Der Desktop, das unbekannte Wesen

7. März 2009 · 47 Kommentare ·

desktop

Der Desktop ist allgegenwärtig; man findet ihn in fast jedem aktuellen Computer-System. Nun ja, nicht unbedingt auf den Servern, die ausschließlich mit der Konsole verwaltet werden. Aber sobald eine GUI im Spiel ist? Da drängt sich auch der Desktop auf.

Für viele Menschen ist er allerdings nur dazu da, dass man einen optischen Hintergrund hat. Ein großes Bild sieht, wenn denn mal kein Fenster offen ist. Andere wiederum degradieren den Desktop zur Müllhalde, und laden alles darauf ab. Egal, ob Programm-Kürzel, aktuelle Dateien oder uralte Dokumente. Das sind die Menschen, die so um die 90 Icons auf dem Desktop haben. Und sich wundern, weshalb sie nichts finden. Nun ja.

Dieser Beitrag will zwei andere Einsatzmöglichkeiten für den Desktop vorstellen; zwei Einsatzmöglichkeiten, die wohl jeder schon einmal ausprobiert hat. Aber eben nicht konsequent durchgesetzt. Ganz ohne Vorwurf, denn wir sind ja alles Menschen, nicht wahr? Vielleicht abgesehen vom Google-Bot. Aber das nur am Rande.

Inbox-Zero.

Wer mit GTD zu tun hat, kann sich unter dem Begriff „Inbox“ viel vorstellen. Ein Sammelbehälter für die Dinge, um die man sich später kümmern will. Und sei’s nur, daß man sie nach einer Weile richtig im Dateisystem verteilt. Meistens dann, wenn gerade die Planeten richtig stehen und eine Lerche im Garten singt. Oder war’s die Nachtigall? Egal.

Dafür bietet sich der Desktop richtiggehend an: Downloads und frischerstellte Dokumente werden darauf abgelegt. Bis man sie in die richtigen Unterordner verschieben kann. Oder löschen möchte. Bei Boxxy-Videos greift wohl eher die zweite Option.

Das Ziel dieses Ansatzes, wie auch bei der Inbox-Zero-Initiative, wäre dann ein möglichst leerer Desktop. Ein Mal am Tag werden die Dokumente gesichtet, und man entscheidet, was man mit den Dingern eigentlich machen will. Aber wenn’s hart auf hart kommt, belässt man sie auf dem Desktop, fügt neue Dateien hinzu, und sagt sich: Sortieren kann ich später.

Ein vernünftiger Ansatz. Nicht nur für GTD-Willige. Wenn man sich denn auch einen Plan vor Augen hält, wann man das Chaos in die richtigen Unterordner sortiert. Sonst, nun ja, die Müllhalde lässt grüßen.

Desktop-als-Shelf.

Ein anderer Ansatz wäre, einen grauenhaften historischen Fehler des OS X-Finders zurecht zu rücken. Der NeXTSTEP File Viewer hatte einen so genannten Shelf. Und ich verstehe bis heute nicht, weshalb diese äußerst nützliche Funktion aus dem Finder verschwunden ist, nachdem z. B. die Miller Columns übernommen wurden. Mit einem Shelf wäre das Geschrei nach Command+X für Dateien deutlich leiser. Man würde es wohl kaum noch hören, außer von denjenigen Leuten, die nie mit einer Maus klar gekommen sind. Aber weshalb haben sie sich dann einen Mac gekauft?

Kurz gesagt: Im Shelf hat man diejenigen Dokumente, die man verschieben wollte, „geparkt“. Also Dokumente auf den Shelf gezogen, zum Zielordner navigiert, vom Shelf in den Ordner gezogen, Dokumente waren verschoben. Ganz, ohne auch nur an die Tastatur zu denken. Einleuchtend und einfach.

Ein Grund für den Rausfall aus OS X könnte sein, dass sich der Desktop als großflächiger Shelf-Ersatz anbietet. Denn NeXTSTEP hatte keinen Desktop, wie wir ihn heute kennen. Desktop-als-Shelf funktioniert ganz prächtig, wenn man denn nicht auf einem zu kleinen Monitor unterwegs ist, so daß man nicht mehr an seine geparkten Dokumente herankommt. Aber immerhin, es ist möglich. Und nach etwas Umgewöhnung ist es auch ganz praktisch, geht einem in Fleisch und Blut über.

Und Ihr?

Ich selbst verwende eine Kombination aus den beiden vorgestellten Ansätzen. Desktop-als-Shelf zum Zwischenparken von Dokumenten, und Inbox-Zero zum Verwalten meiner neuen Dokumente und Downloads.

Aber was mich interessieren würde: Wie verwendet Ihr den Desktop? Müllhalde oder mit Funktion? Eine Müllhalde mit Funktion? Oder ist Euer Desktop bis aufs „Macintosh HD“-Icon leer, und Ihr erfreut Euch an einem lustigen Bild, das Ihr bei deviantART geladen habt?

Ähnliche Beiträge

  1. Mac OS X Lion – Mehr iOS für den Desktop
  2. Dashboard Widgets auf dem Desktop
  3. Desktop Transporter – Macs einfach fernsteuern
  4. Mail.appetizer – Emails auf dem Desktop einblenden
  5. Ausgeblendet

{ 45 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Thomas 7. März 2009

Der Desktop MUSS immer leer sein, sonst fühl ich mich unwohl, genauso wie wenn ich mit roten Unread-Stickern an Mail, Netnewswire oder Things ins Bett gehen muss. Ach ja und auch Macintosh HD ist selbstverständlich ausgeblendet, das braucht man ja schonmal gar nicht! :-)

Antworten

Martin Labuschin 16. September 2011

Den Zähler von ungelesener Post in Apple Mail kann man deaktivieren. Ungelesene Post sollte dich nicht von anderen Dingen abhalten! Weiterlesen: http://cld.labuschin.com/AC7X

Antworten

MacMacken 7. März 2009

Das Ziel dieses Ansatzes, wie auch bei der Inbox-Zero-Initiative, wäre dann ein möglichst leerer Desktop. Ein Mal am Tag werden die Dokumente gesichtet, und man entscheidet, was man mit den Dingern eigentlich machen will. Aber wenn’s hart auf hart kommt, belässt man sie auf dem Desktop, fügt neue Dateien hinzu, und sagt sich: Sortieren kann ich später.

Dafür gibt’s unter Mac OS X den «Downloads»-Ordner. Abgesehen davon verstehe ich nicht, was dieser Hype um einen leeren Posteingang soll … ich leere meinen Briefkasten täglich, egal ob jenen beim Hauseingang oder meinen virtuellen. Mein Beileid mit all jenen, die für eine solch triviale Tätigkeit ein eigenes Konzept benötigen! :->

Antworten

nggalai 7. März 2009

Dafür gibt’s unter Mac OS X den «Downloads»-Ordner. Abgesehen davon verstehe ich nicht, was dieser Hype um einen leeren Posteingang soll … ich leere meinen Briefkasten täglich, egal ob jenen beim Hauseingang oder meinen virtuellen. Mein Beileid mit all jenen, die für eine solch triviale Tätigkeit ein eigenes Konzept benötigen! :->

Der Downloads-Ordner ist zumindest bei mir nun mal der Desktop. Und Du solltest mal die E-Mail-Inbox meines früheren Chefs und Jetzt-Gesellschafters sehen; der hat da etwa 2.000 Nachrichten drin. Zusätzlich zu seinen etwa 40 Ordnern auf IMAP. ;)

Leute funktionieren halt oft unterschiedlich. Entsprechend sind solche Gedanken-Ansprecher wie von MerlinMan eigentlich immer willkommen. :)

Antworten

tobiCOM 7. März 2009

Das Wallpaper ist der Hammer, habs gleich mal geladen!

Antworten

Jan 7. März 2009
ad 7. März 2009

Den Desktop nutze ich zwar als Ablage, nach der Arbeit wird er jedoch aufgeräumt, so dass er stets so sauber aussieht wie hier:

http://www.admartinator.de/items/view/1086/show-me-your-desktop-2

Antworten

MacMacken 7. März 2009

Den Desktop nutze ich zwar als Ablage, nach der Arbeit wird er jedoch aufgeräumt, so dass er stets so sauber aussieht wie hier:

http://www.admartinator.de/ite…..-desktop-2

Vorbildlich! :D

Fraktale als Desktophintergrund sollen übrigens sehr augenschonend sein:

http://blog.4st.ch/?page_id=1556 ;)

Antworten

Robert 7. März 2009

Mein Desktop ist ehrlich gesagt eine Müllhalde, aber Dank Desktop Curtain ist das kein Problem ;)

Antworten

nggalai 7. März 2009

Fraktale als Desktophintergrund sollen übrigens sehr augenschonend sein:

http://blog.4st.ch/?page_id=1556 ;)

Geil. :D Danke!

Ich sollte mir wieder Fyre installieren und mal rumspielen. Zwar keine Fraktale, aber dennoch mathematisch. Ich mag Mathe.

Mathe Mathe Mathe, ist das Fach das ich immer gerne hatte, immer immer wieder MAAATHEEEE …

Antworten

kl3ks 7. März 2009

Der Desktop MUSS immer leer sein, sonst fühl ich mich unwohl, genauso wie wenn ich mit roten Unread-Stickern an Mail, Netnewswire oder Things ins Bett gehen muss.

So seh ich es auch. :D wobei ich die Mac HD gerne auf’m Desktop sehe.

— Wenn man davon redet. während ich schreibe bekomm ich ne eMail. aaaaaaaaah rote Sticker :D

Antworten

nggalai 7. März 2009

Irgendwie frage ich mich, ob das ein Unterproblem zu diesem Artikel hier ist?

http://www.apfelquak.de/2009/03/05/totale-vernetzung-1984-oder-das-goldene-zeitalter/
;-) 

Antworten

Sebastian 7. März 2009

Mein Schreibtisch zu Hause ist leer, er dient als SHELF, mit F11 verschwinden die Fenster dann doch sehr schnell, die Dateien meistens auch.

Im Büro sind zig unnötige Icons drauf, aber ab und zu muss man unter Win… dann doch mal ein Programm von dort starten.

HDs und Wechseldatenträger brauche ich im Finder und nicht auf dem Schreibtisch.

Antworten

Rafael Bugajewski 7. März 2009

Der Desktop ist immer leer. Alle Dateien, die dort aus Versehen abgelegt werden, kommen automatisch dank [Hazel](http://www.noodlesoft.com/hazel.php “Noodlesoft: Hazel”) in den Downloads-Ordner, das passiert allerdings recht selten. Der Downloads-Ordner ist quasi die Inbox, die täglich geleert wird. Ich mag es einfach nicht Dateien auf dem Desktop abzulegen. Den Downloads-Ordner hätte ich auch umbenennen können, nur stellt sich hier die Frage: Wozu? Ich kenne die Bedeutung und weiß, was ich mit Inhalten in diesem Ordner machen muss. Außerdem legen mittlerweile eh fast alle Programme dort Sachen ab, die man irgendwo aus der Ferne bekommt und so kann ich alles mit einem Wisch sauber machen.

Antworten

Rafael Bugajewski 7. März 2009

Dafür gibt’s unter Mac OS X den «Downloads»-Ordner. Abgesehen davon verstehe ich nicht, was dieser Hype um einen leeren Posteingang soll … ich leere meinen Briefkasten täglich, egal ob jenen beim Hauseingang oder meinen virtuellen. Mein Beileid mit all jenen, die für eine solch triviale Tätigkeit ein eigenes Konzept benötigen! :->

Wenn du mehrere hundert Briefe täglich bekommen würdest, dann könntest du vielleicht verstehen, was die Konzepte um diese triviale Tätigkeit sollen.

Antworten

hautschi 7. März 2009

Bei mir landen die meisten neuen Dateien/Downloads im “Downloads”-Ordner, Dokumente werden direkt im passenden Verzeichnis gesichert.
Der Desktop dient nur als “Vorzeigefläche” für tolle Fotos und manchmal für extrem wichtige Dokumente/Dateien, die ich nicht vergessen will/darf/soll ;-)
Ich kann zugemüllte, mir 100 Icons versehene “Schreibtische” nicht leiden!

Antworten

tigion 7. März 2009

Bei mir ist der Desktop eigentlich auch immer recht aufgeräumt bzw. dient nur kurzzeitig für aktuelle Sachen als Ablage. Dazu hab ich eine Handvoll Ordner zu aktuellen Projekten, welche je nach Dringlichkeit mit den Farben rot, gelb, grün markiert sind.

Antworten

MacMacken 7. März 2009

Wenn du mehrere hundert Briefe täglich bekommen würdest, dann könntest du vielleicht verstehen, was die Konzepte um diese triviale Tätigkeit sollen.

Mehrere hundert Briefe pro Tag?

Das klingt eher nach Postbüro in einem grösseren Unternehmen als nach einer einzelnen Person, die nicht in der Lage ist, hier Leben zu ordnen. Und ja, die Handhabung der Briefpost in einem Unternehmen ist nicht trivial, aber dafür gibt es ja entsprechende Mitarbeiter.

Antworten

Rafael Bugajewski 7. März 2009

Mehrere hundert Briefe pro Tag?

Das klingt eher nach Postbüro in einem grösseren Unternehmen als nach einer einzelnen Person, die nicht in der Lage ist, hier Leben zu ordnen. Und ja, die Handhabung der Briefpost in einem Unternehmen ist nicht trivial, aber dafür gibt es ja entsprechende Mitarbeiter.

Wenn man beruflich hauptsächlich im Internet tätig ist, dann bekommt man täglich sicherlich zwischen 10-100 relevante Mails am Tag. Das hat nichts damit zu tun, dass eine einzelne Person nicht in der Lage ist ihr privates Leben zu ordnen. Und wenn man sich dann auch noch den Luxus zusätzliche Mitarbeiter einzustellen nicht leisten kann, muss man selber entsprechende Tätigkeiten übernehmen oder auf Biegen und Brechen expandieren.

Antworten

tine 8. März 2009

Ich finde es sehr praktisch mit dem Schreibtisch als erste Ablage für Downloads und Dokumente zu arbeiten. Zum einen finde ich dort alles wieder und muss nicht suchen, wo der Eingang nun wohl gelandet sein könnte, zum anderen ist von dort über den Finder schnell alles, was nicht mehr aktuell gebraucht wird so abgelegt, dass ich es (hoffentlich) wieder finde; oder flup im Papierkorb; und alles, ohne das etwas vergessen wird. Die HD’s für Mac und Windows sind für mich sehr praktisch auf dem Schreibtisch da ich deren “Füllstand” so immer unter Kontrolle habe und mich rechtzeitig von Ballast trennen oder Daten auf den Mini auslagern kann, wenns eng wird (nur kleines MBA). Ausserdem hab ich immer schnell die Kontrolle mit welchen anderen voliums (heißt das so?) ich verbunden bin, Drobo, Time capsule, oder direkt mit dem Mini. Das ist schon alles sehr schön übersichtlich und praktisch insbesondere für jemanden wie mich, die ich nur so privat werkel und kaum Ahnung von dem ganzen habe. Fazit: Der Schreitisch ist für mich auch ein Schreibtisch, hat al mehr mal weniger Ballst aber ist immer in Betrieb.

Antworten

Sanne 8. März 2009

Bei mir ist es ähnlich wie bei tine:

Alles, was sich aktuell in Bearbeitung befindet, landet auf dem Schreibtisch und hat damit auch die Funktion desselben: Frisch eingegangene unbearbeitete Briefe, noch nicht gelesene Magazine oder Zeitschriften und To-do-Zettel räumt man ja auch nicht in einen Karton, bevor sie endgültig bearbeitet wurden…

Und klar ist das Gefühl, abends oder zumindest zum Wochenende hin einen leeren Schreibtisch (egal ob virtuell oder real) zu hinterlassen, prima! :-)

Antworten

dolce 8. März 2009

Auf meinem Desktop, dass in der Regel ein ruhiges Wallpaper hat befinden sich Softlinks zu drei Ordnern für Firma, Projekte und privaten Daten. Der Rest wird als “work in progress” Ablage verwendet. Ich habe mir angewöhnt URLs auf den Desktop zu ziehen, da ich es in der Bookmarks oder Evernote vergessen würde. Die URLs fliegen aber auch schnell wieder raus oder in die Bookmarks. Die Word, Excel und anderen Dateien der täglichen Arbeit. räume ich oft aus. Viel muss auf den Firmen Server, der Rest wird aufgeteilt. Mein Desktop ist selten leer aber immer recht aufgeräumt.

Antworten

Jonas 8. März 2009

Mein Desktop ist ein Desktop: Beim Arbeiten lager ich dort mal Files zwischen, oder mache mir Notizen. Am Ende eines Tages ist der aber wieder leer. Ich finde es gibt nichts deprimierenderes als an nem vollen Desktop wieder anfangen zu müssen.

Zu den Shelfs: Das ist das beste Feature an PathFinder.

Antworten

el-flojo 8. März 2009

Auf meinem Desktop ist überhaupt nix. Komplett blank dank Camouflage.

Antworten

m0mo 8. März 2009

an alle Desktop als Shelf Benutzer: Ich weiss nicht, ob euch das was hilft, aber ich hab die shelf einfach mit Quicksilver realisiert.

http://www.kopflos.eu/2007/04/26/quicksilver-clipboard-shelf/

und da das tool eh bei mir launcher/clipboardverwalter/suchmaschine/rechner/uebersetzer/itunessteuerer ist, ist es auch keine allzu grosse mehrlast. Und rockt. :)

beste gruesse
m0mo

Antworten

Sanne 9. März 2009

@m0mo

Dein Tipp hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber ich bin restlos begeistert, auf diesem Wege Deinen Blog “gefunden” zu haben weil ich Dank Dir jetzt endlich einen Weg gefunden habe, via Photoshop Favicons zu speichern.

Danke, danke, danke! (Ist zwar off-topic – aber ich hoffe, dass der Froschteich nicht zu sehr mit mir quakt…)

Antworten

tholle 9. März 2009

Ich habe meinen Desktop mit GeekTool verziert. Unter anderem sehe ich mein Syslog, Systemstatus, Netzwerkanbindung, Festplattenauslastung und die Grafik meiner NAGIOS-MAP inklusive Host- and Service-Health. Somit habe ich immer einen schönen Überblick über mein System und das meiner Kunden.

Viele Grüße
tholle

Antworten

dideldei 9. März 2009

Also eine Shelf als Zwischenablage bräuchte man nicht, wenn der Finder neben Copy&Paste auch Cut&Paste bieten würde. Ansonsten bin ich exzessiver Nutzer der aufspringenden Ordner, zu wartende Zeit entsprechend herabgesetzt, so das ich eine Shelf nie vermisst habe.

Mein Mac-Destop ist jedenfalls deutlich aufgeräumter als sein Pendant auf der Win-Kiste im Büro.

Antworten

m0mo 9. März 2009

@Sanne

hui, ganz schnell korrigieren: das ist nicht mein Blog. Ich wollte lediglich gleich ne anleitung mitliefern, wie das funktioniert. Die Ehre und dein Dank gebuehrt also kopflos. :)

@ dideldei
kann ich so nicht ganz zustimmen – bei cut&paste hast du ja auch immer nur eine datei/dateien und nicht mehrere ablagen.

Antworten

dideldei 9. März 2009

@m0mo
Wenn es nur um die Ablagen geht:
http://www.chronosnet.com/Products/iclipboard.html

Antworten

dirtydan 9. März 2009

Mein Desktop auf dem mac mini ist bis auf Dock und die angezeigten HDs leer. So halte ich es auch bei den Windows-Rechnern, wobei ich WinXP auch mit einem Dock versehen habe.
So bilden die Desktops einen wunderbaren Kontrast zu meinen Schreibtischen, die mit allerhand Krimskrams und Papieren “vollgemüllt” sind. Schade, dass es da nicht auch ein bereinigendes Programm für gibt! Hoffentlich erinnert mich meine Frau nicht ans Aufräumen…

Antworten

nggalai 9. März 2009

@dirtydan: Das erinnert mich an diese New-Economy-Firma, bei der ich so ums Jahr 2000 angestellt war. Wir hatten eine „Clean Desk Policy“ (ja, sogar in Englisch). Gott, gab das ein Geschrei unter den Entwicklern, als das eingeführt wurde. :-D

Ich habe mich oberflächlich daran gehalten - einfach alles Papier am Ende des Tages in die oberste Schublade meines Schreibtischs und gut war. Nach ein paar Monaten habe ich mir dann die Mühe gemacht, vor dem Heimgehen halt nochmals nachzuschauen was für Papiere es waren. Und sie gegebenenfalls abzulegen oder halt doch in der Schublade zu verstauen. Mein erster Berührungspunkt mit GTD, könnte man sagen. ;-)

Antworten

Sanne 9. März 2009

@nggalai: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mittels einer solchen “Schublade” manchmal viel weniger Arbeit hat: Viele Dinge erledigen sich scheinbar wie von selbst, wenn man sie ein wenig vernachlässigt ;-)

Antworten

nggalai 9. März 2009

@Sanne: Sehe ich auch so. Das erste, was ich in der Privatwirtschaft gelernt habe: Das meiste ist irrelevant und kann auch mal ein Weilchen warten. Ich habe entsprechend heutzutage in meinem Kalender nur wenige „Hard Landscape Items” drin. Vielleicht zwei pro Monat. Der Rest bleibt liegen, bis mich der Raptus packt, doch mal in OmniFocus auf @Work zu klicken. Und wenn ich’s nicht mache, ist’s in der Regel auch nicht schlimm.

Schon lustig, wie viele Dinge sich von alleine erledigen. Der Desktop gehört bei mir leider nicht dazu. Vielleicht sollte ich doch mal Hazel ausprobieren.

Antworten

m0mo 9. März 2009

@ dideldei

ja, kenn ich (steht auch in kopflos beitrag zu quicksilver), aber es kostet auch 29,99$ – mir einfach zuviel.

Das mit den Ablagen meine ich so: Beim ausschneiden kann man zwar eine oder mehrere dateien ausschneiden, allerdings wird, wenn ich eine andere Datei wieder ausschneide und die alte nicht vorher irgendwo eingefuegt habe, die alte am platz gelassen. bei der shelf kann ich sozusagen mehrere dateien, ob einzeln oder gruppiert in die liste ziehen und sie dann stueck fuer stueck in verschiedene verzeichnisse wieder einsetzen.

zum Beispiel wenn ich meine Desktop aufraeume – wo wir wieder beim thema waeren. :)

Antworten

Ganesh 10. März 2009
Daniel 10. März 2009

Der Desktop ist mein temporärer Ordner, daher passt wohl “zumüllen” ganz gut.

Nebenbei: Wie kriegt man das Dock nach links ? Das wäre ziemlich praktisch für meinen 13″ MacBook-Minidisplay.

Daniel

Antworten

Rafael Bugajewski 10. März 2009

Nebenbei: Wie kriegt man das Dock nach links ? Das wäre ziemlich praktisch für meinen 13″ MacBook-Minidisplay.

Daniel

Einfach nur das Dock an der “Autobahn” an den linken Bildschirmrand ziehen.

Antworten

Sanne 10. März 2009

Ich dachte immer, dass das ein “Zebrastreifen” ist…
Wieder was gelernt :-)

Antworten

Daniel 10. März 2009

Und ich habe gerade gelernt, dass ich per Rechte-Maustaste “Position: Links” das ganze umschalten kann.

Also per Ziehen geht da garnix ;-)

Trotzdem Danke.

Daniel

Antworten

nggalai 10. März 2009

Strategie in 5 Teilen:
http://kinkless.com/article/kinkless_desktop/1_no_mercy_cleanup
http://kinkless.com/article/kinkless_desktop/2_fight_desktop_entropy
http://kinkless.com/article/kinkless_desktop/3_aesthetic_computing
http://kinkless.com/article/kinkless_desktop/4_capture_access
http://kinkless.com/article/kinkless_desktop/5_cruelty_can_be_kind

alternativ gibt es videos dazu

Sehr interessant! Dank Dir dafür! :) Vor allem die Hazel-Sachen sind cool; ich experimentiere seit gestern damit, blicke aber noch nicht so ganz durch.

Jetzt geht’s besser. Und lustig, daß ich die letzten Tage auf fast dieselbe „Ordnerstruktur“ auf dem Desktop gekommen bin, wie in den Artikeln beschrieben - nur, daß ich keine Outbox habe.

Antworten

Ganesh 10. März 2009

@Rafael Bugajewski
Unter Systemeinstellungen>Dock
laesst sich allerlei einstellen.

Antworten

Rafael Bugajewski 10. März 2009

@Rafael Bugajewski
Unter Systemeinstellungen>Dock
laesst sich allerlei einstellen.

Ist mir schon klar. :-) Trotzdem danke!

Und ich habe gerade gelernt, dass ich per Rechte-Maustaste “Position: Links” das ganze umschalten kann.

Also per Ziehen geht da garnix ;-)

Trotzdem Danke.

Daniel

Mit meinem Schnellschuss habe ich vergessen etwas zu erwähnen. Wenn du das Dock ziehen willst, musst du gleichzeitig die ⇧-Taste gedrückt halten (Shift).

Antworten

Marie 13. April 2009

Der Desktop ist der Schreibtisch des Computers. Entsprechend logisch nutze ich ihn. Er ist eine Arbeitsfläche. Downloads werden dort abgelegt, weil ich nicht erst in einen anderen Ordner springen will, sondern direkt vom Desktop entscheide, wo entsprechende Packete anschließend bleibend hin sollen.
Auf dem Desktop landen entsprechend des Schreibtischansatzes dann auch ständig zu bearbeitende Ordner und/oder Dateien/Aliase, Notizen usw.. Und wenn die Arbeit erledigt ist, wird aufgeräumt…

Liebe Grüße, Marie

Antworten

BlackOut 3. Mai 2009

Mein Desktop muss einfach immer leer sein, bis auf die Laufwerkicons und Coversutra ist dort nichts zu sehen. Genauso wie mein Papierkorb immer leer sein muss. Ich bin ein notorischer Desktopaufräumer und Papierkorbleerer ;)

Antworten

{ 2 Trackbacks }

Schreibe einen Kommentar

Smilies gefällig?

Previous post:

Next post: