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Mellel: Nein, keine Werbung. Nur ein glücklicher Anwender.

22. Februar 2009

Mellel_Header

Die Textverarbeitung Mellel hat nicht erst seit der neuen Version 2.6.1 einen guten Ruf, besonders unter den Geisteswissenschaftlern. Und insbesondere unter den eigensinnigen Leuten, die öfters mal in einem Text die Schreibrichtung wechseln wollen. Ja, Mellel bietet sich für nahöstliche Texte besonders an, was wohl auch seinem Ursprung zu schulden ist. Immerhin ist Mellel ein israelisches Produkt. Aber eines, das insbesondere mit der guten Einbindung von Bookends und Sente viele Akademiker zum Jubeln bringt. Und auch Typographen haben ihre helle Freude an dem Programm, ist doch die OpenType-Unterstützung vorbildlich, und der Textsatz schon fast so gut wie bei einem sauber aufgesetzten LaTeX-System.

Mellel hat aber auch einen schlechten Ruf, besonders unter Einsteigern und Word-Benutzern (ist das nicht dasselbe?). Es sei nicht intuitiv, nicht einleuchtend. Viele Leute beißen besonders bei der Stil-Verwaltung auf Granit. Anders als zum Beispiel bei Word- oder Nisus-Vorlagen werden die Stile nicht nur in einer .dot-Datei oder Ähnlichem gespeichert, sondern in globalen Stil-Sammlungen. Was mich bei meinen ersten Gehversuchen mit Mellel ebenfalls dazu brachte, des öfteren in meine Tischplatte zu beißen. Die zwar nicht aus Granit ist, aber massives Nussholz? Tut den Zähnen auch nicht gut.

Dennoch eignet sich Mellel insbesondere für Buch-Autoren oder aber auch den schnöden Werbe-Texter ungemein. Das liegt vorwiegend am Outliner, der integriert ist, der Verwaltung mehrerer Fußnoten-Stränge (oder Endnoten-Stränge, wenn man so gestrickt ist) und besonders: der absoluten Stabilität. Ein 400-seitiges Manuskript? Kein Problem. Mellel reagiert schnell und ist stabil. Rock solid. Egal, was man mit dem Text anstellt, Mellel bleibt angenehm bedienbar. Als würde man „Abstürze“ im hebräischen Wörterbuch nur als Lexem unter „Unmöglichkeit“ finden.

Dafür ist Mellel nicht sonderlich flexibel, was mehr oder minder ausgefallene Layout-Vorstellungen betrifft. Text um Bilder fließen lassen? Nö. Komplexe Tabellen? Nö. Aber das war (bisher) auch nicht das Ziel dieser Textverarbeitung. Sie will einfach nur bei langen bis sehr langen Dokumenten die Arbeit des Schreiberlings erleichtern. Und das tut sie ausgesprochen gut.

Besonders dann, wenn man den Inhalt auch gleich für die Publikation aufbereiten muss.

Ich habe es schon angedeutet: Das Schriftbild von Mellel ist deutlich besser als das, was man von Microsofts Office oder auch Apples Pages gewöhnt ist. Mellel verwendet einen eigenen Text-Renderer, der insbesondere in Sachen Satz die normalen Schreibprogramme weit hinter sich lässt. Typographische Feinheiten wie Viertelgestrich sind auch kein Problem, Soft-Hyphens ebenso wenig. Sicher, man kann nicht super-genau layouten – aber wenn ich in meinem Job so sehe, wie oft Word-Dateien 1:1 an den Druck-Dienstleister geschickt werden … Da kann Mellel doch punkten. „Camera Ready“ ist für das Programm kein Problem. Und liefert wirklich ansehnliche Ergebnisse.

Für mich als Textarbeiter besonders schön ist allerdings, nach anfänglicher Tischbeißerei, die Stilverwaltung. Normalerweise muss ich keine sonderlich aufwendige Dokumente abliefern. Aber es ist sehr bequem, einem bestehenden Text mit zwei Mausklicks ein komplett anders Aussehen zu geben. Normale Auftraggeber bekommen den Text im Manuskriptformat, bei den anspruchsvollen Kunden (Dieter Nuhr lässt grüßen) nehme ich einfach Option „hübsch“ und alles wird auf einen Rutsch etwas moderner gestaltet. Dann noch als PDF exportieren, fertig ist der P. R.-Brief. Und wenn ich mich irgendwann dazu entschließen sollte, dass Gentium Basic nicht mehr meine Briefschrift ist? Stil anpassen, beim nächsten Öffnen meiner Dokumente den angepassten Stil akzeptieren, fertig.

Mellel ist nicht für alle geeignet. Wer nicht einen eisernen Willen hat, wirklich mit Stilen zu arbeiten anstatt „hart“ zu formatieren, wird wohl verzweifeln. Und wer auf weitreichende Word-Kompatibilität angewiesen ist, zum Beispiel für Kommentare oder die „Änderungen verfolgen“-Funktion, nun ja, der wird zusätzlich um Office oder eben Pages nicht herumkommen. Aber wer einfach viel schreiben will, eine einheitliche Darstellung über x Dokumente wünscht und auf ein gutes Schriftbild hofft? Und auch gerne mal die Maus einfach liegen lässt, weil er die Hände eh auf der Tastatur hat? Der sollte sich Mellel genauer ansehen. Und für Geisteswissenschaftler, die von Word die Nase voll haben, gibt’s auf dem Mac eh kaum eine andere Alternative. LaTeX ist für die Sorte Leute meist etwas übertrieben.

Schön: Die Mellel-Lizenz gilt für volle zwei Jahre, womit alle Updates abgegolten sind. Und anschließend kann man für einen Bruchteil des Kaufpreises erneuern. Wieder für volle zwei Jahre. Das nenne ich kundenfreundlich.

Mellel gibt es als Demo-Version direkt beim Hersteller. Damit man abschätzen kann, ob man mit der Bedienung klar kommt. Aber ich sage auch deutlich: Gebt Euch Zeit dafür. Zuerst wird man fluchen und in besagte Tischplatte beißen, aber wenn man sich daran gewöhnt hat … Dann wundert man sich, mit welchen Steinzeit-Textverarbeitungen man bisher sein Leben verschwendet hat. Außer natürlich, man ist LaTeX-Anhänger. Dann fragt man sich eher, weshalb noch niemand so etwas für TeX programmiert hat.

{ 32 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Jules Februar 23, 2009 um 00:15

Kann ich voll unterschreiben. Wobei mir nicht die Stile Probleme machen, sondern das Inhaltsverzeichnis. Ich kriegs irgendwie bis heute nicht richtig hin, dass alle Seitenzahlen rechst in einer Reihe stehen und links der Titel mit einer gepunkteten Linie dazwischen. Irgendwie muss ich da was an den Tabulatoren ändern. Aber keine Ahnung was…

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nggalai Februar 23, 2009 um 07:54

Moin Jules,

dazu mußt Du in den Paragraphen-Einstellungen herumspielen, bis es paßt. Die Tabulatoren fürs Inhaltsverzeichnis werden beim jeweiligen Paragraphen-Stil gespeichert, nicht in den ToC-Einstellungen.

Falls Du auf MU unterwegs bist, hilft Dir das weiter?

http://www.macuser.de/forum/f19/mellel-inhaltsverzeichnis-erstellen-200540/#post2169489

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MacAndreas Februar 23, 2009 um 07:57

Danke für den Hinweis auf Gentium. Wirklich hübsch…

Ich habe eine Lizenz aus einem der letzten Bundles, habe mir das Programm aber nie angesehen (ich kannte und kenne nur den guten Ruf von Mellel).

Ich habe nicht viel zu schreiben, außer ein paar privaten Briefen, aber dafür habe ich immer LaTeX (g-brief.sty) genommen. Aber vielleicht bekomme ich das mit Mellel ja auch hin? Oder hast Du einen Tipp für mich…

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^Nicki^ Februar 23, 2009 um 09:04

Das unterschreibe ich voll und ganz! Mit der Stile Verwaltung kollidiere ich immer noch regelmäßig. Dennoch ist es furchtbar angenehm mit Mellel zu arbeiten, für Geisteswissenschaftler :D . Ich habe jetzt rund 1000 Seiten damit zugebracht und würde ungern wieder auf Latex oder gar Word umsteigen. Ganz einfach weil Mellel ein schönes und vor allem schnelles “Mittelding” ist. Top!

Kennt jemand ein richtig gutes Tutorial für Bookends in Verbindung mit Mellel?

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Mark Februar 23, 2009 um 10:17

What the … habt ihr nur gegen Word:Mac.
Es kann eigentlich nur der Preis sein.
Word ist ein super schreibprogramm, schon immer gewesen.
Office ist das einzig Gute was MS jeh gemacht hat.

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Arne Februar 23, 2009 um 10:38

” und der Textsatz schon fast so gut wie bei einem sauber aufgesetzten LaTeX-System.”

Bezieht sich das auch auf die Darstellung mathem. Formeln ? So sehr ich auch mit Lyx/Latex hadere, was den Umgang mit Grafiken und Bildern angeht, so sehr treibt mich doch die Qualität der Formeln immer wieder zu dieser Lösung zurück.
Hat Mellel einen eigenen Editor o.ä. ?

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nggalai Februar 23, 2009 um 10:38

MacAndreas,

bei Mellel wirst Du nicht darum herumkommen, eine ausgefeilte Vorlage zu basteln. Meine eigene Briefvorlage hat mich etwa 30 Minuten gekostet, vorwiegend deshalb, weil ich auch gleich alle möglichen Stile definiert haben wollte. Aber jetzt flutscht’s so, wie ich es gerne hätte: Template öffnen, schreiben, drucken, fertig.

What the … habt ihr nur gegen Word:Mac.
Es kann eigentlich nur der Preis sein.
Word ist ein super schreibprogramm, schon immer gewesen.
Office ist das einzig Gute was MS jeh gemacht hat.

Office ist gut, ja. Aber versuch mal, mit Word einen 500seitigen Roman vernünftig schnell und übersichtlich zu überarbeiten. ;) Oder bei Fremdokumenten mit wenigen Klicks Deine Haus-Stile zu verwenden.

Das sind meine Hauptgründe für Mellel und gegen Word. Und: Mellel war die erste Textverarbeitung, die ich 2006 auf meinem Mac hatte. Office:2004 kam mir wegen Rosetta nicht in die Tüte. Ich hatte in der Zwischenzeit noch so einiges anderes durchprobiert und blieb am häufigsten bei Nisus Pro hängen – aber das hat auch das 500-Seiten-Problem. Vor einiger Zeit habe ich mich dann nochmals intensiv an Mellel gesetzt und muß jetzt sagen: So will ich arbeiten. :)

Edith sagt kurzgesagt: Office ist nun mal, nun ja, fürs Office ausgelegt. Als Schreiberling hat man aber gegebenenfalls andere Ansprüche an eine Textverarbeitung als eine Serienbrieffunktion oder mächtige Tabellen-Möglichkeiten …

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nggalai Februar 23, 2009 um 10:40

” und der Textsatz schon fast so gut wie bei einem sauber aufgesetzten LaTeX-System.”

Bezieht sich das auch auf die Darstellung mathem. Formeln ?

Für Naturwissenschaftliches dürfte Mellel eher ungeeignet sein. Kein Formeleditor, man darf sich alles in Grapher oder Konsorten zusammenfriemeln. Ob sich da noch etwas tun wird, steht in den Sternen. Die Naturwissenschaften gehören nicht unbedingt zur Kernausrichtung der Redlers.

Ich würd’s mal mit LaTeXiT ausprobieren. Das sollte eigentlich ganz gut funktionieren.

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mes Februar 23, 2009 um 13:01

Ich kann dem Autor nur zustimmen. Was mir nur fehlt, ist die Unterstützung ein Index zu erstellen, die fehlt aktuell noch. Ich war außerdem kurz davor gewesen Mellel zu kaufen, dann war die Version 2.2 in der Jubiläumsausgabe der C’T mit dabei, die sich noch bis auf die Version 2.5 updaten ließ. Wer also noch das Glück hat, diese Ausgabe zu erhalten, dann zugreifen.

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Herr Chow Februar 23, 2009 um 13:33

Schöner Bericht! Es fehlt noch die Erwähnung der genialen Querverweis-Funktion. Unschlagbar, wenn man z.B. Fußnoten miteinander „verlinken“ möchte.

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dolce Februar 23, 2009 um 14:24

ich hatte es schon mal installiert aber hunderte von seiten schreibe ich selten bis nie. außerdem wollte ich es gerne einfach haben.

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Tekl Februar 23, 2009 um 15:08

Kann Mellel auch Abbildungsverzeichnisse? In der 2.2 habe ich nur ein Inhaltsverzeichnis gefunden, welches sich nicht mal aktualisieren lässt, sondern gelöscht und neu erstellt werden muss.

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nggalai Februar 23, 2009 um 15:18

Kann Mellel auch Abbildungsverzeichnisse? In der 2.2 habe ich nur ein Inhaltsverzeichnis gefunden, welches sich nicht mal aktualisieren lässt, sondern gelöscht und neu erstellt werden muss.

Ja, das geht über den Outliner / die Dokumentstruktur. Für Abbildungen, Figuren, Tabellen und so weiter. Mellel-typisch nicht wirklich intuitiv („weshalb hat’s da keinen Knopf im Menü für?“), aber dafür mächtig. Automatisch updaten läßt sich das Verzeichnis nicht, aber der Mellel-Ansatz ist eh: Zuerst mal schreiben, die ganzen Verzeichnisse machen wir dann am Ende …

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qlworx Februar 24, 2009 um 09:40

Besagte c’t Jubiläums-DVD läßt sich – mit Zeitschrift drumherum – ganz einfach bei Heise nachbestellen, sogar portofrei. So gibts Mellel für schmale 3,30 Euro. Ich habe es auch so gemacht.
Allerdings – ein wenig mehr Tabellenkunst hätte ich mir dann schon gewünscht. Addition, Subtraktion, 19% MwSt. für die Rechnung zwischendurch? Pustekuchen. Oder habe ich etwas übersehen?

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Freddy Februar 24, 2009 um 11:12

Das klingt interessant,
welche Jubiläumsausgabe brauch ich denn dafür ?

Find im Heftarchiv bzw bei c’t specials nichts.

Oder welches Heft muss ich bei “Einzelhefte bestellen” denn anordern?

Also um welche Ausgabe handelt es sich.

Ich weiß es ist knauserig aber anders würds nicht gehen :/

achja, wie teuer ist denn eine Lizenzverlängerung?

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nggalai Februar 24, 2009 um 11:29

qlworx, nein, rechnen in Tabellen kann Mellel nicht. Die Tabellen brauchen generell mal einen „Overhaul“, wie ich das so sehe. Mein persönliches Hauptproblem mit dem Programm; aber zum Glück benötige ich Tabellen genau nur für Rechnungen, und da bin ich momentan eh auf der Suche nach einer Alternative.

Freddy: Ausgabe 24/2008 sollte es sein. :) Ein Upgrade nach über zwei Jahren kostet $ 19. Kann man also nicht maulen.

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MacAndreas Februar 24, 2009 um 12:33

@nggalai:

nur für Rechnungen, und da bin ich momentan eh auf der Suche nach einer Alternative.

schau Dir doch mal TimeLog in Verbindung mit GrandTool an…

http://www.mediaatelier.com/TimeLog4/

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Norman Februar 24, 2009 um 14:05

Obwohl ich für meine Examensarbeit etwas solides brauche, schreckt mich das Design und die usability des Programms immer noch ab. Ich kann keine 2 Monate verschwenden nur um zu wissen wie ich gewisse Dinge erledige.

Gibt es bei youtube oder so einen GUTEN Screencast, wo man in 10 Minuten erkennt ob das ganze “sein Ding” ist?

Das wäre für mich hilfreicher als ein geschriebener Artikel, auch wenn ich mich über den Artikel als Hnweis gefreut habe.

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mes Februar 24, 2009 um 14:25

@nggalai

Wie bekomme ich zwei Seiten nebeneinander angezeigt?

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moro Februar 24, 2009 um 16:56

Leute. Das alles kann PAPYRUS auch. Bloß bleibt der Tisch heile.

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Herr Chow Februar 24, 2009 um 18:51

@nggalai

Wie bekomme ich zwei Seiten nebeneinander angezeigt?

Ich antworte mal: Über den dritten Button von rechts oben, mit dem man auch die Vergrößerung regeln kann. Dort kannst Du in der aktuellen Version übrigens auch vier Seiten nebeneinander darstellen oder eine Buchansicht wählen.

@Norman
Auf der Mellel-Seite gibt es Anfänger-Tutorials, die Du mit der Testversion einfach mal ausprobieren kannst. Im übrigen braucht man keine zwei Monate, um sich mit Mellel zurecht zu finden, sondern höchstens ein Wochenende. Ich finde, daß nggalai mit seiner Tischplatte ein wenig übertrieben hat.

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nggalai Februar 24, 2009 um 19:34

Leute. Das alles kann PAPYRUS auch. Bloß bleibt der Tisch heile.

Ehrlich gesagt hat mein Tisch von meinen Papyrus-Experimenten noch mehr Bißspuren abbekommen als von Mellel. Kann aber auch daran liegen, wie oben erwähnt, daß Mellel die erste Textverarbeitung war, die ich auf dem Mac ausprobiert habe … und daß besagte Experimente schon länger zurückliegen.

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mes Februar 25, 2009 um 11:39

@Herr Chow
Danke für den Tip, aber ich arbeite noch mit der Version 2.5 und unter dem Punkt Vergrößern, gibt es dort keine Einstellungsmöglichkeit für das Anordnen von Seiten.

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Herr Chow Februar 25, 2009 um 13:41

Stimmt, die Spread-view-Einstellungen gibt es erst seit 2.6.

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hans_wuast Februar 26, 2009 um 19:40

Obwohl ich für meine Examensarbeit etwas solides brauche, schreckt mich das Design und die usability des Programms immer noch ab. Ich kann keine 2 Monate verschwenden nur um zu wissen wie ich gewisse Dinge erledige.

Gibt es bei youtube oder so einen GUTEN Screencast, wo man in 10 Minuten erkennt ob das ganze “sein Ding” ist?

Das wäre für mich hilfreicher als ein geschriebener Artikel, auch wenn ich mich über den Artikel als Hnweis gefreut habe.

also ich hab zum einarbeiten ca 30 minuten gebraucht. das inhaltsverzeichnis ist ein wenig schwieriger, wenn man eigene vorstellungen hat. sonst allet super. :)

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Freddy März 7, 2009 um 19:45

So hab jetzt das Programm bekommen aus dem Abo =)

Macht echt spaß damit zu schreiben.

Leider lässt die Version sich nicht updaten :(

weiß jmd woran das liegt?

Antworten

nggalai März 7, 2009 um 20:07

So hab jetzt das Programm bekommen aus dem Abo =)

Macht echt spaß damit zu schreiben.

Leider lässt die Version sich nicht updaten :(

weiß jmd woran das liegt?

Die ct-Version ist „zu alt“ für ein automatisches Update. Und kann noch nicht automatisch die Kauf-Optionen anzeigen.

Einfach bei den Redlers nachfragen, wie’s mit dem Update aussieht. Oder die neue Version runterladen, und dann lizenzieren. Mit der alten Version sollte es recht preiswert werden.

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Freddy März 7, 2009 um 22:35

ok

hab mir jetzt einfach die 2.5 Version geladen, bis zur klappte das Updaten laut Forum ja noch, und das tat es dann auch =)

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Norman März 9, 2009 um 15:12

Ich habe gerade eine konkrete Frage, die mich gerade in meiner Examensarbeit zu tode quält.

Ich arbeite jetzt doch in Word 2008, weil manche hier meinten wenn man in docx und nicht in doc schreibt wäre es schnell und stabil (bis jetzt in 5 tagen 3 mal abgestürzt, einmal bin ich fast ausgerastet, ne Super Idee war weg.)

Da ich jetzt in der Anfangsphase noch stark an der Reihenfolge und Struktur arbeiten will, aktualisiere ich oft das Inhaltsverzeichnis, ich arbeite mit Überschrift 1, 2 und 3 (die vorgefertigten).

Problem ist, wenn ich Punkt 5.2.1 habe, aber mir ein punkt einfällt der nochmals einführend davor muss, dann füge ich den neuen Punkt manuell auf Seite 17 oder so ein, markiere ihn als eine Überschrift der 3. Ebene.

Aber der Punkt der Vorher 5.2.1 hiess heisst ja jetzt immer noch so. Also muss ich per hand ALLE die danach auf der Ebene kommen (3. Ebenentiefe) per HAND umbenennen.

Bitte sagt mir dass meine Medienkompetenz was Word angeht einfach nur schrottig ist, und Word die Überschriften nicht nur fürs Inhaltsverzeichnis als solche erkennen und markieren kann, sondern sie auch NUMMERIEREN kann (nach Ebene, 1.5.2 oder so).

Es kann doch nicht sein dass das nicht geht? Aber jeder sagt “ich machs manuell ich glaube das geht nicht).

Antworten

nggalai März 13, 2009 um 22:43

@Norman

Word kann das. Aber frag mich bitte nicht wie. ;) Aber Auto-Titel sind wirklich eines der kleinsten Probleme für moderne Textverarbeitungen. Das ging schon mit Word 2000 problemlos; ich kann mir nicht vorstellen, daß das bei der 2008er-Version geändert hat.

In Mellel, um zum Thema zurück zu gehen, ist das eh kein Problem. Ganze Unterkapitel lassen sich im Outliner verschieben, und die Nummerierung wird auch angepaßt. Wobei, nochmals gesagt, es besser ist, das eigentliche Inhaltsverzeichnis erst am Schluß zu generieren. Man hat ja den Outliner.

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Martin Mai 15, 2010 um 22:10

Auf der Mellel-Seite gibt es Anfänger-Tutorials, die Du mit der Testversion einfach mal ausprobieren kannst.

Ich empfahl das offizielle Anfänger-Tutorial kürzlich einem Mellel-Neuling, doch kam meine Empfehlung nicht gut an … und tatsächlich, der Einstieg mit dem offiziellen Tutorial ist reichlich harzig, denn die ersten Seiten befassen sich erst einmal en détail mit Tabulatoren anstatt einen praxisnahen Einstieg zu bieten.

Gibt es empfehlenswerte Alternativen, allenfalls auch in Buchform?

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Nggalai Mai 15, 2010 um 22:18

Noch nicht. Aber danke für die Idee!

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