
Nicht jeder hat genug Kohle für Photoshop. Und nicht jeder möchte sich damit herumschlagen: Manche sind mit dem Funktionsumfang überfordert, andere glauben in Adobe den Antichristen erkannt zu haben. So oder so darf man sagen – das Programm kann viel. Viel zu viel für die Bildbearbeitung zwischendurch, was auch entsprechend kostet.
Klar, dass es Alternativen gibt. In diesem Artikel bespreche ich Acorn von Flying Meat Inc. und Pixelmator von, nun ja, Pixelmator Team Ltd. Logisch, dass ich in diesem Rahmen nur an der Oberfläche kratzen kann. Da ich trotzdem (mal wieder) viel zu viel blubbere nehme ich das Fazit vorweg: Weder Acorn noch Pixelmator sind ein vollständiger Ersatz für Photoshop. Falls dies kein Problem darstellt, entscheidet die persönliche Arbeitsweise, ob man in Zukunft mit einem Amerikaner oder einem Engländer ins Bett steigen wird. Also, um Bilder zu bearbeiten. Err.
Pixelmator?
2007 erschien ein kleines englisches Team auf der Bildfläche, machte ordentlich Wind für ihr unveröffentlichtes Produkt und lieferte schließlich eine durchaus brauchbare Bildbearbeitung ab. Bald folgte die Gründung der Pixelmator Team Ltd., womit auch klar war: Die Leute konzentrieren sich (vorerst) auf ihr namensgebendes Baby.
Ich bezeichne Pixelmator gerne als „Photoshop für Webdesigner“: Das Programm liefert Funktionen, die dem gestandenen Onlinearbeiter orgasmische Schreie von den Lippen locken. Besonders hervorzuheben ist das „Slice“-Werkzeug, mit dem sich Layouts einfach in Häppchen schneiden lassen, an denen sich weder alte Webbrowser noch lahme Internetanbindungen verschlucken. Entfernen und Zuordnen von Farbprofilen findet der Designer ebenso wie einen Web-Export mit Vorschau. Die Oberfläche ist auch gefällig. Hey, Designer sind Ästheten, nicht?
Allerdings kann die Benutzeroberfläche den Neuling schon ein bisserl erschlagen:
Anders lässt sich der Funktionsumfang wohl kaum bändigen. Sicher, Pixelmator kann in der Hinsicht Photoshop noch lange nicht das Wasser reichen. Aber so lange den Jungs weder das Geld ausgeht noch sie vom Antichrichsten von Adobe übernommen werden, stehen die Aktien nicht schlecht.
Acorn?
Acorn ist nicht das erste Programm von Flying Meat, Seattle: Mit dem Desktop-Wiki VoodooPad begeisterten die Jungs viele Anwender, die gerne Hirnabfall auf der Festplatte sammeln und auch noch untereinander verlinken wollten. Dabei blieb das Programm einfach zu bedienen, ein Charakterzug, der netterweise auch auf Acorn zutrifft.
Ich glaube, hier sagt ein Bild tatsächlich mehr als tausend Worte:
Das wär’s mit der Benutzeroberfläche. Ja, natürlich poppen immer mal wieder Fenster auf. Aber Acorn will einfach zu bedienen sein – und ist es bei allem Marketing-Schmu tatsächlich.
Die Funktionen beschränken sich auf den ersten Blick aufs Wesentliche: Zurechtschneiden, Pinsel und so weiter. Ja, auf den ersten Blick. Dann stößt man auf die Filteroptionen.
Der Entwickler hat sich bei RogueSheep die Software „Magma Effects“ besorgt – und bietet damit Filteroptionen, wie sie auch für des Antich… für Adobes Illustrator und InDesign gerne nachinstalliert werden. In Acorn verkettet der geneigte Anwender ähnlich wie in „Automator“ verschiedene Quartz-Filter und erfreut sich an lustigen Ergebnissen.
Wer mehr will darf sich über Acorns Schnittstellen freuen. Das Programm lässt sich mit Python- und ObjectiveC-Makros erweitern. AppleScript ist natürlich auch mit an Bord.
Etwas kritischer, bitte, ja?
Gerne! Pixelmator hat sich nach einem etwas holprigen Start zum Platzhirsch unter den Photoshop-Alternativen entwickelt – und das zu recht. Der Funktionsumfang reicht natürlich nicht an Adobes Primus heran. Aber für die tägliche Arbeit? Man vermisst fast nichts. Fast.
Das „Fast“ bezieht sich auf zwei Wünsche, die nicht nur in den Foren immer wieder vorgetragen werden: bessere Einstellmöglichkeiten für Text sowie Ebenen-Effekte. Das scheint der Knackpunkt besonders für jene Webdesigner zu sein, die sich Photoshop gewöhnt sind. Wer sich am Branchenführer orientiert, muss auch mit solchen Kundenwünschen rechnen.
Acorn überzeugt durch die extrem einfache Bedienung. Wirklich „for humans“, also diejenigen Leute, die kein Grafik-Design studiert haben. Aber trotzdem nicht wie hirnlose Wizard-Klicker durchs Programm gejagt werden mögen. Acorn konzentriert sich dabei auf einen überschaubaren Funktionsumfang – der bietet dafür nette Schmankerl in Sachen Bedienung und erweist sich als gut konfigurierbar.
Natürlich hat auch Acorn seine Schattenseiten. Den vergleichsweise geringen Funktionsumfang habe ich bereits angedeutet. Leider ist die Unterstützung in Sachen Farbmanagement auch eher schwach ausgefallen. Ja, Farbprofile werden korrekt interpretiert. Aber man kann neuen Bildern keine Profile zuweisen oder in andere Profile konvertieren, auch nicht beim Web-Export die Bilder „strippen“. Acorns Geschwindigkeit ist bei größeren Bildern (so ab sechs Megapixel) auch eher behäbig.
Kommen wir zum Support. Und da wird’s düster für Pixelmator. Die Anleitung ist ausführlich. Es gibt Tutorials und ein Forum. Durch die Orientierung am Vorbild kommt der Anwender mit vielen Photoshop-Tips-und-Tricks weiter. Aber die Entwickler sind kaum zu erreichen und reagieren selten auf Anfragen. Updates kommen nur selten mit Vorankündigung, eine Roadmap scheint nicht zu existieren. Heute schlägt man sich mit inkompatiblen Automator-Aktionen herum oder ärgert sich über einen Speicher-Bug, der dem sinnvollen Einsatz in iPhoto, Aperture und Lightroom einen Haufen Knüppel zwischen die Beine wirft. Seit einem Vierteljahr.
Flying Meat verhält sich im Vergleich wie ein Lottogewinn: Das Team reagiert sehr, sehr schnell auf Anfragen. Es zeigt sich flexibel und freundlich, wenn es um Wünsche oder Kritik geht. Acorn wird laufend weiterentwickelt; Experimentierfreudige dürfen Betas auf Wunsch auch automatisch über die Update-Funktion installieren.
Netterweise hat sich Flying Meat auch dazu entschieden, bei Ablauf der Test-Periode ihre Bildbearbeitung nicht unbrauchbar zu machen: Acorn läuft in einer „Free Version“ weiter. Es fehlen nur ausgewählte Funktionen wie Screenshots-mit-Layern – wer das nicht braucht, soll deswegen nicht auf den Rest verzichten oder mit Wasserzeichen leben müssen. Sehr humane Einstellung.
Ich will auch Pixelmator nicht runterklatschen. Hinweg mit der Idee! Das Programm hat alle gängigen Funktionen, die man sich für die Bearbeitung von Photos wünscht, insbesondere bei Web-Aufgaben. Dabei ist es preiswert, sieht hübsch aus und arbeitet stabil. Wer nicht € 100 für Photoshop Elements versenken möchte – oder Adobe aus Prinzip boykottiert – kann mit Pixelmator durchaus glücklich werden. Und nach dem kommunikativen Dornröschenschlaf der Entwickler auf einige Aha-Erlebnisse gespannt sein.
So, und was denn nu?
Ob man als Hobbygrafiker den Engländer oder den Ami lieber mag hängt zu einem großen Teil vom eigenen Geschmack ab. Pixelmator bietet viele Funktionen, die Acorn nicht „kann“. Acorn wiederum vereinfacht die üblichsten Operationen dermaßen, dass man bequemer zum Ziel kommt.
Mir persönlich macht die Arbeit mit Acorn mehr Spaß, auch wenn ich die eine oder andere Funktion vermisse. Dafür freue ich mich darüber, dass ich nicht x Menüs durchwühlen und mich durch anspruchsvolle Eingabefelder hangelnd darf, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Die Pixelmator-Anleitung benötigt 230 Seiten, um sich zu erklären …
Jemand Anderes kann dafür nicht auf Pixelmators größeren Funktionsumfang und die Nähe zu Photoshop verzichten. Wer Pixelmator beherrscht, wird auch recht schnell mit Photoshop klar kommen (und anders rum).
Ein Vergleich fällt schwer, zu unterschiedlich sind die Zielsetzungen der beiden Bildbearbeitungen. Man muss sich also selbst ein, ahaha, Bild machen: Pixelmator kostet $ 59, Acorn $ 49, von beiden Programmen gibt’s Demoversionen. Ob ich damit die Daseinsberechtigung dieses ganzen Artikels in Frage stelle?
Na, die Antwort darauf überlasse ich gerne Euch. Und mich interessiert selbstverständlich: Womit arbeitet Ihr lieber? Und weswegen? Kommentare sind sehr willkommen!

{ 18 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Pixelmator. Von einer wichtigen Funktion von Pixelmator wurde nämlich nichts geschrieben: das Programm verwendet die GPU für die meisten Berechnungen! Damit läuft das meiste richtig schnell, selbst mit einer Onboard-Nvidia im Unibody MBP.
Leider ist Acorn bei größeren Bildern nicht nur behäbig, sondern auch instabil: die 12MPix-Photos meiner DSLR hat es nur selten überlebt. Deshalb bearbeite ich nun seit einem dreiviertel Jahr alle meine Photos mit Pixelmator, bevor sie auf dem Photoblog landen.
Um beim Thema zu bleiben: Das ist doch wieder Schleichwerbung vom Feinsten hier
Und jetzt zum eigentlichen Thema: Ich verwende Pixelmator. Einfach nur deswegen, weil ich mir Acorn noch nicht angeguckt habe. Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich damit zufrieden. Wenn man aber etwas Anspruchsvolleres (auf einfachere Weise) machen möchte, kommt man wohl an Photoshop nicht vorbei.
Bzgl Antichrist darf der Verweis auf
>> http://www.dearadobe.com/
eigentlich NIE fehlen
.
Was mir in Pixelmator etwas fehlt sind die Zeichenfilter (Filter die ne Grafik auf die schnelle in ne Art gemalte Grafik mit verschiedenen Stilrichtungen wandeln) die z.b. Photoshop in größerem Umfang an Board hatte/hat.
Die Sache mit der GPU … nunja.
Hat irgendwie Vor und Nachteile – wer ausreichend mit CPU Power ausgerüstet ist und dafür ggf ne alte Grafikkarte im Einsatz hat wird selbst beim “kleinen” Pixelmator manchmal Stottereffekte realisieren die man so z.b. von CS mit gleicher Hardware nicht kennt.
Acorn hab ich mir ähnlich wie Rafael einfach nie angesehn … daher bei Pixelmator gelandet.
Gruss
fidel
Pixelmator läuft auf meinem Mac trotz GPU häufig eher träg. Wo könnte das Problem liegen?
An Pixelmator ärgern mich daneben vor allem zwei weitere Dinge: Standardmässig wird das eigene Format verwendet. Und es gibt keinen Weg, die Fenster der Benutzeroberfläche automatisch anzuordnen.
Moin Christoph,
Die GPU-Beschleunigung ist für mich ein Nicht-Argument. Einerseits, weil Acorn, ChocoFlop und andere Programme ebenfalls von der GPU Gebrauch machen. (Und nein, Pixelmator war auch nicht die erste Bildbearbeitung, die das tat. Marketing, halt.)
Mein Hauptgrund jedoch: Mir als Anwender ist es relativ egal, wie ein Programm seine Ressourcen verteilt. Hauptsache, ich kann bequem damit arbeiten – GPU hin oder her.
Genau so gut könnte ich sagen: Acorn läuft dafür im 64-Bit-Modus … Ist mir auch schnurz.
12 MPixel-Photos habe ich nicht ausprobiert, ist allerdings auch nicht mein Bereich. Ich arbeite für gewöhnlich auch mit meinen 6 MP-RAWs so, dass ich die erst in Lightroom „entwickle“ und Effekte in Drittprogrammen bei der 2fachen Auflösung der Zielauflösung einbaue (meist 800×600, manchmal 1024×768). Da geben sich sowohl Pixelmator als auch Acorn nicht viel. Mit der Stabilität hatte ich bei Acorn nie Probleme, allerdings bin ich erst bei der Beta 2.2.0 eingestiegen.
Moin Rafael,
ich mag Sarkasmus.
Photoshop wird zumindest dann unabdingbar, wenn man auch mal im CMYK-Modus arbeiten möchte. Oder man greift zu Gimp …
Moin fidel,
solche Filter findest Du von Drittanbietern. Sowohl Pixelmator als auch Acorn verwenden Quartz-Filter, und da gibt es (mit viel Gesuche) ein bisserl was im Netz zu finden. Ich pack mal meine Lupe aus und schau, ob ich eine Liste zusammenstellen kann.
Moin Martin,
das mit dem Speicherformat ist wirklich äußerst ärgerlich, wird es so doch saumühsam, z. B. mal in iPhoto oder Lightroom „Edit in external Application“ anzuklicken, was anzupassen und dann die Änderungen quasi-automatisch zu übernehmen – man darf das Pixelmator-Bild mit „Speichern unter“ ablegen und dann neu importieren. Das kam erst mit der 1.5er rein, ich „hoffe“ auf einen Bug – und ein baldiges 1.6.
Toller Text!
Besitze die alte Version 1.x von Acorn, bin aber nie wirklich warm damit geworden.
Pixelmator sieht da schon eher brauchbar aus, aber gerade die schon im Text angesprochenen fehlenden Ebenen-Effekte lassen mich im Endeffekt doch wieder zu Photoshop greifen.
Adobe ist und bleibt auf dem Thron, ob nun im Himmel oder in der Hölle.
Auch für’s schnelle Bearbeiten fehlt mir bei den anderen Programmen doch immer wieder das ein oder andere Tool.
Noch ein Ärgernis: Das Einrasten lässt sich anscheinend nicht generell konfigurieren. Ich arbeite gerne auch an Bildrändern im Pixelbereich und muss deshalb das Einrasten jeweils per Lineal deaktivieren …
@nggalai
ok – ich hatte bisher nur mal kurz gesucht und wenig brauchbares gefunden.
Werde mich jetzt nochmal auf die Suche begeben – wobei ich mich natürlich auch über Links freue
Gruss & Danke für die Info
fidel
Ein guter Review. Ich habe beide Programme verwendet und bin bei Acorn gelandet. Grund: Der Web-Export gefällt mir besser und die Oberfläche wirkt aufgeräumter.
Ich würde jetzt aber nicht sagen, dass Pixelmator mehr Funktionen hat.
Danke für den Test. Ich hab ich mal als Anlass genommen beide Programme auf ein paar abenteuerliche Scans die hier schon lange herum liegen anzusetzen. Und ich muss sagen ich bin beindruckt. Wie alle bisher von mir getesteten Programme bei der Aufgabe war Acorn umständlich, langsam und hatte nicht die Funktionen die ich benötigte. Dann aber Pixelmator: Zuschneiden, Bild frei Drehen und nachschneiden, in null komma nichts
Ein Traum, und das ohne jedes ruckeln.
Ich geb zu das ist jetzt eine recht Spezielle Anforderung, aber endlich hab ich für meinen Mac das passende Programm gefunden um Scans aufzupolieren. Dafür kann ihc mich dann sogar mit den furchtbar vielen Fensterchen abfinden.
Danke noch mal
Ich denke jeder echte Designer wird in Photoshop investieren, bevor er zu anderen Varianten greift.
Privat arbeite ich mit Pixelmator. Das ganze war damals in MacHeist enthalten und ich liebe das Programm. Natürlich fehlen vernünftige Textoptionen, jedoch ist das Programm ansonsten ein schöner PS Klon. Sogar die Menüs sind teilweise gleich angeordnet. Deshalb fiel mir damals der Umstieg auch so leicht.
Acorn habe ich ebenfalls durch MacHeist. Sagt mir aber einfach nicht so stark zu wie Pixelmator. Am Ende fahre ich lieber mit dem Programm, was mir persönlich am meisten Komfort bietet.
Was ist mit Photoshop Elements? Oder gilt der Antichrist Verdacht für die ganze Familie?
Photoshop Elements bietet ja inzwischen auch einiges und kommt nahe an den grossen Bruder heran (vielleicht abgesehen vom nicht vorhandenen CMYK Modus und einige neue Funktionen) Ich selber hab Photoshop Elements bissher nur fürs Web und für einige Kleinigkeiten benutzt, aber bin damit zufrieden. Leider weiss ich nicht ob man es professionell richtig nutzen kann…Aber vielleicht hat jemand mehr Erfahrung damit?
Was ist eigentlich mit der Konkurrenz aus Deutschland? PhotoLine (www.pl32.de) kostet auch nur €59 und bietet deutlich mehr als Pixelmator und Acorn zusammen. Es bietet teilweise sogar mehr als Photoshop und liegt auch schon als 64Bit-Verion vor. Man merkt dem Programm zwar an, dass es eine Crossplattform-Lösung ist, aber das ist bei Adobe nicht anders. PhotoLine kommt auch deutlich besser mit schwächerer Hardware zurecht. Mit Photoline kann man sogar Flash-Animationen machen und es kann in gewissen Umfang sogar Layout- und Vektor-Programme ersetzen.
Mit GraphicConverter gibt’s übrigens noch ein weiteres Programm aus deutschen Landen. Anders als der Name vermuten lässt, ist es mehr als nur ein Konverter. Es ist zwar kein Malprogramm, aber viele Dinge lassen sich damit sehr gut erledigen.
Man muss nicht immer über den Teich schauen.
@jamie: Photoshop Elements macht mich rasend. Es lässt sich leider nicht so wie Photoshop mit Aperture nutzen. Einfach speichern und gut, das geht nicht. Es muss abgespeichert und dann importiert werden. Damit ist mein Workflow ruiniert.
Elements kann leider auch nicht mit Ordnern umgehen: Habe ich eine PSD in der Ebenen in einem Ordner gruppiert wurden, kann Elements den Ordner nicht öffnen. Bearbeiten geht nur, wenn ich den Ordnerinhalt auf eine Ebene reduziere. Das ruiniert mir die Arbeit.
Elements kann leider auch keine Grafiken, die ich mit Numbers erzeugt und in die Zwischenablage kopiert habe, einfügen.
Aber für den Preis, scheint es mir ok zu sein. Arbeite im Büro halt aber mit Photoshop und bin da anderes gewohnt.
Zum professionelle Nutzen: Das kommt darauf an. Websites etc. sollten kein Problem sein. Je komplexer und kreativer es wird, desto eher wird dich Elements einschränken.
Moin Tekl,
Photoline habe ich aus zwei Gründen nicht näher betrachtet:
1) Ich stecke immer noch in der Test-Periode. Ich habe es erst vor zwei Wochen überhaupt installiert, die anderen Programme kenne ich besser.
2) Mir ging es bei diesem Text auch um den Unterschied «einfach» vs/ «komplizierter». Acorn und Pixelmator haben sich für diesen Vergleich angeboten. Aus diesem Grund habe ich auch nicht den GraphicsConverter mit reingenommen: Der Bedienungs-Unterschied, den ich herausstreichen wollte, wird sozusagen durch Pixelmator abgedeckt.
Moin Jamie,
bei mir zumindest ließ sich damals Elements noch nicht mal installieren – eingeschränktes Benutzerkonto. Damit war es für mich eh schon aus dem Fokus geflogen.
- Ich verwende Pixelmator, weil ich Photoshop seit 15 Jahren kenne und alle Tastaturkürzel direkt in meinem Rückenmark gespeichert sind.
- Wer Photoshop kennt, kann sofort mit Pixelmator arbeiten.
- Mein Verlag verwendet Photoshop, ich nicht. Aber Pixelmator kann .psd-Dateien erzeugen. Das kann Acorn nicht.
- Pixelmator ist wirklich unschlagbar günstig.
- Ich verwende Pixelmator, weil meine Photoshop “Testversion” unter Snow Leopard nicht startet, und ich weder Zeit noch Lust habe, mich darum zu kümmern.
Was mir an Pixelmator nicht gefällt:
- Die Fensterfarben: Auf dunklem Grund sind die Paletten und die Fensterränder nicht zu erkennen. Ich hätte gerne “ganz normale” silberfarbene OS X-Fenster.
- sonst nichts.
Was ich von Acorn halte:
- die 1er-Version konnte mich noch nicht überzeugen. Die 2er qualifiziert das Programm als Alrounder.
- Wenn es .psd-Dateien erzeugen könnte, würde ich es vielleicht verwenden. Wenn es auch noch Vektorgrafiken bearbeiten und erzeugen könnte, wahrscheinlich noch eher.
Was ich von beiden Programmen halte:
- Ich bin so froh, dass es beide Programme gibt.
@Hans:
Was ist so wichtig daran, dass Acorn keine PSD schreibt? Photoshop öffnet doch fast alles. Notfalls kann man sogar mit Vorschau PSDs schreiben.
Photoline scheint das zu sein, was du wünscht, es kann Vektorgrafiken, PSD und hat eine helle Oberfläche.
Ich hab gestern versucht, mit der aktuellen Beta von Acorn ein 31 MP-Bild zu stitchen. Ui. Viele drehende Tortenräder. Acorn ist offenbar dafür echt nicht gemacht; bei 6 MP lief’s noch schön flüssig, aber so konnte man echt nicht arbeiten.
Pixelmator angeworfen und ich war schneller mit dem Stitching von sieben Bildern fertig als bei Acorn das Erstellen der ersten drei Layer dauerte …
Würde sich das Pixelmator-Team nur in Sachen Benutzerführung etwas mehr anstrengen – klare Empfehlung von mir. So bleib ich bei Bildern <= 6 MP bei Acorn. Drüber jedoch, nun ja. Ich hab nicht Lust, 3h an was zu sitzen, was auch in 30 Minuten geht.
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