Apple In-Ear Headphones im Test

18. Januar 2009 · 34 Kommentare ·

In-Ears

Es ist gar nicht so lange her, dass Apple bei seiner Let’s Rock – Keynote neue In-Ear Kopfhörer vorgestellt hat. Wer Apple Kopfhörer kennt, weiß, dass sie sich in dieser Sparte bisher vielleicht nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Die 08/15-Kopfhörer, die jedem iPod beiliegen, empfinden viele Käufer als eine Frechheit – und dass obwohl sie Signal für das Statussymbol gelten, welches der Besitzer in der Tasche trägt. Apples letzter Versuch „In-Kopfhörer“ auf den Markt zu bringen, war im besten Fall auch eher halbherzig. Apple war nun so nett und schickte uns seine neuen Kopfhörer für dieses Review. Ob ich enttäuscht oder doch überrascht war, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Technische Daten

Zunächst einmal die offiziellen technischen Daten von Apple:

Technische Daten
-    Frequenzbereich: 5 Hz bis 21 kHz
-    Impedanz (bei 100 Hz): 23 Ohm
-    Empfindlichkeit (bei 100 Hz): 109 dB SPL/mW
-    Treiber: Spezielles 2-Wege-System (Hoch- und Tieftöner in jedem Ohrstöpsel)

Länge und Gewicht
-    Kabellänge: 106,5 cm von der Audiobuchse bis zum Splitter; 33 cm bis zum Ohrstöpsel
-    Gewicht: 10,2 g

Anschluss
-    4-poliger Audiostecker (3,5 mm)

Design 1A

In-Ears 2

Fangen wir mal mit dem „Optischen“ an. Die Kopfhörer werden in einem weißen Karton geliefert, was äußerst ansprechend wirkt (siehe Foto oben). Im Inneren finden sich die Kopfhörer selbst in einem kleinen Etui. Dazu gibt es unterschiedlich große Silikon-Ohrstöpsel (klein, mittel, groß), welche in einer an eine „Pille“ erinnernden Kapsel verstaut werden.

In-Ears 3

Weiterhin gibt es die obligatorischen „Apple Aufkleber“ und natürlich eine Anleitung. Interessant hierbei, an der Anleitung hängt ein Paar „Klangfilter“ – welche eigentlich „Dreckfilter“ heißen müssten. Diese Filter haben nämlich den Nutzen, Dreck und Verunreinigungen aus dem Inneren der Kopfhörer fern zuhalten. Für die Reinigung lassen sie sich abschrauben oder eben mit dem Ersatzpaar austauschen.

In-Ears 4

Die Kopfhörer selbst erinnern mit ihrem „weiß/grauen – Plastik/Gummi Gemisch“ an Apples Standard Kopfhörer.  Die am Kabel befestigte Fernbedienung, welche gleichzeitig als Freisprecheinrichtung dient, ist dezent und unauffällig. Sie besitzt insgesamt drei Tasten und eben ein Mikrofon. Mit den Tasten lässt sich die Lautstärke regeln, zum nächsten Song springen, Anrufe annehmen und den Song pausieren. Bei dem iPhone, welches offiziell nicht von den Kopfhörern unterstützt wird, funktionieren, bis auf das Regeln der Lautstärke,  alle Funktionen.

Das beste Feature? Der größte Feind!

Das „Beste“ an diesen neuen Kopfhörern ist, dass jeder Stöpsel über zwei Treiber verfügt. Einer ist für die hohen Frequenzen verantwortlich und der andere für die Tiefen (Bässe). Dadurch soll in der Theorie der gesamte Dynamikbereich gleichmäßig und präzise abgedeckt werden. Ein Feature, welches normalerweise nur relativ teure In-Ear Kopfhörer besitzen. Doch leider sorgt es dafür, dass die Kopfhörer nicht zu den „Allroundern“ werden, die sie gerne sein möchten. Denn sie vermitteln extrem wenig (flache?) Bässe, so dass diverse Musikrichtungen, wie etwa Rap, absolut keinen Spaß machen. Ob das nun ein generelles Problem von Kopfhörern mit zwei Treibern ist oder ob es an den verbauten Teilen lag, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeiten leider nicht sagen. Apropos Vergleich – ich habe die Kopfhörer natürlich auch mit anderen verglichen. Dabei durften die Apple In-Ear Kopfhörer gegen folgende „beliebte“ Varianten antreten:

  • Standard Apple iPod Kopfhörer,
  • Sennheiser CX 300,

Hierbei dominierten die neuen Apple Kopfhörer deutlich. Wobei man natürlich sagen muss, dass die Sennheiser wenigstens „Bass“ machen. Als ich die Apple In-Ear Kopfhörer jedoch mit meinen Audio Technica ATH-ES7 Headphones verglichen habe, hatten sie, wie erwartet, nichts mehr zu melden. Die Audio Technica Kopfhörer sind in jedem Bereich überlegen, und der Qualitätsunterschied ist gigantisch. Etwas was ich von „guten“ In-Ear Kopfhörern nicht erwartet hätte.

Fazit

Apples In-Ear Headphones können problemlos mit anderen Konkurrenten um die 30 € mithalten. Mit dem Preisaufschlag bezahlt man Namen, Design und vor allem auch die Freisprecheinrichtung. Wer gerne Musik mit etwas „Rumms“ hört, der macht einen Bogen um diese Kopfhörer. Apple ist es aber erstmalig gelungen, Kopfhörer zu veröffentlichen, welche nicht das Prädikat „einfach peinlich“ erhalten, sondern zumindest einen guten Ansatz haben und durchaus tauglich sind. Ob die 79 € gerechtfertigt sind, muss am Ende wohl jeder selbst entscheiden. Ich bin jedoch der Meinung, dass Apple diese Kopfhörer bei jedem iPod-Modell, was über 200 € kostet, beilegen sollte. Wer eine „richtige“ In-Ear Lösung sucht, wird wohl deutlich mehr Geld für Shure und Co. ausgeben müssen.

Preis/Leistung: gut
Verarbeitung: sehr gut

Testmaterialen:
iPhone 2G,
MacBook Pro,
Apple Loseless Audio Dateien mit ca. 1059 kBits

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{ 34 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

tobias 18. Januar 2009

Verarbeitung muss ich erst noch zeigen. Zu mindest bei den 30 € Kopfhörern. Die gehen nämlich nach einiger zeit aus dem leim…

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ad 18. Januar 2009

Immer wieder gut, so aufmerksame Leser zu haben. ;)

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Vicelow 18. Januar 2009

@ wat quakte
Sicherlich. Lese ich nur ziemlich häufig im Netz, deswegen die gewisse Allergie dagegen ;-)

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SnakeHunterSW 18. Januar 2009

Persönlich komme ich einfach nicht mit dieser Art von Kopfhörer klar. Die fühlen sich immer wie Fremdkörper an. Ich finde das Gefühl einfach so richtig unangenehm und bleibe lieber bei den Standard Kopfhörern.

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Vicelow 18. Januar 2009

Um zum Thema zurückzukommen: ich finde sie recht gut, bis auf den Bass, der wirklich etwas deftiger sein könnte. Die Verarbeitung finde ich viel hochwertiger als beim vorherigen Modell und die Fernbedienung ist natürlich auch ein schönes Plus, wenngleich die Lautstärkeregelung für das iPhone natürlich noch schön wäre (Vielleicht per Softwareupdate?).

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Franka 18. Januar 2009

bei mir genau andersrum. ich empfinde die “normalen” kopfhörer als fremdkörper, die nach ner halben stunde anfangen in meinem ohr wehzutun. die alten in-ear sitzen bei mir super, da ich aber an meinem iphone wert auf das micro lege, hab ich sie ausrangiert und die neuen? warum funktioniert die lautstärkeregelung nicht mit dem iphone? ist mir ein rätsel, warum apple die nicht kompatibel macht. und so lange kommen sie mir auch nicht ins haus! ;-)

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Christian 18. Januar 2009

Also sind die beiden Treiber quatsch oder wie? Der obige Absatz klingt so, als sei die Soundqualität gerade wegen der getrennten Treiber eher mittelmäßig. Dann dominiert aber der Apple In-ear wieder gegenüber den anderen, obwohl der Sennheiser noch mehr Bass hat? Irgendwie werde ich nicht so ganz schlau daraus.

Das ein winziger In-Ear Treiber schlechter abschneidet, als ein regulärer Kopfhörer, scheint mir allerdings mehr als naheliegend. Wie soll der kleine Treiber auch genauso viel Luft in Bewegung setzen können, wie z.B. der ATH-ES7?

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Christian 18. Januar 2009

Außerdem bin ich ja fast geneigt zu fragen: “Haste se auch richtig (tief genug) im Ohr gehabt?”

Antworten

Densha Otoko 18. Januar 2009

Also sind die beiden Treiber quatsch oder wie? Der obige Absatz klingt so, als sei die Soundqualität gerade wegen der getrennten Treiber eher mittelmäßig. Dann dominiert aber der Apple In-ear wieder gegenüber den anderen, obwohl der Sennheiser noch mehr Bass hat? Irgendwie werde ich nicht so ganz schlau daraus.

Das ein winziger In-Ear Treiber schlechter abschneidet, als ein regulärer Kopfhörer, scheint mir allerdings mehr als naheliegend. Wie soll der kleine Treiber auch genauso viel Luft in Bewegung setzen können, wie z.B. der ATH-ES7?

Den sennheiser hat zwar bass aber anonsten halt nix. Und ja das sie gegen die ATH verlieren war mir auch klar (wie geschrieben) jedoch hätte ich nicht mit einem so gigantischem unterschied gerechnet. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht das der unterschied bei richtig guten in ear kopfhörern so groß ist.

Und ja natürlich “tief genug” ;P

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Moritz 18. Januar 2009

Vielen Dank für den Bericht,
ich trage meine CX-300 jetzt schon so lange, dass die Farbe (weiß) komplett abgeblättert ist und der eine Kopfhörer nicht mehr funktioniert. Deswegen wollte ich mich auf die Suche nach In-Ears begeben und eigentlich die neuen von Apple bestellen, was ich dank deinem Bericht jetzt wohl auch tue. Sennheiser kommen wir nicht mehr ins Haus und wenn du sagst, die von Apple liegen qualitativ drüber, wunderbar! :)

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sebid 18. Januar 2009

Hast Du sie denn auch am iPhone getestet (also wegen den Lautstärketasten)? Oder ist das nur aus der Produktbeschreibung abgeschrieben?

Würde mich sehr interessieren, ob das wirklich nicht geht.

Danke.

Antworten

Vicelow 18. Januar 2009

@sebid
es geht wirklich nicht.

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Michael 18. Januar 2009

Ich finde es doch schon ärgerlich mit dem 3g, sonst hätte ich die Dinger auch schon. Eventuell kommt mal ein Update der iPhone-Software, scheint ja – soweit ich weiss – nur Software zu sein, Anschlüsse hat ja die Klinke auch vier.

Antworten

densha otoko 19. Januar 2009

Hast Du sie denn auch am iPhone getestet (also wegen den Lautstärketasten)? Oder ist das nur aus der Produktbeschreibung abgeschrieben?

Würde mich sehr interessieren, ob das wirklich nicht geht.

Danke.

hatte ich doch im artikel geschrieben:

Testmaterialen:
iPhone 2G,

Antworten

sebid 19. Januar 2009

hatte ich doch im artikel geschrieben:

Testmaterialen:
iPhone 2G,

Oh, das hab ich übersehen.

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Tekl 19. Januar 2009

Ohrhörer-Tests sind immer sehr subjektiv und das Ergebnis hängt eigentlich hauptsächlich vom Ohr des Testers ab, gerade bei In-Ears. Knickt der Gehörgang z. B. “zu früh” ab, kann das Gummi leicht umklappen und somit den Treiber leicht oder gar ganz verdecken. Das führt dazu, dass InEars immer wieder mal als Dumpf getestet werden oder ihnen angedichtet wird, es würden Frequenzen fehlen. Solange nicht mehrere Personen so ein Ergebnis bestätigen können, ist es quasi wertlos, zumindest im Bereich Klang.

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huenchen 19. Januar 2009

Wie gut funktioniert denn eigentlich das Mikro? Ich würde das Teil gern für den IpodTouch 2G nutzen als Diktiergerät oder so.

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Andre 19. Januar 2009

Hatte die neuen Apple in Ear Kopfhoerer auch mal getestet.
Hier mein Senf:

1.
Der rechte der beiden Kopfhoerer hatte leider einen Wackler, sofort umgetauscht. Jetzt liegt ein neues Paar (immer noch originalverpackt) auf meinem Schreibtisch.
2.
Hatte grosse Probleme, die Kopfhoerer richtig zum ‘Sitzen’ zu bekommen. Fand sie sehr unangenehm. (mag an meinen – vielleicht komisch gebauten -Lauschern liegen?) Muss aber auch zugeben, dass diese Kopfhoerer meine ersten in-ear Kopfhoerer sind, vielleicht sitzen alle so unangenehm?!
3.
Sobald ich die Fernbedienung benutzte, fiel der rechte Kopfhoerer heraus, siehe Punkt 2.
4.
Sound: Nur wenn sie wirklich tief im Ohr sassen ( so tief, dass es mir schon weh tat), dann war der Sound absolut ok. Auch der Bass.

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macserv 19. Januar 2009

Hallo, sehr informativer Test!
Kurze Frage: getestet wurden die Kopfhörer am iPhone 2G. Gelesen habe ich auch das die Lautstärkeregulierung nett geht. Aber funktionieren den alle anderen Funktionen am 2G? Sprich Mikro, Play/Stop Taste, Song weiter usw.?
Suche nämlich noch Ersatz für die Originalen.
Danke schon mal vorweg.

Klaus

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Jul 19. Januar 2009

Wie ist die Kabelführung? Gleich lang oder rechts länger als links?

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Andre 19. Januar 2009

macserv:
Alles andere funktioniert – nur Lautstaerkeregelung nicht.
Jul:
Gleichlange Kabel rechts u links

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Stefan86hu 20. Januar 2009

Ich selbst bin schon seit längerem Nutzer von In-Ear-Kopfhörern. Verwende momentan noch meine Sennheiser CX 400 und bin, was die Klangqualität angeht, eigentlich recht zu frieden und ich weiß, dass wenn man die Kopfhörern nicht richtig im Gehörgang versengt und nicht die richtige Größe der Silikon-Ohrstöpsel verwendet, der Klang deutlich drunter leidet.
Aus diesem Grund kann ich mich meine Vorrednern anschließen, was den Punkt Klangqualität angeht.
Ich hoffe, dass die Klangqualität, vor allem was den Bass angeht, mit meinen Sennheiser mithalten können, denn als iPod Touch 2G Besitzer hätte ich gerne eine Möglichkeit den iPod mit eine Fernbedienung steuern zu können. Will jetzt aber auch kein schlechteres Produkt erwerben.
Notfalls, gibt es ja immer noch das Umtauschrecht :-)

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Moritz 20. Januar 2009

… Welches doch aber erlischt, wenn ich die Packung geöffnet habe, oder?

Antworten

Bernd 21. Januar 2009

In-Ear Kopfhörer sind Hygieneartikel wie Unterwäsche…Hier gibt es kein Umtauschrecht.

Antworten

Michael 27. Januar 2009

Habe meine heute geliefert bekommen und bin todunglücklich damit. :-(
Wenn ich Sie wirklich ins Ohr reinprügele und dann noch zusätzlich den Finger draufdrücke kann ich mal einen Bass hören.
Habe jetzt 2 Stunden lang alle drei Aufsetzer immer wieder nacheinander durch, aber gegenüber den Standard-Ohrhörern klingt der Sound immer wie bei einem alten Plattenspieler, wo man die Höhen voll aufgedreht hat. :-(

Aber vielleicht liegt es ja auch nur an meinen Ohren. :-)

Für mich war es ein Fehlkauf!!!

Antworten

Moritz 27. Januar 2009

was willst’n haben? :p

Antworten

Naemi 30. Januar 2009

Hallo,

Ich hab seit ca. 6-7 Jahren die gleichen InEar Headphones von Sony. Die haben mich damals ca. 80 CHF (53 Eur) gekostet. Nun mit dem IPhone dachte ich, kann es nicht schaden neue Kopfhörer mit Remote Funktion zu kaufen.

Ich muss sagen, dass ist eine riesen Entäuschung für mich. Ich bin absoluter Techniklaie, aber das 7 Jahre alte Sony InEar Hörer 10mal besser sind als die neuen Apple InEar Headphones, ist mir nicht verständlich.

Ich hab das Gefühl, ich hab alte Nintendo Ohrhörer, die es früher zum alten Gameboy gab. So schlecht ist die Klangqualität meiner Meinung nach.

Für mich auch totaler Fehlkauf!

Antworten

Olaf 10. Februar 2009

Hat denn jemand von Euch getestet, wie gut das Aufnahme-Mikrofon der Apple Headphones ist? Taugt das nur etwas, wenn man den Mund direkt davor hält, oder kann man es auch in bspw. einem Meter Entfernung ablegen und es nimmt noch verständlich auf?

Antworten

Handy 11. Februar 2009

Hallo,

hab mir auch grad die Apple In-Ears geholt – leider ohne den Bericht zu lesen.

Die Soundqualität ist wirklich nicht berauschend, aber allemal besser als die mitgelieferten…

Mein Problem bisher: mitgelieferte Heads hatten zwar das Mikro um auch mit dem iPhone 3g tel zu können. Aber die fallen mir aus dem Ohr und sind klanglich einfach inakzeptabel.

Meine Sony In-Ears die ich seit 6 Jahren habe waren zum Musikhören perfekt – aber haben eben kein Mikro. Super ausgewogener Klang und vor allem druckvoller Bass. Kosten schon damals €80.

Die Apple In Ears sind ein akzeptabler Klang Kompromiss, aber mit zu wenig Bass und schlechter Feinabstimmung.

Die Lautstärkeregelung direkt am Kopfhörer ist mir nicht wirklich wichtig. Und der Rest geht

Antworten

Handy 11. Februar 2009

Nachtrag:

Equalizer auf aus stellen!!!

Hatte den Equalizer auf Loudness stehen und nachdem der Bass nicht so toll war hab ich auf “mehr Bass” gemacht. Da hat aber der Kopfhörer öfters verzerrt…

Seitdem ich den Equalizer auf aus hab, ist es ein wirklich traumhafter Klang und auch der Bass passt meistens.

Keine Ahnung woran das liegt?

Oder müssen sich Kopfhörer Membranen erst einschwingen???

Wollt ich Euch nicht vorenthalten ;-)

Euer Handy

Antworten

Turner 14. Februar 2009

Diese Apple In-Ear haben absolut keinen Bass. Hab sie gestern umgetauscht, weil ich zuerst dachte, da ist was kaputt. Doch die Neuen sind genauso schlecht. Hab die verschiedenen Einsätze und die verschiedensten Sitzpositionen probiert. Der Klag ist eine Katastrophe (absolut kein Bass vorhanden), sogar die mitgelieferten Ohrhörer sind um längen besser. 79 Euro für die Mülltonne (da Hygieneartikel keine Rückgaberecht bei Mediamarkt)…

Antworten

Traktor Pro 20. Januar 2010

ja membranen müssen sich erst einspielen, nicht schwingen…
das dauert so 20-40 stunden je nachdem
dazu nimmt man am besten spezielle musik zum einspielen (ja sowas gibt es :D ) oder lieder mit großen frequenzspektrum ohne große “höhepunkt”, also mörderbass oder tinituspfeifen

die euqalizer beim ipod sind allgemein schlecht, da so ziemlich alle, die den bass anheben, sofort übersteuern, dass aber im gerät, daher auch bei noch so teuren kopfhörern…
deswegen entweder ganz auslassen (wies ja auch sein soll, da der produzent sich bei der laustärke der einzelnen frequenzbänder was gedacht hat^^) oder so sachen wie dance, elcetronic, piano oder accoustic (ist genreabhängig, je nachdem ob die tiefen frequenzen ürsprünglich schon laut sind oder nicht)

zum ohren mit bass zuhauen taugt der ipod eq aber nicht, daher müsstet ihr dann programme wie logic, ableton, traktor oder ähnliches nehmen, um eure musik auf eure wünsche anzupassen, dann kann man sie jedoch auch gleich selbst machen :D

Antworten

Michael Fleck 21. Februar 2011

Hallo zusammen!

Ich habe mir die Apple In Ears vor zwei Wochen gekauft und kann dem Test in einigen Punkten nicht zustimmen! Ich habe sie ebenfalls mit den Sennheiser In Ears verglichen, ebenso mit AKG und Sony, welche wie viele andere Produkte dieser Art mangelhafte, weil total verzerrte und undefinierte Höhen haben.

Was habe ich von viel Bass, wenn Milows “You don’t know” klingt, als hätte der Sänger eine Zahnlücke und würde lisbeln??

Die Apples spielen kristallklar und absolut sauber und feinzeichnend! Bravo! Das Bassgeballer vieler anderer In Ears hat nicht unbedingt etwas mit gutem Klang zu tun. Bass ist nicht alles!

Im Gegensatz zum Tester hier muss ich sagen, das die Apples mit ordentlich Bass spielen. In Ears erfordern etwas Sachverständnis, man sollte einfach mal die beiligenden Gummis durchprobieren. Hat man die falsche Größe für sein Ohr, schließt der Kopfhörer nicht zu 100% ab und es kommen scheinbar keine Bässe.

Das Luftvolumen im Ohr muss absolut eingeschlossen sein, um von solch einer kleinen Membran ausreichend bewegt werden zu können.

Das ist das Prinzip eines echten In Ear Kopfhörers und nicht mit einem Bügelkopfhörer der normalen Bauart zu vergleichen!

Man schaue sich Bühnenmusiker an, die sich exakte Abgussformen Ihrer Gehörgänge anfertigen lassen, um den Gehörgang 100%ig abzuschliessen!

Die “Fernbedienung” am rechten Ohrhörer funktioniert tadellos mit meinem Iphone 3gs. Lied vor, zurück, Play, Pause, Laut und Leiser machen und auch die Sprachsteuerung funktionieren super!

Sage ich z.b. Michael Jackson, kommt seine Musik, sage ich “Schatz”, habe ich meine Freundin an der Strippe ohne mein Iphone aus der Tasche zu holen!

Einizg die Sprachqualität des Mikrofons ist etwas dürftig, mein Gesprächspartner hört mich nur sehr leise.

Fazit: Klanglich ganz weit vorne, der Tester hier sollte vielleicht mal seine Hausaufgaben machen, bevor er einen Test über In Ears schreibt! Die Kopfhörer klingen sehr ausgewogen, in allen bereichen Absolut sauber und druckvoll!
Die Qualität ist Apple-typisch über jeden Zweifel erhaben, von der Verpackung angefangen bis hin zum eigentlichen Gebrauch und Musikgenuss!

Im Gegensatz zum beigelegten Standard Kopfhörer ein echter Schritt vorwärts!

Zum Preis: die 79€ sind ok. Mitbewerber bieten auch deutlich teurere Modelle an, man muss beim Preisvergleich auch das Mikrofon und die Kabelfernbedienung beachten!!!

Hoffe ich konnte etwas klarheit schaffen und einige Fragen beantworten!

Gruß Micha

Antworten

williwillswissen 28. September 2011

Funktionieren alle Funktionen der Fernbedinung auch am iPod nano (der mit Videokamera)?

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