Wer es noch nicht mitbekommen hat – Apple hat gestern die Preise der jährlichen Gebühr für das Mac Developer Program auf einen erträglichen Betrag gesenkt. Mit $99 ist man nun dabei, sozusagen ein Schnäppchenpreis verglichen mit der Summe, den man vorher nach Cupertino überweisen musste. Einen Hardware-Rabatt darf man nun allerdings nicht mehr erwarten.

Nun dürfen wir uns daran erfreuen, dass vielleicht der ein oder andere begabte Programmierer entdeckt wird, der sich vorher den Beitrag nicht leisten konnte. Ebenso darüber, der Pre-Releases nicht mehr in dubiosen Quellen gezogen werden – oder vielleicht jetzt erst recht? Wer weiss…

Wen von euch darf ich denn nun demnächst als offiziellen Mac Developer hier begrüßen?

Vor ein paar Wochen habe ich bei mir im Blog schon von Delibar berichtet. Ein Tool, welches es geschafft hat Pukka abzulösen – eine Software die mir Jahre lang brav meine Bookmarks in Delicious einsortiert hat.

Was kann Delibar nun besser als Pukka? Mal abgesehen davon, dass es besser aussieht (und darauf legen wir Apple Jünger ja bekanntlich großen Wert) beherrscht es den Zugriff auf Bookmarks von Freunden, was ich als das Pro Argument schlechthin erachte. Zudem kann es Suchvorgänge abspeichern, brauche ich persönlich nicht unbedingt, aber wer weiss, wozu es irgendwann gut sein mag. Die Version 1.3, die vor wenigen Tagen erschienen ist, beherrscht auch den Support von Pinboard.in, ein Dienst der hierzulande aber eher wenig genutzt wird. Oder liege ich da falsch?

Einen kurzen Einblick in das Tool verschafft dieses Video:

Kommen wir zu dem längeren Einblick. Den verschafft ihr euch, wenn ihr die Software selbst ausprobiert. Drei Leser haben zudem das Glück, je eine Lizenz der Software gewinnen zu können. Danilo von Shiny Frog war so nett und hat mir die Lizenzen zur Verfügung gestellt. Wer gewinnen möchte, schreibt in den Kommentaren, ob er Delicious oder Pinboard.in nutzt. Gerne könnt ihr auch den Link zu eurem Profil hinterlassen. Die Auslosung erfolgt kommenden Mittwoch um 12:00 Uhr. Viel Glück.

Die Gewinner

Meine bezaubernde Assistentin und Glücksfee Random Org hat die Gewinner gezogen. Es sind fidel (21), Jörn (11) und Bastian (78). Herzlichen Glückwunsch. Die Lizenzen gehen euch per Mail zu.

Sicher kennt ihr noch diese Plastiksessel aus dem letzten Jahrzehnt, in denen man sein Mobiltelefon drapieren konnte. War albern, hatte trotzdem fast jeder. Doch Plastik ist dem iPhone-Besitzer längst nicht gut genug. Das harte Material könnte ja dem zarten Gewand des liebsten Gadgets einen Schaden zufügen. Ein Hoch auf die Mädels und Jungs von Laybag – sie haben das ultimative, weil extrem kuschelige Sofa für Smartphones (fast) aller Art auf den Markt (und unter die Blogger) geworfen. Auch hier ein Danke dafür. Mein iPhone hat es ausprobiert, liegen tut es sich gut. Sitzen eher weniger. Fast so, wie bei diesen Sitzklumpen, die es für uns Zweibeiner auch gibt. Danach hat man meistens Rücken – das kann dem iPhone wenigstens nicht passieren.

An der Verarbeitung des Laybags gibt es wenig zu meckern. Stoff, gefüllt mit Plastikkügelchen – da kann man wenig falsch machen. Was zählt, ist die Idee und das Design. Über beides kann man streiten. Ich würde mir jetzt nicht unbedingt so etwas kaufen, aber jetzt, wo das iPhone da so liegt… *hach*

Die Leser, die ihre Techniklandschaft ebenfalls um ein Sitzmöbel bereichern wollen, haben bis zum nächsten Sonntag, 12:00 Uhr die Gelegenheit, hier in den Kommentaren zu erzählen, wo derzeit ihr iPhone oder was auch immer auf seinen Dienst wartet. Zwei Laybags darf ich verlosen – einen aus der Serie Colours (Alberton) und einen aus der Serie Scottish (Gants Hill). Bitte gebt an, welchen ihr haben wollt.

Die Gewinner

Herzlichen Glückwunsch an Michael und Piets.

Das iPad Stimmungsbarometer

28. Januar 2010

Da alle Autoren noch zu schlafen scheinen oder noch völlig von dem gestrigen Ereignis erschlagen sind, nutze ich mal die frühe Stunde, um in die Runde zu fragen, wie eure Meinung zum iPad ist. Technische Details dazu erspare ich mir und verweise dazu auf den Kollegen Leo, der sie hier in gewohnter Art und Weise schön zusammengetragen hat.

Ich fange einfach mal an: das iPad ist zwar nicht das revolutionäre Gerät, welches ich mir erhofft habe, dennoch glaube ich, dass es wegweisend und auch erfolgreich sein wird. Im Prinzip sehe ich es als ein aufgeblasenes iPhone – nicht mehr und nicht weniger. Das Design ist ok, wenn man mal von der Gestaltung des Desktops absieht. Technisch und preislich kann man auch nicht groß meckern – warten wir gespannt auf die Datentarife, die man uns angedeihen lässt. Schade finde ich allerdings, dass das iPad keine Kamera hat. Aber auf eine erste Generation folgt bekanntlich auch eine zweite…

So – dann rückt mal raus. Wie ist eure Meinung zum iPad? Mehr erwartet oder passt das alles?

iPad - kaufen oder nicht?
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iTunes BuchEin Buch über iTunes rezensieren? Ehrlich gesagt war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich mir das antun soll. Schließlich ist iTunes für mich nicht gerade ein Buch mit sieben Siegeln. Und bei der Thematik erahne ich schon die Reaktionen derjenigen Leser, die iTunes für diktatorisch und divenhaft halten und die, die behaupten, dass man für diese Software nebst iPhone, iPod und Apple TV keine Anleitung benötigt – schon gar nicht ein ganzes Buch.

iTunes ‘09, iPhone, iPod & Apple TV, erschienen bei Mandl & Schwarz, kann bei mir dennoch punkten. Die netten Jungs von der Nordseeküste (Daniel Mandl und Michael Schwarz fassen das hoffentlich als Kompliment auf) versorgen die Mac User regelmäßig mit aktuellem Lesestoff zur Hard- und Software aus Cupertino. Die Bücher sind stets reich und farbig bebildert, unterhaltsam geschrieben und zudem recht preiswert. So auch dieses Buch – mit knapp 20 EUR drängt es sich gerade als Geschenk auf. Tut mir ja leid für euch, dass ich die Rezension nicht mehr vor Weihnachten geschafft habe, denn dieses Werk empfiehlt sich geradezu als Geschenk für “Non-Nerds”, wenn ich das mal so sagen darf. Also all denjenigen, den man stets und ständig erklären muss, wieso und weshalb iTunes sich so und nicht anders verhält, wo der Unterschied zwischen MP3 und AAC ist, was ich es sich mit der ganzen Synchronisiererei auf sich hat und so weiter und so fort – da fallen mir und sicher einigen von euch die Eltern ein, denen man noch vor kurzem den Mac angepriesen hat.

Das Schöne an solchen “Anfänger-Büchern” ist ja immer, das man selbst – obwohl man von sich denkt, der absolute Chef auf dem Gebiet zu sein – immer noch etwas dazu lernen kann. So waren mir die Privatfreigabe, mit der ich iTunes-Einkäufe im heimischen Netz abgleichen kann, völlig neu (ja, lacht ihr nur…). Ich Horst schaufle die Neuerwerbungen immer händisch von Rechner zu Rechner. Allein für diesen Tipp hat sich das Buch schon gelohnt. Für wen das ein alter Hut ist, findet sicher in den zahlreichen Kapiteln zu Mediensammlung und -verwaltung, iTunes-Store, iPod/iPhone und Apple TV nebst Zubehör den ein oder anderen Tipp, den er bzw. sie noch nicht kannte. Und ja – ich weiß: diese Tipps findet man sicher auch alle im Netz, aber gegen ein “richtiges” Buch, welches man entspannt auf dem Sofa oder im Bettchen lesen kann, kommt nichts an. Auch kein iPod, iPhone, Kindle oder sonst ein neumodisches Gimmick. Stimmt’s?