TimeMachine im WIRKLICHEN Notfall – ein Gedankengang

8. Oktober 2010 · 83 comments ·

Heute kam mir folgender Gedankengang, den ich gerne mit euch teilen möchte:
Seit Leopard können wir Macianer uns über TimeMachine freuen: Datensicherung sowie Wiederherstellung ohne Aufwand.

Natürlich nutze ich – quasi konstruktionsbedingt – bei meinem Mac mini eine externe USB-Festplatte als Sicherungslaufwerk und das hat mir im Januar diesen Jahres bereits einmal “das Datenleben” gerettet, als meine alte FireWire-Platte das zeitliche segnete. Da ich, der Geschwindigkeit wegen, mein komplettes System über diese externe Platte laufen lies, wäre dies ohne TimeMachine fatal gewesen – so entstand mir ein Datenverlust von gerade einmal stolzen 11 Minuten (Im Detail: Eine gerade empfangene Mail und 10 Zeilen Chat-Protokoll – wow.).

Was ist nun aber (und hier kommt mein eigentlicher Gedankengang ins Spiel), wenn mal ein wesentlich extremerer Fall eintritt? Stichwort: Wohnungsbrand!

Kürzlich sprach ich mit einem Freund, der seit mittlerweile 2 Jahren stolzer Mac Pro-Besitzer ist und seitdem natürlich auch brav seine Daten via TimeMachine sichert – jedoch hat er das Sicherungslaufwerk säuberlich in einen Laufwerksschacht gesteckt und den Mac Pro sauber unzugänglich unter dem Tisch verstaut. Genau da kam die Diskussion ins Spiel “Was wäre wenn…?”

Falls einmal (hoffentlich nicht – *auf Holz klopf*) der Fall eintreten sollte, dass durch irgendein Ereignis ein Feuer im Haus ausbrechen sollte und das Löschen erfolglos ist, brauche ich neben meinem Sammelordner+Portemonnaie lediglich meine TM-Platte vom Tisch reißen um Jahre an Daten und Erinnerungen zu retten. Bis erst einmal der Mac Pro geöffnet und die interne Platte herausgeholt ist, kann das Zeitfenster schon längst abgelaufen sein – es sei denn, der Rechner steht schaufensterartig geöffnet auf dem Schreibtisch – dann ist es natürlich nur ein Handgriff.

Dies nur einmal als kleiner Spontan-Anreiz zur Überlegung – lieber mit ein paar MB weniger pro Sekunde sichern, dafür aber mit einem Handgriff vieles retten können, wenn selbst der schlimmste Fall eintritt.

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Moritz Hanebeck 8. Oktober 2010

Bleibt nur zu hoffen, dass man im Fall des Falles so beherzt ist, neben Kind und Kegel auch noch die Timemaschine-Festplatte zu retten, bevor das Haus zusammenbricht… ;)

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Larsen 8. Oktober 2010

Auf so einen Kommentar habe ich gehofft :D
Klar, sowas geht vor – wenn man aber seit einem Jahr von der Ex getrennt lebt, bleiben nur die Daten und das Eigenwohl *hihi* ;)

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Witti 8. Oktober 2010

Über genau dieses Thema hab ich mir auch schon des öfteren Gedanken gemacht. Mit der Zeit hab ich mir hier einige Lösungen zurecht gelegt.

E-Mails: Werden alle auf div. IMAP-Servern gespeichert und so wäre ein lokaler Datenverlust komplett egal.
Fotos: Werden doppelt gesichert, einmal auf dem TimeMachine-LW und einmal verschlüsselt auf Amazon S3. Die S3 Sicherung läuft 1x die Woche.
Arbeitsdaten: Liegen großteils in meiner Dropbox oder bei externen Subversion-Diensten.
Restliche Daten + TimeMachine-LW: Dies liegt bei mir geschlossen auf einer Raid-5-NAS-Box. Falls es wirklich zu einem “Unglück” kommen kann ich die 4 Platten binnen Sekunden aus dem NAS ziehen.

Generell sollte jeder über ein Remote-Backup nachdenken. Besonders bei Fotos kann ein Verlust sehr weh tun.

Falls man nicht über die nötige Bandbreite verfügt um ein Remote-Backup zu realisieren besteht immer noch die Möglichkeit eine Art von “Backup-Partnerschaft” mit einem Freund einzugehen. Dazu braucht man nur 2 externe Platten auf die jeder sein Backup ablegt. Diese Platten werden dann einfach ausgetauscht. So liegt das eigene Backup dann beim Partner und das des Partners bei einem selbst. Nach einer Woche oder einem Monat wird das Backup des Partner einfach mit dem eigenen überschrieben (und umgekehrt) und man tauscht die Platten wieder aus. Diesen Tausch kann man persönlich oder auch postalisch durchführen.
Es gibt viele Möglichkeiten sein eigenes Backup umzusetzen, manche Varianten sind aufwendiger und manche weniger aber wenn man ein gutes Backup hat kann man Nachts sicher besser schlafen als ohne ;-)

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Moritz Hanebeck 8. Oktober 2010

@Witti: Ihr System klingt sicher aber kompliziert. Am Besten wäre eine Methode wie Timemaschine aber auf einem externen Server. Mit Timemaschine ist so etwas meines Wissens nicht möglich. Aber ich bin sicher, dass es da spezielle Tools gibt – entsprechenden Speicherplatz vorausgesetzt.

Was die Flut digitaler Medien (besonders Fotos) anbetrifft, bin ich sicher, dass weltweit gerade sehr viele Kinder aufwachsen, die später keine Babyfotos -videos etc. von sich betrachten dürfen oder müssen, ganz wie man will. Ich kenne da auch so ein paar Kandidaten im Bekanntenkreis

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Witti 8. Oktober 2010

@Moritz: Twin von App4Mac ist für Remote Backups ganz gut zu gebrauchen. Ich verwende es für mein wöchentliches RemoteBackup.

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Markus 8. Oktober 2010

Genau! Nutze selbst auch Twin (vorher hatte ich Mozy, aber das war einfach zu langsam) und bin ziemlich zufrieden. Damit schaufel ich jede Nacht die geänderen files aus dem Büro nach Hause und umgedreht. Das ist zwar nicht mit TM zu vergleichen (ich schieb z.Bsp. nicht das ganze OS rüber sondern nur “wichtige” files), aber im Fall des Falles hilft es weiter.

Und wer vlt. kein Büro zur Verfügung hat, kann ma mal Freunde anfragen. Da wird sich schon jmd. finden. Grösster Vorteil meiner Meinung nach ist, das man extrem schnell an seine Daten kommt und nicht mehrere (hundert) GB wieder zurück durch die Leitung schieben muss.

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bikershrek 8. Oktober 2010

Toller Ansatz, nur denke ich – die Sache ist noch nicht ganz rund. :-)
Was tut jemand, der gerade nicht zu Hause ist, wenn die Bude abfackelt oder Einbruchdiebstahl wäre u.a. auch ein Thema – also der Mac und externen HDs alle weg sind.

Bevor ich die Lösung abschreibe hier ein Link zu meiner Lösung – inkl. Plan C: http://www.bikershrek.com/2009/08/13/datensicherungen-sind-notwendig/

Beste Grüße
bikershrek

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ad 8. Oktober 2010

Der bikershrek kam mir wenige Minuten zuvor – auch ein Frühaufsteher. Genau das waren auch meine Bedenken, zumal diese abenteuerliche Idee, noch schnell die Platte zu schnappen, wie aus einem schlechten Drehbuch erscheint. Auch ohne Katzen, Freundin und Nachwuchs im Haus.

Wie hier im Blog…
http://www.apfelquak.de/2009/11/25/backblaze-vs-mozy/
…schon einmal erwähnt, setzte ich nun seit fast einem Jahr auf Backblaze und bin beruhigt – zumindest was die Daten angeht.

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York 8. Oktober 2010

Ich habe mein TimeMachine Backup auf einer Raid1 und wöchentlich wird eine andere externe Platte angeschlossen, das Backup-Volume vom TM geändert und dann darauf gesichert. Diese Platte wandert danach wieder in den Keller in einen Safe (löschwassergeschützt ;-)
Zusätzlich habe ich die wichtigen Daten noch auf einem ToughDrive stets bei mir.

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Heiko 8. Oktober 2010

Wirklich sicher vor einem Totalverlust/Brand wäre wohl (wie auch schon in diversen kommentaren) ein Off-Site Backup.
Entweder über diverse Online-Dienste übers Internet oder (nicht ganz off-site) über eine Platte (NAS?), die sicher im Keller verstaut ist.

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Johnnes 8. Oktober 2010

Ich sichere regelmäßig mit Timemachine auf eine 2. Festplatte, die ich woanders lagere. In der letzten Mac-Life stand, dass nur etwa 2 % der Datenverliste auf Naturkatastrophen zurückuführen sind – aber etwa 25 % auf Anwenderfehler.

Johannes

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Ruben 8. Oktober 2010

Bei einem Laptop bliebe auch noch die Möglichkeit von zwei Backups an unterschiedlichen Orten, z.B. eines zuhause und eines im Büro o. ä.

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Andreas 8. Oktober 2010

Kann mich da Witti nur anschließen – auch wenn es kompliziert klingt. In einigen Wochen richte ich mir auch ein entsprechendes Online-Backup ein, wenn meine Kreditkarte für Amazon S3 da ist.

Damit es nicht so kompliziert wird, nutze ich entweder die Mac-Software Arq (http://www.haystacksoftware.com/arq/) oder Jungledisk (https://www.jungledisk.com/). Tendiere aber eher zu Arq. Beide versprechen aber ein sehr einfaches und automatisches Hintergrundbackup mit lokaler Verschlüsselung.

Hat jemand von Euch damit Erfahrungen?

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Ben 8. Oktober 2010

Ich werde Arq in Zukunft auch nutzen. Aber Amazon S3 muss nicht sein, ist mir zu teuer. Super wäre eine Sicherung auf meinem Server. Kann Arq aber nicht, glaube ich. Eventuell ist Twin doch die bessere Wahl.

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Amos 4. November 2010

Ja ich habe Erfahrung mit Arq – ein tolles Programm bei dem im Gegensatz zu Twin app4mac auf das Backupen sauber und zuverlässig läuft.

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seagers 8. Oktober 2010

Ich nutze seit geraumer Zeit genau aus diesem Grund auch Offside-Backups. Die wichtigsten Dateien liegen verschlüsselt online, zusätzlich habe ich mir zwei identische externe Platten angeschafft, eine (mit der aktuellen Sicherung) liegt verschlüsselt und eingeschlossen im Büro, die andere ist zu Hause. Alle 2-4 Wochen archiviere ich den Inhalt der Time Capsule auf die externe Platte und tausche die dann mit der Büroversion aus. Ein Netzteil liegt zu Hause, eins immer im Büro. Somit verliere ich max. die Zeit bis zur letzten Außer-Haus-Sicherung, die je nach Bedarf und Zuwachs der Daten, kürzer oder länger sein kann.

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James 8. Oktober 2010

Für den Fall der Fälle sichere ich ebenso meine Daten zusätzlich online mit Backblaze. Da liegen nun über ein TB Daten, was allerdings nur mit VDSL Spass macht. Die Server sind dort auch nicht die schnellsten, so dass man an Upload aus DE gerade mal 5Mbit/s schafft…

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Daniel 8. Oktober 2010

Darum ist auch einer der Grundsätze der Datensicherung, dass ein Backup räumlich getrennt vom Computer stattfinden soll. Im MacPro ist so eine TimeMaschine schon fast verschwendet, wenn man es ernst meint mit dem Backup.

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Norman 8. Oktober 2010

Ja, leidiges Thema. Wohnungsbrand halte ich ebenfalls für das schlimmste, was in dem Zusammenhang passieren kann. Darüber nachzudenken, was ich alles im Brandfalle mitnehmen könnte, halte ich für den falschen Ansatz, denn wie bereits in den Kommentaren gesagt: Was wenn ich nicht da bin? Oder ja, Einbruch und Diebstahl?

Ich sichere auf eine interne Platte im Mac Pro. Gleichzeitig habe ich eine externe Festplatte, auf die ich einmal im Monat ein gesamtes Backup aller Daten mache. Und diese Platte wird nicht bei mir zu Hause aufbewahrt, sondern schlummert in einem Bankschließfach. Mag anfangs vielleicht etwas überdimensioniert oder gar paranoid klingen, aber die Gründe sprechen für sich… Ich muss extern lagern wegen der angesprochenen Gefahren. Nur wo? Freunde? Arbeitsstelle? …? Nein, ich will, dass die Daten tatsächlich sicher sind. Und ein Bankschließfach kostet mich bei meiner Bank knapp 30 Euro/Jahr…

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James 8. Oktober 2010

Ich mag es allerdings etwas bequemer. Hätte kein Bock einmal im Monat dort hinzulaufen, um die Platte zu holen. Online ist schon okay. Mann muss dann ja auch nicht alles über das Webinterface herunterladen, sondern kann sich seine Daten auch per DVDs/HDDs schicken lassen. Wie lang das dauert, weiss ich nicht, aber bevor die Sachen Weg sind, lieber so…

Und da ich immer fleissig alle Backups mache, wird eh nichts passieren und ich “verschenke” eben die 5$/Mon fürs Onlinebackup ;-)

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bikershrek 8. Oktober 2010

Monatlich? Ganz schön lang hin – im Extremfall. ;-)
Kleine 2,5″ HD kaufen – die kosten fast nichts mehr und dann einstecken – in den Kofferraum vom Auto – Seitenkoffer Mopped – in die Aktentasche etc. – und kostet nix extra. :-D

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Daniel 9. Oktober 2010

cool und wenn das Auto/Moped geknackt wird oder die Aktentasche geklaut wird sichert ein zweiter Mensch gleich für einen mit. ;)

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dolce04 8. Oktober 2010

Ich habe eine Time Capsule im Büro stehen. Egal ob das Büro oder das Haus abbrennt. ich hätte eine Sicherung. Arbeitsdaten sind in der Firma sowieso mehrfach gesichert. Langfristig werden die Backups sicherlich in der Cloud liegen. Man kann ja die Dropbox heute auch schon als TimeMachine Volume nutzen.

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sushi 8. Oktober 2010

@ad: backblaze hatte ich mir auch angeschaut, leider war die Probezeit schon abgelaufen, bevor meine Daten einmal vollständig hochgeladen waren (also nach 14 Tagen!). Das bringt für mich die Frage auf, inwiefern mit Backblaze Performance-Einbußen hinzunehmen sind für jemanden, der sehr viel über das Web arbeitet.

Ich denke, Off-Site BUPs sind Pflicht für diejenigen, deren Datenbestände der Existenzsicherung dienen. Man könnte hier generell unterscheiden zwischen bequem und kostspieliger über ‘s web (z.B. über Dienste wie Amazon S3) oder aufwändiger & günstig (z.B. Bankschließfach). Revisionssichere Datensicherung ist vielleicht ebenfalls für manche ein Thema, weiß hier jemand zufällig, ob es hierfür einen brauchbaren Workaround gibt (abseits von Bändern, bitte)?

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Oliver 8. Oktober 2010

Ich benutze einfach 2 Platten: eine auf Arbeit, eine zu Hause.

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CRen 8. Oktober 2010

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf eine Lösung wie Strato HiDrive setzen: 10 Euro im Monat für 500 Gigabyte, TimeMachine-Anwendung möglich: http://www.strato.de/hidrive/index.html

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Alex Karl 8. Oktober 2010

Meine aktuellen und wichtigen Daten sichere ich über Dropbox:
http://www.dropbox.com/referrals/NTEwMTk2NTQ4OQ
Das tolle daran ist das ich darüber über mehrere Plattformen hinweg syncronisieren kann (PC, Apple, Android) und super Daten mit anderen austauschen kann.
Desweiteren verwende ich Carbonite.com (40€/Jahr). Auch das kann syncen, stellt unlimitierten Speicherplatz zur Verfügung!!! und ist ebenso einfach wie Dropbox zu installieren.

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ad 8. Oktober 2010

Deinen Referal-Link solltest du als solchen kenntlich machen!

Wenn du schon hier damit hausieren gehst…

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MacMacken 8. Oktober 2010

Dropbox ist grossartig zum Synchronisieren, aber taugt es wirklich zur Datensicherung?

Und Mac-spezifisch: Inwiefern werden alle Mac-Metadaten unterstützt?

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fellowweb 8. Oktober 2010

Wie oben auch schon genannt, würde ich Arq empfehlen: http://macfidelity.de/2010/03/18/mac-apps-backups-in-die-eigene-amazon-s3-wolke-mit-arq

Ich nutze es seit nun schon mehreren Wochen und es funktioniert einwandfrei. Es hat den großen Vorteil, dass man es mit seinem eigenen Amazon S3-Account nutzt, die Daten vor Upload verschlüsselt werden und ein Entschlüsselungstool in open source vorliegt. Daher hat man volle Kontrolle über sein Backup.

Vorher habe ich mich sehr detailliert mit Backblaze, Carbonite, CrashPlan (Central) und Mozy und einigen Anbietern, die nicht so bekannt sind auseinandergesetzt. Bis auf CrashPlan kann ich hier von allen Anbietern nach der Recherche abraten. Entweder wird die Upload-Geschwindigkeit künstlich gedrosselt, werden Backups von Multimedia-Dateien oder von externen Datenträgern ausgeschlossen oder es werden (ohne Hinweis!) alle Backups von Daten auf externen Datenträgern gelöscht, die nicht innerhalb der letzten 30 Tage mit dem PC verbunden waren.

Alle diese Informationen findet man natürlich leider nur im Kleingedruckten und bemerkt sie somit in der Regel erst, wenn man auf das Backup angewiesen und es somit zu spät ist.

Der einzige Anbieter, auf den dies nicht zutrifft, war CrashPlan mit seinem Online-Backup-Dienst CrashPlan Central. Mit dem CrashPlan-Client kann man zusätzlich sogar Backups auf eine lokale externe Festplatte machen (d.h. CP ersetzt in diesem Fall sogar auch Time Machine) oder man kann mit Freunden – ähnlich Wuala – Speicherplatz auf den lokalen Festplatten der jeweiligen Computer sich gegenseitig als Backup-Speicherplatz zur Verfügung stellen.

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James 8. Oktober 2010

Klingt ja toll, allerdings scheint mir S3 sehr teuer zu sein, wenn ich 1TerraByte Daten habe, oder verrechne ich mich da gerade. Das kommt nicht an die 5$/Mon bei Backblaze heran. Auch dort sind meine Daten mit einem privaten Key verschlüsselt und 5Mbit/s Upload reichen mir auch. Nur das Erstbackup war langwierig…

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fellowweb 8. Oktober 2010

James,

in der Regel reicht die RRS-Variante, für die Amazon 0,10 USD pro Gigabyte berechnet.

Wenn man unter 50 GB Daten sichert, bleibt man somit unter den typischen Monatspreisen der Anbieter von “Online-Backup-Flatrates”.

Ab Backup-Größen von mehr als 50 GB muss jeder für sich selbst abwägen, welchen Wert er den Vorteilen von Arq/S3 beimisst und welche “Prämie” er z.B. für Sicherheit und Privatsphäre zu bezahlen bereit ist.

Ich fahre zweigleisig: Meine wesentlichen privaten Dokumente (Briefe, Rechnungen etc. – alles wo ich auf Privatsphäre wert lege) bleiben deutlich unter 10 GB, so dass ich dafür mit dem Arq-S3-Gespann sehr zufrieden bin.

Viel Daten betrifft eigentlich nur Multimedia-Dateien, bei denen mir ein Backup auf eine lokale Festplatte reicht.

Irgendwo ist es da auch sicher sinnvoll, sich zu überlegen, ob man wirklich 1 TB online sichern möchte. Je nach DSL-Leitung kann hier eine kurze Überschlagsrechnung im Kopf entsprechend der Upload- und Download-Raten ein ganz gutes Gefühl dafür geben, wie lange man ggf. für die Sicherung braucht oder wie lange man wartet, bis man die Daten wiederhergestellt hat.

Unabhängig davon: Backblaze hat nach meiner Erinnerung deutlich Schwächen gehabt. Ich würde davon abraten. Wenn Du nach einer 5 USD/Monat-Lösung suchst, schau Dir CrashPlan an.

Außerdem kann ich jedem Mac-Nutzer empfehlen, einen Blick auf die Tests von Backup Bouncer zu werfen: http://www.n8gray.org/blog/category/projects/backup-bouncer Diese Test berücksichtigen einige Besonderheiten von Mac OS X, auf die die meisten Anbieter wie Backblaze keinen besonderen Wert legen, die sich dann bei der Wiederherstellung jedoch als relevant erweisen.

Die mangelhaften Ergebnisse vieler Dienste beim Backup Bouncer-Test war damals auch die Motivation des Arq-Entwicklers, nicht zuletzt für sich selbst ein Backup-Programm zu schreiben, das diese Anforderungen uneingeschränkt erfüllt.

Nach den Versuchen des Arq-Entwicklers, scheitert Backblaze übrigens bei 19 der 20 Tests: http://www.haystacksoftware.com/arq/index.php (runterscrollen bis zum Punkt “Accuracy”) Neben Arq schließt nur noch Jungle Disk (das auch plattformübergreifend verfügbar ist) alle 20 Tests erfolgreich ab.

Wer die Zeit übrig hat, kann die Tests des Arq-Entwicklers sicher auch selbst nachvollziene. ;)

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MacMacken 8. Oktober 2010

Arq ist ordentlich, aber es gibt noch viel zu verbessern - beispielsweise gibt es keine Übersicht über die gesicherten Daten, kein Protokoll, keine Angaben zum benötigen Speicherplatz, … ich verwende deshalb vorläufig weiterhin in erster Linie Jungle Disk. Arq kommt dort zum Einsatz, wo eher unbedarfte Benutzer am Arbeitsplatz sitzen.

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fellowweb 11. Oktober 2010

An manchen Stellen würde man sich ein paar Funktionen tatsächlich wünschen, die ja auch in dem macfidelity-Artikel angesprochen sind.

In der Praxis mache ich jedoch die Erfahrung, dass ich nichts vermisse. Arq läuft einfach still und leise im Hintergrund und funktioniert – im Endeffekt vergleichbar mit Time Machine.

fellowweb 8. Oktober 2010

Dropbox ist *keine* *vernünftige* Backup-Lösung. Wer daran glaubt, wird sich maßlos ärgern, wenn er von einem richtigen Datenverlust betroffen ist.

Nichtsdestotrotz bekommt jeder, der es ausprobieren möchte und sich über einen Einladungslink anmeldet, kostenlose mehr Speicherplatz: https://www.dropbox.com/referrals/NTEwOTMxMTk ;)

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ad 8. Oktober 2010

Es ist nicht EIN Einladungslink, sondern DEINER!

Siehe auch mein Kommentar zu Alex Karl weiter oben.

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fellowweb 8. Oktober 2010

@ad: Tut mir leid, das war nicht meine Absicht. Ich dachte, das sei als Disclosure klar verständlich.

Schönes Wochenende!

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Bennycore 8. Oktober 2010

Also ich würde nieeeeeee meinen Mac zurück lassen ;)

Antworten

Martin 8. Oktober 2010

Also meine wichtigen Daten liegen auf Dropbox, besser als nichts. Persönliche Daten liegen auf einem Raid5 Server im Keller. Onlinebackup ala s3 oder backblaze ist sicher schön, aber man weiß nie in welchem Land seine Daten landen. Bei s3 kann man sichs zu mindest aussuchen – blackblaze würde ich nicht nehmen alleine schon weil die Server scheinbar alle in den USA stehen

Antworten

James 8. Oktober 2010

Ist doch Lachs ob die Server in den US and A stehen. Du verschlüsselst doch eh alles vor dem Upload…

Antworten

Martin 8. Oktober 2010

Würde ich nicht unbedingt so sehen – aber das ist ja jedem seine eigene Entscheidung

Antworten

James 8. Oktober 2010

Was soll denn passieren, wenn ich die Daten ZUVOR verschlüsselt habe? Die NSA knackt das ganze? Oder ist dir der Weg über den Teich zu weit?

Antworten

Martin 8. Oktober 2010

Der “Provider” verschlüsselt doch onsite – und die Verschlüsselung kann er auf “Anfrage” ja wieder freigeben. Das Zuvor hab ich wohl überlesen ;)
Zuvor verschlüsseln muss man dann aber wieder selbst? Oder hat das eine Software schon eingebaut?

James 8. Oktober 2010

Ja, der Provider verschlüsselt auch noch einmal onsite…

Gibt man einen privaten Key an, so wird aber vom Client lokal verschlüsselt und dann übertragen, also quasi zweifach verschlüsselt.

Verliert man den Key ist das Backup auch verloren…

Hendrik 8. Oktober 2010

Wie schon gesagt wurde, was machst Du im Falle eines Diebstahls? Oder Brand in deiner Abwesenheit, oder Überspannungsschadens, Virenbefalls (ja das wirds für Mac auch noch geben …. ;) ).

Ein absoluter Profi dessen Business davon abhängt macht das so: http://hkfotografie.de/allgemeines/backupstrategie-eines-profis/

Und ich selber habe hier meine Backupstrategie beschrieben:

http://hkfotografie.de/allgemeines/datensicherungskonzept-fur-meine-fotos/

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LexX Noel 8. Oktober 2010

USB 2.0 reicht auch für mich zumindest und für TimeMachine auch finde ich. Zudem kann ich so mit einem Handgriff schnell und unkompliziert meine Platte vor einem Wohnungsbrand retten, welcher hoffentlich NIE eintreten wird. ;)

Als nächste Platte(n) werde ich mir welche von G-Technology zulegen, wobei eine der 2 Platten Versionen natürlich auch FireWire haben sollte.

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Mr.Kane 8. Oktober 2010

deswegen steht mein zweitbackup in einem anderen haus! :)
und ist zusätzlich raid… ich weiß, paranoia, aber …

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Tekl 8. Oktober 2010

Danke für die Anregung, das Thema schiebt man ja gerne mal beiseite, weil es oft starke Kopfschmerzen bereitet.

Bislang habe ich mit meiner TC, diversen externen Platten, IMAP und DropBox (nicht wirklich als Backup) auch nur so ein schummriges Gefühl. Arq im Zusammenspiel mit S3 hört sich da wie die ultimative Lösung an. Wären da nicht die schwer überschaubaren Kosten. Dann fängt man vermutlich doch wieder an selektiv zu sichern und vermutlich wurde im Fall der Fälle genau das nicht gesichert, was man unerwarteter Weise benötigt. Ich würde z. B. meine Virtuellen Maschinen ausschließen und evtl. meine Mediathek, welche ich oft mal komplett überarbeite, womit sich dann man schnell 50 GB ändern. Und wenn ich das richtig sehen, würden alleine 500 GB Daten ohne Transfers über 50€ im Monat kosten.

Das ist vermutlich CrashPlan dann deutlich günstiger, aber man hat halt nicht mehr alles unter Kontrolle und wer weiß wie lange der Dienst überlebt.

Gibt’s eigentlich Software ähnlich Arq mit der ich z. B. auf einen eigenen Server z. B. bei Host Europe sichern kann?

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Ben 10. Oktober 2010

Twin!

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fellowweb 11. Oktober 2010

Bei Arq kannst Du ein monatliches Budget für S3-Speicher definieren, so dass Arq automatisch ältere Backups – ähnlich wie bei Time Machine – löscht, wenn dieses Limit überschritten wird.

Arq wird jedoch immer mindestens eine Backup-Version beibehalten.

Antworten

Grmpf 8. Oktober 2010

Ich habe zwei identische FireWire-Platten, die nur für TimeMachine genutzt werden. Eine davon hängt am Rechner, die andere liegt im Bankschließfach. Getauscht werden sie alle ein, zwei Wochen – immer, wenn ich sowieso mal wieder zur Bank muss.

Bankschließfach ist einfacher und günstiger, als man sich das so vorstellt: Hat fast jede Filiale im Keller, kostet nur ca. 50 Euro im Jahr, dafür sind Einbruch, Wasser, Feuer etc. kein Thema mehr. Lagern der Zweitplatte im Keller oder bei Freunden wäre mir zu unsicher…

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Tekl 8. Oktober 2010

Keller heißt, man kommt nur zu Geschäftszeiten ran? Schade, dann nichts für mich. Zwar sind Banken für das arbeitende Volk, haben aber dummerweise die selben Arbeitszeiten und sind am Wochenende geschlossen. Und dann wundern sie sich, wenn alle zu den Online-Banken abwandern.

Antworten

Nils 8. Oktober 2010

Ich habe mir auch ein Bankschließfach geholt, in dem allerdings derzeit neben anderen Dingen eine DVD von vor 5 Jahren lagert. Gute Anregung für eine Aktualisierung. Aber bei unserer Sparkassenhauptfiliale habe ich sogar 24/7 Zugriff auf das Schließfach. Es gibt einen seperaten Zugang und das Ganze ist automatisiert. Über ein Teminal ruft man sein Schließfach auf und das wird dann aus dem Schließfachlager geholt und ich kann es aus dem Terminal entnehmen und anschließend wieder einlegen. Also in größeren Städten einfach mal informaieren welche Bank ein modernes Shließfachsystem besitzt ;) .

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Chris 9. Oktober 2010

Wird Zeit, dass Apple die TimeMaschine in the Cloud anbietet.

Aber bitte etwas performanter als iDisk.

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Ubahnverleih 9. Oktober 2010

Ich habe nich vor etwa nem Halben Jahr auch mit Backups in der Cloud beschäftigt und habe mich dann für CrashPlanCentral entschieden. Es war der einzige Dienst der Externe Platten ordentlich Backuppen kann und der auch bezahlbar ist. Den Anbieter gibt’s schon ein paar Jahre und deswegen gehe ich davon aus (bzw. Hoffe ich) dass es die noch ne Weile geben wird. Aber dieses Problem gibt’s dann bei allen Anbietern. (außer Dienste die auf S3 basieren). Auch bietet Crashplan die Möglichkeit, dass man nicht bei denen (CrashplanCentral) sondern bei Freunden sichert.

Ich bin eigentlich mit dem Dienst zu frieden (hatte in der Zeit keinen größeren Crash)
Zum Upload kann ich sagen, dass die Dateien vor dem Upload komprimiert und verschlüsselt werden und auch blockweise verglichen werden, so dass gleiche Dateien nicht doppelt hochgeladen werden müssen)

Einziger Punkt den man kritisieren kann ist, dass der Client Java ist, aber das sollte verschmerzbar sein.

Was man noch dazu sagen sollte, ist dass man TM trotzdem immer mal machen sollte, denn die neuistallation aus dem TM Backup ist natürlich deutlich angenhmer als den ganzen wieder in das neue System einzupflegen.

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James 10. Oktober 2010

Danke für den Tipp mit CrashPlan. Schaue ich mir jetzt mal an und hoffe, dass die Jungs dann auch meine 10Mbit/s ausreizen können, ich bin gespannt…

Externe Platten werden übrigens auch korrekt von Backblaze gesichert…

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James 10. Oktober 2010

Hmmm. Also CrashPlan scheint aber wirklich lahm zu sein! Bekomme hier max 400kbps…

Habe die mal angetwittert, mal schauen, was die sagen…

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Ubahnverleih 10. Oktober 2010

Naja ist immer die Frage was du für nen Upstream hast. In den Einstellungen kann man auch irgendwo ne Begrenzung einstellen…
Ich kann mich nicht beklagen mein Upstream wird komplett ausgelastet (was beim 6000 DSL auch nicht grad viel ist)

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James 10. Oktober 2010

Ich habe 10Mbit/s und dann sind die 5Mbit/s bei Backblaze schon “lahm”. In DE bekomme ich überall den vollen Upload…

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Ubahnverleih 10. Oktober 2010

den Upstream hätt ich gern…

James 10. Oktober 2010

Telekom VDSL 50/10…sitze 90m vom Knoten entfernt…

Ubahnverleih 10. Oktober 2010

Ja aber ich glaube das ist recht neu bei Backblaze mit de Externen Geräten

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James 10. Oktober 2010

Ich nutze BB jetzt seit Ende Mai. Da war es schon drin…

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fellowweb 11. Oktober 2010

Interessant bei CrashPlan ist halt, dass es eine integrierte Backup-Lösung ist, so dass man ein Programm hat, egal wie und in welcher Form man Backups auf

- CrashPlan Central (ca. 5 USD/Monat),
- eine eigene lokale Festplatte (kostenlos) und/oder
- mit einem Freund/Bekannten “getauschten” Festplattenplatz

kombiniert.

Dadurch vermeidet man, dass man mit mehreren Backup-Programmen gleichzeitig hantieren muss.

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fellowweb 11. Oktober 2010

(Ergänzung: Die Möglichkeit, mit jemandem Fesplattenplatz zu “tauschen”, um jeweils ein Backup des anderen darauf ablegen zu können, ist ebenfalls kostenlos.)

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JANNiS 21. Oktober 2010

Das mit dem Freund getauscht klingt irgendwie echt interessant, werde ich gleich mal ausprobieren heute Abend ;)

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Bodenseepeter 10. Oktober 2010

Eine TM im per WLAN erreichbaren Nachbarhaus wäre ideal…

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Ubahnverleih 10. Oktober 2010

Jetzt nimm als Extrembeispiel mal nicht den Brand sondern Hochwasser o.ä.

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MacMacken 11. Oktober 2010

… oder Diebstahl – weg ist weg.

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Autolycus 10. Oktober 2010

Bei mir wird der MacMini Server (MacMini als Server, nicht MacMini Server ;) ) mit Mozy gesichert. Was mir aktuell noch fehlt ist ein Backup Programm mit welchem ich mein MBP auf die Platte des Minis sichern kann. Da habe ich noch nichts brauchbares gefunden. Hat jemand vielleicht einen Tip?

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Tobias Mende 11. Oktober 2010

Das ist ein Thema, über das ich schon oft nachgedacht habe.
Die Festplatte vom Tisch reißen ist ja schön und gut, sofern man beim Brand auch gerade anwesend ist und am Schreibtisch sitzt.

Das ist natürlich keine wirkliche Sicherheit. Ich handhabe das deshalb so, dass ich die wirklich wichtigen Daten separat auf eine andere externe Festplatte sichere und diese bei Vertrauten auslagere. Im absoluten Ernstfall habe ich so die wirklich wichtigen Daten gesichert und in so einem Moment gibt es vermutlich schlimmeres zu verkraften, als den Verlust seiner Musiksammlung ;)

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macfrank69 11. Oktober 2010

Ein Freund von mir (Grafikdesigner) hat sich überlegt, dass es katastrophal wäre, wenn womöglich das Haus abbrennt und er nicht mal vorher die TimeMachine-Platte mitnehmen kann.

Seine Lösung:
2 externe 2,5″-Platten.

Jeden Tag tauscht er sie aus und deponiert die Platte mit der letzten Sicherung sicher bei seiner Bank. Aus Kostengründen hat er kein Tresorschließfach (da müsste er auch jedesmal mit einem Bankmitarbeiter in den Tresorraum), sondern ein Sparbuchschließfach im Foyer der Bank gemietet. Da passt die Platte genau rein und er hat jederzeit Zugriff darauf auch außerhalb der Banköffnungszeiten. Außerdem bleiben die Kosten für das Sparbuchschließfach mit 24 EUR pro Jahr im Rahmen.

Ich finde seine Idee klasse!

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James 11. Oktober 2010

Das ist doch voll umständlich. Für Leute mit viel Zeit evtl okay, aber das nervt doch! Online Backup ist mit einer vernünftigen Leitung das beste, zumindest wenn man sich auf die wirklich wichtigen Dinge beschränkt und nicht wie ich alles sichert ;-)

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Cedric 25. Oktober 2010

Hängt in erster Linie von der vorhandenen Infrastruktur ab. Dicke Leitung = Online-Backup, ansonsten bleibt nur Off-Site Backup mit externen Datenträgern.

Antworten

MacMacken 11. Oktober 2010

Ich finde seine Idee klasse!

Ich auch – wobei ich wöchentlich sichere und kein Schliessfach benötige, da ich die Daten verschlüsselt abspeichere … so kann ich die Austauschfestplatten problemlos an einem nicht besonders geschützten Ort deponieren.

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Mac 11. Oktober 2010

Also auch ich schließen mich dem Vorschlag des Onlinespeichers an, denn einfach und pflegeleicht, allerdings bei größeren Datenmengen finzanziell ein wenig aufwendiger. Aber wer sich vor Verlust schützen will, der muss in die Tasche greifen!

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Tekl 11. Oktober 2010

Weiß jemand was zur Haftung?

Wenn man jetzt geschäftskritische Daten bei einem Anbieter ablegt und Hacker durch Sicherheitslücken an die Daten kommen. Wer ist dann dafür verantwortlich? Muss man heutzutage davon ausgehen, dass kein Dienst sicher ist? Ist man durch diese Annahme haftbar?

Und wie sieht es aus, wenn Platten beim Freund liegen und bei dem eingebrochen wird? Reicht ein Absicherung per Verschlüsselung? Unknackbar sind die ja auch nicht.

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Thomas 24. Oktober 2010

Also ich habe meinen Dokumente Ordner auf meiner iDisk.
Damit er auch von TM gesichert wird, synchronisiere ich es mit dem lokalen Dokumente-Ordner.

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Frederik 25. Oktober 2010

TM Backups auf externen Platten sind auch nicht sicher (nicht mal wenn sie im Bankfach liegen).

Mir ist neulich meine 10 Monate alte Seagate FreeAgent for Mac ohne Grund kaputt gegangen. Sie gab nur noch ein hohes Sirren vom (vermutlich) defekten Spindelmotor von sich. 10min vorher hatte ich noch schön ein Backup draufgespielt.

Das Ende vom Lied: Seagate hatte mir zwar eine neue Platte auf Garantie zugeschickt, aber die Rettung der Daten hätte vermutlich extra gekostet (wird einem nicht von denen nicht automatisch angeboten, da es scheinbar eine andere Abteilung ist. Evtl. mit einem “Tut uns Leid”-Discount hätte ich sicher länger drüber nachgedacht).

Mittlerweile sichere ich auf mehreren Platten – vor allem auf zwei ausrangierten 2,5″-Notebook Platten. Die kleinen HDDs scheinen irgendwie grundsätzlich eine bessere Haltbarkeit zu haben, wie mir scheint. Bisher hatte ich noch keine 2,5″er, die kaputt gegangen ist.

Vielleicht gibt’s zu Weihnachten ja noch ein Drobo-Angebot, bei dem ich zuschlage ;-)

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MacMacken 25. Oktober 2010

Mir ist neulich meine 10 Monate alte Seagate FreeAgent for Mac ohne Grund kaputt gegangen. Sie gab nur noch ein hohes Sirren vom (vermutlich) defekten Spindelmotor von sich. 10min vorher hatte ich noch schön ein Backup draufgespielt.

Meiner Beobachtung nach ein gängiges Problem – ich hatte selbst zwei solche Festplatten im Einsatz und sie waren nach weniger als einem Jahr defekt. Da das Modell beim Verkäufer nicht mehr verfügbar war, erhielt ich stattdessen Western Digital-Festplatten … :)

Das Ende vom Lied: Seagate hatte mir zwar eine neue Platte auf Garantie zugeschickt, aber die Rettung der Daten hätte vermutlich extra gekostet (wird einem nicht von denen nicht automatisch angeboten, da es scheinbar eine andere Abteilung ist. Evtl. mit einem “Tut uns Leid”-Discount hätte ich sicher länger drüber nachgedacht).

Auf Datenrettung sollte man nie zählen – Datensicherung ist immer die beste Datenrettung.

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Michael 4. November 2010

Ich habe mir genau dazu schon häufig Gedanken machen müssen, weil ich nun schon mehrmals Probleme mit meinen Macs hatte. Leider ging jedes Mal ein großer Teil meiner Daten verloren, bis ich mir eine Backupstrategie angelegt habe, die ich nunmehr penibelst verfolge und die bislang – sozusagen bulletproof und idiotensicher – funktioniert.

Ich habe die verwendeten Tools, falls es wen interessiert, hier beschrieben und halte diese Liste auch aktuell.

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