
Ok, ihr Backblazer – an der deutschen Lokalisierung arbeiten wir noch, ne? Wollen wir mal hoffen, dass der Onlinebackup-Dienst selber weniger Mängel aufweist. Nach mehr oder minder weniger guten Erfahrungen mit Mozy (hohe CPU-Auslastung, träger Support, zerschossenes TM-Backup) starte ich noch einen Versuch, meine Daten im Netz zu sichern. Backblaze (Affiliate Link) kostet ähnlich viel, schauen wir mal, wie es mit der Geschwindigkeit aussieht.
Wer Erfahrungen mit diesem Dienst hat oder eine bessere Alternative kennt, immer her damit. Und nein – Dropbox (Referral-Link) ist kein Online-Backup!
[Sorry, das ist ein furchtbar schamloses Crossposting, aber nach dem Veröffentlichen kam mir in den Sinn, dass dieser Beitrag hier viel mehr Sinn macht. *hüstel*]

{ 44 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Ich will einfach wissen, wie im Falle-des-Falles das Zeugs zurück auf meine (neue?) HDD kommt. Bei Mozy ist das sein Super-Krampf.
Ich bin mit Dropbox zufrieden. Mir langen aber meine bisher 3GB auch…
Benutze seit einiger Zeit JungleDisk und bin sehr zufrieden damit (Amazon S3 als Medium, EU-Container). http://www.jungledisk.com
Wenn auch etwas veraltet, aber interessant ist auch folgender Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/c-t-Test-Online-Backups-mit-schweren-Sicherheitsproblemen-208597.html
Ich nutze auch Dropbox und mir hat es schon so manches mal den Arsch gerettet, obwohl es ja nicht als Backup gedacht ist, sehr wohl aber begrenzt die Funktionalität erfüllt.
Das ist ein interessantes Thema, nachdem ich jetzt einen sehr guten Weg gefunden habe meine Dateien zwischen dem Mac Pro und dem MacBook synchron zu halten, wollte ich auch mal das Thema Online Backup angehen, bisher kannte ich aber nur Mozy.
Vielleicht teste ich jetzt mal Backblaze, das erscheint mir interessanter.
Ich bin absolut für Datensicherung und habe mir Mozy, Backblaze, JungleDisk und Crashcentral angesehen. Backblaze sichert nur Dateien bis 4 GB was gerade bei DV Videos vom Camcorder eine Sicherung unmöglich macht. Backblaze ist ausserdem ziemlich restriktiv was gesichert werden soll. Eine VM sichern (natürlich kleiner 4 GB) geht auch nicht. Mozy war mir immer zu langsam und undurchsichtig. Crashcentral sichert alles, ohne Restriktionen, da frage ich mich wie das wirtschaftlich möglich ist. JungleDisk ist da nachvollziehbarer und dazu komplett konfigurierbar aber auch teurer.
Warum ich bis jetzt trotzdem nicht meine ganzen Daten online sichere ist das blöde Gefühl die Daten aus der Hand zu geben. Zwar werben alle Dienste mit Verschlüsselung aber wie gut ist die wirklich und wer garantiert mir das nicht doch mal jemand einen Blick in meine Urlaubsfotos wirft. Für alle die jetzt auf die eigentliche Unbedeutsamkeit von privaten Daten hinweisen. Auf meinem Rechner schlummern nicht nur Urlaubsfotos sondern auch wirklich wichtige Dinge wie Bankdaten welche ich persönlich nicht in falschen Händen wissen möchte.
Na ja. Wem sensitive Daten einem Online-Service anvertraut, weil der mit „Verschlüsselung ahoi“ wirbt, ist eh nicht zu helfen. Bei Mozy kann man wenigstens den Private Key selbst generieren und darf einen Disclaimer anklicken, daß Mozy selbst nix machen kann, wenn man den verliert – aber unsicher ist es trotzdem.
Das geht bei Backblaze auch.
Mein Favorit: eigener Server und rsnapshot (=Timemachine ohne Sterne)
Vielleicht nicht die einfachste/billigste Lösung, aber da weiß ich erstens, das da niemand sonst rankommt (Transfer per SSH und Verschlüsselung auf dem Server), zweitens weiß ich das die Performance stimmt (den richtigen Hoster vorrausgesetzt)
Von keinem CloudService dieser Welt bisher zu schlagen
Ich bin bei CrashPlan gelandet, weil das (zumindest so, wie ich es eingerichtet habe) bei sich selbst nur den Index meiner Dateien speichert, die eigentlichen Dateien aber auf meinem eigenen Rootserver (auf dem CrashPlan für Linux läuft).
Ich verwende seit einiger Zeit JungleDisk und hatte auch mal nenn Restore-Fall, hat alles einwandfrei geklappt. Privaten Schlüssel generiert man selbst und für ultrasensible Dinge hindert mich ja nichts daran die Daten vor dem Upload in ein verschlüsseltes Image zu stecken.
Jungle Disk kann ich ebenfalls empfehlen, zumal das neue Backup-Format (Version 3.0) nun endlich alle Mac-Metadaten vollständig unterstützt.
Nachteil: Die Software ist proprietär, man muss sich entsprechend darauf verlassen, dass die eigenen Daten sicher verschlüsselt werden (und diese Verschlüsselung natürlich auch konfigurieren). Immerhin kann man seine Daten bei Amazon S3 speichern und muss nicht zwingend Rackspace verwenden, so dass man diesbezüglich ein Minimum an Unabhängigkeit von Jungle Disk gewährleisten kann.
sieht ganz interessant aus, bin auf deine Erfahrungen gespannt!
Kannst dich ja als Übersetzer bewerben.
Da ich aus Erfahrung lieber mehrfach sichere, laufen bei mir neben der Time Machine noch das bereits genannte Jungle Disk und SugarSync. Letzteres bietet neben dem Onlinebackup auch Synchronisierungsfunktionalität ähnlich Dropbox aber mit eigener Auswahl welcher Ordner synchronisiert werden soll. Ich kann damit auch Ordner A von PC A auf Ordner B auf PC bzw. Mac B synchronisieren. Dabei bewahrt SugarSync bis zu 5 Vorversionen jeder Datei auf.
Macht sich keiner Gedanken ob die Daten auch wirklich sicher vor fremden Zugriff sind? Naja, wobei die Amerikaner jetzt schon offiziell in unseren Konten schnüffeln dürfen, dann kommt darauf wohl nicht mehr an
Wenn du davor Angst hast, solltest du die Daten bereits vor dem uPload in einem verschlüsselten Container speichern. dann sollte das wohl auch kein Problem sein, oder?
JungleDisk verschlüsselt (AES-256) alle Daten VOR dem Upload mit einem Schlüssel den man selbst generiert hat.
Gibt’s schon neues von Backblaze?
Ich teste es gerade auch und ich finde es ziemlich gut.
Es stellt sich natürlich die Frage nach der Datenwiederherstellung, wenn kein Download möglich ist… ich meine Geschwindigkeitsmäßig, gehen tut’s ja anyway.
Mir gefällt besonders, dass man auch auf einzelne Daten zugreifen kann! Bin ich z.B. in USA kann ich benötigte Design-Daten von Kunden, als Wiederherstellen, herunterladen. Sonst musste ich immer eine Festplatte mitschleppen.
Ich habe zwar ein doppeltes Backup (Timemachine und Superduper), aber die Daten nochmals ausser Haus zu haben ist schon ein gutes Gefühl. Der Preis stimmt auch. Das Backup im Hintergrund merke ich auch nicht.
Das die was mit meinen Daten machen könnten kann ich mir nicht vorstellen, aber dennoch die sensibelsten, werden einfach in ein verschlüsseltes DMG gelegt.
Ich hab’s geordert. 25 GB habe ich schon hochgeladen, weitere 70 GB folgen. Mit JungleDisk wäre das ein teurer Spass.
Zur Datenwiederherstellung: du kannst die Daten doch auf DVDs oder sogar auf einer externen Platte ordern.
Cool!
Das heisst, du machst nur ein Backup von bestimmten Daten? Ich habe bisher nur ein paar von den Großen (Movies, iTunes etc) vom Backup ausgeschlossen.
Ja, kann mir die Daten zuschicken lassen, aber wie lange mag das Dauern, über’n Teich? ; )
Ich habe nichts ausgeschlossen. Backblaze sichert ja eh keine Apps, nur die Nutzdaten.
Zur Versanddauer – keine Ahnung, aber zur Not ist das besser, als der Verlust der Daten.
Was wahr ist, ist Wahr!
Habt ihr eure Daten noch einmal extra verschlüsselt oder traut ihr voll und ganz der Backblaze Verschlüsselung?
Ich benutze den zusätzlichen Key, generiert mittels 1Password. Das sollte reichen.
Als Information, für alle an diesem Thema Interessierten, werfe ich mal diesen Link in den Teich *werf*
http://www.macworld.com/article/142606/2009/09/online_backup.html
*platsch*
So isses.
Habe mir Blackblaze installiert und finde das die Geschwindigkeit doch sehr zu wünschen übrig lässt.
Sitze das schon seit bestimmt 22-23 Stunden über mehrere Tage verteilt dran und er hat bis jetzt erst 6GB von ca. 60GB hochgeladen. Und das trotz 17 kbit/s im Upload und Regler im Backend ganz nach rechts…
Nu ja…. iss wohl so.
Naja, 17 kbit/s sind ja auch nicht gerade prickelnd. Ich lade gerade mit 125 KB/s hoch und schaffe in 10 Stunden ca. 5 GB laut Protokoll.
Ähm 17 kbit/s? Lädst du die Daten über GPRS hoch? Mit einem popeligen 1 MBit Upload bekommt man bis zu 128 kBit/s hin. VDSL wäre natürlich noch besser. Für eine langsame Anbindung kann allerdings Backblaze nichts ….
Bei mir ist Backblaze wieder von der Platte geflogen. Ich hatte mehrmals den Fall das das Backup nach dem Ruhezustand nicht mehr anlaufen wollte. Auch das Pausieren und der Neustart über die PrefPane hat nicht mehr funktioniert.
Komisch, damit hatte ich noch nie Probleme. Mache ich täglich.
@Autolycus:
Sind Dir da jetzt nicht ein wenig die Einheiten durcheinandergeraten? 1MBit/s ist 1MBit/s und nicht 128kBit/s (128kByte/s wäre richtig).
Trotzdem: @Steffen: 17kBit/s? Wo läuft denn das Daterinnsal lang? Hast Du mal ein traceroute zu der Serveradresse laufen lassen?
Yup, ich wollte mal schneller sein als Ad und da habe ich wohl nicht aufgepasst. Aber ihr wisst ja was ich meine
Jo, KB muss es heißen. Ich sollte vielleicht demnächst lieber die EInheiten aus dem iStat-Menü abschreiben…
Ups… Ich habe einige Stellen unterschlagen. Ich meinte 17.737 kbit/s (2.217 kByte/s) lt. DSL Speedtest.
Probleme habe ich ansonsten keine… dauert halt nur etwas.
Aha.
Schaut euch doch mal http://www.humyo.de
Mit dem Mac Client habe ich unter SL bisher ganz schlechte Erfahrungen gemacht: Dateien und Ordner die ohne Spur verschwinden und andere “kleinere” Merkwürdigkeiten. Der Support antwortet zwar nach 2 bis 3 Tagen, aber leider nicht mit sehr hilfreichen Beiträgen. Ich habe den Dienst mit zwei Macs getestet.
Der Upload über Flash gefällt mir allerdings gut. Auch kann das Webinterface überzeugen (so wie bei Dropbox oder SugarSync).
Momentan kann ich humyo für den mac (noch) nicht empfehlen. Mal sehen, wie es bei denen weitergeht.
Was sagt der BackBlaze Speedtest bei euch?
https://secure.backblaze.com/speedtest/
Bei Backblaze kann man sogar per PayPal zahlen (auf Anfrage).
Hier in der Uni sagt der Test: 5500 Download, 4800 Upload und somit 50GB pro Tag…
Daheim mus ich mal testen.
6180 MB pro tag.
ich habe – alle – meine daten online. 97.520 MB.
Ich teste auch mal Backblaze- da Crashplan nicht als dienst laufen will, ist es das einzige was mir sonst noch zusagen würde.
Hallo,
ich hatte schon ein wenig mit Ad Emailverkehr wegen dieser ganzen Sache. Ich bekomme bald VDSL und da sind ja 10Mbit/s Upload drin. Ich habe nun keine Lust meinen iMac in die Firma zu schleppen, ausserdem haben wir da sogar 100Mbit/s synchron, das würde das Ergebnis verfälschen.
Hat jemand auch einen sehr hohen Upload und kann mir Infos geben, ob man den auch voll nutzen kann? Die Server von Backblaze stehen ja in Californien und ich weiß nicht, ob man seine Bandbreite da voll nutzen kann. Hat jemand Erfahrungen?
Ich habe hier immerhin 1TB Daten, die ich sichere und müsste sonst bald mal meine Time Machine Platte vergrößern.
Danke
Hättest du da ein HowTo zur Hand?
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