Courier

13. Januar 2011 · 11 comments ·

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Courier gehört zu der Gruppe von Programmen, die eine trockene Materie in ein ansprechendes Benutzer-Interface verpacken. Wie der Name schon vermuten läßt, kümmert sich Courier um das Versenden von einer oder mehrerer Dateien vom heimischen Rechner zu webbasierten Diensten oder Servern. Das Programm bedient sich hierbei der Analogie eines Briefversands:

1. Man nimmt sich einen Umschlag (Behälter)
2. Man klebt eine Briefmarke drauf (Ziel)
3. Man steckt die Inhalt in den Umschlag (Dateien)
4. Begleitschreiben dazu (Titel, Beschreibung, Tags)
5. Übergabe der Sendung an den Dienstleister

Per Tracking auf einer Weltkarte kann die Sendung nachverfolgt werden. Courier ermittelt dazu den eigenen Standort. Alle Sendungen werden in einer Historie erfasst.

Als Ziele (Briefmarken) bietet Courier momentan Flickr, Ember, YouTube, Vimeo, Facebook, MobileMe, CloudApp, Box.net, TwitPic, Amazon S3 und FTP. Je nach Empfänger kann man am Ziel noch einen genauen Ablageort wählen (z. B. ein Verzeichnis). Es können auch mehrere Briefmarken aufgeklebt werden. Die Liste an Zielen ist immer noch nicht sehr groß, obwohl das Programm schon etwas länger auf dem Markt ist.

Ein einmal angelegter Umschlag kann mit einem aussagekräftigem Namen versehen und wiederverwendet werden. Courier installiert diese außerdem als Ziele im Service Menü von OS X. Somit stehen sie dann zum direkten Gebrauch z. B. im Finder zur Verfügung. Läuft Courier nicht, wird es automatisch für den Versand gestartet. Allerdings können über diese Methode keine Angaben zur Datei mehr getätigt werden.

Leider hat Courier schon seit längerer Zeit bei vielen Benutzern ein Problem bei der Anmeldung und damit mit dem Versand zu MobileMe. Im Forum von Realmac kann man nachlesen, daß die Jungs Schwierigkeiten haben, den Fehler zu reproduzieren und deswegen ein Fix noch aussteht.

Courier macht was es soll und die Umsetzung ist hübsch anzusehen. Das Programm ist sicherlich eine gute Wahl für Anwender, die ab und zu mal den Upload einer Datei zu tätigen haben. Bei häufigem Einsatz bzw. einer Vielzahl von Zielen wird das Interface aber wahrscheinlich eher zum Stolperstein, da z. B. die Umschläge nicht sortiert werden können. Das Eye Candy macht das Programm auch etwas resourcenhungrig.

Courier ist im Mac App Store für den Preis von knapp 8 Euro erhältlich.

[Update: Am 14.1. hat Realmac den Preis auf 7,99 Euro angehoben.]

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Tobias 13. Januar 2011

Habe das App auch schon im Store gefunden und mir meine Gedanken gemacht. Leider zöger ich aber nach wie vor, für so etwas 4€ auszugeben.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr so viele Daten, die Ihr hochladen müsst/wollt/könnt, dass Euch so ein Programm eine kleine Hilfe ist? Immerhin könnte man ja auch umsonst die zahlreichen Möglichkeiten der Hersteller benutzen.

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Michael 14. Januar 2011

Hallo,

habe mir die App gekauft. Zum Einen fand ich 4 Euro nicht die Welt (im Gegensatz zu den 20 $ vorher), zum anderen habe ich eben keine Lust “die zahlreichen Möglichkeiten der Hersteller benutzen”, denn das heisst ja im Regelfall, das entweder via Browser auf jeder Seite des Dienstes zu machen oder eine entsprechende App vom Hersteller zu installieren (z.B. Flickr Uploader). Wenn man dann etwas auf mehrere Dienste verteilen will, kann das schon etwas nervig sein. Das krieg ich dann mit Courier schon eleganter hin.

Abgesehen davon finde ich Realmac nen tollen Laden und die darf man ruhig unterstützen :-)

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Tine 14. Januar 2011

Gibt das Programm auch eine Unterstützung, wenn der Datentransfer unterbrochen wird? Ich habe das Problem, dass mein Internet sehr langsam und störungsanfällig ist. Bei größeren Dateien geht der Datentransfer daher häufiger schief und muss neu gestartet werden. Wenn ich mir hier die manuelle Arbeit sparen kann wäre es schon die 4 Euro wert.

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Acky 14. Januar 2011

Das wird wohl immer davon abhängig sein, ob das Ziel es unterstützt. Bei einem Test von mir wurde ein Flickr Upload nach einer Zwangsunterbrechung wieder neu gestartet, ein FTP Upload aber fortgesetzt.

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Tobias 14. Januar 2011

Hab es mir jetzt auch mal testweise geholt. Finde ich gut :)
Hätte ich jetzt nicht gedacht, ist aber so.

Jetzt müssen nur noch mehr Videos und Fotos gemacht werden, damit es was zum hochladen gibt :)

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snofru 14. Januar 2011

Bei mir steht, dass das Programm acht Euro kostet…

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Acky 15. Januar 2011

Danke. Hab die Preisanhebung im Text vermerkt.

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Tobias 15. Januar 2011

Da hab ich ja noch mal Glück im Unglück gehabt :)

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Thomas 19. Januar 2011

Klappt das bei irgendjemanden mit MobileMe?

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Caponske 19. Februar 2011

Wenn man damit jetzt auch noch e-mails verschicken könnte!

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André 3. Juni 2011

Mache Ihnen doch einfach einmal den Vorschlag, läge doch eigentlich nahe (sofern es keine marken-/namensrechtlichen Probleme gibt).

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