Wer mit mehr als einem Rechner und über die Grenzen des heimischen Netzwerks hinweg arbeitet, kennt das Problem. Dateien liegen immer auf dem Rechner, den man gerade nicht vor sich hat, und auch eine wie auch immer geartete Verbindung zu selbigem ist nicht möglich. Diesem Problem haben sich diverse Anbieter angenommen und bieten mehr oder weniger gute Lösungen an, die Daten bei ihnen abzulegen. In Zeiten, in denen man 24/7 online sein kann, klingt diese Lösung ganz brauchbar. Man sendet seine Daten über das Internet zum Serviceanbieter und an den anderen Geräten kann man dann die Datei wieder herunter laden. Je nach angebotener Software werden die Daten sogar automatisch herunter geladen, synchronisiert, als gelöschte markierte Dateien verschwinden von Geisterhand von den angebundenen Rechnern und neu hinzugefügte Dateien tauchen auf. Aber all das klingt so perfekt, dass man schnell über die Probleme hinwegsieht:
- Sind meine Daten sicher (vor Dritten, vor dem Anbieter)?
- Sind meine Daten auch auf Dauer erreichbar (Netzanbindung, Serversicherheit, Datenverlust, Ableben des Anbieters)?
- Wie komme ich an meine Daten, wenn ich mal nicht am eigenen Rechner bin oder es für das Betriebsystem keine Clientsoftware gibt?
Das erste Problem wird meist schon in den AGBs des Anbieters erläutert. “Der Anbieter kann für die Sicherheit nicht haftbar gemacht werden” heisst es da meist. Dass er sich die Daten nicht ansieht, steht nirgends. Hingegen steht bei manchen, dass zu administrativen Zwecken der Datenbestand eingesehen werden kann. Klingt also nicht wirklich vertretbar, wenn man als kleine Firma seine Kundendaten dort ablegen will.
Beim zweiten Problem stehen eigentlich mehrere Probleme an. Wenn die in der Wolke gespeicherten Daten nicht auch lokal vorliegen und die Internetverbindung reisst ab, kommt man an seine Daten logischerweise nicht mehr ran. Je nachdem, wie die Software gestrickt ist, kann ein falsch gesetzter Klick alle Daten auf einmal von allen verknüpften Rechnern löschen, ohne dass eine Wiederherstellungsmethode verfügbar wäre. Manche Anbieter stellen aber auch eine Weboberfläche zur Verfügung, über die man seine Daten einsehen kann. Teilweise steht dort ein virtueller Papierkorb parat, aus dem man die fälschlich gelöschten Dateien wieder zu Tage befördern kann. Wenn allerdings die Server des Anbieters die Grätsche machen und keine vernünftige Datenhaltung mit Backuplösung vorhanden ist, was man für gewöhnlich auch nicht einsehen kann, hat man auch hier gänzlich verloren.
Das dritte Problem wird von den meisten Anbietern mit einer Weboberfläche gelöst, über die man die Daten einsehen und herunter laden kann. Diese Oberfläche bietet meist zusätzliche Features, wie den virtuellen Papierkorb oder eine Freigabemöglichkeit für bestimmte Teile des Datenbestandes.
Inzwischen ist die Liste der Diensteanbieter und Services kaum noch zu überblicken, bei denen man seine ach so wichtigen Dateien ablegen kann. Die AGBs der Anbieter sind kryptisch in teilweise miserablem Englisch verfasst, so dass man sich als User nur fragen kann, ob der vermeintlich amerikanische Anbieter nicht vielleicht doch in einem anderen Land mit zwielichtigen Rechtsauslegungen seinen Sitz hat.
Ich versuche derzeit auszuloten, welcher Anbieter das geringste Übel ist. Hier die Kandidaten:
Pro:
- klasse Software für das iPhone, über die man die gespeicherte Musik gestreamt anhören kann und auch sonst umfangreichen Zugriff auf seine Daten hat
- Weboberfläche mit virtuellem Papierkorb
- gespeicherte Musik kann direkt in die iTunes Bibliothek eingefügt werden. Reine Online-Bibliothek ist damit möglich.
Kontra:
- schlechtes Englisch in den AGBs
- Weboberfläche nur mit Flash bedienbar
- Maximal 500GB verwendbar (mit Musikbibliothek ist das zu wenig)
- Neben Amazon S3 der teuerste Dienst im Test
Pro:
- Versionskontrolle über die gespeicherten Dateien. Eine falsch veränderte Datei kann zu einem früheren Stand zurückgesetzt werden
- virtueller Papierkorb
- einzelnen Rechnern kann die Zugriffsberechtigung entzogen werden (nach einem Diebstahl)
- RSS Feed zu den letzten Änderungen
Kontra:
- Maximaler Speicherplatz nur 50GB
- kein iPhone Programm verfügbar.
Pro:
- relativ sichere Serverstruktur und daher Datensicherheit
- Daten werden verschlüsselt abgelegt
Kontra:
- Ohne relativ komplexer Software und zwei Schlüsseln kommt man nicht an seine Daten “mal eben auf die Schnelle” ran
- kein iPhone Programm verfügbar
- Daten up- und download relativ langsam
- Zahlung nur per Kreditkarte
- keine Teilfreigabe von Medien möglich
- Mit Abstand der teuerste Dienst in diesem Test, auch wenn die Preisstaffelung auf den ersten Blick günstig wirkt.
Pro:
- In Deutschland gehostet
- Die Weboberfläche lässt sich aufs eigene Firmen-CI anpassen
- Integrierter Virenschutz
Konta:
- Die Software ist mehr auf die Bedürfnisse von kleine Firmen und Arbeitsgruppen zugeschnitten
- Bisher nur für Windows, OSX und Linux ist aber angekündigt.
Pro:
- Es können beliebig viele Ordner an beliebiger Stelle im Betriebsystem Synchronisiert werden, zum Beispiel direkt der Desktop
- Versionskontrolle, es kann zu früheren Dateivarianten zurückgesprungen werden.
- umfangreiche iPhone-Software verfügbar. Office-Dokument-Kompatibel.
- Audiostream Wiedergabe der eigenen Musik auf dem iPhone
- Die Dateien können auch direkt vom iPhone versendet werden.
Konta:
- Freier Speicherplatz von 10 GB nur 45 Tage nutzbar, danach kostenpflichtig.
Pro + Konta:
- Es ist Microsoft, daher ungetestet
Es gilt wie immer, die Augen offen zu halten, wenn man denn auf eine dieser Wolken setzen will. Wie sehen eure Erfahrungen mit derartigen Diensten aus? Habt ihr Tipps oder Empfehlungen?

{ 37 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Meine Empfehlung geht auch ganz klar in Richtung
Dropbox – https://www.getdropbox.com/referrals/NTE1NTczNzk~
(Über diesen Link gibt es zu den standardmässigen 2 GB noch etwas kostenlosen Bonus-Speicherplatz dazu.)
Benutze den Dienst schon seit mehreren Monaten und hatte bisher noch keinerlei Probleme oder Unzugänglichkeiten.
@Erkan: Ich habe nichts gegen Referral-Links, aber dann solltest du auch mit offenen Karten spielen und deutlich machen, dass auch du etwas dazu bekommst, wenn man ihn anklickt.
Wo du Recht hast, hast du Recht. Kann ich leider nicht mehr editieren. Von daher noch mal deutlich für jedermann:
Sowohl ich als auch das Neumitglied bekommen 256MB Extra Speicher.
Ich benutze Dropbox auch schon etwas länger und bin sehr zufrieden damit. Ein nettes Feature ist auch, das man Ordner mit anderen Personen teilen kann.
Zum Thema Sicherheit, man kann seine Daten ja mit TrueCrypt verschlüsseln.
gruss
martin
MobileMe wäre noch eine Alternative. Als Gesamtpaket (Synch, Webspace, etc.) gar nicht so teuer. Aber da die Integration (zu .Mac-Zeiten) gerne mal problematisch war benutze ich z.Z. auch nur DropBox.
Ich nutze bisher Dropbox für den schnellen Austausch Büro/Zuhause seit ca. 1 Jahr und das problemlos. Läuft auf PC, Mac und 2 Laptops kein syncprobs etc. Für “free” find ich 2 GB ausreichend, für mehr gibts ja noch USB Sticks. Ist ja nur, um “auf die schnelle” mal was hin und her zu schieben (zumindest bei mir)
Für die echte Dasi nehme ich allerdings den Amazon S3. Ich weiss nicht genau warum
aber irgendwie ist mir das mit Verschlüsselung, Kennwort mit dem ich alles nochmal selbst verschlüsseln kann etc. doch was lieber bei einem “renomierten” Hoster. Kam mal über einen Beitrag (ich glaube sogar hier) bzgl. “was nutzt die beste Dasi auf Wechselplatten, wenn alles abbrennt” dazu und klappt 1A. Auch das Restore von Amazon nach Neuinstallation vom Mac ging einwandfrei. Funz ebenfalls prima in ner VMWare.
So einen Beitrag hatte ich mal bei mir im Blog, falls du den meinst.
@ad Genau, der wars
«Amazon S3» ist ein Speicherdienst – für den sinnvollen Zugang benötigt man entsprechende Software, die meisten erwähnten Anwendungen basieren auf «Amazon S3».
Ich verwende Jungle Disk, weil ich Wert auf eine vorgängige Verschlüsselung der Daten sowie auf eine Trennung zwischen Software und Speicherdienst lege.
Was soll bei «Amazon S3» eigentlich heissen, die Daten würden verschlüsselt abgelegt?
Letztlich ist nur Verschlüsselung wirksam, die der Benutzer kontrolliert und nicht der Speicherdienst. Insofern ist beim Speicherdienst eine sichere Aufbewahrung notwendig, aber ob da nun angeblich auch noch verschlüsselt wird, spielt eine untergeordnete Rolle.
Apropos «Hymno»:
Wie kommst Du darauf?
Die verbreitetste Software für Backup und Datenzugriff ist hier Jungeldisk und bei der kann man selbst einstellen ob die Daten verschlüsselt werden BEVOR sie übertragen werden. Diese Option fehlt bei den meisten anderen Varianten. Das liegt daran das eine verschlüsselte Datei nicht so gut verglichen werden kann und dadurch eine sinnvolle Versionsverwaltung verhindert oder zumindest erschwert wird.
@TheMaverick: Ich weiss, siehe oben – ich verwende Jungle Disk und bin damit zufrieden; über eine ältere Version habe ich auch gebloggt:
http://www.macmacken.com/2008/01/08/datensicherung-mit-amazon-s3-und-jungle-disk/
Am meisten stört mich an Jungle Disk die Ausrichtung an Microsoft Windows. Mac-Likeness fehlt vollständig, der Jungle Disk Monitor läuft ständig im Hintergrund, ob man ihn nun braucht oder nicht, und einige wichtige Mac-Funktionen werden bislang noch nicht unterstützt. Für den Alltag ist Jungle Disk aber tauglich.
Danke für diesen Artikel. Dropbox und Konsorten interessieren mich schon länger, vorwiegend wegen des „was, wenn der Gaskessel explodiert?“-Problems. Ich mache zwar regelmäßige Backups, auch auf USB-Stick, aber nun ja, wenn’s hier brennt kann ich wohl nicht einmal mehr meine Hosen anziehen.
Eine preiswerte Alternative zu all diesen Onlineanbietern sind eigene Backups auf externen Festplatten, die man extern lagert – beispielsweise im Büro, bei den Eltern usw. Solche Backups sind nicht tages- oder gar stundenaktuell, aber für die meisten Daten genügt ein Wochen- oder Monatsrhythmus; für andere Daten kann man sich den Aufwand mit Onlinespeicherdiensten bei Bedarf leisten.
Ich mache mir nichts aus Online-Speicher: Mein 4 Gb-Speicher im web.de-Clubaccount(aus alten Tagen) ist nie vollständig genutzt, auch wenn ich da jeden Monat 1GB mehr gratis benutzen könnte…
Wenn ich einmal Online-Speicher brauche, dann stelle ich das vorübergehend mit ftp verschlüsselt auf den Speicher meiner Website. Ansonsten genügen mir usb-Stick und Wechselfestplatten.
Früher hatte ich auch mal ein Bandlaufwerk an meinem Server in Betrieb…
Nachdem der letzte Festplatten-Absturz eine Weile her ist, bin ich auch mit meinen Backups wieder etwas nachlässiger geworden. Wirklich wichtiges jedoch speichere ich auf usb-Stick. Da die in Größen bis zu 32 GB jetzt ja erschwinglich sind, für mich die preiswerteste Lösung.
Onlinespeicherdiensten begegne ich nach wie vor mit Misstrauen, da ich nicht weiß, wer da alles meine vertraulichen Daten in die Finger bekommt.
Ja, für unproblematische Sachen nutze ich auch gerne DropBox, wenn ich es nicht so gerne der Wolke vertraue, dann lieber mit FileChute per FTP an meinen eigenen Hoster. Speichere ich Notizen und sonstigen Krimskrams verwende ich Evernote, das ist einfach super einfach und von jedem Platz der Welt habe ich Zugriff…
Danke für diesen gut gemachten Beitrag! Ich bin auch ein zufriedener Benutzer von DropBox. Zusätzlich zu den oben genannten Diensten bietet auch syncplicity seit kurzem einen Mac Client an, der Dienst leistet ähnliches wie DropBox und bietet ebenfalls zwei kostenlose GB zum ausprobieren. http://www.syncplicity.com/ Nur als kleine Ergänzung
Ein Test steht bei mir selbst aber auch noch aus.
Fuer Dropbox gibt es zumindest ein passables iPhone Interface ueber den Browser, weiss aber nicht ob das deinen Anspruechen genuegt.
Da ich derzeit nach einer Sync-Möglichkeit suche, die sowohl Kalender und Kontakte, als auch Dateien und eMails beinhaltet, bin ich mit Dropbox schnell am Ende angelangt.
Die Anwendung sollte, zumindest für Kalender und Kontakte, sowohl mit dem iPhone (jetzt nach kurzer WM6.1 Odysee mein eigen) als auch mit WM6.1 laufen.
Momentan teste ich für mich MobileMe, was wohl kaum mit unserem David-Server zusammenspielen wird, und InterwaysMail…
Die eierlegende Wollmilchsau, die ich suche, hab ich leider nocht nicht gefunden…
Diese Services zielen ja auch eher auf Dateien als auf Daten als solches ab. Man kann sich zwar behelfen in dem ~/library/ files gesynct werden, kann aber schnell zu Problemen führen wenn auf zwei seiten die Programme auf die Daten zugreifen und dann nicht mehr zusammengeführt werden können.
Dazu werde ich versuchen einen eigenen Artikel zu schreiben.
Ja, schon klar.
Interessant wird aber eine komplette Lösung, für unsere Firma, wenn man in Zeiten der totalen Vernetzung und Erreichbarkeit diverse Daten wie Projekte und Bauzeitenpläne in einem Sync-Ordner hat, auf den man von überall zugreifen kann. Wenn dieser Dienst dann noch Kontakte und Kalender syncen kann – umso besser.
Ansonsten finde ich Dropbox mehr als nett, sowohl in Win als auch Mac OS quasi embedded, kann als direkter Speicherordner für Dateien genutzt werden, wie zb ThinkingRock und muss nciht über ein Webmodul aufgerufen werden.
Ich benutze schon seit 2 Jahren die iDisk für solche Dinge. Bin eigentlich ganz zufrieden und werde auch immer zufriedener da Apple dieses Angebot stetig weiterentwickelt seitdem MobileMe auf dem Markt ist. Der Sync läuft auch meist Problematisch ab und die Integration ins OS X ist imho momentan unschlagbar.
Also ich nutze dropbox aber im prinzip nur für den austausch von daten und zun “nach hause” schicken. ansonsten ist das alles viel zu wenig platz. aber auf dem firmenserver ist genup platz. da komme ich halt nur über vpn hin, aber das passt.
@Witti
Uh, hab ich da was verpasst?
Als Hardcore-S3-User hier ein paar Anmerkungen:
Auch S3 ist schon mal down. Merkt man spätestens dann, wenn in Twitter die Profilbilder fehlen.
Nein. Wurde aber schon geklärt.
Ansichtssache. Cyberduck kann mittlerweile S3 und mein aktueller Favorit ist in Zukunft sicherlich Expandrive, sobald sie das mit den EU-Buckets mal gefixt haben. Aber ja, die Keys sind nichts, was man sich so eben mal merkt.
Ich spiele Backups eher selten auf das iPhone zurück.
EU-Buckets nehmen!
Ja. Aber dafür liegen die bei einem Anbieter, der nicht morgen vom Netz geht, weil ihm das VC ausgegangen ist.
Wichtig wäre m.E. dass der Service auch mit Dateien umgehen kann, die KEINE Extension aufweisen. Zumodrive scheint das zu können – was es für mich ganz klar zu einem interessanten Kandidaten macht. Sugarsync sticht durch die simple Integration ins System heraus – einfach bestehende Ordner für den Sync anmelden, fertig. Warum kann nicht EIN Service ALLES bieten?
So, nach rund zwei Tagen Dropbox: Ich bin zufrieden. Ich habe zwei verschlüsselte Sparsebundles, die mit Dropbox gesynct sind. Zwar sagt Dropbox selbst, daß die Daten vor dem Speichern aufs Backend verschlüsselt werden, aber meine Paranoia ist doch etwas größer.
Vorteil Sparsebundle: Nur neue / geänderte Dateien werden synchronisiert. Nachteil Sparsebundle: Wenn ich mal vom Win-PC auf meine Daten zugreifen will, keine Chance. Und auch von Macs aus muß ich das ganze Bundle runterladen und entschlüsseln, statt einfach nur einzelne Dateien.
Aber als Notfall-Online-Backup sicher nicht verkehrt. Auch wenn ich natürlich auch weiterhin physikalische Backups machen werde.
Das ist keine Paranoia, das ist schlicht Vernunft – Verschlüsselung, die Du nicht selbst kontrollierst, ist nutzlos.
Die daraus resultierenden Bundle-Bestandteile werden synchronisiert.
Kann Dropbox inzwischen mit Mac-Attributen für Sparse Bundle umgehen? Bis vor kurzem gab es damit ein Problem, was ein weiterer Nachteil wäre …
Kennt hier wirklich niemand Wuala? Ok, dann schreib ich vielleicht mal etwas darüber… ,-)
Ok ich muss meine (nicht veröffentlichtes) Diagramm über die kosten der Anbieter angleichen. Wuala toppt alle was den Preis an geht. Teurer gehts nimmer und jeder ist selber schuld wenn er so viel für so wenig bezahlt.
sorry@pixsells
Aus meiner Sicht wurde in der Diskussion mobileMe von Apple vergessen. Dieses Produkt ist leider nicht kostenlos bietet dafür aber ein umfassendes Paket an, dass im Besonderen auf Privatkunden zugeschnitten ist, denen ein Enterprise Service angeboten wird.
MobileMe umfasst einen Email-Service, eine zentrale Kontaktverwaltung, eine Favoriten/Bookmark-Synchronisation sowie Online-Speicherplatz. Alle Bestandteile dieses Produktes sind an sich nun nicht etwas wofür man als Kunde bereit wäre zu zahlen. Apple hat es jedoch wieder einmal geschafft seine Produkte so anzureichern, dass es sich wirklich lohnt über den Kauf von MobileMe nachzudenken.
Der Vorteil liegt in der kompletten Integration mit dem Mac bzw. dem PC sowie dem iPhone. So stehen sämtliche Daten auf allen Plattformen (Mac bzw. PC / Online via Browser sowie per iPhone) ohne nennenswerten Konfigurationsaufwand zur Verfügung
Gruß
Tobias Heine
Hi Tobias,
nein, MobileMe wurde nicht vergessen weil es sich in diese Art von Dienste NICHT einreihen kann. Nur weil die iDisk ein paar GB zur Verfügung stellt, reicht das für diese Gruppierung nicht. Sonst müsste ja auch Google dazu kommen weil ich da meine Dokumente ablegen kann und Mailspeicher ohne ende habe.
Sorry aber Exchange und Konsorten sind eine andere Gattung und werden bestimmt bald mal von jemandem hier aufgegriffen.
Hallo Maverick,
leider kann ich nicht nachvollziehen, weshalb MobileMe sich aus Deiner Sicht NICHT in die oben genannten Services einreihen kann. Es bietet neben den von Dir dargestellten Exchange-Services (Mail, Notiz und Kontakt-Synchronisation) auch die Möglichkeit Cloud-Festplatten einzubinden und über diese Dritten Daten freizugeben.
Weshalb also ist dieser Service mit den oben genannten Angeboten nicht vergleichbar.
Ich freue mich über eine Antwort
Hier fehlt noch ein Dienst: mozy
Ich benutze diesen Dienst in der freien Variante seit ca. 3 Monaten. Er ist extrem günstig 5$/Monat, unlimitiert, man kann eine eigene Verschlüsselung wählen und der Client funktioniert unter Mac OSX auch einwandfrei. Ich werde demächst wohl auf die Bezahlvariante wechseln und dann alles dort ablegen.
Affiliate Link: https://mozy.com/?ref=GBG6NK
Ich bin hier quer reingestolpert, weil ich “lediglich” nach einer Abgleich-Sicherungssoftware suchte. Dennoch wage ich mal meine Laien-10-Cent hier rein zu werfen.
Ich habe gestern meinen 1und1 Vertrag geändert, daß ich “fürs gleiche Geld” nun 1.000 GB Platz dort zuschaufeln kann. Damit zahle ich schöngerechnet selbst, der aus eitler Sturheit seit Compuservezeiten über “diesen” Verein surft, 0 Cent Datenaufbewahrungsgebühr.
Vielleicht werden nun die Profis ganz nervös und ich lerne schlimme Dinge dazu, aber vielleicht ist es doch (m)ein Kommentar wert und es soll ja noch mehr 1und1 Kunden geben… so ein paar wenige.
@Tobias Heine: Mobile Me sollte man nicht verwenden, weil es an grundlegenden Sicherheitsfunktionen fehlt. Die meisten Verbindungen werden nicht verschlüsselt, ebenso wenig die gespeicherten Daten.
Inzwischen liest man fast täglich von gravierenden Sicherheitsproblemen in der Cloud – aktuelle Fälle sind Elance und Twitter – und sollte entsprechend sensibiliert sein.
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