gleichen WLAN Netzwerk befinden. Eine Alternative hierzu wäre wünschenswert gewesen. Etwa ganz simpel eine Synchronisation sobald sich das Telefon im Dock befindet.
Fazit
Für knackige 41 Euro erhält man die ohne Frage das beste und schickste Aufgabenverwaltungs-Tool auf dem Markt. Sicherlich sind 41 Euro nicht gerade wenig, aber im Anbetracht der sehr guten Umsetzung und der enormen „Nützlichkeit“ zumindest sehr gut angelegt. Wer es etwas einfacher und auch günstiger möchte, greift zur iPhone Variante für wirklich faire 7,99 Euro. Und wer gleich einen Rundumschlag machen möchte, der kauft beide Versionen und ist somit bestens ausgerüstet. Ich selbst benutze das unschlagbare „Duo“ nun auch fast täglich. Dafür habe ich Things auf dem iPhone direkt auf Seite 1 und auf dem Mac im Autostart.
Gewinnspiel
CultureCode war so freundlich und hat uns eine Mac Lizenz von Things für ein Gewinnspiel zu Verfügung gestellt. Um diese zu gewinnen erklärt mir doch, möglichst lustig, warum gerade ihr unbedingt ein „ToDo Listen Programm“ benötigt. Bitte denkt daran eine korrekte E-Mail Adresse anzugeben, damit ich euch auch die Lizenz zukommen lassen kann. Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 17. Januar 2010 um 12:00 Uhr.
iPhone Navis im Test
5. Dezember 2009

Mittlerweile gibt es für das iPhone schon die ein oder andere Navigationslösung am Markt. Für diesen kleinen Test habe ich mir kurzerhand die Variante von Navigon sowie iGo geschnappt und werde sie miteinander vergleichen.
Die Fakten
Fangen wir erst einmal mit den Fakten an. Getestet habe ich folgende Versionen:
Navigon (Europe) Version 1.3.0
Features:
- Direktzugriff auf Adressen
- Tag-/Nacht-Modus
- 2D/3D-Ansicht
- Sonderziele
- Geschwindigkeitsassistent
- Text-to-Speech
- Reale Beschilderung
- Fahrspurassistent Pro
- Reality View Pro
- Traffic Live
- Verwendung im Hoch- und Querformat
iGo My way 2009 (Europe) 8.4.2
Features:
- kostenlose Map Updates bis Dezember 2010
- 3D Ansicht
- Smart History
- Notfall Hilfe
- Diverse Points of Interests
- Wichtige POIs als 3D Gebäude
- Fahrspurassistent
- Tag-/Nachmodus
- diverse 3D Fahrzeugmodelle
Bedienbarkeit und Optik
Gerade Apple-User haben meist einen sehr hohen Anspruch an eine einfache und intuitive Bedienung sowie an eine schicke Optik. Daher ist es schön zu sehen, dass Navigon auf solche Sachen sehr viel Wert gelegt hat. Die Menüführung und die Optik der Anwendung sind absolut gelungen und erlauben es einem sehr schnell zum gewünschtem Ergebnis zu kommen. Leider fehlen mir einige wichtige Informationen, wie etwa die Anzahl aller verbundenen Satelliten. Weiterhin finde ich es ärgerlich, dass die diversen POIs nicht angeklickt werden können um beispielsweise weitere Informationen zu erhalten. Auf dem Display wird neben der Strecke beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung sowie die voraussichtliche Ankunftszeit dargestellt. Der Wechsel vom Hoch ins Querformat funktioniert problemlos und zügig. Alles in allem bin ich mit der Bedienbarkeit sowie Optik von der Navigon App sehr zufrieden.
Leider finde ich für iGo My way nicht soviel lobende Worte. Bis auf das „Lade-Bild“ hat an iGo sicherlich kein Grafiker mitgearbeitet. Die Menüs wirken altbacken und bunt, das gleiche gilt für die Kartenansicht. Auch die teilweise in 3D dargestellten Gebäude sind nicht wirklich schick, geschweige denn hilfreich. Das penetrante „Klick Geräusch“ bei der Bedienung tut sein übriges zum negativen Gesamteindruck. Im Gegenzug hat man anscheinend lieber „Schnickschnack“ wie verschiedene 3D Fahrzeuge (Panzer, Taxis, Quads etc.) entwickelt und eingebaut.

Navigon – Auch im Querformat
Navigation
Kommen wir zum wichtigsten Punkt, wie macht sich das „Navigationsystem“ beim Einsatz? Bringt es mich stressfrei ans Ziel?
Und hier heißt es leider (!) für beide Apps „NAJJAAAA“. Warum? Weil beide Applikationen unter dem eher suboptimalen GPS Chips des 3Gs leiden und so oft die Verbindung verlieren. Bei Navigon führt die verlorene Verbindung dazu, dass man von der virtuellen „Weibliche Begleitung“ bis zum Tod zutextet wird: „Hier links, rechts, sie sind in einer Sackkasse, sofort rechts abbiegen, bitte wenden, sie haben ihr Ziel erreicht, rechts abbiegen“. Das ist mehr als belastend, besser wäre es gewesen, wenn es ein einfaches „GPS Verbinung verloren“ als Ansage geben würde. Hat das Programm dann die Verbinung irgendwann wieder gefunden, funktioniert es jedoch wieder einwandfrei. Aber von stressfrei kann hier keine Rede seien, wer bei verlorenem GPS Signal auf die skurilen Anweisungen hört, befindet sich schneller, als ihm lieb ist, im Straßengraben. Weiterhin unterscheidet sich die Navigon Application auf dem iPhone teilweise extrem von dem „Navigon Mobile Navigator“ auf anderen Geräten. So hatte ich mich zum Test gleichzeitig vom iPhone mit Navigon und einem HTC Touch HD Pro mit Navigon Mobile Navigator zu einem Ziel führen lassen, was dabei herauskam, war sehr erstaunlich. Zwar stimmten die Strecken meist überein, aber dennoch gab es oft Unterschiede. So sagte das iPhone schon mal Wege falsch an (stellte sie aber gleichzeitig RICHTIG auf dem Display dar!). Auch Anweisungen zum „Abbiegen“ kommen beim iPhone oft später als beim Navigon Mobile Navigator.

Links das iPhone rechts der HTC mit der richtigen Anzeig – wir tanken.
Fazit
Nach meinen Tests muss ich sagen das Navigationssysteme und iPhone nicht wirklich zusammen passen. Wer sich an einem weiterem Gerät nicht stört, sollte lieber nochmals 20-30 Euro drauflegen und sich ein Standalone Navi holen. Falls man aber dennoch unbedingt ein Navi auf dem iPhone haben möchte, ist Navigon aktuell die beste Wahl. Dank eines wirklich gutem User Interfaces und vielen Features, welche zum größten Teil per kostenlosem Patch nachgereicht wurden. Da kommt die Konkurrenz leider nicht hinterher.
3 iPhone 3G/S Hüllen im Vergleich
20. Juli 2009

Mit dem neuen iPhone 3GS befinden sich wieder viele „Neukunden“ auf der ultimativen Suche nach der besten Hülle für ihr neues Schmuckstück. Aber auch Besitzer vom 3G und auch vom 2G streben häufig nach Veränderung oder sollte ich sagen nach Verbesserung?
Aus diesem Grund stelle ich euch heute drei komplett unterschiedliche Hüllen für das iPhone 3G / 3GS vor. Dabei suche ich sowohl einen normalen „Sieger“, als auch einen Preis/Leistung Sieger. Also los geht es:
Otterbox Impact Series

Aus den Vereinigten Staaten kommt die Otterbox und ist mit 19,99 USD (also ca. 14 Euro) die günstigste Hülle im Test. Die Otterbox ist aus Silikon gefertigt und hat Aussparungen für Kopfhörer, Helligkeitssensor, Ladekabel, Kamera und Applelogo auf der Rückseite. Die Lauter/Leiser Knöpfe sowie der Home Button sind verdeckt aber extra herausgearbeitet und somit perfekt zu bedienen. An allen vier Ecken ist die Hülle zusätzlich verstärkt und schützt das Telefon bei einem Sturz auf die Kante somit doppelt. Die Hülle schmiegt sich perfekt an das Telefon und sorgt durch eine rau strukturierte Rückseite für besonders viel Grip. Mit nur ca. 16 Gramm ist die Otterbox zudem äußerst leicht. Zusammen mit der Hülle bekommt man noch eine Displayschutzfolie sowie einen mini Rakel und ein noch kleineres Putztuch. Wirklich Kritik gibt es nicht, die Hülle bietet einen „guten“ Schutz gegen Stürze. Sollte man jedoch mit dem Telefon in der Tasche etwa sehr stark gegen eine Tischkante stoßen, sollte man damit rechen, dass das Display im schlimmsten Fall bricht. Das einzige was mir persönlich nicht gefällt, ist die Aussparung für das „Apple Logo“ – ich empfinde es als unnötige zusätzliche Öffnung, durch welche Staub und Dreck eindringen kann. Für ca. 14 Euro erhält die Hülle von mir eine klare Kaufempfehlung und heimst sich direkt das Prädikat „Apfelquak Preis / Leisungs Sieger“ ein.
redmaloo

Nachdem wir mit der Otterbox einen internationalen Mitstreiter hatten, wenden wir uns mit den folgenden zwei Hüllen ganz und gar „Made in Germany“ zu. Den Anfang macht dabei die Hülle vom Berliner Label redmaloo. Die iPhone Hülle ist komplett aus Wollfilz gefertigt, und es gibt sie in diversen Farbvarianten. Laut eigenen Angaben werden diese Hüllen von Hand in Deutschland gefertigt. redmaloo verwendet dafür ausschließlich hochwertigen Filz, welcher ebenfalls aus Deutschland kommt. Die Hülle ist dementsprechend auch sehr gut verarbeitet und sieht sehr ansprechend aus. Leider macht es den Eindruck, als wurde das Hauptaugenmerk ausschließlich auf das „Design“ der Hülle gelegt, was zur Folge hatte, dass die Faktoren „Funktionalität“ und „Schutz“ anscheinend vergessen wurden. Während die unteren beiden Ecken ebenfalls recht gut geschützt sind, ist das Telefon „oben rum“ kaum geschützt. So gucken gerade die beiden oberen Ecken aus der Hülle hervor. Dazu kommt, dass die Hülle mit Maßen von 14 cm x 9 cm ziemlich riesig ist. Zum Vergleich – die Otterbox hat folgende Maße: 11,5 cm x 6,5 cm. Ihr seht also – die Hülle von redmaloo macht das Telefon fast 3 Zentimeter höher und länger, als es eigentlich sein müsste. Ein weiteres Problem, welches ich hatte, ist dass sich teilweise Fussel vom Filz in der Anschlussbuchse und unter den Bildschirmrändern gesammelt haben. Was bleibt, ist eine „hübsche“, aber leider nicht sonderlich alltagstaugliche Hülle für den stolzen Preis von 29,99 Euro.
Gorilla Tube

Das dritte und somit letzte Case im Test kommt ebenfalls von einem Berliner Unternehmen. Gorilla Cases hat es sich zu Aufgabe gemacht mit Hilfe von neuen „Technologien“ und Materialien besonders stabile Hüllen herzustellen. Daher gibt es ihre iPhone Hüllen in zwei Varianten – Carbon und Natur. Die Natur Edition besteht, wie der Name vermuten lässt, aus natürlichen Rohstoffen, welche in einem speziellen Verfahren verarbeitet werden. Die Carbon Variante hingegen wird in zwei Teilen aus mehreren Lagen Carbonfasser gefertigt und anschließend mit einem Industriekleber und Verbindungsteilen von Hand zu einer Einheit verbunden. Zum Schutz des Telefons ist die Hülle im Inneren mit Filz (welcher nicht fusselt) verkleidet. Dank des Carbons ist die Hülle sehr leicht, aber gleichzeitig unglaublich stabil. Das iPhone versinkt komplett im Gorilla Case und ist somit von allen Seiten bestens gegen Schäden gesichert. Im Gegenzug dazu muss man das Telefon bei Anrufen und co. immer komplett aus der Hülle entfernen. Hierfür haben sich die Jungs und Mädels aus Berlin aber ein ziemlich gutes System ausgedacht. Hinter dem „Flipstrap“ getauftem Auswurfmechanismus steck eine einfach Lasche, welches das Telefon beim Ziehen nach oben herausschiebt. Simpel aber durchaus clever. Insgesamt macht das Case einen sehr hochwertigen Eindruck und liegt toll in der Hand. Einziges Manko – teilweise kann es vorkommen das das Telefon nicht bombenfest in der Hülle sitzt und somit bei ruckartigen Bewegungen herausrutscht. Woran das liegt, kann ich euch leider nicht sagen – dreht man das Telefon einfach um, sitzt es wieder bombenfest. Preislich bewegen sich sowohl die Natur Edition mit 49,99 Euro, als auch die Carbon Variante mit 79,99 Euro in einem sehr hohen Bereich. Dennoch bekommt das Gorilla Tube von mir eine klare Kaufempfehlung, für 79 Euro bekommt man hier einen edlen und funktionellen Schutz für sein geliebtes Telefon.
Zum Abschluss gibt es nochmal alle drei Hüllen im Größenvergleich auf einem Bild:



