Vergleich von Scrivener & Ulysses mit Verlosung

11. Juni 2010 · 102 Kommentare ·

Dieser Artikel ist für alle die interessant, die viel Schreiben. Ich denke dabei an Studenten, Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiter, Blogger, Journalisten, Schriftsteller und alle Anderen. Ich habe überhaupt keinen Überblick, vermute allerdings, dass die meisten der Leser sich unter den Studenten und Bloggern befinden. Anwesende Wissenschaftler heben mal bitte die Hand.

Gut. Ich schreibe selbst sehr gern. Bei mir sind dass Ausarbeitungen und letztendlich die Bachelor/Masterarbeit, sowie Blogbeiträge. Ich habe mal eine Ausarbeitung von knapp 2.500 Wörtern in Pages geschrieben. Na klar, es hat funktioniert. Aber jeder, der sowas in Pages (oder auch früher mal in Word?) probierte, hat sicher schnell gemerkt, dass es hinten und vorn hakt.

Deshalb möchte ich euch hiermit zwei Programme für OS X vorstellen, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dabei handelt es sich um Scrivener und Ulysses. Ich habe beide Programme (teils ausgiebig) getestet, bzw. bin im Fall von Ulysses noch dabei. Diesen Beitrag habe ich z.B. mit Ulysses geschrieben, und für meine derzeit aktuelle Ausarbeitung (wieder ca. 6.000 Wörter) nutze ich es ebenso. Davor hatte ich Scrivener im Einsatz.

Zu den Programmen

Scrivener kommt von Literature and Latte in England und ist seit ca. 2006 am Markt. Ulysses ist ein deutsches Produkt von The Soulmen (die Teil einer deutschen Firma sind). Ulysses existiert jetzt bereits in Version 2.0.4, die Version 1.0 erschien so ca. 2002. Beide Apps sind entsprechend ausgereift und für den produktiven Einsatz bereit. Hinter beiden stehen Teams und Entwickler, die selbst aktiv schreiben, dafür teils sicher Leidenschaft in sich tragen, und deshalb ziemlich nah an den Bedürfnissen von Schreibern entwickeln. Beide haben sowohl ähnliche Ideen, als auch unterschiedliche Ansätze für das eigentliche Schreiben.

Scrivener

Research big

Scrivener ist ein sehr aufgeräumter Editor (ich nutz das hier mal synonym mit Word Processor, etc. Ihr wisst, worauf ich hinaus möchte…), der sich möglichst zurück hält und euch beim Schreiben nicht in die Quere kommt. Ihr habt das Hauptfenster in der Mitte. Links daneben befindet sich der „Binder“. Hier kann man die Dokumentenstruktur einsehen und bearbeiten. Das geht ganz simpel über Drag & Drop. Umbenennen und Hinzufügen/Löschen sind selbstverständlich ebenso möglich.

Editor Scriv

Eine clevere Idee ist der Researchbereich, der fast ganz unten im Binder zu finden ist. Hier können sämtliche Dokumente abgelegt werden, die zu eurer Arbeit relevant sind. Sowohl Musik, als auch Fotos und PDF Dateien, aber auch ganze Webarchive sofern nötig. Diese Dateien können dann zusammen mit dem aktuellen Kapitel angezeigt werden – für die Inspiration, falls ein aufgezeichnetes Interview niedergeschrieben werden muss oder für die alltägliche Referenz von Zitaten etc.

Ständig im Überblick sind die Statistiken, wie Wörter- und Zeichenanzahl. Man kann im Outliner (dazu komm ich gleich) Ziele angeben, wie viele Zeichen/Wörter im jeweiligen Kapitel/Unterkapitel vorkommen sollen. Dann wird einem graphisch und in den Statistiken angezeigt, wo man steht. Weiterhin vorhanden, nur von mir weniger häufig genutzt, ist der Inspector. Dort kann man Notizen zum Projekt oder dem aktuellen Bereich verfassen. Man kann einstellen, wie das Kapitel behandelt werden soll (soll es in den finalen Entwurf integriert werden, oder ist es dafür nicht vorgesehen) und Details zur Formatierung festlegen.

Spannend sind der Outliner und das Corkboard.

Outline Scriv

Der Outliner ist letztendlich eine Übersicht über das gesamte Projekt, inklusive aller Statistiken und Angaben. Dort kann geplant und redigiert werden, und ihr habt alles Nötige auf einen Blick.

Corkboard Scriv

Das Corkboard ist für die Nutzer, die gern visuell stimuliert werden. Hier hantiert man mit kleinen Notizkärtchen. Auf diesen können Ideen festgehalten werden, Inhaltsangaben für Kapitel geschrieben, und dann alles schön hin- und hergeschoben werden – ganz so, wie man es vielleicht auf einem Tisch oder einer echen Korkwand machen würde um die Struktur festzulegen.
Von mir nicht genutzt aber vorhanden, sind Features für Novellisten. Ihr könnt Keywords vergeben um Personen oder ganz einfach Wörter wiederzufinden. Damit kann man dann z.B. Charaktereigenschaften von Personen übersichtlich handhaben, oder Interaktionen zwischen den Protagonisten überwachen. Abgerundet wird Scrivener von einem Vollbild Modus. Dieser dient dazu, euch voll auf den Text konzentrieren zu können, ohne ablenkende Fenster im Hintergrund. Wer jedoch vielleicht trotzdem auf einen Text zugreifen muss, kann das virtuelle Blatt Papier zu einer der beiden Seiten schieben und den Hintergrund stufenlos transparent schalten. So könnt ihr bequem lesen, was geschrieben steht.

Fullscreen Scriv

Scrivener hat eine eingebaute Versionskontrolle in Form von Snapshots und speichert im Hintergrund automatisch, immer wenn über einige Sekunden keine Eingabe passierte. So ist man ziemlich sicher unterwegs.
Was mir bei Scrivener nicht so gut gefallen hat, war dass ich mir erstmal das Tutorial zu Gemüte führen musste. Ich hatte zuerst versucht so klar zu kommen, merkte aber schnell, dass ich völlig überfordert bin. Das oben formulierte Ziel, dass euch Scrivener nicht in die Quere kommt stimmt natürlich. Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass wenn ihr nicht wisst, was ihr wie machen könnt/wollt, dann wird es auch schwer das zu erreichen. Weiterhin existiert nur eine englische Version, eine übersetzte Version ist nicht verfügbar. Auch das Tutorial ist komplett Englisch!
Scrivener kostet $39,95, es gibt Rabatte für Studenten und Einkommensschwache von 12,5%. Das macht dann umgerechnet ca. €28.

Ulysses

Ulysses Markup

Ulysses wurde von mir noch nicht so ausführlich genutzt wie Scrivener, aber ich werde mein Bestes geben es fair zu beurteilen.

Was auf den ersten Blick gefällt ist die hübsch anzusehende, deutsche Oberfläche des Programms. Wie auch bei Scrivener hat man das Editor Fenster, in dem man an seinem Text arbeitet. Auf der ganz linken Seite befindet sich der Browser. Der Browser entspricht dem Binder in Scrivener. Man organisiert Dokumente, kann sie in der darunter liegenden Vorschau betrachten und auch gleichzeitig editieren.
Das Editor Fenster lässt sich ebenso teilen, um an verschiedenen Stellen im aktiven Dokument zu arbeiten. Es ist mir allerdings nicht intuitiv gelungen zwei verschiedene Dokumente des gleichen Projekts gleichzeitig anzuzeigen. Das hängt leider direkt mit einem weiteren Kritikpunkt zusammen: Das Interface ist hübsch und wirkt aufgeräumt, jedoch hat es an einigen Stellen keine “Mouse-Over”-Funktion. Man ist dieses Verhalten ja eigentlich gewöhnt, man verharrt mit der Maus über einem Link oder einem Button, und es wird die Funktion kurz beschrieben. Ulysses setzt diese Funktion leider nicht durchgehend ein. Weiterhin war es mir möglich die Notizen zu verstecken, so dass sie nicht mehr an der rechten Seite angezeigt wurden. Sie wieder sichtbar zu machen erforderte Zielgenauigkeit mit dem Cursor. Sofern man dann die richtige Stelle an der äußersten rechten Seite des Fensters traf, konnte man sie wieder sichtbar machen.
Aber ich möchte nicht nur schimpfen. Ich mag die Art und Weise, in der Ulysses einen schreiben lässt. Und darauf kommt es ja eigentlich auch an, oder? Man arbeitet im Editor Fenster nämlich mit einer Auszeichnungssprache, die Markdown nicht unähnlich ist. Das heißt letztendlich, dass im Text durch zusätzliche Zeichen beschrieben wird, wie der Text formatiert werden soll. Das sieht dann in etwa so aus:

Dadurch existieren dann eine sehr große Vielfalt an Exportmöglichkeiten. Sämtliche Formate sind dabei, auch vermeintliche Exoten wie LaTeX (Welches ich selbst schon immer mal lernen wollte…).

Da mein eigener Einblick in Ulysses bisher nicht so tiefgreifend war, und ich dem Programm nicht annähernd gerecht werden kann mit dieser Überblick, möchte ich auf Nggalais Artikel verweisen. Dort hatte er im August letzten Jahres Ulysses vorgestellt. Ich denke, sein Artikel wird die letzten offenen Fragen beantworten.

Verlosung

Zum Schluss möchte ich mich bei all denen bedanken, die bis zum Ende gelesen haben und eine kleine Verlosung starten.
David von Literature and Latte war so nett uns 4 Lizenzen für euch zur Verfügung zu stellen. Wer also Scrivener gewinnen möchte, muss nur einen Kommentar hinterlassen und uns kurz erzählen, welche Art von Projekten er damit umsetzen möchte. Das dient einfach nur der Befriedigung meiner eigenen Neugier. Und denkt an die Wissenschaftler!

Die Verlosung läuft von Freitag bis Montag. Am Montag schließe ich die Kommentare und die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, sowie hier auf der Website genannt.

Viel Erfolg.

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{ 102 Kommentare }

Ca-Sa 11. Juni 2010

Ich selbst schreibe auch viel, vor allem Fachartikel und Kurzgeschichten. Scrivener bringt für mich den Vorteil des von dir beschriebenen “Research” und der guten Möglichkeit der Strukturierung der Texte/Geschichten. Vollbildmodus ist ein Muss für mich.

Nils 11. Juni 2010

Ich würde das Ding dann eigentlich für alle möglichen Text-Arbeiten nutzen. von Blog-Artikeln, Projektbeschreibungen hin zu keineAhnungwas. Da käme so eine Lizenz gerade richtig.

Tekl 11. Juni 2010

Ich würde es auch gerne für längere, nichttechnische Blog-Artikel nutzen. Derzeit nutze ich dafür den OmmWriter, welcher bei langen Texten schnell unkomfortabel wird.

Robby 11. Juni 2010

Ich bin Englisch- und Musik-Student in Oldenburg.

Das Verfassen von Arbeiten in Pages empfinde ich als sehr mühselig. Ich habe Scrivener eben sofort nach der Lektüre herunter geladen und werde es nach den WM-Spielen testen.

“Binder”, der Recherchierbereich, “Outliner” und “Corkboard” hören sich allesamt so an, als wären sie für mich nützlich.

Insofern würde ich mich über eine Scrivener-Lizenz außerordentlich freuen.

Martin 11. Juni 2010

Ich nutze Scrivener bereits um juristische Dokumente zu strukturieren, doch läuft meine 30-tägige probeweise Nutzung in Kürze aus … entsprechend würde ich mich über einen Lizenzgewinn freuen! ;)

Bastian 11. Juni 2010

Ich promoviere zum Thema Jugendarbeit & Internet und könnte mir ganz gut vorstellen, mit dem Programm meine Doktorarbeit zu verfassen.

Herr Chow 11. Juni 2010

Ich habe bereits eine Scrivener-Lizenz, merke aber zunehmend, dass es nicht perfekt zu meinem Schreibverhalten passt. Das mag daran liegen, dass ich gerne schon beim Verfassen der Texte die Textgestalt, z. B. was Fußnoten und Querverweise betrifft, festlege. Also schreibe ich wieder vermehrt mit Mellel oder Pages. Und mit dem iPad schreibt man ohnehin viel mehr unterwegs, ein Scrivener-/Ulysses-App gibt es aber meines Wissens noch nicht und wird es auch so schnell nicht geben.

Sascha 11. Juni 2010

Danke für den Artikel. Ich selbst arbeite gerade mit der Testversion von Scrivener zur Erstellung meiner Bachelorthesis und denke, dass ich mir die Vollversion holen werde, da das Arbeiten mit großen Texten und Daten damit viel schmerzfreier als mit Word ist. Über eine Lizenz würde ich mich natürlich auch sehr freuen :)

Thomas Teichert 11. Juni 2010

Auf mich kommen jetzt auch mehrere Praxisarbeiten fürs Studium und später dann die Bachelor-Thesis zu. Ich hatte mir zunächst vorgenommen alles in Pages zu schreiben, da mir LaTeX echt zu verwirrend ist. Jetzt wo ich höre das sowas mit Pages auch Schmerzen im Hintern verursacht würde Scrivener natürlich gelegen kommen.

Karl 11. Juni 2010

Die vorgestellten Programme verfolgen einen interessanten Ansatz. Nach einigen Tests mit Scrivener bin ich aber beim guten alten Emacs geblieben (als Jurist, der seine Dissertation schreibt). Ich schreibe in LaTeX (AucTeX), verwalte Notizen und Aufgaben im Emacs Org-Mode und für meine PDF-Sammlung habe ich das hervorragende Programm Leap (Tagging und Volltextsuche). Diese Umgebung lässt sich optimal an meine Bedürfnisse anpassen, hat alle Features, die ich brauche, ist minimalistisch und vor allem: sehr ausgereift und bewährt. Und alles in Plain Text. Eine schöne, saubere Sache.

Karl 11. Juni 2010

@ Thomas Teichert:
Will Dich zu nichts überreden, aber ob LaTeX kompliziert ist, hängt auch sehr davon ab, wie komplex Deine Dokumente sein sollen. Brauchst Du nur Überschriften, Fließtext, Fussnoten, dann kommt man wirklich sehr schnell damit klar und hat dann ein echt zuverlässiges System, was gerade dann hilfreich ist, wenn es Abgabetermine gibt. Habe meine Examensarbeit auch mit LaTeX gesetzt. Wenn Du viele Formatierungen brauchst, ggf. Formeln, Bilder im Text etc., dann ist es natürlich etwas schwieriger, in LaTeX zu schreiben – vor allem wird der Quelltext dann schnell unübersichtlich. Allerdings: gerade, wenn man Formeln braucht, ist LaTeX natürlich aller erste Wahl!

Du merkst, ich bin davon sehr angetan. Mit einem guten LaTeX-Editor (zB Emacs) und einer Versionsverwaltung (zB Subversion) hat man ein sehr zuverlässiges System. Mich hat es noch nicht in Stich gelassen – und ich muss (natürlich innerlich) immer lachen, wenn ich von Freunden und Bekannten die Horror-Geschichten alla “dann wollte Word nicht mehr, aber ich hab doch gar nichts gemacht” höre. “Ja eben, Du hast gar nichts gemacht. Hättest Du, dann würdest Du LaTeX nutzen.”, denke ich dann. ;-)

Julien 11. Juni 2010

Ich bin auch einer der angesprochenen Studenten. Ich bin grad in den Vorbereitungen zu meiner Masterarbeit, die sehr komplex und unübersichtlich werden wird (Thema: neue Medien), wofür mir Scrivener sehr zu Hilfe kommen würde. Bisher mache ich das händisch… und für danach (also nach Abgabe der Arbeit), ist es sicher auch gut :)

sver 11. Juni 2010

hallo,

ich bin student und mitarbeiter der geisteswissenschaften (geschichte und philosophie) und habe schon mehrere arbeiten im umfang von 5.000 bis 10.000 wörtern geschrieben und kann dem autor nicht zustimmen: ich bin mit pages noch nicht an die grenze gekommen (okay es waren auch sogut wie keine statistiken eingebunden). ich werde aber trotzdem scrivener mal austesten und sehen ob es damit besser geht :)

Timo 11. Juni 2010

Auch ich gehöre zu den Studenten ;-)
Schreibe gerade meine Diplomarbeit in Energietechnik. Zur Zeit muss ich die vielen Veröffentlichungen und Paper die es zu meinem Thema gibt neben den Programmen, die ich schreibe und Quellcode in einzelnen Ordnern ablegen.
Da verliert man schnell den Überblick, zumal einige Unterordner naheliegender Weise ähnliche Namen haben wie andere. In dieser Hinsicht würde mich die Ablagefunktion von Scrivener reizen, als auch die Funktion der ToDos für die einzelnen Kapitel – dies organisiere ich derzeit unprofessionell in einem Editor.
Gruß, Timo

Rollibock 11. Juni 2010

Ich setzte seit jeher LaTex ein für Seminararbeiten und Artikel. Scrivener interessiert mich sehr, da dank Multimarkdown-Schnittstelle ein interessantes Gespann entsteht. Wurde gerade praktisch sein für d eine beginnende Doktorarbeit.

Micha 11. Juni 2010

Ich würde es für meine Promotion (Medizininformatik) nutzen wollen. Es stellt sich natürlich die Frage in wie weit es wirklich für wissenschaftliche Artikel nutzbar ist. Kriterien sind hier: Bibtex-Unterstützung bei Zitaten, Formeln, …

Marco F. 11. Juni 2010

Ich bin Naturwissenschaftler und wäre neugierige mal einen anderen Editor zu probieren. Beginnen würde ich mit etwas kurzem, evtl. ein anstehendes Praktikumsskript. Und dann mal sehen ;)

mila 11. Juni 2010

Ich bin auch Student und benutze Editoren dazu Papers für Seminare, Projektbeschreibungen, Protokolle, Pressemitteilungen und vieles mehr zu schreiben. Benutze im Moment hauptsächlich freie Software wie z.B. Bean, aber bin damit nicht so ganz zufrieden und suche noch eine gute Alternative.
Da wäre eine Lizenz für Scrivener genau das richtige für mich.

Super Artikel, werde die mal ausführlich testen.

recipient 11. Juni 2010

Ich habe vor fünf, sechs Jahren mit dem damaligen Platzhirschen Ulysses begonnen, bin aber später auf Scrivener umgestiegen. Die klassische Baumstruktur sagt mir einfach mehr zu. Ulysses wirkt bisweilen etwas überladen und erfordert auch einen höheren Einarbeitungsaufwand. Allerdings haben Vielschreiber zumeist sehr individuelle Gewohnheiten und Bedürfnisse, deshalb hilft nur ausprobieren.

PS: Mein Beitrag läuft außer Konkurrenz. Ich habe schon eine Lizenz.

ce 11. Juni 2010

paper mit quellenverzeichnis, fußnoten egal welcher Länge setzte ich nur per kile in latex. anderes und kurzes inzwischen öfter als mmd in verschieden editoren, nano, vim.
Andererseits gefällt mir BibDesk sehr, obwohl ich mit der einbindung von citeulike oder bibsonomy nicht zufrieden bin.

auf funktionierenden wysiwyg wäre ich gespannt ;)

ce 11. Juni 2010

ps
da ein paar andere zum finden und ablegen von dateien software nutzen, möchte ich das virtuelle bücherregal im kopf erwähnen.

neben taggen über Fresh und Tagit (plus http://bit.ly/9LxYoL)

bietet dabei eine feine hilfe
ein script »mkdir_heute« zur ordnerstrukturierung:
http://search.cpan.org/~mamawe/Directory-Organize-0.9.1/mkdir_heute
oder
http://pastebin.com/jTQQiEj3

(abgelegt beispielsw. in /usr/local/bin)

-> aufzurufen über »alias cdheute=’cd `mkdir_heute`’«
in der .bash_profile

Paxos 11. Juni 2010

Bei mir steht im kommenden Semester die Bachelor thesis an und es wäre Spitze wenn ich um LaTeX herumkäme ;)

frank 11. Juni 2010

Bin seit Jahren auf der Suche nach dem ultimativen Schreibwerkzeug und habe auch schon mit den beiden vorgestellten geliebäugelt. Aktuell nutze ich (Multi)Markdown, um unter anderem Artikel für ein Gadget-Blog zu schreiben. Deshalb reizt mich Scrivener sehr.

Andres 11. Juni 2010

Ich arbeite gerade an einem Roman und stoße mit Textedit dann doch an meine Grenzen. Zwar werden die einzelnen Kapitel alle separat abgespeichert, aber irgendwie ist es fummlig dann zu den anderen zu springen. Word ist mir zu klobig, Scrivener hab ich noch vom Ausprobieren in relativ guter Erinnerung. Mit Ulysses hingegen bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen. Weiß denn hier jemand, wann Scrivener in der 2er Version rauskommen soll? War das für diesen Sommer angekündigt?

jazzgumpy 11. Juni 2010

Hallo Andres,

Scrivener ist bereits in Version 2.0.4 verfügbar.

Gruß Holger

Acky 11. Juni 2010

Srivener steht noch bei 1.54, Du meinst sicher Ulysses. Laut David kommt Version 2 frühestens im September diesen Jahres.

Tom Schimana 11. Juni 2010

Ich würde mich über eine Lizenz freuen, da der Kauf für dieses Jahr eh ansteht. Überlege derzeit sehr stark, ob ich dieses Jahr nicht mit einem Fachbuch über Selbst- und Zeitmanagement für ITler anfangen soll. Da kommt mir eine gewonnene Lizenz als Motivation sehr recht. :-)

3veryone 11. Juni 2010

Ich würde damit ein Buch schreiben :)
Habe mich dabei schon an verschieden Open Source Programmen versucht, aber die bieten nicht ansatzweise den Komfort und den Umfang, den Scrivener verspricht.

Hätte auch schon fast mal ‘ne Lizenz gekauft, aber irgend etwas hat mich damals doch noch zurück gehalten.

Clemens Bauer 11. Juni 2010

Ich würde mich über eine Scrivener Lizenz freuen, da ich nächstes Jahr Matura habe und in Zuge dessen vorhabe eine Fachbereichsarbeit zu schreiben, bei deren Erstellung ein solches Programm praktisch wäre

Steven 11. Juni 2010

Diplomarbeit im Studium steht an, da wäre Scrivener sehr brauchbar. Und wenn das klappt, dann schreib ich vielleicht noch ein Buch :)

Acky 11. Juni 2010

Srivener läßt sich hervorragend zur Strukturierung und Ausarbeitung von Schulungen und zugehörigem Material verwenden. Ich könnte eine Lizenz gut gebrauchen.

SaschaW 11. Juni 2010

Ich würde die Lizenz gerne gewinnen, da mir Scrivener bei meinem “Roman” weiterhelfen könnte. Ich schreibe schon längere Zeit an einer Geschichte. Leider sind meine Hintergrundinformationen über viele Dokumente verteilt worden. Dahingehend würde mir primär der Researchbereich helfen, damit ich alle Hintergrundinformationen (die teilweise auf historischen Fakten beruhen) an einem Ort sammeln könnte. So muss ich nicht zwischen unzähligen Dokumenten springen sondern habe alles in einem Programm zur Hand.

Michael 11. Juni 2010

Ich würde die Lizenz sehr gerne gewinnen, da für mich im nächsten Jahr meine Bachelorarbeit ansteht. Dabei will ich vorallem Scrivener in Verbindung mit MultiMarkdown und Latex transformation verwenden. Ich habe das in den letzten Tagen schon in Benutzung, dabei benutze ich noch die Trial-Free Version von Scrivener. Es funktioniert wirklich wunderbar und es lässt sich super den benötigten Content kreieren. Zum ausprobieren habe ich jetzt nur einmal kurz einen Blogeintrag geschrieben und werde mich dann im nächsten Semester, wie oben schon erwähnt mit diesem Schreib-Setup meiner Bachelorarbeit zuwenden. Ich würde mich also sehr sehr freuen falls ich eine Scrivener Lizenz gewinnen würde.

bernd 11. Juni 2010

Vielleicht hilft mir Scrivener bei meiner Diplomarbeit :)

Thomas 11. Juni 2010

Ich bin Medizinstudent und würde meine Dissertation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gerne damit fertigstellen wollen – bis jetzt ist das eher eine digitale Zettelwirtschaft! Also nach allem was ich jetzt gesehen habe, wäre das mal wahnsinnig toll eine Lizenz zu gewinnen!
Ich drücke mir selbst die Daumen! ;-)

Stefan 11. Juni 2010

Ich würde mal mein Tagebuch und andere Aufzeichnungen in eine vernünftige Form bringen 8)

trial&error 11. Juni 2010

Ich kommentiere außer Konkurrenz, weil ich für beide Programme eine Lizenz habe. Bei Scrivener reizten mich die Möglichkeiten zum Ordnen und Strukturieren des Projekts; es kann sein, dass ich später noch darauf zurückgreifen werde. Beim Schreiben selbst habe ich mich dagegen immer in Ulysses besser aufgehoben gefühlt. Die Markups sind simpel und darüber hinaus anpassbar, wie sich auch die Oberfläche sehr weit dem persönlichen Geschmack anpassen lässt.
Kleine Randbemerkung: Ulysses Mobile ist in Arbeit (http://www.the-soulmen.com/blog/2009/11/10/starting-ulysses-mobile-beta/), (und über Ulysses fürs iPad wird zumindest schon intensiv nachgedacht). Ich bin einer der Beta-Tester und kann sagen, dass Ulysses Mobile schon sehr viel Spaß macht (mal von der Frage abgesehen, wie sinnvoll es ist, Romane auf dem iPhone zu schreiben …). Die Struktur ist hier bewusst einfacher gehalten (es fehlen bspw. die Notizen), die Oberfläche aber ebenfalls konfigurierbar, und dank der Markup-Sprache lässt sich auch gut auf Apfel-Shift-irgendwas zum Formatwechsel verzichten. Dafür ist die Synchronisation momentan nur über Bande (Mail) möglich.

„Man arbeitet im Editor Fenster nämlich mit einer Auszeichnungssprache […]. Das sieht dann in etwa so aus:“
Ich vermute, da sollte ein Bild folgen?

SparkleX 11. Juni 2010

In meinem Studium der Informationswissenschaften habe ich oft mit etwas umfangreicheren PDF-Dateien zu tun. Scrivener würde ich dazu nutzen, um die anfallenden Informationen in übersichtlicher Form zur Hand zu haben.
Momentan nutze ich dafür Cirucsponies NoteBook, aber zu 100 % zufrieden bin ich damit nicht…
Würde mich also sehr über eine Lizenz freuen :)

snofru 12. Juni 2010

Ich bin freier Journalist und würde die App gerne nutzen, um Recherchen und Artikel zusammenzuhalten. Im Moment benutze ich dafür eine Kombi aus MacJournal (das mir aber nicht gefällt) und WriteRoom. Letzteres liebe ich zwar, aber es treibt mich in den Wahnsinn treibt, dass ich immer dran denken muss, dass die „deutschen“ Anführungszeichen sich auf ⌥+^ und ⇧+⌥+^ befinden.

Nils 12. Juni 2010

Grundsätzlich guter Artikel. Nur fehlt meiner Ansicht nach die Information, dass Scrivener mit seiner MultiMarkdown Unterstützung ebenfalls schnelle Formatierungsanweisungen im Text zulässt.

Ich experimentiere damit gerade, weil sich über den vorhandenen MultiMarkdown –> Latex Export sehr gut Tex Dateien erstellen lassen, ohne das man die Tiefen von LaTeX durchdrungen haben muss.

Bin ebenfalls außer Konkurrenz, da ich bereits eine Scrivener Lizenz besitze.

Luke 12. Juni 2010

Ich arbeite im Moment mit der Testversion an einem Bookreport und bin bisher von dem Programm ziemlich begeistert. Daher würde mich eine Lizenz sehr freuen, da ich mir die eh eventuell kaufen muss ;)

heruler 12. Juni 2010

Das Ding ist doch, daß sich jede größere Arbeit quasi aus mehreren kleineren zusammensetzt, die, sei es, daß sie nacheinander, sei es mehr oder weniger gleichzeitig, sowohl inhaltlich, aber auch durchaus äußerlich miteinander verknüpft sind (der Bezug auf dieselbe Literatur beispielsweise, wegen dieser manchmal recht komplexen Produktionslage, reicht ein vom Betriebssystem gegebenes Dateimangement m.E. nicht aus.
Sei langem schon suche ich deshalb für diese Zusammenhänge ein Programm. Und ich habe durchaus das Gefühl, daß Scrivener meiner Arbeits-, Denk- und Formulierungsweise entgegenkommt.

Jörn 12. Juni 2010

Ich schreibe ein Buch. Und Kurzgeschichten. Kurzgeschichten und ein Buch.

Tom 12. Juni 2010

sorry, aber dieser saublöde “hinterlasst einen Kommentar und gewinnt” Blödsinn bei fast jedem zweiten Apfelquak-Artikel wird für mich langsam ein echter Grund, Deine Seite nicht mehr anzusurfen. Die Leserkommentare sind ein wichtiger Bestandteil der Artikel und enthalten oft wichtige weiterführende Informationen zum Thema. Und genau dieser Punkt wird verunmöglicht, indem man ich-schreib-irgendwas-um-zu-gewinnen Kommentare provoziert. Ich mein ja nur…

ad 12. Juni 2010

Der letzte saublöde “hinterlasst einen Kommentar und gewinnt” Blödsinn war am 12. Mai 2010. Also vor genau einem Monat.

Robert 12. Juni 2010

ich sammle Stilblüten aller Art, eigene und fremde. Vielleicht soll daraus mal ein Buch werden, außerdem schreibe ich meine Memoiren… alte genug bin ich ja bald :)

Bella 12. Juni 2010

Ich bin an der Uni und könnte so ein Programm in vielerlei hinsicht gebruachen. Gerade wäre es perfekt für meine Studienarbeit und später meine Bachelor Thesis.

ExoticBits 12. Juni 2010

Anfangs würde ich es wohl fast nur für meinen Blog nutzen, später aber auch für mein Studium. Ich würde mich sehr freuen.

Norbert 12. Juni 2010

Die ganzen angefangenen Ideen für die Blogs würde ich damit gerne verwalten :)

MacBub 12. Juni 2010

ich schreibe gerne Kurzgeschichten und plane auch schon länger ein größeres Werk, Scrivener würde bestimmt perfekt den Anstoss zum Loslegen geben :-)

Thomas S. 12. Juni 2010

Ich sollte mehr schreiben. Am besten mit Scrivener ;

Alex 12. Juni 2010

Ich könnte Scrivener auch super für meine anstehende Examensarbeit gebrauchen. Bisher plage ich mich mit Pages rum, aber das hindert mich doch sehr beim Schreiben. Leider, denn das Schreiben an sich fällt mir schon nicht so leicht! Daher würde ich mich über eine zusätzliche Entlastung sehr freuen!

mik84 12. Juni 2010

Ich beginne im Herbst meine Diplomarbeit zu schreiben und bin mir im klaren, dass ich mit Pages nicht weit kommen werde und Word 2008 für den Mac mich zum Verzweifeln bringen wird. Um LaTeX zu lernen fehlt mir die Zeit und die Muse. Deshalb würde ich mich total über Scrivener freuen – für das ich mich schon länger interessiere.

Sven 12. Juni 2010

ich würde mir jetzt noch einen Vergleich zu Mellel wünschen, allerdings scheinen das die wenigsten zu kennen?

Allerdings scheinen die vorgestellten Tools auch nicht übel zu sein …

Chris 12. Juni 2010

Mellel ist wie Word und Pages ein WYSIWIG Schreibprogramm. In Scrivener und Ulysses sind Eingabemaske und Ausgabe (Export) getrennt voneinander zu betrachten.
Der Workflow ist folgendermaßen gedacht:
- Schreibe deinen Text in Scrivener/Ulysses in der Art und Weise, wie du es am liebsten magst.
- Exportiere dann in Word, Pages, LaTex, RTF, etc. zur weiteren Verarbeitung.

Dies ist besonders sinnvoll, wenn z.B. Verlage unterschiedliche Formate verlangen. Dadurch musst du nur einmal alles einrichten und kannst dann per Knopfdruck den entsprechenden Output (zum Großteil generieren).

ben_ 12. Juni 2010

Mich bitte aus der Verlosung rauslassen! Ich habe schon eine Scrivener Lizenz. :)

Scrivener ist ziemlich brillant und markiert für mich einen gedanklichen Wendepunkt. Die Tatsache, dass sich in Scrivener alles in Ordner sortieren läßt und Ordner aber selber wieder Inhaltsobjekte sind mit Zusammenfassung und Titel und Schlagworten oder so, mach ihn zu einem unglaublich mächtigen Werkzeug für so ziemlich jede Form von Einsatz.

Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass man den eigentlich Text-Editor nicht auf “Plain-Text” umstellen kann sondern immer Wisiwig hat.

Gran-di-os!

Ulysses hab ich danach nur noch kurz angeschaut.

Matthias Armbruster 12. Juni 2010

Ich bin Student und fange demnächst mit der Diplomarbeit an. Eine kleinere Arbeit habe ich schon mit der Scrivener Demo angefangen, die mir ganz gut gefällt; besonders dir ständige Restrukturierung geht leichter als mit normalen Editoren und kommt fast gegen meine zwanzig Zettel auf dem Tisch an ;)

Mit einer der Lizenzen würde ich Scrivener gerne weiter verwenden!

GG 12. Juni 2010

Hausarbeitenschreiben. Was sonst.. :)
Das One-Document-per-Document Mantra von Programmen ala Word, Pages & Co. ist mir längst über.

ben_ 12. Juni 2010

Ah. Nebenbei: Weil ich skeptisch war, wieviel Content man sinnvoller Weise in ein Scrivener Projekte stecken kann, hab ich in den Foren mal ziemlich nachgebohrt und rausgefunden, dass Scrivener ziemlich performant entwickelt ist. Mehrere 10.000 Knoten (Texte, Ordner, Bilder) sind wohl kein Problem.

Einziges bekanntes Problem ist die Volltextdurchsuchbarkeit von PDF-Dokumenten. Das soll aber wohl in der nächsten Version behoben werden und ich für meinen Teil stecke die da eh nicht, rein, weil das das Scrivener Projekt doch arg aufbläht.

Georg Warnecke 12. Juni 2010

Klingt unglaublich gut…
Ich möchte meine Doktorarbeit nicht so gerne mit Pages schreiben müssen, und auch Wort hat mich in der Vergangenheit nicht wirklich überzeugt; mit TeX oder LaTeX konnte ich mich auf dem Mac auch nicht anfreunden… es ist gar nicht so einfach, ein passendes Programm zu finden.
Mir scheinen Programme wie Scrivener & Co. assoziatives Denken à la MindMapping zu unterstützen – daher würde ich mich schon über eine Lizenz freuen! :wink: :) :jaja: :upten:

Christoph 12. Juni 2010

Bei mir ist’s ebenfalls die Doktorarbeit. Nachdem ich die Magisterarbeit noch mit OpenOffice unter Linux geschrieben habe, wäre eine dem Mac angemessene Software richtig toll! :)

Peter Kracauer 12. Juni 2010

Ja, Scrivener ist für (Geistes-) wissenschaftliche Arbeiten toll. Wen ich es jetzt nicht gewinne, kaufe ich es glatt. Meine Lizenz endet auch in 12 Tage. :)

Peter Kracauer 12. Juni 2010

So jetzt zur Teilnahme: Ich würde das Programm für meine MA-Arbeit verwenden.

Kantor 12. Juni 2010

Haben will. Die Videos von Zettt haben mir Appetit das Programm für längere Texte, evlt. Romane einzusetzen.

Patrick S. 12. Juni 2010

Sehr intressant dieses Scrivener, hatte mir jetzt auch mal die Demo geladen. Falls ich die Lizenz bekomme werd ich damit wohl meine Facharbeit für Gymi machen.
MfG

Tech 12. Juni 2010

Für Vielschreiber am Mac wirklich DAS Programm, deshalb würde ich es gerne haben.

fellowweb 12. Juni 2010

Bald wird die Doktorarbeit durch sein. Gerne würde ich Scrivener dann einsetzen, um die “ausgekoppelten” Artikel damit zu schreiben.

Schönes Wochenende!

Mario 12. Juni 2010

Drehbücher schreiben :P
Hoffe ich gewinne.

Remus 12. Juni 2010

Hi jazzgumpy,

ich bin Student eines interdisziplinären Fachs, bin daher gleichsam in den Geisteswissenschaften wie im technisch-mathematischen Bereich zuhause.

Meine Hausarbeiten und auch meine Bachelor-Arbeit habe ich bisher immer in LaTeX geschrieben. Dazu habe ich den Editor TeXShop verwendet (hab übrigens vor längerer Zeit einen Artikel zu diesem Editor hier auf Apfelquak verfasst).

So sehr mich das typografische Ergebnis auch angesprochen hat, war ich dennoch genervt, dass ich mich nicht wirklich gut aufs Schreiben an sich konzentrieren konnte. Denn ich musste während des Schreibens parallel darauf achten, wie ich meinen Text formatieren wollte. Dies hätte ich natürlich auch hinterher erledigen können, aber das hätte mich wohl noch mehr Arbeit gekostet, den kompletten Text noch einmal durchzugehen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass ein formatierter LaTeX-Quelltext nicht gerade gut dafür geeignet ist, korrekturgelesen zu werden. Die LaTeX-Befehle stören doch ziemlich den Lesefluss und verwirren das Auge. Daher würde ich mir ein Programm wünschen, mit dem ich mich vollends aufs Schreiben konzentrieren kann, um die Texte hinterher z.B. in LaTeX zu importieren.

Der wichtigste Aspekt ist für mich jedoch derjenige der inhaltlichen Strukturierung. Bisher habe ich immer viele Schmierzettel benutzt, um spontane Gedanken niederzuschreiben, damit ich sie nicht wieder vergesse. Die hierarchische Ordnung meiner Arbeiten, also Kapitel, Unterkapitel usw. musste ich meistens im Laufe des Schreibens immer mal wieder ändern und das hat häufig ziemlich viel Zeit gekostet. Ein Programm, dass mich bei der Strukturierung meiner Texte unterstützt, kann sicherlich viel Zeit ersparen.

Daher würde ich mich freuen, eine der Lizenzen für Scrivener zu gewinnen, um mal einen gänzlich anderen Ansatz beim Schreiben für längere Zeit auszuprobieren. Mein Gefühl sagt mir, dass ich damit wesentlich produktiver arbeiten könnte. Dann wird die Master-Arbeit, die mir in zwei Jahren bevorsteht, hoffentlich mit geringerem Nervenverlust zu schaffen sein. :-)

Beste Grüße und schönes Restwochenende,
Peter

Semmi 12. Juni 2010

ich würde scrivener dazu nutzen meine bachelor-arbeit zu verfassen.

Nils 12. Juni 2010

Ich habe gerade eine Seminararbeit mit Latex beendet und als nächstes kommt die Bachelorarbeit dran. Das wäre die Chance noch mal etwas anderes zu probieren :D

Tobias 12. Juni 2010

Auch bei mir wäre es eine Bachelorarbeit. Im konkreten Fall geht es um Energiemanagement in Kfz-Bordnetzen. Das bisschen, das da an Formeln nötig ist kriege ich wohl auch so rein. ;) Zumal bei meinem chaotischen Arbeitsstil Latex teilweise sehr nervig ist, vor der finalen Version ist da kein stringenter Aufbau erkennbar.

lionstarr 12. Juni 2010

Nicht auslachen: Ich denke da bei der Verwendung durchaus an kreative Texte a la NaNoWriMo. Aber ist nicht so, dass ich schon irgendetwas brauchbares produziert habe…

Naja, habe mir jetzt auf jeden Fall die Demo geladen und das Programm sieht echt cool aus. Aber die Webseite von Ulysses ist viel Besser (nur das Programm halt nicht).

Kimi 12. Juni 2010

Hi Holger! Ich würde mit dem Programm meine BA-Arbeit schreiben wollen. Ich bin erst seit kurzem Mac-User und habe bisher mit MS Word gearbeitet. Mit der Mac Version komme ich aber nicht wirklich klar und Citavi läuft leider nicht auf dem Mac.
Cheers, Kimi.

Tristan 13. Juni 2010

Auch ich würde mich über eine Scrivener Lizenz freuen.

simonnickel 13. Juni 2010

Ich habe momentan kein zufriedenstellendes Textverarbeitungsprogramm, muss aber für die Uni leider doch hin und wieder mal was schreiben. Durch Scrinever wär die Motivation dies ausführlich zu tun sehr viel höher :)

Thomas 13. Juni 2010

Ich habe Ulysses schon zu Version 1 Zeiten gekauft und begeistert genutzt. Damals war es mit 100,00 € noch recht teuer, aber als Dozent hat man damals schon Rabatte bekommen. Irgendwann bin ich allerdings auf Scrivener gestossen und habe nach kurzen Testlauf gewechselt.

Mir sagt das Prinzip in Scrivener einfach mehr zu. Vor allem der Binder ist deutlich flexibler und durch die brauchbare Researchfunktion muss ich auch nicht immer DEVONthink mit öffnen. Ebenso die zweigeteilte Dokumentenansicht, die, im Gegensatz zu Ulysses auch 2 Dokumente anzeigen kann, ist deutlich hilfreicher. Mittlerweile schreibe ich nicht nur meine Unterrichtsunterlagen (die ich dann an Mellel übergebe) und meine Blogartikel (mit Multimarkdownunterstützung sehr bequem), sondern betreibe Scrivener dank der guten Organisationsfähigkeit auch für die Projektverwaltung für beginnende neue Projekte.

Dank der Vorlagenfunktion kann man hier sehr schön standardisiert arbeiten. Später geht das ganze zwar zu DEVONthink rüber, aber für den Beginn eines Projektes ist Scrivener ideal. Mal sehen, zu was man Scrivener in Zukunft noch nutzen kann. Möglichkeiten sind genug vorhanden.

Lola 13. Juni 2010

Hi!

Danke, dass Du die zwei Programme nach Deinen eigenen Erfahrungen vorstellst. Das ist sehr hilfreich!

Ein befreundeter Autor ist dank mir vor Kurzem auf Mac umgestiegen und ist daher gerade auf der Suche nach geeigneten “Instrumenten”. Gerne würde ich ihn daher mit der Lizenz überraschen. ;)

Rainer Schaefer 13. Juni 2010

Falls ich eine Lizenz gewinne, schreibe ich endlich mein Buch – ein Vorhaben, das ich schon lange vor mir herschiebe…

Tine 13. Juni 2010

ich muss gestehen, dass ich mich von der etwas konfusen Website von Scrivener habe abschrecken lassen und mir nicht mal die Demo geholt habe.
Ich habs dann mit Ulysses versucht. Hier ist die Menüführung und der Support wirklich super. Was mich etwas stört ist die Formatierung des Textes. Die diversen Farben der Texte und das ganze Zeichengespiele um bestimmte Formatierungen oder Hinweise zu symbolisieren (warum nicht einfach anzeigen?) finde ich eher störend. Zumal man sie für jedes Kapitel wieder neu eingeben muss (wenn ich nichts verpasst habe). Ansonsten ist das Programm wirklich super um umfangreiches Material zu sammeln und längere Texte zu strukturieren.
Aber vielleicht habe ich mich ja doch zu schnell entmutigen lassen und dass, was mir bei Ulysses fehlt ist bei Scrivener beser gelöst? würde es gerne herausbekommen und mich über eine Lizenz freuen.

dolce04 13. Juni 2010

So eine Lizenz will ich unbedingt gewinnen,

Rasmus 13. Juni 2010

Schöner Artikel, vielen Dank dafür! Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni und schreibe aktuell an meiner Dissertation. Dafür wäre die Lizenz natürlich ganz fantastisch geeignet…

Danke an apfelquak, weiter so!

HO 13. Juni 2010

Ich brauche die Lizenz um längere Philisophische Text für den Philosophieunterricht in der Schule zu schreiben.

Bloggen-Macht-Spass 13. Juni 2010

Hi!
Ich würde mit dem Programm gut was fürs Studium anfangen können!

Nils Fischer 13. Juni 2010

Hi,
Als Student muss ich (wie so viele andere hier auch) eine Menge längerer Arbeiten schreiben und dabei gefallen mir vorallem die Referenzfunktionen von Scrivener, die ich bei Pages echt vermisse.

Austin 13. Juni 2010

Hallo, vielen Dank für das gute und Umfangreiche Review der der beiden Programme. Für mich sehr interessant, da ich bald meine Masterarbeit schreibe und die Erfahrung aus der Dipl. Arbeit hat gezeigt, dass da Pages am Rande der Leistungsfähigkeit angekommen ist.

Sprich ich würde mich sehr über eine Lizenz freuen ;-)

Grüße Austin

nggalai 13. Juni 2010

Ui, danke für die Erwähnung betreffend Ulysses, jazzgumpy. :) Ich finde den semantischen Ansatz noch immer toll. Jedoch:

Ich hab auch Scrivener besprochen, jedoch ein bisserl fanboy-mäßig – was länger als vielleicht 4 Seiten A4 wird, landet bei mir seit Jahren darin. Ulysses mag konsequenter sein, Scrivener ist einfach smarter.

http://www.apfelquak.de/2009/10/14/software-fuer-schreiberlinge-scrivener-1-x/

Ich warte mit angehaltenem Atem auf die 2.0. Mit Keith kann es nur cool werden.

(Aus naheliegenden Gründen von der Verlosung ausgenommen.)

Fenryl 13. Juni 2010

Ich suche schon seit längerer Zeit nach einem geeigneten Tool, um die Arbeiten an meinem Roman zu optimieren.

Bisher habe ich stark mit Ulysses geliebäugelt, doch Scrivener bringt eine erfrischend andere Sicht der Dinge.

Amy 13. Juni 2010

Scrivener wäre für die Masterarbeit sicher nicht schlecht ;)

Ich denke die Idee, die ja auch von einem Autor entwickelt wird, ist bei Scrivener, alles in einer “Box” zu haben, also an einem Ort all die Informationen zu sammeln, die für ein größeres Schreibprojekt so auflaufen. Der MacPowerUsers-Podcast hat sich mal ausführlich in einer eigenen Episode mit der großartiven Software beschäftige: MPU 015 – Scrivener.

Frederik 14. Juni 2010

Mit einer Scrivener Lizenz hätte auch meine DA keine Chance mehr weiter auf die lange Bank geschoben zu werden :)

Soweit ich das grade sehe, kann ich sogar “Papers” direkt mittels Drag ‘n Drop benutzen. Seeehr gute Voraussetzung :)

Jens 14. Juni 2010

Ich würde mit dem Programm meine Master-Thesis schreiben. Hoffentlich recht schnell, hoffentlich mit Spaß und am Ende dann auch mit einer guten Note. Und ich würde erstmal mit der Überlegung aufhören, mir Mellel zu kaufen.

Matthias 14. Juni 2010

Ich würde das Programm zum Bloggen benutzen.

tom_vienna 14. Juni 2010

Hi,
ich würde damit meine Masterarbeit schreiben. Mit Word ist mir das einfach zu riskant ;-)
Abgesehen davon dürfte Scrivener schön meine Tendenz zum kreativen Chaoten unterstützen mit seinem Corkboard.
lg
tom

Jazzgumpy 14. Juni 2010

Wahnsinn.
93 Kommentare. Ich ehrlich gesagt ziemlich sprachlos. Ich freu mich sehr über eure rege Teilnahme, und über das Lob bin ich sehr dankbar.
Dass mich dann noch vier Leser geflattert haben, ist natürlich das „icing on the cake“.

Ich lasse die Kommentare noch bis 12Uhr offen, dann werden sie geschlossen und ich kümmere mich um die Auslosung.
Das Ergebnis folgt dann am Abend – ich hoffe ich komme dazu.

Pele 14. Juni 2010

Vielen Dank für den sehr lesenswerten Vergleich!
Ich bin Wissenschaftler und habe bislang mit Ulysses (reiner Text) und Devonthink (für alles andere) gearbeitet. Scriveners Researchbereich scheint mir eine sehr interessante Ergänzung, da man in einem Programm arbeiten kann und nicht mehr wechseln muss. Und da Wechselkosten Teil meiner Forschung, bin ich gerne bereit, selbst Versuchsperson zu sein :-)
Beste Grüße!

Aki 14. Juni 2010

Ich habe Scrivener schon mal getestet, hat mir gut gefallen. Ich wollte schon immer einmal versuchen, Geschichten zu schreiben. Dafür kommt mir Scrivener ideal vor.

Klabautermann 14. Juni 2010

Hallo jazzgumpy, hallo zusammen.
Vielen Dank für deine Mühe, uns das Programm Scrivener etwas näher vorzustellen. Und Ulyyses?
Ich muss aber gestehen, dass ich habe mir von deinem Artikel etwas mehr erwartet hätte. Der erste Teil, in welchem du Scrivener beschreibtst, ist wirklich gut gelungen. Da konnte ich viele Informationen entnehmen, die sich mir auf der Webseite des Anbieters nicht erschlossen haben.
Doch bei Ulyssus hätte ich mir etwas mehr Infos erwartet. Auch dein Vorschlag, den Artikel vom letzten Jahr zu lesen, fand ich nur bedingt ermutigend. Denn erstens haben die meisten hier den Artikel damals schon gelesen und zweitens stellt sich mir die Frage, wie weit du die beiden Programme wirklich aus eigener Erfahrung vergleichen konntest?
Doch deine lobenden Worte gegenüber Scrivner haben mich dazu ermutigt, mir wieder mal ein Schreibprogramm näher anzuschauen.
Ich bin ein Word-User der ersten Stunde. Daher kenne ich auch die Vorteile und vorallem auch die Grenzen von Word ziemlich gut. Da ich letztes Jahr verschiedene Projekte mit einem Umfang von bis zu dreihundert A4-Seiten zu erstellen hatte, versuchte ich mich an LaTex und einem entsprechenden Texteditor.
Doch schon nach kurzem musste ich feststellen, dass das System für mich nicht in Frage kommt. Ich habe den formatierten Text gerne in WYSIWYG vor mir auf dem Schirm. Ich hatte darum diese Projekte trotzdem in Word bearbeitet. Leider :-)
Also dein Artikel konnte mich definitiv für Scrivener interessieren. Eine Lizenz wäre also durchaus willkommen.
Beste Grüsse

Michael 14. Juni 2010

Ich muss im nächsten Semester meine Bachelorarbeit schreiben. Dafür würde sich Scrivener super dazu eigenen. Ich bin gerade dabei die Testversion von Scrivener zusammen mit MultiMarkdown und Latex für meinen Einsatz zu testen und ich bin begeistert. Es funktioniert echt brilliant und ist leicht aufzusetzen und zu verwenden. Ich hoffe ich gewinne die Vollversion, da ich dann diese Applikation für meine Bachelorarbeit verwenden könnte.

Frank 14. Juni 2010

Tolles Programm! Benutze Scrivener gerade zur Erstellung meines Businessplans. Leider im Moment nur die Testversion.
Bin also auch seeehhhr an einer Lizenz interessiert!

Carsten 14. Juni 2010

Scrivener würde ich dazu benutzen endlich einmal die ganzen Gedanken, die teilweise schon auf Papier stehen, in meinen ersten Roman zu verfrachten.
Daher wäre eine Lizenz echt genial!

Matthias 14. Juni 2010

Gerade noch rechtzeitig hier rein gekommen und den Artikel gelesen. Scrivener könnte der zündende Funke für den lang gehegten Traum sein, ein eigenes Buch zu schreiben, aber auch endlich mal meine Zettelwirtschaft in ein geordnetes Chaos zu bringen ;)

jazzgumpy 14. Juni 2010

So.
Die Verlosung ist vorüber.
Gewonnen haben:
Marco F.
Snofru (Marius)
Alex (infiniteshadow)
Tristan K.

Ich werde die Gewinner noch per E-Mai informieren. Weiterhin steht dann in der E-Mail wie ihr eure Lizenz bekommt.

Herzlichen Glückwunsch und danke fürs Mitmachen.

Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt :)

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