Pen Tablets hatten mich eigentlich schon immer fasziniert. Allerdings waren da immer einige große “Aber”, welche gegen die Anschaffung eines solchen Tablets sprachen:
Zum einen war ich nie ein Graphiker oder Designer. Ich habe zwar immer schon gerne fotografiert, meist aber Bilder nie sonderlich bearbeitet (meine Bildbearbeitung war immer der “Löschen” Button). Um es kurz zu sagen: Das Nutzen/Preisverhältnis war in meinem Falle nicht gegeben. Bis ich im letzten Jahr von einem Kollegen auf das seinerzeit neue Bamboo Fun Pen & Touch aufmerksam gemacht wurde. Interessant war unserer Meinung nach die Tatsache, dass es sich nicht nur um ein reines Pen Tablet handelt, sondern dass das Pen & Touch eben auch Multi Touch Gesten Steuerung zulässt. Wir waren der Meinung, dass dies unter Umständen eine interessante Alternative zur Maus sein könnte.
Ich habe das gute Stück nun sechs Monate in Gebrauch, so dass ich glaube, dass es Zeit wird zurückzublicken, um zu sehen inwiefern die Maus von meinem Schreibtisch verschwunden ist oder nicht. Der Korrektheit halber möchte ich noch darauf hinweisen dass sich die hier beschriebenen Erfahrungen auf die in Hong Kong erworbene Version beziehen. Ob es Unterschiede zur europäischen Version gibt, konnte ich leider nicht prüfen.
Was ist drinnen?

Öffnet man die Schachtel, findet man dort selbstverständlich das eigentliche Tablet, den Stift, Ersatzspitzen für den Stift und zwei CD-ROM: 1 x mit Treibern und 1 x mit diverser Software, sowohl für Mac als auch Windows.
Auf die Software möchte ich eigentlich gar nicht großartig eingehen, da ich diese nie sonderlich intensiv genutzt habe. Die Installation von der CD geht kurz und schmerzlos. Nach gelungener Installation bekommt man ein schönes grafisch nett aufbereitetes Tutorial, welches einen in die Eigenheiten der Mausgesten einführt und bei dem man auch gleich festlegt, ob man das Tablet im Rechtshänder Modus oder im Linkshänder Modus betreiben möchte.
Das Tablett an sich misst 248 x 176 x 8.5 mm. Wir finden vier Buttons, welche mit eigenen Funktionen frei konfiguriert werden können. Neben den Buttons sind die aktiven Bereiche für Stift (147 x 92 mm) und der Touch Sensitive Bereich (125 x 85 mm). Das Tablett erkennt automatisch, ob man gerade den Stift oder den Finger zur Eingabe verwendet. Die Touch Eingabe kann aber auch über einen der vier Buttons abgeschaltet werden.
Die Stifteingabe
Ich habe nie mit anderen Tablets gearbeitet, aber ich vermute mal dass sich hier nicht viel zu älteren Modellen unterscheidet. Der Stift ist drucksensitiv, kann also beim “Malen” wie ein Pinsel eingesetzt werden. Strichstärke hängt dann davon ab, wie fest ich mit dem Stift auf das Tablett drücke. Was mir in diesem Modus gefällt, ist die Tatsache, dass im Stiftmodus der aktive Bereich eine Miniaturausgabe des Bildschirms ist. Wenn ich den Stift in der Ecke links oben ansetze, erscheint mein Mauszeiger links oben. Wenn ich nun den Stift entferne und rechts unten wieder ansetze, dann erscheint der Mauszeiger rechts unten im Bildschirm. Dies ist ein Feature, welches meiner Meinung nach auch in Büroanwendungen interessante Möglichkeiten der Steuerung gibt.
Die Handschrifterkennung funktioniert übrigens sehr gut. Man kann hier auf das OS X eigene Ink zurückgreifen, fast eine Spur besser ist das mit dem Pen & Touch gelieferte Bamboo Scribe 3. Wenn man das Lernprogramm einmal pro verwendete Sprache durchlaufen hat, werden auch wirklich übelste Handschriften erkannt. Ob dies auch für Mediziner-Handschriften gilt, habe ich noch nicht ausprobiert.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt bei der Handschrifterkennung leider dann doch, dies dürfte in deutschen Sprachraum aber vermutlich kaum jemand interessieren: die von Apple in 10.6 vorgestellte Handschrifterkennung für Chinesische Schriftzeichen funktioniert leider mit dem Pen & Touch nicht. Hierfür benötigt es das interne Touchpad der MacBooks. Wer allerdings dieses Feature benötigt, kann hier auf das sehr zuverlässig arbeitende Bamboo Scribe 3 zurückgreifen.
Die Multi Touch Eingabe.
Das Pen & Touch liefert Multi Touch Gesten zur Navigation am Rechner. Mit einem Finger bewegt man die Maus am Bildschirm, einmal kurz getippt schon hat man einen Linksklick , indem man zusätzlich mit einem 2. Finger auf das Pad tippt, führt man einen Rechtsklick aus. Es sind Gesten zum scrollen in Dokumenten, Fenstern und Browsern definiert. Es gibt Wischgesten, um zwischen Seiten hin und her zu blättern, und es gibt verschiede Gesten, welche einem bei Drag und Drop Operationen unterstützen. Zusätzlich kann man die Größe von Photos bzw. den Zoomfaktor in Dokumenten und Browsern mit einer 2-Finger Geste verändern, ebenso lassen sich Bilder per Geste rotieren. Die Gesten sind intuitiv, leicht zu erlernen. Standardbewegungen sitzen recht schnell, nur die Drag & Drop Gesten bedürfen etwas Übung, sind aber auch innerhalb der ersten fünf Tage der Benutzung zu meistern. Doch nun die große Frage:
Ist es ein 100% Mausersatz?
Ich würde sagen: Nein!
Es ist eher ein Ersatz für die Maus zu etwa 95%. Warum?
Für das Pen & Touch spricht vor allem seine Größe. Bei meinen bisherigen Note- und Netbooks hat mich immer die Größe das Pads gestört. Das war irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Das Pen & Touch ist endlich ein Touchpad, mit dem es sich bequem arbeiten lässt. Die Hand liegt in entspannter Haltung auf dem Pad, während man mit dem Zeigefinger den Mauszeiger bewegt. Kurz getippt, um einen Link im Browser zu folgen oder mit auf dem Pad ruhenden Zeigefinger zusätzlich mit dem Mittelfinger getippt, um das Kontextmenü erscheinen zu lassen.
Es macht unglaublich viel Spaß mit dem Pen & Touch durch das World Wide Web zu navigieren, genauso schön und intuitiv kann man sich durch PDF Dokumente bewegen (aber nur mit Preview, nicht mit Adobes hauseigener Lösung). Scrollen in langen Texten oder Seiten ist einfach wunderbar. Per 2-Fingergeste scrollt man genauso präzise, wie mit einem Mausrad, wenn mein eine bestimmten Absatz auf einer Seite sucht, so kann man schneller scrollen, in dem man diese Geste mehrmals hintereinander ausführt. Dann bewegt man sich schnell durch die Seite, nach einiger Zeit wird das Tempo verringert bis zum Stillstand, so dass man sehen kann ob man zu weit gescrollt hat oder nicht.
Soweit so gut. Warum das Pen & Touch nun doch keine 100% erreicht, ist eigentlich ganz einfach: Operationen, welche mit Drag & Drop sowie mit Markieren von Textpassagen zu tun haben, sind leider nicht so einfach bzw. resultieren oft in verkrampften Fingern oder falschen Ergebnissen. So ist es z.B. sehr schwer, eine Textpassage zu markieren, weil man des Öfteren den ersten Buchstaben der zu markierenden Passage nicht trifft.
Auch kommt es leider vor, dass man eigentlich nur einen Klick machen will, um eine Anwendung zu starten, aber das Pad interpretiert den Klick als wollte man das entsprechende Objekt per Drag & Drop verschieben. Ich habe bereits aufgehört zu zählen, wie oft ich schon auf diese Art und Weise Icons aus dem Dock entfernt habe. Wenn man dann per Gesten im Finder arbeitet, kann ein solches versehentliches Ziehen schon mal bedeuten, dass man sich eine Datei in irgendeinen Unterorder verschiebt. Das sind Dinge die u.U. schon extrem lästig sein können. Auch kommt es immer mal wieder gerne vor: man surft im Internet und merkt nicht, dass man durch eine ungenaue Klickgeste noch im Markiermodus ist, und schon wird alles markiert, wenn man die Maus bewegt. Letzeres ist nicht wirklich tragisch, aber lästig.
Die Ungenauigkeiten beim Markieren und Verschieben von Objekten kann man oft ausgleichen, wenn man den Stift zur Hilfe nimmt. Da das Tablet automatisch erkennt was benutzt wird, kann man beides in Kombination verwenden. Kombiniert mit der sehr guten Handschrifterkennung und der Möglichkeit bei Bedarf Objekte sehr präzise mit dem Stift zu markieren und zu platzieren, eröffnet dies auch bei Bürosoftware interessante Möglichkeiten.
Es gibt allerdings auch Software, ist ist schlichtweg nicht geeignet, um mit Touchpads bedient zu werden. Dass es schwer bis unmöglich ist, einen Ego Shooter mit dem Pad zu steuern, kann sich vermutlich jeder denken. Aber auch z.B. Interfacebuilder ist meiner Meinung nach am ehesten für die Maus geeignet. Touchpad / Stift geht zwar, aber ist zumindest nicht mein Ding. Auch bei Tabellenkalkulationen habe ich ganz gerne die Maus im Einsatz. Wer gelegentlich plattformübergreifende Software verwendet (z.B. GNUCash), wird mit dem Pad nicht alle Optionen anklicken können, wie z.B. mit der Maus.
Zum Glück kann man zusätzlich zum Pen & Touch noch eine Maus an den Rechner hängen, ohne dass dieser durcheinander kommt. Nach sechs Monaten Einsatz sieht meine Konstellation so aus, dass ich neben der Tastatur und dem Pen & Touch noch meinen alten Trackball habe.
Zum Surfen, Ebooks lesen, also dem allgemeinen Konsum fertiger Inhalte, wird das Pen & Touch verwendet und wenn ich produktiv etwas arbeiten will, dann kommt der gute alte Trackball zum Einsatz.
Wie man das Pen & Touch einsetzt ist sicherlich persönliche Geschmacksache, ich selbst sehe den Erwerb definitiv nicht als Fehlkauf an, weil allein die Bildmanipulation mit dem Stift schon sehr viel Spaß macht und das Lesen in Dokumenten mit den Touchgesten einfach wunderbar ist.

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Auch wenn ich am Anfang wirklich euphorisch war (http://www.pulverpara.de/WP/2010/02/22/und-die-maus-ist-geschichte/), so hat mich die Euphorie doch recht schnell wieder verlassen.
Ne Zeit lang hab ich es wirklich genutzt, dann immer weniger und mittlerweile fast gar nicht mehr!
Schade, es ist wirklich gut und hat Potential, aber grad bei unserer Kalkulationssoftware hab ich zu oft nach der Maus gegriffen.
Und: ich fand es nach einer gewissen Zeit ermüdend so zu arbeiten, obwohl es eigentlich genau das nicht sein sollte…
Genau solche Software meinte ich damit dass sie weniger für das Touchpad geeignet ist. Wobei man hier unter Umständen mit dem Stift auch weiterkommt, aber meist mit der Maus am besten bedient ist.
Ich nutze nahezu ausschließlich ein Wacom Bamboo Tablett (ohne Touch, nur Stift), da ist das schwarz lackierte mit den blauen LEDs.
Für mich hat es die Maus komplett ersetzt. Nur als ich vor kurzem mal wieder Portal spielen wollte, habe ich meine alte Maus noch mal rausgekramt.
Für meine Einsatzzwecke in der Bildbearbeitung ist ein Tablett natürlich ideal aber auch sonst leistet es gute Dienste.
Und endlich sind auch die Schmerzen im Handgelenk weg, die mich bei langer Mausbenutzung immer geplagt hatetn.
Vielen Dank für die schöne Vorstellung des Tablets. Ich habe auch schon des öfteren überlegt, ob sich die Anschaffung für mich lohnen würde aber den Gedanken dann doch wieder verworfen weil bei mir genau die Art von Bildbearbeitung zieht, die du oben auch erwähnt hast. Das was mir nicht passt wird gelöscht und damit hat sich die Geschichte.
Ansonsten arbeite ich recht viel mit reinem Text (sei es der Blog oder Quellcode bzw. Konsole) wobei natürlich ein Tablet nicht so nützlich ist. Vor allem, da in diesen Fällen dann oft das genaue Markieren wieder ein wichtiger Punkt ist.
Ich besitze die “europäische” Version seit einigen Monaten. Die Pen-Funktion ist prima, die Touch-Funktion leider nicht, vorallem wenn ich diese mit dem Touchpad meines MacBooks vergleiche (mit dem ich übrigens sehr viel arbeite). Der Touch des Bamboo arbeitet zu ungenau und reagiert nicht zügig genug.
Ich würde deswegen momentan das reine Pen Tablett empfehlen. Ob es die Maus ersetzen kann ist abhängig von der Arbeitsweise bzw. Geschmackssache.
ich hab auch die europöische/deutsche version und bin auch nich wirklich zufrieden. 99€ investiert.. für.. nichts. es sollte vorm 24″ iMac die maus ersetzen, da das doch ab und an ermütet und die magicmouse nu nich wirklich ein kracher in sachen ergonomie is…
ich hab es also eigentlich nur als mouseersatz haben wollen und ab und an mal den stift zur genaueren navigation zu nutzen…
mein macbook is noch aus der ersten generation, also nix mit riesengroß und glas und ohne taste und hui. – aber es arbeitet um längen besser als das im wacom. ich hab es halt einfach des namens wegen blind ohne vorher testen gekauft. “wird schon passen”. aber denkste. gesten gehen super! der stift arbeitet auch sehr sehr gut, aber als mausersatz taugts für mich nichts, da es ständig irgendwas fehlinterpretiert. schade eigentlich. die idee war gut…
ich frag mich allerdings warum es sowas von apple nicht gibt. – ich hatte mir mal aus tasten-bruchgründen bei ebay n “obercase” von nem macbook geholt, und da is ja ebenso n touch/trackpad mit drin. das is doch n witz? paar millimeter dünn. wird doch sicher auch irgendwie an usb zu hängen sein? wäre zumindest wünschenswert! grad bei den neuen, die würden sich doch verkaufen wie geschnitten brot?!
Ich kann auch von recht ähnlichen Erfahrungen berichten. Die Stifteingabe funktioniert wirklich nahezu perfekt. Die Touchfunktion ist aber im Vergleich zu den Produkten aus dem Hause Apple ein Graus. Deutlich unpräziser und lange nicht so flüssig von der Bedienung. Schade eigentlich, denn von der Idee her ist das Bamboo Pen&Touch ein wirklich Klasse Teil.
So ein Tablett ist kein Mausersatz. Es ist zur Bildbearbeitung gedacht und nicht für lausige Officearbeiten oder Surfen im Internet.
Siehe auch die aktuelle c’t: http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/14/122/
Ich verstehe den Artikel nicht wirklich, sry. Ich mein jedem das Seine, aber ich hätte mir schon gerne was zur Bildbearbeitung und zur Schriften/ Formelerkennung gelesen. Gerade als Ingenieur im Studium ist es es pain in the ass Formeln umständlich mit Latex Editoren einzugeben. Hier gibt es ja schon bei einigen Latex Editoren wie auch bei Programmen wie Maple und Matlab extra Tablet Fenster dafür.
Aus den Grund würde ich mir gerne ein Tablet anschaffen. Maus bleibt trozdem dran. Ich würde gar nicht erst auf die Idee kommen, mir ein Tablet als Mausersatz anzuschaffen, um damit im Internet zu surfen und Sachen anzuklicken lol
Ich habe jahrelang an meinem Win/Linux-Rechner mit einem Wacom Graphire gearbeitet. Das ging für mich als Textmensch sehr gut und bequem – nach der ersten Eingewöhnungsphase, notabene.
Noch heute zuckt meine Hand manchmal zum B auf der MacBook-Tastatur, weil ich da den Stift erwarten würde.
Aber ehrlich gesagt fahre ich mittlerweile mit einer guten Maus und genug Seitentasten (Razer Deathadder) stationär besser. Und für unterwegs ist ein Tablet eh nix.
Weiß hier jemand, was aus diesem komischen Projekt geworden ist, wo man mit einem Stift auf dem Touchpad des Macs rumkritzelt?
Tausend Dank für Deine schöne Review zum Bamboo Pen & Touch
Ich überlege schon seit Monaten ob ich mein altes Bamboo durch dieses ersetzen soll da mir die Multi Touch Gesten auch sehr am Herzen liegen. Bisher hab ich allerdings nirgends einen ordentlichen Erfahrungsbericht dazu gefunden.
Hat mir wirklich sehr geholfen um mich endlich zum Kauf durchzuringen.
Tausend Dank!!!
Freut mich das der Artikel hilfreich war.
Ich bereue den Kauf nicht bisher. Wenn man sich über die Schwächen beim genauen markieren im Klaren ist, dann kann man sehr schön mit dem Gerät arbeiten. Gelegentlich kann man diese Schwäche auch mit Hilfe des Pen ausgleichen. Ich stellte z.B. fest, dass sich Novamind sehr gut rein mit dem Pen bedienen lässt.
Sehr schönes Review. Ich habe mir das Touch recht früh gekauft und wie üblich bereue ich es, unter den ersten zu sein. Die Hardware ist schon in Ordnung und die normalen Funktionen reagieren auch sauber. Aber sobald die gruselige Software von Wacom mit ins Spiel kommt, ist der Spaß vorbei. Die Vor-/Zurück-Gesten funktionieren unter Snow Leopard nicht im Safari und Bamboo Scribe, erkennt zwar im Gegensatz zu Ink meine Kritzelschrift, aber was habe ich davon, wenn ich das Geschriebene nicht in andere Anwendungen bekomme? Das Problem ist Wacom bekannt, mittlerweile steht beim Download von Bamboo Scribe, dass es nicht mit SL funktioniert.
Nun wundert es mich schwer, dass du hier im Review Version 3 erwähnst und der Screenshot auch aussieht wie Version 3 von MyScriptStylus. War die mit auf der CD? War da vielleicht auch ein neuerer Treiber als 5.2.1-3 mit drauf? Und evtl. auch ein funktionierendes Bamboo Dock?
Leider reicht mein Japanisch nicht aus, um es evtl. dort zu finden. Ich vermute mal, da gibt’s Version 3 auch zum Download.
Ich habe mir das Touch hauptsächlich wegen dem Stift gekauft, weil ich gerne mal was nachzeichne, was mit Stift viel entspannter ist. Touch war mir eher als Notreserve gedacht, falls ich mal Handgelenk-Probleme vom vielen Mausschubsen bekomme. Aber seit der Mighty Mouse sind die bislang nicht mehr wieder aufgetreten.
Ich habe nun mal mittels Google Translator andere Wacom-Seiten besucht. Leider gelang es mir nicht an eine neue Version von Bamboo Scribe zu gelangen. Vielleicht spielt der Autor mal Wacom-Support und lässt uns an seiner Version teilhaben.
Ich verwende ebenfalls Snow Leopard.
Tablet Treiber 5.2.1-3; Heruntergeladen von der Englischen Asia Pacific Seite.
Der Screenshot stammt von Bamboo Scribe 3.05.16 wac, welche auf der CD (gekauft Dezember 2009) mitgeliefert wurde.
Ich hätte kein Problem damit dich an dieser Version Teilhaben zu lassen
Die Gesten haben ich gerade unter SL und Safari 5 ausprobiert: Ich konnte ohne Probleme vor und zurück blättern. Ich bin jetzt schon vor einiger Zeit auf Chrome umgestiegen, aber ich meine mich erinnern zu können dass auch Safari 4 hier gut funktionierte (ohne Gewähr).
Nutzt du OS X auf Englisch? Bei mir klappt es auch mit dem Treiber von Wacom Asia nicht.
Wenn du mir Bamboo Scribe zukommen lassen würde, fände ich das sehr nett.
Hier mein privater Upload-Bereich:
http://tekl.de/upload/
Ja ich verwende OS X auf Englisch. Ich habe jetzt Spasseshalber mal die Sprache auf Deutsch umgestellt. Und siehe da, Safari verweigert beim Blättern tatsächlich seinen Dienst. Zurück auf Englisch geschaltet und alles funktioniert wieder wunderbar.
Chrome ist es übrigens egal welche Sprache man verwendet funktioniert in beiden Fällen einwandfrei.
Firefox und Opera sind derzeit nicht installiert, so dass ich hier keine Beurteilung abgeben kann.
Das erklärt einiges und das ist wirklich erbärmlich. Vermutlich simulieren die einfach das englische Tastaturkürzel, statt einen echten Browse_Back-Event zu senden (falls OS X das überhaupt kennt).
Danke für BambooScribe 3, welches bei mir leider auch nur in 32-Bit-Applikationen funktioniert.
Hat sich also leider nichts verbessert. Traurig.
Jetzt möchte ich mich bei allen bedanken welche bisher geantwortet haben bzw. dies noch tun werden. Es freut mich sehr dass mein Erstlingswerk hier Beachtung findet.
Und nun möchte ich noch ein paar Antworten zu den Kommentaren liefern:
@Knut:
Seit dem ich das Pen & Touch habe, habe ich sogar richtig Freude am retten von Bildern gefunden. Bezüglich arbeiten am Text gebe ich dir Recht, wobei ich hier gerne den Stift zum genauen markieren nehme und mit den Touch Funktionen durch längere Texte scrolle.
@Paul:
Ich befürchte das ich zu deinem speziellen Problem der Eingabe von Formeln nicht viel Sagen kann, weil ich bisher mit so etwas nie zu tun hatte. Die Schrifterkennung an sich habe ich erwähnt um anhand des Screenshots zu zeigen das auch weniger schöne Handschriften korrekt erkannt werden. So wirklich produktiv ist die Schrifterkennung meiner Meinung nach aber nicht. Meist hat den benötigten Text schneller eingetippt.
Im Artikel ging es mir mehr darum zu zeigen, wie gut oder schlecht man mit diesem Tablet navigieren kann.
Vielen Dank für den Artikel und die eingehenden Diskussionen, die ich gerne verfolgt habe. Ich habe seit etwa zwei Jahren ein externes (recht kleines) USB-Touchpad an meinem Desktop hängen bzw. an der Tastatur kleben (sieht etwa so aus: http://tinyurl.com/2u3aaj2). Das ist eigentlich auch nicht schlecht und zudem für lau haben.
Ein solches Touchpad würde mir aber wohl noch etwas mehr helfen, nach ich Maus und Trackball schon “durch” habe.
Der Artikel entspricht ungefähr dem, was ich durchgemacht habe. Ich setze eine Wacom Intuos und eine Maus ein, nutze aber die Maus inzwischen wieder mehr als das Tablett.
Für Bildbearbeitung ist das Tablett zwar unschlagbar, aber bei allem anderen, bei dem man viel am Bildschirm unterwegs ist bekommt man von der Arbeit mit dem Tablett Muskelkater.
Gruss,
tom
Die Frage, die sich mir nun aufdrängt ist: (Wacom) Tablet oder Magic Trackpad. Der Preis ist ähnlich, der Funktionsumfang weniger – wer gewinnt jedoch den Praxistest?
Wenn du keinen Stift brauchst, nimm das Apple-Teil. Das kommt mit mehr als 2 Finger klar und arbeitet vermutlich zuverlässiger.
Zwar ist der Touch-Treiber nun endlich brauchbar (Safari Deutsch geht), aber viele Gesten werden nicht auf Anhieb erkannt.
Ich benutzte ein Intuos 3 und ein Bamboo Pen, bei letzterem habe ich mir auch die Software Scribe geladen und installiert. Sehr nützlich, wenn sie denn auch deutsch verstehen würde. Die SW selbst ist in deutsch, aber als unterstützte Sprachen bei der Schrifterkennung ist es ausnahmslos englisch, was ich auswählen kann. Selbst eine Nachinstallation des Sprachpaketes schafft keine Abhilfe. Hat jemand einen Tipp?
Tut mir leid dass die Antwort etwas gedauert hat, war etwas im Stress.
Hast du daran gedacht das Lernprogramm ebenfalls mit Deutsch durchzuführen, und danach das ganze gespeichert?
Hier gibt es dann nämlich noch die kleine Falle, dass du wenn du Deutsch schreiben willst, dass du dann an der rechten Seite über das Menu hinter dem Zahnradsymbol noch geziehlt “Deutsch customized” auswählen musst. Bzw. halt den Namen unter dem du dein Zuvor erlerntes Profil gespeichert hast.
Auch bei erkennt Scribe z.B. erst Umlaute Korrekt nachdem ich Deutsch Customized ausgewählt habe.
hope this helps.
Ruediger
Hallo, danke für die Antwort. Leider nützt sie nichts, da erst gar keine andere Sprache außer englisch gewählt werden kann. Da kann ich ein Lernprogramm nur für englisch laufen lassen und nichts anderes
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