Die letzten vier Jahre habe ich meine Arbeit und einen Teil meiner Freizeitaktivitäten auf einen MacBook Pro (late 2006) verrichtet. Softwareentwicklung, Konzeption genauso wie Musik, Blogging und sonst was. Dank unserer Firma, die die freie Wahl des Betriebssystem propagiert, bin ich in keiner Weise festgelegt und kann mich frei entscheiden. Also geht es zum Shopping. Ich konnte mir Windows 7, obwohl das ein recht gutes OS ist, nicht vorstellen. Im Business ist es immer noch die einfachste Entscheidung aber ich bin Informatiker und will nicht nur etwas, das ordentlich vor sich hinläuft sondern auch etwas zum Spielen. Linux, speziell Ubuntu, kann ich mir schon eher vorstellen. Ubuntu ist klasse und läuft absolut smooth. Die (haptischen) Anwenderprobleme, die ich mit OpenOffice und GIMP habe, hätte ich sicherlich irgendwann in den Griff bekommen. Aber es wäre definitiv eine Möglichkeit. Bei Apple gefällt mir zur Zeit auch nicht alles. Aber welche Hardware soll man nehmen?
Um es abzukürzen: Ich habe nichts gefunden. Der Notebookmarkt liegt darnieder! Es ist grausam was angeboten wird. Selbst im Highend-Bereich gibt es nur Schrott, der groß und schlecht ist. Selbst Dell und Lenovo bieten nichts „Besonderes“ an.
Aus diesem Grund ist dann die Entscheidung zu einem MacBook Pro 15“ I7 mit 8GB mit mattem Display gefallen. Die SSD hätte ich gerne ausprobiert aber die Finanzen standen dem entgegen. Das eigentliche Budget war sowieso schon überschritten.
Die Hardware ist ein Traum. Wir haben diverse subjektive und objektive Tests gemacht. Das MacBook war immer besser. Selbst ein Dell Precision M6500 Mobile Workstation mit I7 und 8GB konnte nicht mithalten. Die Festplatte des Macs war ca. 25% schneller, obwohl beide mit 7200 UMin drehen und gleich groß sind und beide ein sinnvolles Filesystem haben.
Gesagt getan. Das System musste wohl erst geboren werden, so kamen mir die 10 Tage, die bis zur Lieferung vergingen zumindest vor. Als das Notebook geliefert wurde, hatten wir gerade Stress im Büro und ich entschied mich kurzfristig den Migrationsassistenten anzuwerfen, um Zeit zu sparen. Ich bin eher ein Mensch, der Spaß am Installieren und einrichten hat. Ich sollte es aber nicht bereuen. Bisher gab es einen einzigen „Migrationsfehler“, der keiner war: Meine XAMPP Installation lief nicht mehr. Später habe ich festgestellt, dass die 10 Minuten für die Neuinstallation nicht notwendig gewesen wären. Es lag einfach an einer Konfigurationsdatei in der der alte Rechnername stand. Ansonsten war alles wie vorher – fast ein bisschen langweilig.
Als dann die Time Machine das erste Mal zuschlug, war ich noch mehr positiv überrascht. Das System erkannte die zuvor durchgeführte Migration und fragte mich ganz brav, ob das alte Backup weiter genutzt werden soll oder ein neues Backup angelegt werden muss. Wow!
Die Quintessenz
Es sieht so aus als ob die anderen Hersteller von Notebook aufgegeben hätten. Denn ein 1368×768 15,6 Zoll 16:9 Notebook mit DDR2 Speicher ist für mich keine Lösung, selbst wenn ich mir vier davon kaufen könnte.
Trotzdem Ubuntu und auch Windows 7 gute Systeme sind bietet Apple in Zusammenhang mit OS X Utilities und Funktionen an, die bei anderen Systemen noch fehlen.
Als dann Microsoft noch das neuen Office 2011 freigegeben hat war ich restlos von der Rolle. Ich weiss nicht wie es euch erging aber Office 2008 war die letzen Jahre immer die Software die zu langsam war und auch mal abgestürzt ist. Am Schlimmsten war Excel Auch auf dem Mac! Office 2011 ist im Gegensatz dazu ein Traum. Es fühlt sich an wie Mac Software, ist schnell, ist kompatibel, ist toll. Diesen Artikel schreibe ich gerade in der Vollbildansicht von Word. So etwas hätte es vor Kurzem noch nicht gegeben.
Wie geht es euch bei Wahl der Hardware und des Systems? Seid ihr sowieso gläubig? Oder habt ihr euch den Markt auch mal angeschaut? Kennt ihr Notebooks, die dem MBP das Wasser reichen?
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Hi,
erstmal toller Artikel. Gefällt mir *thumb up*!
Ich bin Schüler einer HTL in Österreich. EDV und Organisation. Total toll! Leider MUSS ich hin und wieder Windows verwenden. Das wird sich aber nach dem ersten Jahr vermutlich legen, dann werd ich ganz ohne Windoof auskommen.
Ich hatte zu beginn ein Hofer Laptop. 1.73GHz, 2GB DDR2 Ram 250GB Festplatte. War nicht besonders schnell, nicht besonders toll, aber ich habe damit arbeiten können. Spiele war sowieso noch nie meins.
Heuer im Mai? war es dann so weit, MacBook Pro 2.53Ghz i5, 4GB RAM, 500GB Platte. Geil! Ich möchte mein MacOS nicht mehr missen. Und auf meinem Server läuft Ubuntu. Alles toll. Ich bin echt zufrieden mit dem, was ich habe. Ich kenn eigentlich kein einziges Notebook, welches von der Performace so ist, wie ein MBP.
LG
Flo
Ich wähle meine Hardware nach den Software-Voraussetzungen aus. Diese haben dann entsprechend im Oktober 2009 „MacBook Pro, das 13er bitteschön!“ geschrien.
Ich bin mal direkt: Ich muss mit der Kiste arbeiten, welcher Name drauf steht ist mir herzlich egal. Hardwaremäßig benötige ich einfach „nur“ a) ein Notebook, b) mit FireWire 800 und c) genug Oompf unterm Deckel, dass ich neben meinem beruflichen Kram auch mit RAW-Dateien bequem arbeiten kann. i.e. 8 GiB RAM und Core 2 Duo wären nett.
Die Auswahl war nicht dermaßen klein, letztes Jahr. Sony hatte nette Angebote, bei Dell mag ich den Support (als Selbständiger sauwichtig!) und die Lenovos sind schön modular aufgebaut. Aber b) und c) zusammengenommen hätten damals rund 3kg Notebook-Geschleppe geheißen. Und dann war da ja noch die Software-Sache.
Ich mag Windows 7, ehrlich. Tolles System! In Sachen Farbmanagement in manchen Dingen OSX deutlich überlegen und das Taskbar-Konzept wurde endlich mal vernünftig umgesetzt. Aber ich benötige fast zwingend MultiMarkdown und Scrivener, um vernünftig arbeiten zu können. Das wird jetzt zur Option (Scrivener for Windows Beta ahoi), damals? Keine Chance. In Kombination mit dem zusätzlichen Kilogramm, das ich mit mir hätte rumtragen dürfen, war das MacBook Pro tatsächlich die vernünftigste Wahl für mich.
Wie es heute von der Hardware her aussehen würde kann ich nur schwer sagen. Meine FW800-Peripherie könnte ich wohl auch mit eSATA betreiben, i5/7 sind auch normal. Aber mit 7+ Stunden Akkuleistung incl. WLAN und normaler Arbeit? (Mein 2009er MBP schafft so immer noch gut 6h, nach über 230 Zyklen). Zwei Kilo schwer? Und dann halt eben die OSX-GUI; rein philosophisch gefällt mir SDI immer noch besser als MDI, daher mein Geschrei wegen der Vollbild-Modi in Lion …
Nun ja. Wird erst in zwei Jahren aktuell. Hm. So betrachtet war das ein verdammt langer Blog-Kommentar.
@nggalai Sozusagen ein Artikel im Artikel
Aber es passt ganz gut. Danke für den Kommentar. auch an @flo
Ich weiss immer noch nicht ob wieder MBP oder diesmal Windows Laptop.
Vielleicht sogar gar kein Laptop sondern Desktop und iPad als Tablet PC….
Mal sehen.
@DAMerrick, Ich habe ein iPad und es ist cool, aber es ist nichts zum Arbeiten und definitiv kein Notebook-Ersatz. Auch mit iOS 4.2 nicht! Desktops haben auch Charme aber da würde ich mich unterwegs nackt fühlen
@dolce
Ich weiss nicht was du beruflich machst aber 90% der Dinge die ich am Notebook mache wären auch an einem iPad möglich.
Berichte schreibe ich sowieso am Desktop.
Also ich bin ja der größte Fan von Mac !! Deswegen heißt es für mich MacBook.. Obwohl ich von Ubuntu auch einiges halte.. Aber Win? Nein, danke!
Aber was ich nicht verstehen kann, ist, das du M$ Office benutzt. Ich finde wenn man endlich den M$ Dreck los ist, dann muss man sich ihn nicht direkt wiederholen.. Also was hast du gegen OpenOffice? Läuft flüssig, relativ schnell, exportiert u.a. als PDF, kann Word-Dateien lesen und hat ne tolle Oberfläche!
Openoffice fühlt sich sehr fremd auf dem Mac an und Office 2011 ist wirklich gut. Muss man einfach sagen.
Mac mit Ubuntu war für mich schon mal eine Option, könnte es demnach also auch wieder werden. Nur weil ich einen Mac habe, heisst das noch lange nicht das ich auch OS X nutzen muss!
@Andi, OpenOffice ist für mich grausam bei großen Dokumenten. Die Oberfläche ist zwar aufgeräumt aber “komisch”. Der Schreibfluß geht gar nicht. Ich muss viele Dokumente für Kunden in Word 2003 Format abgeben. Ist auch nicht so toll. Und der Blocksatz von OO macht mich wahnsinnig. Und schnell ist relativ. Lade dir mal das Office 2011 runter zum Testen. Das ist schon ein Unterschied. Und da ich kein Ideologe bin nehme ich immer die Software, die mir am nächsten ist. Vor Office 2011 habe ich die Texte in Pages vorgeschrieben und in Word finalisiert. Manchmal habe ich auch OpenOffice benutzt. Aber oft war das nicht.
Software-Nutzung ist subjektiv. Ich habe zum Beispiel schon immer ein Problem mit der Eclipse/Zend Studio/Aptana. Ich nutze es wenn ich es brauche aber richtigen Code schreibe ich mit Textmate / Textpad (auf Windows)
@LexX Noel, Das habe ich auch schon gedacht und habe eine VMWare Instanz auf meinem Macbook. Aber OS X löschen? Ich weiß nicht…
OS X löschen, wohl eher nicht. Wenn dann eher als Zweites Betriebssystem nutzen, so nebenher. Von löschen war keine Rede.
Mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf, wenn ich lese “Macbook Pro i7, aber für die SSD hat das Geld nicht mehr gereicht”. Wieso um alles in der Welt verschwendet man mehrere hundert Euro für einen Prozessor dessen Geschwindigkeitsvorteil weit außerhalb des fühlbaren Bereiches liegt? Wo ich doch mit dem selben Geld in eine SSD investiert den Rechner gefühlt mindestens doppelt so schnell bekomme. Völliges Unverständnis meinerseits…
Die Entscheidung für Mac OS und Apple Hardware ist hingegen ganz klar. Nur bei Apple bekommt man derzeit ein stimmiges Gesamtpaket. Obwohl Windows 7 mittlerweile überraschen gut und Ubuntu faszinierend einfach geworden sind, bleibt Apple weit voraus. Die perfekte Kombination von Software und Hardware ist einfach eine runde Sache.
Optimal optimiert würde Ich mal sagen in dem Zusammenhang.
Ich habe mich auch erst mal für den schnelleren Prozessor entschieden und gegen eine noch viel zu teure SSD, die ich dann in einem Jahr auch sehr gut nachrüsten kann. Alle anderen Komponenten sind ja eher schwieriger auszutauschen. So hat man noch ein wenig Luft nach oben.
Wenn du mal eine Windows VM für den Kunden geöffnet hast und im Hintergund ein Tomcat mit MySQL brummt, dann freust du dich über den I7, Sehr cool ist auch das Konvertieren des AVCHD Formats der Sony Videokamera. Aber ich denke beides macht Sinn.
Ist Office 2011 wirklich so gut?
Benötige dringend ein neues Office-Paket und kann mich nicht entscheiden. iWork oder Office 2011. Leider gibt es (zumindest nichts gefunden), keine Demo von Office.
Wenn die Wahl zwischen iWork und Office, dann eindeutig Office. Auf den ersten Blick macht iWork zwar einen guten Eindruck, aber einige Features fehlen einfacht.
Ich arbeite ausschließlich mit OpenOffice und habe bisher keine Probleme (Studium, Selbstständigkeit)
Wenn für mich die Wahl zwischen Office und iWork, dann NUR iWork! Bin zwar ein alter Windows Nutzer, da ich damit anfing damals wie fast wohl Jeder. Dennoch arbeite ich lieber mit Pages,Keynote und Numbers aus iWork.
Ich bin ein Windows- und Office-Nutzer der ersten Stunde. Habe (fast) alle Stationen des Kreuzwegs (3.1, 3.11, NT, 95, 98, me usw.) mitgemacht. Beruflich setze ich, bedingt durch die Verwendung von AuotCAD, momentan Windows 7 ein. Übrigens ein echter Wurf, dieses Windows 7, meiner Meinung nach.
Doch für zu Hause (und ein kleines Business im Bereich Fotografie nebenher) sowie für unterwegs würde ich meinen iMac oder mein MacBook nicht mehr hergeben wollen. Die Akkulaufzeit ist ein Traum. Die Bedienung ist genial einfach. Mac OS X ist ein System das einfach da ist und läuft.
Ich musste mich aber zuerst an Mac OS X gewöhnen. Manche Dinge sind so banal einfach, dass man als versierter Windows-Nutzer viel zu weit sucht.
Zu den Office-Programmen muss aber auch sagen, dass ich mit iWork nie wirklich warm geworden bin (ich kenne halt Word aus dem ff mit all den Tastenkombinationen etc.). Und auch Open Office funktionierte für mich nicht immer logisch. Nur schon das Markieren von Zellen in der Tabellenkalkulation ist für einen Excel-User “komisch”. Ich habe es echt ausprobiert. Wir haben uns mal intensiv mit einer Alternative zu MS Office befasst. Doch es wären einfach zu viele Kompromisse gewesen.
Ich denke, dieses ganze Gerede was schlussendlich besser ist, ist eigentlich überflüssig. Es kommt immer darauf an, wer was wie will. Wer über das notwendige Wissen und Geschick verfügt, kann sich mit den Alternativen an Betriebssystemen und Programmen durchaus das beste heraussuchen. Viele jedoch, hören auf Bekannte und Freunde oder kenne das eine oder andere aus dem Büroalltag. Entsprechend werden da die Entscheide “von aussen” gefällt. Was ja nicht schlecht sein muss.
Wie es so schön heisst: “jedem das seine.”
Guter Bericht.
Ich war selbst für lange Zeit Linux-User (Ubuntu Mint auf IBM-T43) und mit der Kombination IBM-Hardeware + Linux überwiegend zufrieden.
Nachdem mein T43 den Geist aufgegeben hat war ich auf der Suche nach einem Ersatz. Notebook war ein absolutes Muss und Linux bzw. unixoides BS ebenfalls.
Für mich stellte sich dann die Frage ob ich ein Lenovo 510 der W- bzw. T-Serie kaufe oder ein MacBook Pro.
Bisher waren für mich die Notebooks der IBM T-Serie das Maß der Dinge an Funktionalität und Qualität, aber das MacBook Pro erschien mir als ernsthafe Alternative. Vom Preis ergeben sich keine großen Unterschiede wenn man identische Ausstattungen vergleicht. Ich habe mich für das MacBookPro mit 2.66 GHz i7 + 8 GB RAM, mattem Display (1680 x 1050) und SSD entschieden. Hauptfaktoren für meine Entscheidung für das MacBookPro waren:
1. perfektes Zusammenspiel von Hareware und unixoiden BS
2. Akkulaufzeit
3. sehr gute Dokumentation des BS
4. perfekte Hardware
5. Qualität der Lenovo-Notebooks hat im Vergleich zu den originalen IBM Geräten nachgelassen
Bisher bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Das Gerät arbeitet ohne Probleme, Akkulaufzeit ist sehr gut, ebenfalls das extrem geringe Geräuschniveau.
Haupteinsatzgebiet bei mir ist die Programmierung mit R, Maple, Python, Java und Text mit LaTex, aber inzwischen habe ich auch die Multimedia-Seite schätzen gelernt.
Das einzige was ich in Mac OSX vermisse ist die Paketverwaltung wie ich sie unter Ubuntu kannte.
stimmt Paketverwaltung wäre echt cool:
http://www.macports.org/
http://www.finkproject.org/
fällt mir da ein.
Paketverwaltung? *pah* wir haben doch bald einen AppStore
du Teufelsanbeter, obwohl bei Ubuntu sieht es ja schon ähnlich aus