Das neue iTunes 9

13. September 2009

iTunes 9

Nun ist das neue iTunes 9 schon ein paar Tage draußen, und sicherlich ist es mittlerweile auch auf etlichen Computern installiert.

Eine für mich wichtige und sehr nützliche Neuerung ist die “Genius Mixe”-Funktion, mithilfe der iTunes automatisch Wiedergabelisten anhand des Genres erstellt. Diese Mixe lassen sich auch auf meinen iPod-Touch (Firmware 3.1.1) übertragen und sicherlich auch auf das iPhone. Wie es mit den anderen iPods aussieht, weiß ich jedoch nicht.

Allerdings konnte ich nirgends erkennen, wie viele Lieder in einem solchen Mix drin sind (wichtig, weil der iPod nur begrenzten Speicherplatz hat), und wann dieser Mix neu zusammengewürfelt wird. Ist das z.B. an das Datum der letzten Wiedergabe oder an den Zählerstand gebunden?

Negativ ist mir aufgefallen, dass auf meinem iPod Touch der ersten Generation die Mixe ein wenig lange brauchen, ehe sie abgespielt werden, und dass das Blättern durch die mehreren Mixe recht träge abläuft.

Zudem ist eine für mich wichtige Synchronisierungsfunktion weggefallen oder an einen neuen Platz gewandert, den ich bislang nicht gefunden habe: Meine Podcasts sind in verschiedenen intelligenten Wiedergabelisten organisiert – z.B. eine für private Podcasts und eine für Musikpodcasts. Diese habe ich bislang immer synchronisieren lassen und konnte dann auf dem iPod die Podcasts einer Wiedergabeliste nacheinander ablaufen lassen. Jetzt werden diese Playlisten scheinbar immer noch synchronisiert, erscheinen auf dem iPod unter den Listen aber nicht auf. Ich muss die Podcasts jetzt separat auf dem iPod im Podcast-Menü auswählen. Habe ich von einem dann mehrere Episoden, so werden diese nacheinander abgespielt, danach stoppt aber die Wiedergabe. Das ist unpraktisch, wenn der iPod im Auto angeschlossen ist und man gerne die Podcasts nacheinander abgespielt haben möchte.

Kann man das irgendwie auch jetzt noch so hinbekommen?

Was ich ganz vergessen habe (danke @Robby), ist die Möglichkeit, innerhalb eines Netzwerkes eine “Privatfreigabe” einzurichten. Dazu meldet man sich auf beiden Rechnern mit einem Account an in iTunes unter dem entsprechenden Punkt links in der Medienspalte und kann nun Lieder aus der anderen iTunes-Bibliothek in seine kopieren. Das geht auch ganz gut, bislang ist es bei mir allerdings einmal ins Stocken geraten und dann abgebrochen.

Praktisch wäre es, die Downloads dieser Lieder würden mit bei den Downloads aus dem Store angezeigt werden. Dann könnte man ggf. abgebrochene Downloads wieder starten oder auch die Lieder abbrechen, die man vielleicht doch nicht will oder in einer anderen besseren Version gefunden hat.

Weiterhin gibt es jetzt auch im iTunes-Ordner auf der Festplatte den Unterordner “Automatisch zu iTunes hinzufügen”. In den kann man alle Lieder hineinschieben, die man noch nicht in iTunes hat, und sie werden in die Bibliothek kopiert und aus diesem Ordner gelöscht. Das geht komfortabler als die bisherige Drag-n-Drop-Variante zum Importieren.

Nach längerem Hin und Her habe ich endlich die scheinbar perfekte Lösung für meinen iPod Touch in meinem Auto gefunden.

Da mein Werksradio einen Cinch-Eingang für externe Tonsignale hat, wurde der iPod bislang einfach per Klinke-Cinch-Kabel angeschlossen. Dabei war allerdings problematisch, dass zum einen der iPod vorher geladen, außerdem die Lautstärke auf dem iPod auf höchste Stufe gestellt (und wehe, man vergisst es zurückzustellen, ehe man wieder mit Kopfhörern hört …) und der iPod per Touchscreen bedient werden musste.

Nun habe ich mir gerade eben bei Amazon den AutoPilot von Griffin bestellt – ein KFZ-Lader mit Tasten für “vorwärts”, “rückwärts” und “play/pause” direkt am Lader und einem AUX-Ausgang ebenda. An den iPod muss man lediglich den Dock-Connector des AutoPilot stöpseln und kann ihn galant in der Ablage oder so verstauen. Nettes Gimmick: Anhand eines kleinen Leuchtrings, der am Lader angebracht ist und die Farbe wechselt, kann man sehen, ob der iPod gerade geladen wird oder schon voll ist.

Kostenpunkt: knapp 35,- € inklusive Versand

Ich bin gespannt und warte nun sehnsüchtig auf den Paketmann.

P.S. Wie sind eure Erfahrungen mit solchen Ladegeräten? Hat jemand vielleicht sogar den AutoPilot schon in Verwendung und kann einen kleinen Bericht abgeben? Auf ans Kommentieren!

EDIT: Habe den AutoPilot nun bekommen und auch eingebaut. Funktioniert super. Lädt den iPod Touch, ermöglicht eine einfache und vor allem blinde Steuerung (vorwärts/play/pause/rückwärts) und greift den Ton über den Dock-Connector ab, sodass das Lautstärkenproblem nicht mehr ist. Die Lautstärke ist zudem vollkommen prima. Das Radio muss nur ganz normal aufgedreht werden, wie es bei einer CD oder einem Radiosender ebenso der Fall ist. Alles in allem bin ich höchst zufrieden.

Die großen Hersteller (u.a. Nokia, Sony Ericsson, Apple) haben sich auf einen einheitlichen Anschluss für Ladegeräte geeinigt. Es wird Micro-USB werden. Schon ab 2010 soll es losgehen.

Endlich! Welche Unmengen an Elektronikmüll und Geld wir uns da sparen können, weil wir nicht zum neuen Telefon wieder einen neuen Kfz-Lader & Co. brauchen. Auch muss ich dann nicht mehrere Ladegeräte mitnehmen, wenn ich mit der Familie in den Urlaub fahre.

Ich finde es toll, die Hersteller von Zubehör wird es sicherlich weniger freuen.

Nachdem ich nun das für mich praktischste Schreibprogramm gefunden habe, suche ich nun nach einer Möglichkeit, meine ganze Literatur und die vielen Zitate, die ich in meinen Arbeiten einbaue, zu verwalten.

Ganz interessant ist die Verwaltung der Zitate in Word:mac 2008, weil ich eine Eingabemaske bekomme, in welche ich alle notwendigen Daten meiner Quellen einpflege. Gleichzeitig wird ein entsprechender Vermerk hinter einem Zitat eingefügt (leider nur dynamisch, wenn man in Klammern im Fließtext und nicht mit Fußnoten zitiert) und ein Literaturverzeichnis lässt sich auch automatisch erstellen.

Großer Hinkefuß daran: Ich kann die Formatierung der Zitate nicht so einstellen, wie sie bei uns an der Uni gefordert wird.

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Wer studiert oder das vielleicht auch schon hinter sich hat, hat mit Sicherheit seine kreativen Textwerke auf dem Computer verfasst. Doch so einfach ist das nicht: Seitenumfang, Rändermaße, Schriftarten, Absätze, Zeilenabstände, Deckblätter, Inhaltsverzeichnisse, Zitierweisen, Literaturübersichten und und und werden dem Studenten da vorgegeben.

Dabei kann man ganz schön viel Zeit zusetzen, ohne dass man auch nur ein einziges Wort geschrieben hat. Mir ist es vor einer Woche so ergangen, als mein lieber Professor die Modulprüfung in Form einer Heimklausur durchführen lies. Mal ganz davon abgesehen, dass auch noch diverse Essays und Hausarbeiten auf meiner ToDo-Liste unabgehakt stehen.

Bislang habe ich Writer von OpenOffice 3.0 für meine Unidokumente benutzt, jedoch sind mir jetzt beim intensiven Arbeiten damit einige Probleme aufgefallen: Will man die erste Seite anders formatieren (z.B. keine Seitenzahl, Kopf- und Fußzeile), so muss man umständlich einen Seitenumbruch machen und für die folgende Seite die Standard-Vorlage wählen. Wäre ja nicht so schlimm, wenn sich der Umbruch nicht wieder verabschieden würde, wenn man in dem folgenden Text Passagen löscht. Ich bin fast wahnsinnig geworden, als sich die Formatierung total zerschossen hatte. Die schöne Arbeit…

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