Der Marktanteil von Apple im Heimcomputer Bereich wurde über die letzen Jahre stetig gesteigert. Nicht nur langjährige Mac-User, sondern immer mehr “Switcher” und auch Neueinsteiger fangen mit einem Mac an. Das intuitive Betriebsystem, die aufeinander abgestimmte Hardware oder einfach nur das Design verführen zum Kauf. Wurde der Rechner gekauft, will man ihn fachgerecht benutzen. Die mitgelieferten Handbücher der Macs sind als Einstiegslektüre nicht wirklich zu gebrauchen. Diese Lücke füllt das Buch Mein Mac von Ulrich Borstelmann. Der absolute Mac-Einsteiger wird in die wunderbare Welt von Apple eingeführt.
Inhalt
Mein Mac beginnt mit der Vorstellung der Apple-Hardware. Genauer gesagt der Vorstellung eines MacBooks und eines iMacs. Weiterhin wird die Mighty Mouse näher betrachtet. Anschließend erläutert Ulrich Borstelmann das Bedienungskonzept der Mac Benutzeroberfläche. Der Finder wird genauso erklärt und vorgestellt wie die wichtigsten Einstellungen in der Systemeinstellung und Spotlight. Die wichtigsten Tools wie Textedit, iCal, das Adressbuch, Mail und Notizzettel werden ebenso erklärt wie der Taschenrechner und Safari.

Die im Lieferumfang von iLife enthaltenen Programme werden im praktischen Einsatz gezeigt. Angefangen bei iPhoto, über iTunes bis zum DVD-Player. Begleitet werden die Erklärungen durch vollfarbige Screenshots mit Kommentaren zu den verschiedenen Elementen auf den Bildern. Natürlich werden nicht alle Applikationen aus dem iLife Paket beleuchtet, das würde den Umfang des Buches sprengen.
Am Ende des Buches wird dem Einsteiger noch ein so genanntes Mac-Wörterbuch an die Hand gegeben, damit alle wichtigen Begriffe schnell nachgeschlagen und verstanden werden können.
Zielgruppe
Die Zielgruppe ist ganz klar der absolute Mac Neuling. Ulrich Borstelmann setzt keinerlei Kenntnisse eines anderen Computersystems voraus. Die beiden im Buch besprochenen Rechner werden detailliert beschrieben. Selbst die Mighty Mouse wird genauer unter die Lupe genommen. Die vielen farbigen und Kommentierten Screenshots und Fotos erleichtern das Auffinden nochmals erheblich. Jedem angehenden Mac-User wird durch das Buch der Einstieg erheblich erleichtert.
Fazit
Mein Mac ist eine verständliche Einsteigerlektüre, für jeden, der die ersten Schritte auf einem Apple-Rechner unternimmt. Die mitgelieferten Tools und Programme werden ausreichend tief erklärt und ermöglichen jedem Benutzer einen reibungslosen Einstieg. Sobald etwas Erfahrung vorhanden ist, wird das Buch uninteressant. Doch bis dahin ist es wirklich jedem absoluten Einsteiger zu Empfehlen. Vor allen die Aufmachung, die farbigen Screenshots und der Stil sind hervorzuheben. Der Leser wird stets wie ein Erwachsener behandelt, nicht zu förmlich, aber auch nicht pseudo Kumpelhaft.
Einziger Wehrmutstropfen ist meiner Meinung nach, dass nicht auf den wichtigsten Einstiegsrechner von Apple – dem MacMini – eingegangen wird. Lediglich MacBook und iMac. Das sollte in einer neuen Auflage nachgeholt werden, damit ist das Buch ein ziemlich komplettes Einsteigerbuch.
{ 18 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Mhm, ich weiss nicht unbedingt ob ein Mini der einstiegsmac ist. denke da doch, dass die leute ein book oder imac bevorzugen, aber das ist ja nun mal wirklich egal.
schön geschrieben!
Super Quak: http://tinyurl.com/cdys2m
Ein Mini ist vielleicht nicht der Einstiegsmac, da aber mehr Leute um- statt einsteigen ist es ganz klar der Beste, weil schon alles vorhanden ist. Ich kenne nicht viele, die als ersten Computer einen Mac kaufen (können).
In meinem Fall ist der mac mini der Einsteiger-Mac. Von der Arbeit mit diesem Gerät war ich so begeistert, dass ich mir gleich noch einen Power-Mac-G5 gebraucht zugelegt und mein Büro komplett auf Mac umgestellt habe.
Der Gebrauch von OSX ist so intuitiv, dass ich auch ohne Einsteiger-Buch damit klarkomme und das reicht mir.
Ich brauche nicht unbedingt spezielle Seiten zum mac mini!
Die Nutzung der Rechtschreibkorrektur wird in dem Buch scheinbar nicht beschrieben.
Ich frage mich auch, wofür man so ein Einsteiger-Buch braucht: ich kenne selbst > 70-jährige, die mit einem Mac intuitiv umgehen konnten.
Ansonsten steht Markt & Technik auch nicht wirklich für qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Bücher. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
Darf man fragen wie es zu dieser Erkenntnis kommt?
MuT ist ein Teil von Pearson Education. Dazu gehört auch Addison Wesley. Meiner Meinung nach bedient MuT genau das Segment: Nicht Geeks und Experten. Normaluser und Einsteiger.
Das machen sie schon seit vielen Jahren eigentlich nicht schlecht. Ich erinner mich an viele Amiga-Bücher von MuT. und das ist schon eine Weile her bei mir.
Entwickler und Freaks finden eher bei Addison Wesley die Bücher ihrer Wahl. Oder andere Verlage. Pauschal zu sagen “Der Verlag ist dafür bekannt, dass …” ist meiner Meinung nach sehr gewagt.
Ich kenne allerdings auch viele jüngere die ständig mit folgendem Umstand zu kämpfen haben. Bei den Älteren führt das gar zu konsequenten Doppelklickerei:
1. Man surfe mit Safari
2. Man klicke einen Download an, welche z. B. automatisch in Vorschau geöffnet wird
3. Nach dem lesen des Voschaudokuments wird es über den roten Knubbel geschlossen.
4. Nun soll der nächste Link angeklickt werden
5. Ein Klick auf den nächten Link hat keine Wirkung, da Safari noch nicht aktiv war
6. Wenn man’s nicht schnallt, wartet man ziemlich lange bis was passiert, hat man’s geschnallt, klickt man erneut.
Die Fensterschatten reichen oft nicht aus, um das aktive Fenster zu erkennen und der Programmname in der Menüleiste ist einfach zu weit weg. Hinzu kommt, dass das Verhalten nicht konsequent ist. Die 3 Knubbel im Fenster reagieren auch, wenn ein Fenster nicht aktiv ist.
Das ist nicht sonderlich intuitiv und ich sehe auch immer wieder wie langjährige Mac-User da gelegentlich anecken.
- „neu Einsteiger“
- „Mac Einsteiger“
- „Applerechner“
alleine im ersten Absatz. Interpunktion lasse ich gnädig aus. Und wilde Stilblüten wie „wurde der Rechner gekauft, will man ihn benutzen“ und „der Finder wird genauso erklärt und vorgestellt (…)“ liest man in Blogs zwar oft – aber in dieser Häufigkeit (und das alles in einem einzigen Artikel) ist das eine beeindruckende Fehlersammlung! Grüße vom Dackel.
Ist ja schön, dass du dir die Mühe machst, den Rotstift zu zücken. Bin dir wirklich unendlich dankbar. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Apfelquak ein Projekt von Freiwilligen ist, die hier ohne kommerziellen Hintergedanken ihren Beitrag hinterlassen. Muss man da unbedingt den Oberlehrer mimen?
Prima, wir haben einen Lektor gefunden. Auch auf freiwilliger Basis. Kann ich dir meine Artikel im Vorfeld zukommen lassen und du liest korrektur? Das steigert die Qualität und wir verhindern Kommentare wie diesen.
Wenn du den Artikel mal kopierst und in ein Textedit einfügst, danach die Rechtschreibkontrolle durchführst, wirst du sehen, dass die Benutzung derer die von dir angemahnten Fehler nicht gefunden hätte. Das führt den Ursprungskommentar ad absurdum.
Ich bin immer offen für Hinweise und konstruktive Kritik. Daher bin ich dir sogar dankbar für dir Darlegung deiner Beweggründe.
Bitte keine Sorgen machen – Mühe hat das Suchen der Fehler nicht gemacht. Meine Kritik kam wohl schlechter an, als beabsichtigt. Die Seite hier ist optisch prima, die Links funktionieren, sprich: Die technische Qualität ist gegeben. Trotz des ‘non-Profit-Charakters’.
Die allermeisten Texte sind fehlerlos geschrieben. Wenn dann einer vor Wiederholungen, Paraphrasen und anderem Murks strotzt, dann kann man das doch bemerken, ohne das böse zu meinen. Also so, als würde man darauf hinweisen, dass das Foto überm Text falsch ist, oder eine angegebene url nicht existiert.
Weswegen bei den Texten weniger genau sein?
Schöne Grüße, mit einem Dank an alle Autorinnen und Autoren für ihre Mühe.
DDD
Ich muss Dr. Dackel Duden Recht geben. Die Seite ist klasse, die Artikel sind fast immer problemlos lesbar und beinhalten Informationen, die man sonst im Internet nicht thematisiert findet. Dieser Beitrag hier ist allerdings deutlich unter dem Niveau von Apfelquak!
Und das muss auch gesagt werden dürfen!
Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Seite und dies hat zur Konsequenz, dass man sich auch öffentlicher Kritik stellen muss. Ein Beispiel:
“Die mitgelieferten Tools und Programme werden ausreichend tief erklärt und ermöglichen jedem Benutzer einen Reibungslosen Einstieg.”
Dieser Satz ist nicht nur grammatikalisch falsch (seit wann schreibt man Adjektive groß?), sondern auch inhaltlich zweideutig. Er wird – angesichts der thematisierten Buchbesprechung – suggeriert, dass dem Buch Tools und Programme beigefügt sind (übrigens nicht unüblich bei Büchern aus dem Bereich Computer & Technik). Dies war vom Autor aber wohl nicht gemeint, sondern vielmehr, dass die in Mac OS X integrierten Programme erklärt werden und somit ein reibungsloser Einstieg gewährleistet wird…
In diesem Sinne: Nicht böse sein, das vergrätzt die Leser genauso wie inhaltsleere und grammatikalisch falsche Beiträge!
Urgs. Mensch, war das so schlimm. Ich gelobe Besserung. Werde meine Artikel öfter, und vor allem nach einer längeren Pause, korrekturlesen.
Und nicht wundern. Die groben Schnitzer habe ich bereits im Artikel korrigiert.
Also ein Mac ist so einfach zu bedienen das man eigentlich kein Handbuch dazu benötigt außerdem gibt es auf der Apple Seite einige mehr als nützliche Video Tutorials über die Funktionsweise
Hi,
schon ewig kein Update mehr? Was ist denn los?
Gruß
Karl