Das Netbook mit Apfel-Aroma

6. März 2009 · 57 Kommentare ·

Vielleicht erinnern sich einige: Vor ein paar Wochen habe ich an gleicher Stelle einen allgemeinen Beitrag zu Hackintosh-Netbooks verfasst. Mittlerweile bin ich das Thema etwas praktischer angegangen, denn seit ein paar Tagen ist es nun soweit:
Der alte 12“-Apfel liegt nun leblos neben den Büchern und wartet auf seinen Verkauf bei eBay.

Verdrängt wurde er von einem jungen, billigen, knapp neun Zoll kleinen Ding. Eigentlich ist das neue Früchtchen für das, was ich mit ihm angestellt habe, gar nicht geeignet. Mit etwas Überredungskunst und Pestizid-Drohung hat es aber dann doch geklappt.

Die neue Frucht, der man das Apfel-Verhalten anzüchten kann, hat nicht mal dreihundertfünfzig gekostet - lächerlich günstig im Vergleich zu den Preisen, die der Obsthändler für richtige Äpfel verlangt.

Eigentlich wollte ich mein altes Obststück noch gar nicht dem Kompost überlassen. Doch langsam aber sicher machten sich Fäulniserscheinungen bemerkbar. Deshalb musste etwas neues her.

Und so hat sich das alles ergeben

Auf einschlägigen Internetseiten wurde berichtet, dass sich für meine Apfel-Netbook-Züchtung der Dell Mini 9 am besten eignen sollte. Gleichzeitig sollte die Installation mit der Type 11-Methode überraschend leicht und ohne halbfaule Installations-DVDs aus der Piratenbucht von der Hand gehen, und so war es dann auch.

Alles, was ich dazu gebraucht habe, war eine Original OS X-DVD, ein externes DVD-Laufwerk und einen USB-Stick.
Die Installation nach der Schritt-für-Schritt-Anleitung hat knapp zwei Stunden gedauert und ist problemlos abgelaufen. Danach ist aus dem Windows-Dell-Notebook ein Mac OS X-Hackintosh geworden.

Beim ersten Start war es verblüffend, wie einfach und Mac-like doch alles funktioniert: USB, Ton, Netzwerk, Kamera, Bluetooth, Software-Updates: Alles funktioniert. Und das ohne komplizierte Extension-Frickelei. Einfach so, out of the box. Schon toll.

Mittlerweile habe ich drei Tage mit dem neuen Netbook gearbeitet und es nicht bereut: Alles funktioniert, wie es soll. Das Netbook ist klein, leicht und macht unterwegs eine sehr gute Figur.

Die Performance ist durchweg besser als die meines alten iBooks: Die Programme starten schneller, das komplette Netbook ist lüfterlos und somit auch unhörbar. Einzig der Speicherplatz ist mit eingebauten 16 GB etwas knapp. Aber dieses Manko habe ich dem beherzten Einsetzen einer 16-GB-SD-Karte auch behoben.

Ich bin rundum zufrieden und frage mich ein weiteres Mal, warum der Obsthändler nicht etwas ähnliches auf den Markt bringt. Ich glaube außerdem, dass er bald mit einem überzeugenden Angebot auf den Markt kommen muss. Sonst könnten viele Leute Geschmack am Apfel-Aroma bekommen.

Wie seht ihr das: Bleibt ihr eurem Apfel treu? Oder würdet ihr für einen günstigen Preis und etwas Installationsaufwand auch einen Hackintosh in Kauf nehmen?

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{ 55 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

schiko 6. März 2009

Super! Es freut mich, dass alles geklappt hat. Mein Mini 9 soll bis zum 19.3. kommen. Der USB-Stick ist schon vorbereitet.
Hast du auch die XP-Version genommen? Am 1./2. März gab’s den in kompletter Ausstattung für 299€. Da konnte ich dann auch nicht mehr “nein” sagen.
Leider habe ich im Moment kein externes DVD-Laufwerk und werde es erst einmal mit der reinen USB-Stick-Installation versuchen. Ich hoffe, dass diese genauso problemlos läuft, wie bei dir.

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ad 6. März 2009

Dank eines MBP 15″ habe ich nicht den wirklichen Bedarf. Allerdings sehe ich Apple in der Pflicht, mal was im Subnotebook-Bereich zu tun.

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Jon Silva 6. März 2009

es-de-we, sehr interessant – danke für den kleinen Erfahrungsbericht! :)

Ich trage mich auch schon länger mit dem Gedanken eines Hackintosh-Netbooks, aber bisher war mir das einfach zu viel Frickelei (ich kaufe ja Macs, um genau das *nicht* zu haben) bzw. mag ich auch das halb-legalen Sachen nicht so sehr.

Was mich interessieren würde: ich brauche ein mobiles Gerät eigentlich nur für Web und Mail, bisschen RapidWeaver – da würde es ein Netbook eigentlich gut tun. Läuft auf so einem Gerät auch eine Software wie Traktor von Native Instruments?
Ich denke weniger an einen zuverlässigen Einsatz beim Gig, sondern mehr, um mal ein paar Übergänge der neu gekauften Tracks im Flieger zu probieren.

Könntest Du da mal Erfahrungswerte posten (muss ja nicht unbedingt Traktor sein, aber irgendwas mit Audio, was den Rechner etwas mehr fordert als iTunes)? Das wäre super!:)

cheers…Jon

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schiko 6. März 2009

@ad: Ein MBP 15″ habe ich auch, aber das macht sich am Pool nicht so gut. Mit dem Kleinen kann man doch prima in Urlaub fahren…

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Rafael Bugajewski 6. März 2009

Apple wird definitiv etwas in diesem Bereich machen.

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mk 7. März 2009

sehr interessanter beitrag. danke. schon irgendwie verlockend. wenn es so leicht geht und so günstig ist. habe auch ein MBP 15”. manchmal wäre ein kleineres gerät auch ganz nett. aber auf mac os will man natürlich nicht verzichten.

ich sehe da apple ebenfalls in zugzwang. da muss was kommen.

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mat 7. März 2009

Hm, ein 9” Display ist jetzt nicht so der Reisser, dann doch lieber das iPhone für den schnellen Inet-Zugriff unterwegs und im Urlaub, das passt wenigstens noch in die Hosentasche. Für so ein Netbook muss man dann wieder ne extra Tasche mitschleppen.

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obil 7. März 2009

Schon interessant, wie viele MBP 15″ hier vertreten sind. Verkauft Apple überhaupt noch MBs? :hehehe:
Auch bei mir ist neben meinem MBP 15″ seit 5 Wochen ein weisses MSI Wind U-100 Netbook mit Mac OS X im Einsatz.
Bei diesem Gerät lässt sich Mac OS X ebenfalls von einer originalen DVD installieren (boot-132 Methode). Einzige Bedingung für eine problemlose Installation ist der Tausch der WLAN-Karte gegen ein Modell, das OS X genehm ist, z.B. Dell 1505, die dann gleich auch noch 802.11n bietet.
Speichermangel kommt hier übrigens wegen der 160 GB Festplatte nicht so schnell auf. Eine 16 GB SD-Karte habe ich trotzdem, darauf ist aber Ubuntu Linux 8.10 installiert. :-D

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Markus 7. März 2009

Hm schöner Bericht! Ich würde mir auch gerne so ein Teil noch zulegen, aber ich hab halt auch noch mein MBP immer bei mir rumstehen und arbeite darauf eigentlich den ganzen Tag. Das Netbook wäre dann echt nur für Unterwegs interessant, bzw. um es als stromsparenden Download Rechner zu missbrauchen ;)

Wie siehts denn mit dem Stromverbrauch am Netzteil aus? Kannst du da mal die Leistungsaufnahme messen und hier hin schreiben? Wenn die Dinger auch noch immer so ihre 50 Watt fressen, braucht man ja auch nicht unbedingt so einen Luxus nur zum Downloaden ;) Da fällt mir ein: Aber ohne externe USB Platte wird das ja auch nichts, wegen der 16GB SSD…

Wie synchronisierst du deinen iCal, Adressbuch und co mit deinem “richtigen” Mac? Hast du dir einen Mobile.Me Account dafür geholt?

Hattest du den Ram noch erweitert um 1 oder 2GB?

Das wäre z.B. noch etwas, was absolut entscheident für mich wär: Wie bekomme ich immer die gleichen eMails auf dem Netbook und dem MBP hin? Wenn nicht wirklich alles über einen Server synchronisierbar ist, scheitert das gesamte System irgendwie bei mir und ich habe das gleiche Problem wie vor Jahren auch schon, als ich neben meinem Desktop PC ein Notebook noch hatte.

Antworten

Joerg 7. März 2009

Also ein 15″ als Netbook Ersatz erscheint mir auch etwas zu gross. Mein MBP 15″ ist übrigens letzthin “abgeraucht”, habe dann auf iMac umgestellt :-) Und als Netbook hab ich mir ein 13″ MB vorgestellt. So eines der ersten Stunde, zum rumscheppen, auch in ferne Gefilde, reicht das vollkommen. Und bis die “Herren des Apfels” mal aus den Puschen kommen wird wohl erfahrungsgemäß dauern …

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hautschi 7. März 2009

Hey!
Ich werde wohl auch demnächst ein Netbook erwerben…ob aber OSX drauf kommt steht noch in den Sternen – denn fürs Surfen und Mailen reicht die Dose ja eigentlich auch. Und man hat den Aufwand mit der Installation nicht. OSX wäre zwar eindeutig schöner, aber dann legt man sich ja schon fast auf ein Dell fest!
P.S. Da ich meinen neuen iMac gerade bestellt hab, is mein MacBook jetzt arbeitlos – falls Joerg also Interesse hat: 2 GHz CoreDuo, 2GB Ram, 250GB HDD :-)

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manne 7. März 2009

wäre interesant zu wissen ob welche version xp oder os x besser läuft.

Antworten

Hartmut Schwensen 7. März 2009

Kann mal jemand posten, ob die Updates von Apple auch automatisch eingespielt werden? Den einmaligen Aufwand würde ich mir noch antun, aber bei jedem Update rumfrickeln, da wäre mir die Zeit zu schade

Antworten

es-de-we 7. März 2009

Da ja mittlerweile einige Meinungen und Fragen zusammen gekommen sind, möchte ich als Artikelschreiber auch noch mal etwas dazu sagen.

Hast du auch die XP-Version genommen?

Ja, zwangsweise. Leider bietet Dell in Deutschland keine Ubuntu-Version mit mehr als 8 GB SSD an. Da haben es die Amis besser: Sie bekommen den Mini 9 mit bis zu 64 GB SSD und Ubuntu zu einem noch günstigeren Preis.

Läuft auf so einem Gerät auch eine Software wie Traktor von Native Instruments?

Ich bin in diesem Bereich leider nicht unterwegs. Aber anhand der Hardware-Daten kannst du ja eigentlich ablesen, ob die Software läuft. Kritisch für die Audio-Software könnte evt. die geringe Bildschirmauflösung von 1024*600 werden.

Speichermangel kommt hier übrigens wegen der 160 GB Festplatte nicht so schnell auf.

Das ist richtig, aber ich wollte bewusst eine SSD haben. Mehr als 16 GB hätten es allerdings auch sein dürfen, ja. Festplatten bedeuten mehr Strombverbrauch und Lärm. Außerdem sind sie anfälliger als Flash-Speicher.

Wie siehts denn mit dem Stromverbrauch am Netzteil aus?

[...]

Wie synchronisierst du deinen iCal, Adressbuch und co mit deinem “richtigen” Mac? Hast du dir einen Mobile.Me Account dafür geholt?

Hattest du den Ram noch erweitert um 1 oder 2GB?

Das wäre z.B. noch etwas, was absolut entscheident für mich wär: Wie bekomme ich immer die gleichen eMails auf dem Netbook und dem MBP hin?

Zum Stromverbrauch kann ich leider nichts sagen. In einer der letzten c’t-Hefte war ein größerer Netbook-Vergleich. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde dort auch auf die Leistungsaufnahme eingegangen.
Der RAM ist auf 2 GB aufgerüstet, ja.
Meine Daten halte ich mit dem Gespann aus fruux, Dropbox und Google Sync zwischen den Rechnern auf dem aktuellen Stand.

Meine Mails liegen auch alle in IMAP-Mailboxen, sodass sie auch überall synchron und in gleichem Zustand vorhanden sind.

Kann mal jemand posten, ob die Updates von Apple auch automatisch eingespielt werden?

Bisher hat das alles geklappt. Allerdings habe ich auch nur das 10.5.6 Comboupdate und die seit dem veröffentlichten Sicherheitsupdates installiert. Aber ich sehe eigentlich keinen Grund, warum es Probleme geben sollte. Deshalb wollte ich eben auch keine Piratenbucht-DVD, sondern eine ganz normale OS X-Version.

Antworten

webharvey 7. März 2009

Hmmm, bei den ganzen guten Meinungen könnte ich ja glatt in Versuchung kommen, mal meinen 1000H zu hackintoshen… Mal gucken ob ich dazu was finde. Nen gewissen Charme hats ja schon, so klein und schon ein Apfel ;)

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Dennis 7. März 2009

Servus,

als mehr oder weniger begeisterter Nutzer von Hackintoshs seit Tiger 10.4.6 (JaS) endete noch jede Bastelei mit dem Kauf eines echten Macs (soviel zum Thema Hackintoshs schaden Apple). In meinem Falle war es dann ein Mac Pro 8core der jetzt unterm Tisch steht und im Fall meiner Frau steht seit knapp 1 Monat der iMac 24″ auf dem Tisch. Nichts desto trotz baue auch ich gerade an einem Hackintosh, der primär dazu gedacht ist, die Daten im Netz zu halten. 2x 1TB Platten sind bereits verbaut und die Distri “iDeneb 10.5.5″ läuft erstaunlich gut. Der “Painpoint” Nummer #1 bei dieser Variante von “Macs” ist allerdings das Update und das ist auch der Grund, wieso ich hier so ausgeschweift bin:

Mit dieser für mich bis dato noch unbekannten Methode “boot-111″ oder “boot-123″ – wie sieht es da mit Updates aus? So wie ich das lese, kann ich direkt vom Retail-Medium installieren? Klingt wie die Software Variante von EFI-X und wäre mir SEHR willkommen :-)

Ciao
DieTa

PS. @Ad: Hoffe die Nennung der Releases ist ok :)

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toellby 7. März 2009

Na, dann darf ich mich jetzt ja auch outen… ich besitze ein Acer Aspire One 150, die XP Version, auf der ich zuerst Ubuntu und nachher nen OS X installiert hab.

Was ganz gut daran ist, dass hab ich quasi IMMER und überall dabei, und dadurch dass ich da OS X drauf hab kann ich damit Omnifocus auch im Büro nutzen…

Allerdings läuft OS X nicht out of the Box, man muss eine andere WLan Karte einbauen, damit man WLAN hat….

Antworten

Bad Boy Bill 7. März 2009

@ es-de-we

du schreibst:

“Hast du auch die XP-Version genommen?

Ja, zwangsweise. Leider bietet Dell in Deutschland keine Ubuntu-Version mit mehr als 8 GB SSD an. Da haben es die Amis besser: Sie bekommen den Mini 9 mit bis zu 64 GB SSD und Ubuntu zu einem noch günstigeren Preis.”

Vergangene woche hab ich mir auch so einen Dell mit Ubuntu bestellt und ihn mit 32 gb ssd konfiguriert lassen, geht also auch mit mehr als 8 gb. Hab noch mal nachgeschaut die option gibt es immer noch aber leider kein 64 gb wie in Amerika.

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es-de-we 7. März 2009

Oh, interessant. Scheinbar wissen bei Dell nicht alle Support-Mitarbeiter das Gleiche. Ich hatte nämlich auch angerufen und mir wurde gesagt, 16 GB sei die größte Ausbaustufe. Was hast du denn für die 32 GB gezahlt?

Antworten

Bad Boy Bill 7. März 2009

In grundausstattung hat das teil 4 gb gehabt und für die 32 gb ssd hab ich einen aufpreis von 110€ bezahlt, der unterschied zwischen 16 gb und 32 gb beträgt 40€.

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ROMSY 7. März 2009

Apple wird definitiv etwas in diesem Bereich machen.

Das will ich auch ma stark hoffen!

Werde mir auch demnächst ein Netbook holen (alleine schon deswegen weil ich UMTS nutzer bin) aber ob mac raufkommt… ma schauen, zumindestens wäre es toll nicht ständig zwischen den Systemen switschen zu müssen ^^
(Btw. bin ich hier der einzigst der ein altes MB 13.3″ hat?

Antworten

obil 7. März 2009

Mit dieser für mich bis dato noch unbekannten Methode “boot-111″ oder “boot-132″ – wie sieht es da mit Updates aus? So wie ich das lese, kann ich direkt vom Retail-Medium installieren? Klingt wie die Software Variante von EFI-X und wäre mir SEHR willkommen :-)

Da ich für meinen MSI Wind das Mac Box Set gekauft habe, kann ich noch nicht allzu viel über Updates sagen, immerhin ist die DVD auf dem Stand 10.5.6. Aber alle darauf folgenden Updates liessen sich problemlos installieren. Es dürfte eigentlich auch keine Probleme geben, da die Installation bis auf den speziellen Bootloader einer Installation auf einem beliebigen Mac entspricht.

Ja, man kann tatsächlich von der original Retail DVD installieren. Ob das wirklich eine Art Software EFI-X ist, weiss ich nicht. Es funktioniert jedenfalls gut und ich kann jedem nur empfehlen, die per Torrent erhältlichen ISOs zu meiden. Hatte ich zuerst und machte ständig irgendwelche Probleme (deutsche Sprachdateien fehlten, Druckertreiber fehlten, ständig Bildschirmauflösung vergessen, Probleme mit externem Bluetooth-Modul, MobileMe Sync klappte nie richtig, Time Machine Backups dauerten ewig etc.)

@Markus, #10: IMAP statt POP3 einrichten und deine Emails sind auf beliebig vielen PCs (und iPhones?) synchron.

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Markus 7. März 2009

Ja ich nutze schon jetzt imap, allerdings legt doch z.B: Mail oder auch Thunderbird lokal einen Cache an versendeten Emails. Den zugriff darauf habe ich nicht, wenn ich unterwegs bin und nur imap Fächer abrufe. Das ist ja in etwa das gleiche, wie als wenn ich emails nur über die Weboberfläche des Hosters aufrufe.

Zwar werden immer die letzten paar Emails in den “Gesendete Objekte” Ordner gepackt, dafür belegen sie aber dort Platz und ich habe auch nicht alle Mails dabei.

Gut, wie oft man das braucht, sei dahin gestellt.

Es nervt jedenfalls schon jetzt irgendwie, dass man das nicht überall gleich synchron halten kann. Da man allerdings auf dem Netbook eh nur ein paar GB Speicher hat, wäre man eh auf reduzierten Datenbestand angewiesen.

Wie dem auch sei, das ist nicht unbedingt das Problem eines Netbooks, das hat man mit mehr als einem Rechner.

Was wäre denn im Moment preislich die billigste Möglichkeit, einen stromsparenden Rechner mit Mac OS zu versorgen? Netbooks rücken jetzt in die 300 Euro Liga, aber gehts nicht auch noch mit Preisen darunter?

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Martin 7. März 2009

Ja ich nutze schon jetzt imap, allerdings legt doch z.B: Mail oder auch Thunderbird lokal einen Cache an versendeten Emails. Den zugriff darauf habe ich nicht, wenn ich unterwegs bin und nur imap Fächer abrufe.

Bei Apple Mail – und sicher auch bei ThunderBird – kannst du *alle* gesendeten E-Mails im Sent-Ordner des zugehörigen IMAP-Accounts speichern lassen. Bei Apple Mail unter den Account-Einstellungen, Postfach-Verhalten den Haken bei “Gesendete E-Mails auf Server sichern” setzen.

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Philipp 7. März 2009

Also für mich persönlich wäre das nichts. Ich denke abgesehen vom Betriebssystem gehört auch der Look der Hardware für mich beim Mac einfach dazu. Und ein Dell sieht von Verarbeitung und Design gegen ein 13″ MacBook doch schon sehr alt aus. Ausserdem ist es für mich auch eine Sache der Kontinuität – ich baue in einen Mercedes ja auch kein BMW-Navi. Aber das ist wohl auch alles Ansichts- und Geschmackssache, und da jedem das seine. ;-)

Antworten

nggalai 7. März 2009

Sehr interessant, die Sache. Insbesondere, weil ich auch gerne mal unterwegs an Artikeln und Kurzgeschichten arbeite. Am Mac heißt das: Scrivener und Mellel. Momentan heißt das unterwegs für mich: Moleskine. Denn mein MBP ist einfach zu heftig, um’s mal in ein eleganteres Lokal mitzunehmen …

Da wären 9″ ganz praktisch. Ich werde es mir im Hinterkopf behalten. :)

Antworten

Rafael Bugajewski 7. März 2009

Dell ist ein Mercedes und Apple ein BMW? Man baut wohl eher keine BMW-Navi in einen FIAT hinein ;-)

Antworten

hautschi 7. März 2009

(Btw. bin ich hier der einzigst der ein altes MB 13.3″ hat?

Nein, ich hab auch (noch) eins…aber so ein Netbook is zum rumtragen schon noch ne Ecke geiler, weil leichter und kleiner! Mein MacBook wurde in letzter Zeit sooo selten unterwegs benutzt, weil ich Mails/Web per iPhone auch so bei mir hab und “on the road” recht wenig gearbeitet wird…deshalb trag ich das Teil einfach nicht mehr mit mir rum.

Ich hätte einfach gerne ein Apple-Netbook, denn mit dem Hackintoshen kann ich mich irgendwie nicht anfreunden…

Antworten

dowant 9. März 2009

“Die Installation nach der Schritt-für-Schritt-Anleitung”

link bitte ! ?

Antworten

hautschi 9. März 2009

http://www.google.de/search?hl=de&q=how+to+hackintosh+dell+mini+9

Ich will ja nicht den “Google-das-halt”-Meckerer spielen, aber das ist manchmal doch die beste Lösung :-)

Antworten

dowant 9. März 2009

haha danke – eigenen sich die dell mini 10 und 11 auch so gut wie der 9 ?

Antworten

Orcas #13 9. März 2009

@dowant
NEIN, die beiden größeren Modelle haben eine komplett andere Chip-Plattform! Tante Google hat diesbezüglich noch keine erfolgreichen Hackintoshs rausgespuckt! Also Achtung und bei Bedarf das 9er nehmen!

Antworten

Dennis 9. März 2009

@es-de-we: Wie schauts eigentlich mit Sleep, Restart & Shutdown aus? Kann es das DELL Mini 9 mit Deiner Leopard Installation?

Besonders wichtig wäre natürlich Sleep beim zuklappen :)

Wie lange braucht es eigentlich zum Booten? Per SSD sollte das doch einigermaßen fix sein?

Bin selber gerade drauf & dran mein ThinkPad X41 Tablet abzugeben und statt dessen mir einen solchen DELL zuzulegen. Warum? Das ThinkPad kann kein OSX – keine Chance ;)

Antworten

es-de-we 9. März 2009

@es-de-we: Wie schauts eigentlich mit Sleep, Restart & Shutdown aus? Kann es das DELL Mini 9 mit Deiner Leopard Installation?

Besonders wichtig wäre natürlich Sleep beim zuklappen :)

Wie lange braucht es eigentlich zum Booten? Per SSD sollte das doch einigermaßen fix sein?

Dennis: Restart und Shutdown funktionieren wie gewohnt. Bei Druck auf die Einschalt-Taste kommt auch das bekannte Menü.
Bei *meinem* Mini 9 funktioniert der Hibernate leider nicht korrekt. Das liegt aber — glaubt man den Aussagen in diversen Foren — nicht am Mini 9, sondern an der (älteren) Version der SSD, die in meinem Netbook verbaut ist. Wenn du dir jetzt einen neuen kaufst, sollte es funktionieren. Ich habe meinen bei eBay gebraucht gekauft, deshalb scheint der aus einer älteren Baureihe zu sein.

Der Kalt-Start bis zum Login-Bildschirm dauert ca. 35 Sekunden, deshalb kann ich den nicht-funktionierenden Hibernate verschmerzen.

Antworten

dirtydan 9. März 2009

Auf meinem Mini-Notebook akoya mini 1210 läuft winXP stabil. Da ich es nur für Präsentationen oder zum Protokollschreiben verwende, brauche ich dafür nicht extra noch OSX drauf, auch wenn mich die Bastelei ja reizen würde. Ich ziehe es vor, mir die Frickelei im Internet per Video und in Foren-Erfahrungsberichten anzusehen und diejenigen zu bewundern, die das als erste ausprobiert und bewerkstelligt haben, OSX auf ihrem Netbook zu installieren.

Antworten

Robert 9. März 2009

Ist es eigentlich egal ob man die Ubuntu oder Windows-Version des Mini 9 hat oder gibt es hier Unterschiede bei den verwendeten Bauteilen?

Antworten

Holger 9. März 2009

Ja, das frage ich mich auch gerade? Auf der Dell Webseite gibt es ein Ubuntu 9 Zoll, welches für 85 Euro mehr auf 32GB aufgerüstet werden kann. Es startet allerding bei 299 und hat in der technischen Beschreibung im Unterschied zum 279er einen Intel Atom Prozessor.
Funktioniert das trotzdem?

Holger

Antworten

es-de-we 9. März 2009

Robert & Holger: Die Hardware ist identisch.
Dieses Ubuntu-Angebot gibt es meines Wissens nach erst seit ein paar Tagen: Als ich meinen Mini bestellt habe, waren 16GB die maximale Ausbaustufe — und das auch nur mit Windows XP. Schade, da hätte ich besser noch ein bisschen gewartet, 32GB hätten mir auch gut gefallen.

Antworten

Robert 9. März 2009

Danke für die aufklärende Antwort.

Die Dell-Seite hat mich soeben auch so einiges an Nerven gekostet. Die 32GB-Platte bekomme ich (soweit ich mich durchgeklickt habe) nur mit der Ubuntuversion.

Nur 2GB finde ich nirgens… Kann ich die auch manuell austauschen?

Wie sieht es eigentlich mit Akkulaufzeit und Tastatur unter Mac OS aus?

Antworten

es-de-we 10. März 2009

Nur 2GB finde ich nirgens… Kann ich die auch manuell austauschen?

Scheinbar nicht. Der Grund dafür liegt wohl (warum auch immer bei den Ubuntu-Versionen) in der Microsoft-Policy, dass sie Windows XP nur für Netbooks verkaufen, wenn dort (u.A.) maximal 1GB RAM eingebaut ist.
Den Austausch kannst du aber ganz leicht ohne Garantieverlust selbst vornehmen, das ist in 5 Minuten erledigt.
Zur Akkulaufzeit kann ich aktuell (noch) nichts sagen, weil ich den Dell momentan nicht so viel brauche. Das wird sich in den nächsten Wochen aber wieder ändern. Die Tastatur ist ok, da habe ich schon weitaus schlimmeres erlebt.

Antworten

Mat 11. März 2009

Ist es normal das Dell so lange Lieferzeiten hat?
Am 2.3. Mini9 bestellt und heute steht bei dell immernoch “in produktion”.

Antworten

Herbert 12. März 2009

Habe eine Frage zu der Webcam: ist die mit 0,3 MP kompatibel oder läuft auch die mit 1.3 MP ?

Antworten

klubbing 12. März 2009

Sehr guter Bericht, dazu erstmal danke!

Bin die ganze Zeit auch schon drauf und dran mir ein
Netbook zuzulegen. Da ja Apple noch nichts derartiges anbietet muss man sich ja, wohl oder übel, nach Alternativen umsehen. Wenn dann aber nur unter dem Ziel OSX darauf zu installieren. Es sollte sich dann auch mit dem best. iMacG5 Syncen lassen. Ein anderes Betriebssystem käme für mich privat nicht in Frage. Muss mich geschäftlich oft genug mit WinDosen rumärgern!

Falls ich mir ein Netbook zulege werde, fiele meine Wahl auf ein 10″ MSI U100.

@ obil meines Wissen ist der Tausch der WLAN Karte beim MSI
nicht mehr nötig.

Antworten

es-de-we 13. März 2009

Habe eine Frage zu der Webcam: ist die mit 0,3 MP kompatibel oder läuft auch die mit 1.3 MP ?

Ich habe die Cam mit 1.3 MP und sie funktioniert.

Antworten

obil 14. März 2009

Falls ich mir ein Netbook zulegen werde, fiele meine Wahl auf ein 10″ MSI U100.

Gute Wahl. Nur bitte beachten: Wer die Microsoftsteuer nicht zahlen will, muss auch auf Bluetooth verzichten (die SuSE Linux Variante hat tatsächlich kein Bluetooth). :-x

@ obil meines Wissen ist der Tausch der WLAN Karte beim MSI nicht mehr nötig.

Ja, richtig. Man erspart sich aber einige Kunstgriffe bei der Installation. Ausserdem hat die Dell 1505 WLAN Karte den Vorteil, dass sie 802.11n beherrscht und als Airport-Karte erkannt wird. Es sind keine extra Treiber nötig und sie lässt sich wie gewohnt konfigurieren.

Antworten

Herbert 14. März 2009
Falls ich mir ein Netbook zulegen werde, fiele meine Wahl auf ein 10″ MSI U100.

Gute Wahl. Nur bitte beachten: Wer die Microsoftsteuer nicht zahlen will, muss auch auf Bluetooth verzichten (die SuSE Linux Variante hat tatsächlich kein Bluetooth). :-x

@ obil meines Wissen ist der Tausch der WLAN Karte beim MSI nicht mehr nötig.

Echt interessante Beiträge. Schwanke auch zwischen dem Dell und dem MSI. Das MSI gibt es als U100-1616NXP. Das hätte Bluetooth und WLAN-N-STandard mit drin. Würde die n-Standard-Karte laufen. Ihr sprecht von einem Kartentausch, das betrifft aber die Karten mit b/g-Standard?!
Ja, richtig. Man erspart sich aber einige Kunstgriffe bei der Installation. Ausserdem hat die Dell 1505 WLAN Karte den Vorteil, dass sie 802.11n beherrscht und als Airport-Karte erkannt wird. Es sind keine extra Treiber nötig und sie lässt sich wie gewohnt konfigurieren.

Antworten

obil 17. März 2009

@Herbert:
MSI baut zwei verschiedene WLAN Karten ein: 802.11b/g von Realtek oder 802.11b/g/n von Ralink. Beide werden nicht nativ von OS X unterstützt, weswegen früher ein Austausch nötig war.
Mittlerweile gibt es für beide Karten Treiber, ein Austausch ist nicht mehr nötig, dafür ist eine Besonderheit während der Installation zu beachten.
In meinem U100 war nur die Realtek Karte eingebaut, deswegen habe ich hauptsächlich getauscht.

Antworten

Apfelmix.de.tl 24. März 2009

Naja ich fänd es nicht so toll mit einem “unechten” Mac zu arbeiten, aber mir reicht mein 17″ PowerBook G4 und mein 13,3″ unibody MacBook und am schluss noch das 15,4″ nuibody MacBook Pro aus ;) (MediaMarkt nimm 4 Zahl 3 Hab ich msl mit nem Freund zugegriffen)

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llalalalal 25. März 2009

hey leute, eine frage: sind in einem tiger os (x) von england bestellt auch nur englisch oder auch deutsch ? asl sprache vorhanden +kann ich nach hackintosch problemlos wieder xp/vista installieren oder funktioniert dies nicht so einfach ich bedanke ich schonmal im voraus

Antworten

@es_de_we 9. April 2009

@byoil Dell Mini 9, läuft deliziös! Alle Hardware wird erkannt, original OSX-DVD, sehr zufrieden. Fragen? ICQ! http://is.gd/mb7h

Antworten

@es_de_we 9. April 2009

@byoil Dell Mini 9, läuft deliziös! Alle Hardware wird erkannt, original OSX-DVD, sehr zufrieden. Fragen? ICQ! http://is.gd/mb7h

Antworten

Martin Weber 12. April 2009

Kleines Update: Auch der Ruhezustand funktioniert jetzt ganz normal durch zuklappen oder Auswählen des Ruhezustandes im Apfel-Menü.
Das es nicht geklappt hat, lag nicht an der alten SSD-Version, sondern am aktivierten “USB Wake Up Support” und am “USB Legacy Support” im BIOS.
Wenn beides deaktiviert ist, funktioniert der Ruhezustand. Und das Licht pulsiert sogar :)
Danke an @BadBoyBill66

Antworten

Ogla 23. April 2009

Hi.

Kann mir jemand sagen ob der Mini 10 auch gut geeignet ist? Es soll ja in den nächsten Tagen einer mit höherer Auflösung und besserer Grafik rauskommen.

Grüsse,
Ogla

Antworten

klisch 13. Juli 2009

HAllo, danke fuer die motivation, habe auch ein dell mini 9 mit 16 und umts modul, gibt es irgendwo eine deutsche anleitung?????!!!HG

Antworten

klisch 13. Juli 2009

HAllo, danke fuer die motivation, habe auch ein dell mini 9 mit 16 und umts modul, gibt es irgendwo eine deutsche anleitung?????!!!HG

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