Auf explizite Nachfrage bei Apple Deutschland wurde uns nun bestätigt das es keinen iBookstore zum Release in Europe geben wird. Weiterhin gibt es auch noch keine Informationen ab wann das iPad in Deutschland bestellt werden kann. Aber immerhin die deutsche Apple Webseite stellt das iPad mittlerweile vor. Hier die Antwort von Apple als Zitat:
Hallo Herr XY,
die WLAN Version des iPad wird es ab Ende März auch in D geben.
Wann man es im Apple Store D vorbestellen kann, steht noch nicht fest.
Zum iBookStore gilt das, was in der Presseinfo dazu steht.Ihr
Y Z
In der Presseinformation steht folgendes:
iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore wird in den USA zum Launch verfügbar sein.
Auch interessant ist folgende Angabe in der Presseinfo:
* Apple hat die Batterielaufzeit drahtlos mittels Browsen durch Webseiten und den Empfang von E-Mails über ein AirPort-Netzwerk getestet. Das System konnte nie in den Ruhezustand gehen und das Display lief auf halber Helligkeit. Das entspricht einem typischen ,on-the-go’ Nutzerszenario und führt zu einem Messwert der Batterieleistung, der für mobile Nutzer maßgeblich ist.
** Bei ordnungsgemäßer Anwendung ist die Batterie des iPad darauf ausgelegt bis zu 80 Prozent oder mehr ihrer ursprünglichen Kapazität über eine Lebensdauer von bis zu 1.000 Ladevorgängen zu bewahren. Die Lebensdauer der Batterie und die Ladezyklen variieren je nach Nutzung und Systemeinstellungen.

{ 18 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Naja, bringt mich jetzt nicht um, wenn der Bookstore nicht von Anfang an dabei ist. Würde vielleicht anders aussehen, wenn der auch gleichzeitig ein Magazin/Zeitungsstore wäre, was er ja nicht ist. Wobei ich nicht glaube, dass ich durch das iPad (wieder) zum Zeitungsleser werden würde.
Wegen der Batterielaufzeit: Niemand (Außer Hessi von bitsundso) hat doch ernsthaft geglaubt, dass man mit dem Gerät 10 Stunden Video schauen kann, oder?
IBooks wird in Deutschland eben verzögert starten, wie das auch beim iTunes-Store der Fall war.
Die eigentliche und viel wichtigere Frage ist: Kann ich auf dem iPad ohne Probleme meine eigenen eBooks (epub oder PDF) lesen, oder brauche ich dazu iBooks? Wenn es auch so geht, mit welcher App (3rd party?)?
Irgendwie muss es gehen, als Notlösung könnte man sich das PDF als Mail schicken – eigentlich kann’s das aber nicht sein. Da ich kein iPhone habe, kenne ich das iPhone-OS und seine Dateistruktur auch nicht wirklich – weiß jemand mehr (besonders in Bezug auf iPad und Bücher)?
Es ist nur bekannt, dass epub zum Einsatz kommt. Inwiefern man dann eigene Bücher auch auf das Gerät bekommt kann bislang noch niemand beantworten. Laut Leo kann das iPad aber ganz normal über UBS-Kabel quasi wie ein Stick mit Daten befüllt werden.
Falls das mit iBooks hier anfangs noch nicht funktioniert – Stanza von http://www.lexcycle.com/ zum Beispiel kann so ziemlich jedes Format verwenden und sieht klasse aus, einfacher eBooktransfer ohne iTunes. Ich nutze es täglich und lange auf dem iPhone, und ich wette, es wird eine eigene iPad-Version geben.
Für’s iPad gibt es auch Änderungen in der Datenverwaltung, beim Anstöpseln wird ein Ordner als Dropbox auf dem Rechner angezeigt, hört sich komfortabel an (siehe Punkt 9 hier: http://www.ilounge.com/index.php/articles/comments/top-ten-things-you-didnt-know-about-apples-ipad/))
Außerdem denke ich, daß es mit eBooks nicht anders laufen wird als mit Musik und Filmen: kann man über Apples Portale kaufen, muß aber nicht, um es in Apples Programmen abspielen zu können.
Das war zu erwarten.
Die spannende Frage ist eher, wie man Buch-Content in die iBooks-App bekommt, die es ja hoffentlich dennoch geben wird. Als nahezu einziger Store in Deutschland kann man bei txtr.com Bücher kaufen. Deutschsprachige. Bekannte. Diese kommen als ePub *mit DRM*. Die funktionieren deshalb auch nicht in Stanza. Und vermutlich bekommt man die ePub-Dateien mit DRM auch nicht in Apples iBooks-Programm rein.
Welche Lösungen gibt es dafür?
Solange ich auf den US-Store zugreifen kann, ist es mir relativ egal. Wobei kein deutscher Store schon ein Dämpfer ist. Persönlich hoffe ich ja noch darauf, dass man Verträge mit großen deutschen Verlegern wie Luebbe, Piper und Knaur schließt. Gibt halt mittlerweile viele deutsche Schriftsteller, auf die ich ungerne verzichten würde.
Ansonsten hoffe ich darauf, dass man woanders gekaufte eBooks irgendwie nutzen kann. Gibt mittlerweile ja haufenweise Stores.
Wo gibt es denn diese “haufenweise Stores”, die deutsche Bücher anbieten? Ist eine ernsthafte Frage
.
Hugendubel: http://www.hugendubel.de/ebooks/
Libri: http://www.libri.de/shop/action/magazine/6/ebooks.html
Buch.de: http://www.buch.de/shop/bde_bue_hg_startseite/show
Ciando: http://www.ciando.com
Dazu gibt es noch viele weitere, wenn man Google bemüht. In wie weit die Inhalte sich überschneiden, kann ich nicht sagen. So intensiv habe ich mich mit dem Thema auch noch nicht beschäftigt.
Das iPad ist ein geiles Teil und ich werd es mir auch holen.
Aber welcher “Depp” lliest denn auf so nem Teil ein ganzes Buch?
Fielmann und Co werden sich freuen
Wenn es das iPad in Deutschland oder Europa nur begrenzt oder ohne Anschluss an den iBook-Store in US geben wird, dann nehme Ich halt ein US-iPad in englischer Sprache, also per Import.
Sollte ähnlich wie beim iPhone dann funktionieren der Import.
Wer ein ganzes Buch auf dem iPad liest, kann Ich nicht sagen, denn Ich spreche nur für Mich. Von daher kann Ich sagen, Ein ganzes Buch werde Ich wohl kaum in Einem Stück lesen, weder auf dem iPad noch normal per Buch, mache ich nie.
Es sei denn das Buch hat weniger als 100 Seiten und selbst dann muss Mich das Buch schon sehr interessieren, damit Ich das Buch in Einem Stück lese.
Das einzige was Mich noch interessiert ist der Preis, denn bisher wurde der Dollar-Preis 1zu1 in Euro umgerechnet. Mich interessiert lediglich ob das so bleibt oder ob das nur so gemacht wurde, weil es bisher keinerlei Andere Aussagen von Apple diesbezüglich gibt.
Die verwenden alle den DRM-Kram. Es ist schade, dass offenbar die Buchindustrie hier erst einmal alle Fehler der Musikindustrie wiederholen möchte. Damit dürfte ein Lesen auf dem iPhone und iPad nur unter Schmerzen (txtr-App) möglich sein, denn Stanza unterstützt kein DRM, in Classics kann man gleich gar nichts reinwerfen und was Apple mit iBooks an externen Formaten und DRMs möglich sein wird, ist unklar. Immerhin unterstützt Apple bei Hörbüchern Audible. Es gäbe somit ein ganz kleine Chance, dass Apple bei eBooks auch Adobe DRM ins Boot lässt.
Naja, Webseiten liest du doch auch, oder nicht?
Ich würde glatt vermuten, dass wir alle durch das iPhone deutlich mehr lesen als zuvor. Es geht also.
Matt, Janina, dankeschön!
Das klingt sehr gut, der Inhalt des Ibook-Stores ist zwar interessant aber nicht notwendig.
Ganze Bücher auf dem iPad lesen? Aber sicher. Ich habe vor neben eBooks zB. zu Photographie jede Menge wissenschaftliche Paper darauf zu lesen. Wie schon richtig angemerkt wurde, lesen wir sowieso ständig am Computer.
Und wenn die deutschen Verlage wollen, dass ich ihre Bücher (im Ausland) lese, werden sie schon einen Weg finden müssen sie mir anzubieten.
Klar wird man gut Bücher auf dem iPad lesen können, ich habe schon auf dem iPhone und diversen Palms ne Menge Bücher gelesen, ohne irgendwelche Probleme bisher.
Zum DRM – stimmt leider, Stanza kann Epubs mit dem Adobe DRM nicht lesen, ist aber schon länger angekündigt. Gibt ja immer noch die Möglichkeit, das DRM für den Eigengebrauch zu entfernen.
Es gibt ja auch eine kindle-App für’s iPhone. Ich bin gespannt, ob es diese auch für das iPad geben wird. Dann könnte es einen spannenden Wettbewerb geben.
Mir ist der Bookstore total egal, ich will mein iPad eher für E-Mail / Surfen / Spielen auf der Couch nutzen.
Also ich find das iPad auch hauptsächlich fürs surfen, recherchieren und die Nutzung der iPhone Apps interessant.
Ich finde schon den “Hype” zu den Hörbüchern schrecklich.
Meist sind die Stimmen echt schlimm. Und jetzt auch noch am iPad lesen? Nein, nein, mit einem richtigen Buch ins Bett kuscheln…das ist es…was ist nur daraus geworden?
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