Netbooks: Die ideale Hackintosh-Plattform?

9. Februar 2009 · 35 Kommentare ·

Netbooks haben während der letzten zwei Jahre enorm an Popularität gewonnen. Die kleinen Begleiter sind für viele im mobilen Arbeitsalltag unverzichtbar geworden. Sie bieten im Gegensatz zu Smartphones vollwertige Tastaturen mit (fast) voller Größe und haben ausreichende Rechenleistung und genug Speicherplatz für alltägliche Aufgaben.
Trotz allem sind sie deutlich kleiner und leichter als vollwertige Notebooks der 12- oder 13-Zoll-Klasse und kosten meist weniger als die Hälfte.

Anwender können momentan aus einer Vielzahl von Geräten auswählen, auch beim Betriebssystem kann man sich oft zwischen Windows XP und Linux entscheiden.

Die Geräte selbst decken eine breite Masse ab: Vom mittlerweile äußerst günstigen Ur-Netbook Asus eeePC 701 bis hin zum aktuellen Samsung NC10-anyNet mit integriertem UMTS-Modul und Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden ist alles dabei.

Fast alle Menschen scheinen damit zufrieden zu sein, doch Mac-Liebhaber müssen sich offiziell noch gedulden: Apple plane nicht, bei den jetzt in dieser Form verfügbaren Netbooks in nächster Zeit mitzuziehen, sagte Übergangs-Chef Tim Cook vor wenigen Wochen.

Findige Bastler haben trotzdem schon seit längerem Mittel und Wege gefunden, Mac OS X auf die Mini-Laptops zu bringen. Seit Apple auf X86-Hardware setzt, gibt es eine Menge an modifizierten Versionen des Betriebssystems. Glaubt man den Anwendern, ist die Installation auf den meisten Netbook-Modellen schnell und relativ problemlos erledigt.
Allerdings ist es für den Laien alles andere als einfach, das richtige Modell und die dazu passende modifizierte Version von OS X zu finden. Deshalb gibt es mittlerweile etliche Installations-Anleitungen für einzelne Modelle, Kompatibilitätslisten und Weblogs, die sich dem Thema widmen.

Ärgerlich ist es, wenn man feststellt, das einzelne oder mehrere Komponenten im Wunsch-Netbook nicht mit Mac OS X zusammenspielen. So funktioniert bei vielen Modellen beispielsweise Wireless LAN erst nach dem Austausch der Netzwerkkarte. Der Austausch geht in der Regel schnell von statten und ist problemlos möglich. Schwieriger wird es dann, wenn Ethernet- oder USB-Ports nicht funktionieren.

Wie sind eure Erfahrungen: Nutzt ihr ein Hackintosh-Netbook? Funktionieren alle Komponenten problemlos? Oder wartet ihr lieber, bis Apple offiziell etwas Netbook-ähnliches auf dem Markt bringt?

Und während ich diesen Text auf meinem in die Jahre gekommenen 12-Zoll-iBook zu Ende schreibe, gebe ich doch die Hoffnung auf ein Apple-Netbook noch nicht auf.

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cptboa 9. Februar 2009

Moin!

Oha, da haste ein Thema aufgemacht ;) Das wird hier bestimmt noch “interessante” Diskussionen geben (und ich schätze, der Ton wird nicht positiv ausfallen)..

Ich finde es gut, dass es paaar findige Leute gibt, die sich mit Hackintosh beschäftigen, nur, das Problem ist, selbst wenn man es installiert, man weiß nicht, was drin ist? Es könnte im guten, aber auch im bösen Rahmen programmiert / angepasst sein (Siehe auch http://www.fscklog.com/2009/01/iworkservices-trojaner-nutzt-iwork-09-installer-als-tarnung.html) D.h. wenn die Quelle nicht seriös ist, kann man im Alltag eine böse Überraschung erleben, und wer ist in diesem Falle außer Apple seriös?

Also, Idee gut, Ausführung naja. Leicht ist es auch nicht, man muss sich erst einmal damit beschäftigen, und wehe es klappt nicht, dann kommt schnell Frust auf. Außerdem, du hast es angesprochen, es funktioniert nicht alles.

Meine persönliche Meinung: Netbooks sind im Prinzip ne tolle Sache (leicht, Akku hält lange usw.), aber ich finde den Bildschirm einfach viel zu klein. Das macht auf Dauer keinen Spass (sehe ich schon am iPhone, surfen tue ich damit auch so gut wie nicht mehr, ist auf Dauer anstregend), und dann noch damit arbeiten? Dann lieber ein 13 Zoll Notebook (das ist auch die Mindestgröße, die ich akzeptieren würde ;)

Ansonsten, danke für den netten Artikel :)

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hautschi 9. Februar 2009

Ich finde Netbooks toll, sie erfüllen – für mich – ihren Zweck wunderbar.
Auch denke ich, dass niemand allen ernstes daran etwas arbeiten will – sie dienen doch eher zum Surfen/Chatten, eben der Unterhaltung und nicht der Produktivität.
Und wenn man sich wirklich mit Bildbearbeitung oder Textverarbeitung beschäftigt, ist auch ein 13″ MacBook zu klein…jedenfalls für mich.
Aber all diejenigen, die wie ich ihr MacBook zu selten vom Schreibtisch wegbewegen und eher einen iMac/mac mini haben wollen würden (sei’s wegen der Rechenleistung oder Bildschirmdiagonale), aber dennoch manchmal aufm Sofa eine Runde surfen wollen (o. Ähnliches), sind Netbook-Zielgruppe. (Der Satz is ja grauenhaft lang geworden *g* Ich hoffe die Message kommt an)
Zurück zum Thema: “Hackintoshs” halte ich für äußerst kritisch. Wie sieht es da mit Updates aus? Was hat der “Hacker” alles mit im Hintergrund eingebaut, was ich vielleicht nicht gutheißen kann? Läuft alles Problemlos?
Und wer kauft sich ein neues Gerät, um dann irgendwelche Komponenten zu tauschen?
Da warte ich lieber noch etwas (bis mein MacBook mal den Geist aufgibt) und hoffentlich hat Apple dann was entsprechendes im Angebot. Damit ist man auf der sicheren Seite, auch falls mal garantietechnisch etwas auf einen zukommt.

P.S. Auch ich danke für den Artikel ;-)

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Jan 9. Februar 2009

Also ich bin auf den Mac gewechselt, weil ich die elende Frickelei unter Linux und Windows satt hatte. Ich wollte einfach ein System, was schick ist und funktioniert – OSX.
(Ja, mir ist klar das da auch nicht alles 100%ig rund läuft.)

Klar, es ist immer cool zu zeigen, dass es funktioniert. Ich hab aber keine Lust/Zeit mehr auf diese Bastelei. Wer sagt denn, das nach einem Softwareupdate noch alles funktioniert? Das ist nix um damit zu arbeiten.

Ach ja das leidige Tehma mit dem Geld. Klar ist ein Netbook meist billiger als ein MacBook. Auch eine Raubkopie aus der Piratenbucht vom OSX kostet nix. Aber rechnet man dann die Zeit, die man in die Installtion und Informationsbeschaffung investiert mit, dann sieht die Sache schon anders aus.

Für Schüler und Studenten mag die Rechnung aufgehen – da ist meist Geld der limitierende Faktor und nicht die Zeit.
Vielleicht gibt es auch noch den ein oder anderen spezielle Anwendungsfall, wo man mit stärkerer PC Hardware (also nicht auf einem Netbook) einen postitiven Effekt aus einem Hackintosh ziehen kann – das mag ich nicht in Abrede stellen. Da scheint die Installation dann aber noch schwieriger zu sein.

Ich finds halt spannend darüber zu lesen. Mehr aber auch nicht.

Quak!

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ad 9. Februar 2009

Ich finds halt spannend darüber zu lesen. Mehr aber auch nicht.

Schön zusammengefasst. Ich hätte den hier gebracht:

“Warum leckt sich ein Hund an den Eiern?”
“Weil er es kann.”

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Casa 9. Februar 2009

Netbooks an sich sind toll. Ich habe selbst ein NC10 und das ist erstaunlich gut. Doch darauf ein OS X muss nicht sein. So wie es ist erfüllt es genau sein Zweck. mehr muss nicht.

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toellby 9. Februar 2009

Naja, ich hab ein Acer Aspire One A150, und hab da das originale Win drauf und hatte Ubuntu und hab es jetzt leicht modifiziert, in dem ich eine andere WLan-Karte eingebaut hab, da die Originale mit dem jetzigen Betriebssystem nicht funktioniert.

Es ist im Endeffekt ein nettes Spielzeug, und damit ist es eigentlich auch schon gut. Viel mehr als surfen und chatten und Musik hören ist es eigentlich nicht.
Aber dafür ist es echt nett. Bei mir liegt das unterm Wohnzimmertisch und wenn ich schnell mal etwas nachgucken möchte oder meine Frau was im Internet sucht, erfüllt es seinen Zweck.

Ich find die Spielereien mit anderen Betriebssystemen nett, auch mein iPod und vorher mein iRiver sind zeitweise mit Rockbox gelaufen…

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Norman 9. Februar 2009

Wieso verkaufen eigentlich Psystar und PearPC keine fertig umgebauten? Sowas wäre schon eher interessant, schrauben und löten ist nicht mein Ding.

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toellby 9. Februar 2009

Wieso verkaufen eigentlich Psystar und PearPC keine fertig umgebauten? Sowas wäre schon eher interessant, schrauben und löten ist nicht mein Ding.

Ich glaub, die dürfen das nicht, oder?
Da gab es doch schon mal nen Hersteller, der so eine Art “Clone” hergestellt hat. Der hat AFAIR gehörig einen auf den Sack bekommen.

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Senor Flo 9. Februar 2009

Gut, dann will ich mich mal outen.

Ich besitze ein Medion Akoya (baugleich zum Wind) und auf dem läuft OS X. Alles läuft problemlos, alles funktioniert.
Warum besitze ich solch ein Netbook und kein MacBook? Ich habe jahrelang ein G3-iBook gehabt und das war mir zu groß. Ich habe es stets in der Uni mitgehabt und wenn man es den ganzen Tag schleppt ist es doch ein wenig groß und schwer. Das Netbook ist ideal in der Größe und ich finde, man kann sehr gut darauf schreiben. Jedenfalls nehme ich es mit in die Uni und tippe meine Hausarbeiten in der Bibliothek darauf. Und von Apple gibt es so ein Produkt nunmal nicht. Das MacBook ist mir zu groß und das Air ist ebenfalls 13″.

Desweiteren bin ich der Meinung, daß die Qualität den Preis nicht rechtfertig. Wie gesagt, ich habe/hatte ein iBook-G3 und dies war ständig zur Reparatur. Der Grund war das bekannte Logicboard-Problem. Apple repariert dies nicht mehr, obwohl sie eindeutig Schrott produziert haben. Und weil ich einen mobilen Rechner brauchte habe ich mir halt ein Netbook geholt.

Und zum Thema “Updaten”: Ja, man kann nicht einfach jedes Update installieren, man muss sich vorher informieren. Ich habe mir aber schon vorher angewöhnt, nicht jedes Update sofort zu installieren, sondern Reaktionen abzuwarten. Zudem mache ich vor jedem Update ein Backup. Wenn man diese Regeln beachtet, gibt es eigentlich keine Probleme. Jedenfalls läuft bei mir 10.5.6.

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Herr Chow 9. Februar 2009

Ich habe nie verstanden, warum sich Netbooks überhaupt verkaufen. Der Trend sollte doch eigentlich dahin gehen, weniger zu kommunizieren und den Computer nur noch anzuschalten, wenn man ihn wirklich braucht. Alles andere ist doch für produktive (erwachsene) Menschen reine Zeitverschwendung. Ich lasse mein Notebook und Handy immer öfter bewußt zu Hause liegen … die gewonnene Zeit ist es mir wert. Der Kopf wird freier.

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Marko 9. Februar 2009

Ich habe nie verstanden, warum sich Netbooks überhaupt verkaufen. Der Trend sollte doch eigentlich dahin gehen, weniger zu kommunizieren und den Computer nur noch anzuschalten, wenn man ihn wirklich braucht. Alles andere ist doch für produktive (erwachsene) Menschen reine Zeitverschwendung.

naja, ich würde mal sagen, wenn das Angebot im Internet steigt, dann ist man halt gerne möglichst oft “online”. Smartphones und Netbooks sind dafür die idealen Begleiter.

und wer schreibt dem Trend vor, wohin er gehen sollte? ich würde eher sagen, dass es in die andere Richtung geht und in ein paar Jahren läuft die Mehrheit der Menschen mit einer mobilen Internetverbindung herum.

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Herr Chow 9. Februar 2009

@Marko
Es zeigt sich doch: Wer es sich leisten kann, durch Vermögen oder Reputation, ist offline. Zeit und Muße sind so etwas wie Luxusgüter geworden, man sieht es an der wachsenden Ratgeberliteratur à la “Mut zum Ausschalten”. Außerdem frage ich mich immer öfter, welche Angebote im Internet für mein Leben einen wirklichen Mehrwert bedeuten. Da bin ich sehr skeptisch (und vielleicht zu alt für dieses Blog).

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Marko 9. Februar 2009

@Marko
Es zeigt sich doch: Wer es sich leisten kann, durch Vermögen oder Reputation, ist offline. Zeit und Muße sind Luxusgüter geworden, man sieht es an der wachsenden Ratgeberliteratur à la “Mut zum Ausschalten”. Außerdem frage ich mich immer öfter, welche Angebote im Internet für mein Leben einen wirklichen Mehrwert bedeuten. Da bin ich sehr skeptisch (und vielleicht zu alt für dieses Blog).

da stimmte ich zu.

Analogie:
nur arbeitende Menschen kaufen sich MacBook Pros.
wer arbeiten lässt, dem reicht ein MacBook. :)

dennoch kann man nicht unbedingt leugnen, dass immer mehr Menschen ihren Weg ins Internet finden.

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toellby 9. Februar 2009

@Herr Chow:

Da muss ich unweigerlich zustimmen. Ich bin in der Baubranche als Bauleiter tätig und stelle immer häufiger fest, dass überall erreichbar zu sein (online, Handy, eMails, Kalender usw) kein Mehrgewinn sondern eine Verschlechterung der Lebenskultur darstellt.

Andererseits finde ich diese ganze Web 2.o Geschichte auch witzig genug, mich damit auseinander zu setzen. Und Twitter etc. machen natürlich (mir auf jeden Fall) mehr Spass, wenn man es unterwegs auch benutzen kann…

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ad 9. Februar 2009

Die Kommentare zu diesem Beitrag gehen in eine völlig unerwartete Richtung.

Schön. :D

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toellby 9. Februar 2009

Naja, liegt scheinbar daran, dass man sich nicht aufs Thema “Apple auf nem Netbook” im besonderen sondern “Netbooks ja oder nein” und “Mobil Online, wozu?” im allgemeinen eingeschossen hat.

Wobei ich finde, dass dieses Thema auch viel interessanter ist als die Frage, ob ich mein Netbook mit Hackintosh versehe oder ob ich das originale OS drauf lasse. Diese Frage beantwortet sich sowieso jeder User für sich selbst. Die Frage ob die immer schneller gewordene Kommunikation Fluch oder Segen ist, ist dagegen wohl kaum so leicht zu klären…

Aber dafür müsste man eigentlich einen eigenen “Thread” starten…

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^Nicki^ 9. Februar 2009

Ist ein wirklich interessantes Thema – MobileMacs haben imaktuellen Podcast einen Beitrag dazu. Ich hab lange rumgebastelt, bin dann aber doch beim 12″ iBook geblieben – ist 100% Apple und preislich sind absolut keine Unterschiede zu erkennen.

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Herr Chow 9. Februar 2009

Die Frage ob die immer schneller gewordene Kommunikation Fluch oder Segen ist, ist dagegen wohl kaum so leicht zu klären…

Aber dafür müsste man eigentlich einen eigenen “Thread” starten…

Mach mal! Ein technikkritischer Beitrag auf AQ wäre eine echte Bereicherung! Im übrigen keineswegs offtopic: Ich mag Apple gerade deshalb, weil die Technik im Hintergrund bleibt und die Produktivität zählt. Dieses ganze Hacken und Rumbasteln hat mit Apple nicht mehr viel zu tun.

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es-de-we 9. Februar 2009

Ein technikkritischer Beitrag auf AQ wäre eine echte Bereicherung!

Gute Idee, vielleicht kann ich das in den nächsten Tagen nochmal aufgreifen.
Vielen Dank an alle für die lebhafte Diskussion. Es hat mich auch überrascht (aber nicht enttäuscht), dass sie in diese Richtung gegangen ist. Ad hat das ja auch schon geschrieben.
Meine persönliche Meinung zum Thema ist geteilt: Ich besitze, wie ich ja schon oben geschrieben habe, noch immer ein iBook G4 mit 1,2 Ghz. Das nutze ich an der FH zum Mitschreiben, Surfen, Programmieren. Für alles wichtige und größere habe ich einen iMac zu Hause.

Deshalb ist die Geräteklasse der Netbooks für mich sehr interessant: Ich hätte gerne einen Rechner, der etwas schneller, leichter und kleiner als mein jetziges iBook ist und preislich nicht über 500 € geht.
Allerdings habe ich bisher noch nicht passendes gefunden. Die Installationsanleitungen mancher Hackintosh-Distributionen schrecken mich auch eher ab. Das Zero-Config-Konzept ist auch ein Grund, warum ich eben keinen PC besitze.
In maximal einem Jahr will ich trotzdem einen neuen mobilen Begleiter haben. Wenn es bis dahin von Apple nichts gibt, werde ich wohl ein OS X-kompatibles PC-Netbook kaufen müssen.

Antworten

toellby 9. Februar 2009

Mach mal! Ein technikkritischer Beitrag auf AQ wäre eine echte Bereicherung! Im übrigen keineswegs offtopic: Ich mag Apple gerade deshalb, weil die Technik im Hintergrund bleibt und die Produktivität zählt. Dieses ganze Hacken und Rumbasteln hat mit Apple nicht mehr viel zu tun.

Naja, bin ja kein Autor hier, aber überlege mal ob ich dazu ne Handvoll Zeilen aus meinen Fingern ziehe und die dann einem der Autoren hier zukommen lasse.

BTT: Ich bin mit Sicherheit genug MacUser, dass ich gerne ein Apple NEtbook gehabt hätte. Auch hab ich lange mit dem Air geliebäugelt, bin aber nicht bereit gewesen, dafür soviel Kohle auszugeben.
Prinzipiell erfüllen die Netbooks alles, was man möchte. Und die Installation ist für jeden halbwegs versierten User relativ einfach.
Beiseite lassen wir mal die rechtliche Seite, die ist da ja eigentlich nicht ganz so freundlich.

Was soll’s, ich hab es bereits mitgeteilt, bekehren oder abhalten kann man meiner Meinung nach eh keinen, der sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

Antworten

ad 9. Februar 2009

Naja, bin ja kein Autor hier, aber überlege mal ob ich dazu ne Handvoll Zeilen aus meinen Fingern ziehe und die dann einem der Autoren hier zukommen lasse.

Du darfst hier gerne mitmachen. ;)

Antworten

toellby 9. Februar 2009

Danke für die Einladung, die ich gerne annehmen würde…

sobald ich meine §$%($§*#**§$’-Webseite bei dem “§§)$%§$%(*’##+*”*+*’#-Anbieter Strato wieder in Gang bekommen habe…
;)

Antworten

Orcas #13 9. Februar 2009

tach auch,
hab ein Dell mini 9 über eine der einschlägigen Seiten mit 10.5.6 eingerichtet und bin selbst begeistert.
Jetzt hab ich überall im Haus und per UMTS-USB-Stick auch draussen die Möglichkeit online zu gehen, aber ich mache es nur relativ selten und der größte Nutzen ist, überall im Haus ein internetfähiges platzsparendes netbook zu haben.

Zur professionellen Arbeit über längere Zeit taugt es sicher nur bedingt, aber dafür nutzen wir es auch nicht…

es ist sogar ein kleiner 2. Fernseher, da Eye-TV super gestreamt werden kann.

Antworten

webharvey 9. Februar 2009

Tja, Netbooks. Habe mir letztes Jahr am Erscheinungstag direkt den 701 geholt weil ich das Ding einfach nur supercool fand. Klein, aber trotzdem ein “echter” Puter. Davon habe ich die ganze Jugend geträumt. Es kam aber nach einigem rumgespiele die Erkenntnis > Spielzeug. Daher wurde er dann gegen einen eeePC 1000H getauscht. Der ist schon wesentlich besser, was eigentlich nur an der Displaygröße liegt. Die 7″ sind einfach zu wenig. Auch wenns nur für zwischendurch auf dem Sofa ist. Die 10″ müssen schon sein. Für “richtiges” Arbeiten ist immer noch ein Mac mit 22″ da, da sieht man dann mal alles. Aber der 1000H, mit der MultiSim von iPhone im USB Stick, das ist schon genial z.B. letzens im Krankenhaus ;) Egal ob man mal woanders was Internet zeigen möchten, nem Kunden zeigt was alles mit Joomla so geht oder den Eltern im Garten was zeigen möchte. Dafür 1A.
Und mobil erreichbar sein, immer und überall > die größte Plage unserer Zeit. Meine Handynummer haben nur 5-6 Leute, muß ja nicht immer erreichbar sein ;) eMail wird alle 30 Min gesynct, das reicht. Wenn ich an meine beiden Geschäftsführer denke, kaum hatte ich den Blackberry Server mit Notes für ne Woche am Laufen gabs ein Problem, da lief der mal 1 Tag lag nicht, pushte nix mehr. Da gings aber los. “So kann ich nicht mehr arbeiten”. Wie schnell man von solchen Dingern (meint) abhängig zu sein, traurig. Von daher, öfters mal offline sein, den Sinnen einen Chance geben ;)

Antworten

hautschi 9. Februar 2009

tach auch,
hab ein Dell mini 9 über eine der einschlägigen Seiten mit 10.5.6 eingerichtet und bin selbst begeistert.

Wäre es möglich, dass du zwei, drei Links diesbezüglich einstellst? Zum Nachahmen bedarf es noch einiger weiterer Infos ;-)
Schon mal DANKE!

Antworten

ad 10. Februar 2009

Wäre es möglich, dass du zwei, drei Links diesbezüglich einstellst? Zum Nachahmen bedarf es noch einiger weiterer Infos ;-)
Schon mal DANKE!

Da reicht eigentlich ein Link:

http://tinyurl.com/d25ujf

In Absprache mit mir war der Artikel bewusst so verfasst, dass er keine Anleitung darstellt, sondern vielmehr eine Diskussion zum Sinn oder Unsinn solcher Aktionen.

Antworten

hautschi 10. Februar 2009

Dankeschön ;-)
Ich wollte mich ja nur mal schlau machen, wie’s funktioniert und ob überhaupt. Es war ja keine detaillierte Anleitung hier gefragt. Aber ich denke, das “OSX-hacken” erfüllt nicht ganz meine Qualitätsanforderungen…wenn ich schon lese, dass WiFi nicht funktioniert oder sonst irgendwelche Hänger auftreten.
Da würde ich lieber bei XP auf nem Netbook bleiben, für die Funktionen die man benötigt tut’s das auch!

Antworten

toellby 10. Februar 2009

Aussagekräftiger Link…

Mal im Ernst, wenn man so etwas vorhat, sollte man sich auch die Zeit nehmen, dafür zu suchen und sich ein zu lesen.
Tut man das nicht, sollte man sich nicht wundern wenn man später einen extravaganten Briefbeschwerer gebaut hat (ganz so schlimm is nicht, aber…).

Außerdem sollte man, auch im Hinblick darauf, dass Apple konsequent alle Clone-”Hersteller” verklagt, vorsichtig mit Anleitungen oder sonstigem sein…

Antworten

Basti 10. Februar 2009

Danke für den Link auf bigger.cc!
Mir ging es trotz studentischem = begrenztem Budget nicht in erster Linie um den Preis.
Ich finde die verbaute Hardware genial: Mein MacEee macht problemlos 2 Vorlesungen und die Mittagspause (etwa 4,5 Stunden Laufzeit mit WLAN und angenehmer Helligkeit) mit, hat ein Display statt den neuerdings von Apple verbauten Spiegeln, wiegt so gut wie nichts und passt im Gegensatz zu 13″ Geräten wunderbar neben einem DIN A4 Schreibblock auf die Schreibablage im Hörsaal.
Ja, man hätte auch Windoof XP drauflassen können. Für Couchsurfer mag das reichen. Mir fiele es aber schwer, ohne Unix-Terminal produktiv zu sein…

Antworten

ad 10. Februar 2009

Danke für den Link auf bigger.cc!

Jaaaa, so sind wir eben. Dabei steht apfelquak noch nicht mal auf deiner Blogroll. *hust*

:hehehe:

Antworten

Orcas #13 10. Februar 2009

Hallo
hab den Namen der Seite bewusst nicht rein gepackt.
Stimme toelby von und ganz zu und ich habe vorher laaaange und viel recherchiert und bei meinem netbook funktioniert alles! Wlan, Blauzahn, Schlafmodus!, Card-Reader; nur USB Sticks werden nach dem Schaf nicht erkannt und müssen neu eingesteckt werden.

Updates “out of the box” gehen auch und meine Installation kam von einer Original Leopard DVD!

Anyways, back to the topic: Basti, du hast bzgl. Größe und Einsatzzweck meines Erachtens voll und ganz recht, es gibt genügend Nutzer die für ein 13″ Gerät keinen ausreichenden Platz haben und genau dort machen netbooks Sinn!
In meinen Augen jedoch immer als 2. Gerät!

Antworten

Basti 10. Februar 2009

Jaaaa, so sind wir eben. Dabei steht apfelquak noch nicht mal auf deiner Blogroll. *hust*
:hehehe:

Dieser Missstand wurde natürlich umgehend behoben ;)

…genau dort machen netbooks Sinn!
In meinen Augen jedoch immer als 2. Gerät!

Ja, das hätte ich auch erwähnen sollen. Hab natürlich noch ein altes Macbook Pro für die rechenintensiven Dinge des Lebens rumstehen. Und sowohl zu Hause als auch im Büro externe Displays…

Antworten

McLin 26. Oktober 2009

Habe Snow Leopard auf dem 1005HA und es läuft perfekt. 22 Sek Bootzeit, WLAN, LAN, Audio, USB und Grafkik alles funzt perfekt. 2GB Ram machen alles rund. Wenn ich auf dem Safari klicke kommt er sofort…
Musste leider meine Garantie für ne Dell WLAN Karte opfern die mich 39 Euro bei Dell gekostet hat, und 29 Euro für das Snow Leopard aber wie gesagt, alles bestens.
Da konnte Ubuntu Netbook auch nix wett machen, über ne Minute Bootzeit ist zu lang für so ein Gerät, das muss man einschalten und los surfen können. Im übrigen ist Snow Leopard binnen 2-3 Sek komplett herunterfefahren, einfach super, und Akku hat auch noch ne knappe Std. mehr laufzeit gebracht….

Antworten

obiwan 1. Oktober 2010

Habe den aktuellen Snow Leopard mit allen Updates auf einem MSI Wind u100 und bin sehr zufrieden.
Für unterwegs ist es optimal, zuhause schliesse ich noch
einen externen Bildschirm, Tastatur, DVD-Laufwerk und eine TimeCapsule an (hatte ich alles noch rumliegen).
Prima Mac für 200.-

Antworten

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