Seit kurzem ist die erste Version von OpenOffice.org veröffentlicht worden, die Dank Aqua nativ auf Mac OS X läuft. Wollte man OpenOffice früher auf dem Mac zum laufen bringen, musste man das ganze sehr umständlich mit dem X11 Server machen. Nun ist es sehr einfach geworden.
Installation:
Die Installation geht sehr schnall von statten und ist dem Mac entsprechend auch sehr einfach. Zunächst lädt man sich von der Website von OpenOffice das DMG herunter und öffnet es. Enthalten ist ein Installer den man einfach ausführt. Damit ist die Installation schon fast abgeschlossen. Es werden beim ersten Programmstart lediglich noch einige Informationen abgefragt die man aber nicht beantworten muss.
Das Programm:
Was (bzw. für was) ist OpenOffice? OpenOffice ist der Konkurrent zu Microsofts Office:mac. Der Vorteil bei OpenOffice: es ist kostenlos, bietet aber trotzdem einen kompletten Office Funktionsumfang. Das Programm selbst beinhaltet eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Zeichenprogramm, ein Programm speziell für Mathematische Formeln, ein Datenbankprogramm und ein Präsentationsprogramm. Dadurch wird OpenOffice für alle interessant die kein Geld mehr ausgeben möchten. Die verschiedenen Programme sind sehr einfach zu Bedienen und auch die Kompatibilität ist gegeben. Es können MS Formate geöffnet/gespeichert werden und bei meinen Test hat das auch alle ohne Probleme funktioniert.


{ 27 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Funktionieren eigentlich Makros in OpenOffice. Wenn ja wäre das eine wirklich gute Alternative zu Microsoft Office 2004. (Das ja noch auf PowerPC basiert)
Bei mir ging nach der Installation von Openoffice MS-Office nicht mehr. Openoffice deinstalliert… MS-Office neu installiert. Jetzt gehts wieder. Komisch…
In der aktuellen c’t findet sich ein Vergleichstest von Microsoft Office und OpenOffice.org, ein Teil davon ist unter http://www.heise.de/ct/08/22/136/ verfügbar.
Ich würde OpenOffice.org nicht einfach so auf “billig” reduzieren, denn es ist nicht nur für jene interessant die kein Geld ausgeben wollen. Weitere Vorteile wären OpenSource, offener Dokumentenstandard, quasi Plattformunabhängig, kompatibel zu vielen anderen Office Suiten usw. …
… und die korrekte Bezeichnung lautet OpenOffice.org 3! Nicht das .org vergessen, auch wenn es für eine Produktbezeichnung ungewöhnlich ist.
Bietet NeoOffice gegenüber OOo 3 irgendwelche Vorteile?
Danke im voraus.
Ist das nicht eine leidige Sache mit Office-Anwendungen auf dem Mac.
MS Office:mac ist teuer und langsam. Die Bedienung ist umständlich und es werden ausschließlich die spezifischen Formate unterstützt.
iWork ist in der Bedienung besser, unterstüzt allerdings ebenfalls ausschließlich das proprietäre Format.
OpenOffice hat im Gegensatz dazu Vorteile: Es unterstützt zahlreiche Formate und ist um sonst.
Habt ihr schonmal mit Google Docs gearbeitet. Probiert es mal, ich war angenehm überrascht.
Persönlich hab ich mich dazu durchgerungen wieder Word zu nutzen, da es in den meisten Firmen (auch bei meinem Arbeitgeber) angewendet wird und ich mich daher damit auskennen sollte.
MfG
Daniel
Ja, die Unterschiede zu NeoOffice wüßte ich auch gerne? Wer liegt da vorn?
ist doch glatt ein grund sich mal wieder mit openoffice zu beschäftigen. mit x11 war mir das immer zu umständlich und “fremdartig”
Hat jemand schon mal NeoOffice und OpenOffice verglichen? Wo liegen denn die Unterschiede? Danke im Voraus und Grüße, Bernie
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist NeoOffice eigentlich nur ein klon von OpenOffice der schon früher nativ auf Mac OS X gelaufen ist. Daher denke ich dass NeoOffice bald eingestellt wird
schnall?
Ist NeoOffice nicht eine Java-Variante? Daher lief bzw. läuft es “nativ” unter MacOSX im Gegensatz zum früheren Oo+X11. Ich dachte auch dass NeoOffice nicht aus dem Hause Sun stammt.
Hm, muss man sich wohl mal auf den entsprechenden Seiten informieren.
Ja, meine Vermutungen stimmen wenn man sich die Infos auf der NeoOffice Seite mal durchliest.
Wie kann man den Splash Screen beim Starten abschalten?
Kann man den denn berhaupt ausschalten? Wenn ja, weiß ich nicht wie…
Gibts es ein openoffice plugin für quicklook?
Hallo,
NeoOffice basiert noch auf der 2.2.5, weist aber viele eigenständige Elemente auf; an der Version 3.0 wird gerade gearbeitet. Ich werde weiter mit NeoOffice und MS Word arbeiten, da OOo 3 einige Probleme unter Mac OS hat einige Probleme hat (etwa Schriftdarstellung), außerdem arbeitet OOo 3 noch nicht mit dem Plugin von Zotero.
Auch OpenOffice ist startet ewig. Daher benutze ich immer noch mein altes MS Office mit Parallels. Word unter Parallels startet sofort. Wenn man sich das mal so vorstellt…
Zur Startgeschwindigkeit habe ich einen Tipp gefunden, den ich selbst aber noch nicht ausprobiert habe.
http://stadt-bremerhaven.de/2008/05/08/openoffice-schneller-starten-auch-version-3/
@Max
Das liegt daran, das bei installiertem MS Office unter Windows schon beim Systemstart vieles von Office mitgeladen wird (guck einfach mal in den Autostart Ordner des Startmenüs) – oder warum glaubst Du wird zwar die Windows Oberfläche geladen, kann aber erst 2 Minuten später wirklich genutzt werden. Das wäre ungefähr so, man würde OpenOffice auf dem Mac beim Anmelden direkt starten, aber das Fenster nicht anzeigen. Das geht sogar – es gibt dafür eine Startoption – nennt sich “Schnellstart”, nur wie man sowas beim Anmelden über die Kommandozeile automatisch lädt weiß ich leider nicht.
@percyha
Bringt nicht wirklich was, die Java Unterstützung zu deaktivieren. Der Grund warum es schnell lädt: nachdem Du die Option deaktiviert hast, beendest Du OpenOffice und startest es neu – natürlich geht das schneller – es kommt ja eine ganze Menge aus dem Cache. Aktivier die Option, starte Deinen Mac neu – und plötzlich bringt die Einstellung keinen spürbaren Gewinn…
beim Herunterladen (hab mir gerade noch einmal die deutsche Version gezogen) wird in einer Art Info-Pop-Up gefragt ob ich schon das aktuellste x11 installiert habe.
Also doch nichts mit nativer Unterstützung?
Hab nen Intel-Mac (nichts Rosetta) und auch für Intel-Mac’s das Paket geladen.
Freddy
Hallo Freddy,
schau nach ob Du wirklich die Version 3.0 erwischt hast und nicht zufälligerweise die 2.4.1, die man auch noch runterladen kann, diese benötigt nämlich den X11.
Viel Spaß beim Ausprobieren
Medman
Ist definitiv 3.0.0 =)
hier wurde schonmal nach nem QL-Plugin gefragt, so etwas wäre echt nützlich
Ein Praxis-Vergleich NeoOffice 2.2.5 gegen OpenOffice.org 3 würde mich tatsächlich mal interessieren. Seit schon einiger Zeit nutze ich NeoOffice (da hieß es noch NeoOffice/J). Ich habe es vom iBook G4 auf mein PowerBook G4 und jetzt auf mein MacBookPro mitgenommen. Mittlerweile ist es recht stabil. Übrigens ist es nicht Java, sondern benutzt nur die Java-Fenster-Routinen.
Meine Frage wäre also eher: Welche Vorteile hat OOo 3.0 gegenüber NeoOffice?
NeoOffice hat ja nun schon einen gewissen Erfahrungs-Vorsprung in Aqua gegenüber OOo (obwohl der Chef-Programmierer von NeoOffice glaub ich auch im OOo-Team ist). Daher möchte ich vermuten, dass es (NeoOffice) etwas stabiler läuft (um nicht zu sagen “smooth”) und ausgereifter ist als OOo.
hab mir auch die neue Version runter geladen und bin nun etwas verwirrt; bei mir ist open Office jetzt als Wechselspeicher auf dem Schreibtisch. Dasa kann doch nicht richtig sein oder?
@setrok
OO 3.0 hat (natürlich) alle die neuen Funktionen, die OOo 2 nicht hatte, wie die neue Seitenansicht und anderes mehr. Dafür funktioniert die Schriftenunterstützung noch nicht (Schriften werden falsch oder gar nicht angezeigt), was erst in OO 3.0.1 geändert werden soll.
In vielen Details ist ansonsten NeoOffice besser angepasst, außerdem ist es stabiler und ich bin auf NeoOffice 3.0 gespannt. Übrigens ist der Markt in Bewegung, denn Lotus Symphony soll 2009 auch als Mac-Version erscheinen.
Bei mir funktionieren die Fonts in OOo 3.0. In dem Sinn, dass es so rund 100 Fonts gibt und die auch entsprechend angezeigt werden, zumindest die, die ich verwende.
Allerdings war es schon immer so, dass Classic-Programme, OS X-Programme, und die wichtigen OpenSource Programme Scribus, Gimp, NeoOffice, InkScape, etc. jeweils zwar hunderte Fonts hatten, aber diese Mengen nur 30 – 70 % Schnittmenge hatten, und es total mühsam war, einen halbwegs passenden Font zu finden, der in allen benötigten Programmen vorhanden war.
Nach welchen Regeln sich diese Dutzende verschiedene Mengen von Fonts bildeten habe ich nie verstanden.
Ja, NeoOffice ist nicht bloss OOo nativ für den Mac, sondern darüber hinaus weiter optimiert:
http://www.macmacken.com/2009/02/09/5-populaere-irrtuemer-rund-um-neooffice/