Seit einigen Wochen darf ich ein Wacom Bamboo mein eigen nennen. Und deswegen gibt es jetzt hier einen kleinen Testbericht zum Wacom Bamboo.
DER LIEFERUMFANG:
Das Tablet:
Das Tablet selbst ist aus schwarzem Plastik gebaut, allerdings sieht es durch das sehr flache und edle Design sehr schön aus. Auch die (4) blau angeleuchteten Tasten sind ein wahrer hingucker. Ein weiteres tolles Gimmick ist der Integrierte Touch Ring. Ähnlich der Bedienung der iPods kann man so hinau/hinunter scrollen. (Wahlweiße auch zoomen).
Der Stift:
Auch der Stift ist komplett in schwarz. Die Fläche die man mit den Fingern berührt ist außerdem mit einem Gummi für besseren Halt überzogen. Auf dem Stift angebracht sind zwei Tasten die allerdings für mich zu weit oben angebracht sind (zu bedenken: ich bin noch nicht ausgewachsen). Ein gängiges Feature ist auch der eingebaute Radierer: Dreht man den Stift auf die Rückseite Um, so wird in Photoshop o.ä. In das Radierer Werkzeug gewechselt. Anzumerken sei noch dass der Stift absolut Batterielos betrieben wird.
Das Zubehör:
Außerdem im Lieferumfang enthalten ist noch ein Stifthalter den man aufschrauben und darin z.B.: Ersatzteile lagern kann. Dann wäre da noch das USB Kabel das man vom Tablet mittels USB-B Stecker trennen kann. Mitgeliefert wird außerdem noch eine Software für Windows und für Mac die Treiber CD.
DIE SOFTWARE:
Wie bereits erwähnt wird mit dem Grafiktablett auch eine Treiber CD für Mac OS X mitgeliefert. Nach dem einlegen der CD läuft die Installation wie gewöhnt fast von alleine ab, dannach kommt eine kurze Einführung in das System.
Die Einführung
Nachdem die Installation abgeschlossen ist, startet ein kleines Schwarzes Fenster. Man wird aufgefordert seinen Stift in die Hand zu nehmen, was einem sofort genauer erklärt wird indem eine kleine Zeichnung genau veranschaulicht wie man den Stift zu Halten hat und wie nicht. Danach bekommt man die Grundkenntnisse präsentiert, also Klicken, rechtsklicken und Drag and Drop. Als Abschluss kann man noch in einem integriertem Zeichenprogramm seine Fähigkeiten als Künstler auf die Probe stellen.
Die Handschriftenerkennung
Ist die Einführung abgeschlossen so wird man wieder sich selbst überlassen. Ich habe daraufhin einmal die Einstellungen in den Systemeinstellungen an meine Bedürfnisse angepasst und in den Einstellungen von „Ink“ die Handschriftenerkennung eingeschaltet. Ist diese aktiviert so taucht rechts oben in der Menüleiste eine Icon mit einer Federspitze auf. Klickt man auf dieses kann man sich das Ink Fenster einblenden lassen. Hier kann man die ersten Versuche mit der Handschriftenerkennung machen. Oder man aktiviert die Aktion „Überall schreiben“ und wechselt mit dem Kursor direkt in ein Eingabefeld (z.B.: Text Edit).
Malen und Zeichnen
Da ich mir das Grafiktablett ja genau aus diesem Grund (Malen und Zeichnen) gekauft habe, bin ich natürlich sehr erfreut gewesen dass man schon in der Einführung ein wenig experimentieren kann. Das Ergebnis in z.B.: Photoshop hat mich dann aber doch umgehauen. Es funktioniert fast wie auf einem richtigen Blatt Papier und nach ein wenig Übung kann man schon fast kleine Gemälde erstellen.





{ 11 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Hab das Bamboo jetzt seit März, wenn ich mich nicht irre. Ich stimme dir in allen Punkten zu. Es macht unglaublich Spaß damit zu zeichnen.
An dieser Stelle sei auch auf das schöne Bamboo-Tutorial von Madame Subotic verwiesen:
http://www.ephourita.com/blog/?page_id=133
So. Jetzt will ich auch eins haben!
Ein super Beitrag von piet
er ist sehr informativ
euer felix
Hab zwar ein Wacom Intuos3, aber würde ein handlicheres für den mobilen Einsatz suchen.
Kann man es auch für den intensiveren Einsatz mit Photoshop empfehlen?
Hab nämlich irgendwo mal gelesen, dass das Bamboo nicht so der Bringer sein soll für Photoshop.
Wie gesagt, ich hab mein Tablet erst seit einigen Wochen. Bin damit allerdings auch in Photoshop sehr zufrieden. Ich würde dir aber empfehlen dass du mal google oder swas anwirfst… (alternativ: zum nähesten AppleStore gehen. Die haben auch manchmal eins ausgestellt zum ausprobieren…)
Hab Dank!
Werd morgen mal einen Betriebsausflug machen zum Apple Händler
ich hatte auch das Bamboo, aber mir war es eindeutig zu klein zum Arbeiten. Ich habe zwei Monitore und bin damit nicht zurechtgekommen. Ich werde aber wieder mal einen Versuch starten mit einem größeren Modell.
Gruß
Karl
Ich kann auch nur zustimmen. Habe das Wacom Bamboo seit gut einer Woche und komme auch schon recht gut damit um. Nur wusste ich bis jetzt noch nicht, für was derKnopf am anderen Ende ist, denn Gebrauchsanweisung lesen boykottiere ich grundsätzlich
Aber dank dir weiß ich das nun auch.
Frage: hast du das Bamboo übers Internet oder im Handel gekauft? Die Preisunterschiede sind groß…
hab mein Wacom Bamboo im Handel gekauft. Bei Kosmos hat mich mein Bamboo nur 79,99€ gekostet. Bei Amazon kommt es auf den gleichen Preis.
Danke für den Hinweis.
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