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Die besten Programme für Einsteiger

Nach einer etwas längeren Pause gibt es nun den 3. Teil unserer Einsteigerserie. Dieses Mal kommen die wichtigsten Programme an die Reihe. Den Anfang machen die Bildbearbeitungsprogramme.

Hier gibt es leider wenig kostenlose Programme, eine löbliche Ausnahme ist hier GIMP. Für gelegentliches Bearbeiten der Urlaubsfotos ist das Programm spitze, allerdings eher nicht für den professionelleren Gebrauch.

Etwa den gleichen Funktionsumfang wie GIMP hat das Programm ImageWell (Shareware), mit knapp 14€ ist es auch vergleichsweise günstig.

Einen größeren Funktionsumfang bietet das 40€ teure Programm Pixelmator. Es ist sozusagen der kleine Bruder von dem Bearbeitungsriesen Photoshop. Apropos Photoshop: natürlich ist auch er in dieser kleinen Liste vorhanden, auch wenn er kein richtiges “Einsteiger-Must-Have” mehr ist, denn sein Preis ist nicht ganz so billig: 1.050,00€. Für den Profi ist das Programm bestens geeignet, leider aber wegen des Preises nicht für die “normalen” Anwender. Die nutzen besser die kleinere Version von Photoshop. Photoshop Elements kostet rund 92€ und reicht in der Regel vollkommen aus.

Erwähnenswert wäre da noch das Programm Skitch. Eigentlich nur ein Screencapture Programm, aber auch mit eingebautem Bearbeitungsmodus. Das Programm ist zurzeit Open Beta und kostet daher nichts.

Die zweite Programmgruppe in dieser Liste sind die Editoren. Zunächst sollte man aber erwähnen, dass ein guter Editor schon bei Mac OS X dabei ist: TextEdit. Er bietet alle grundlegenden Funktionen – wer mehr benötigt kann sich die folgenden Programme einmal näher ansehen.

Das Programm Bean ist in punkto Funktionsumfang mit dem Programm TextEdit zu vergleichen. Da es kostenlos und laut Hersteller “easy-to-use” ist, ist es genau das richtige für Mac Neulinge.

Das zweite Programm unter den Texteditoren ist das Programm OpenOffice. Eigentlich ist Open Office ja nicht nur Textverarbeitung, sondern ein ganzes Office Paket. OpenOffice ist daher die kostenlose Alternative zu MS Office.

Für alle Leute die wirklich viel schreiben ist das Programm TextExpander gedacht. Es ist kein Editor im eigentlichen Sinne, sonder eher ein Shortcut-Programm. Es speichert oft verwendete Textpassagen, die dann mit selbst definierten Kürzeln einfach eingefügt werden können. Der Preis liegt bei knapp 20€.

Ein zweiter Teil der Gruppe Editoren sind die für Code-Basteleien. Es gibt z.B. einige speziell nur für PHP, andere sind wiederum nur für CSS.

Coda ist sozusagen der All-in-One-Webeditor. Der Preis liegt bei knapp 53€, was für so ein Programm schon fast billig ist.

Etwas spezieller als Coda ist CSSEdit. Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Programm für CSS-Dateien entwickelt worden. Auch hier passt der Preis von ca. 20€.

Zum Schluss dieser Gruppe wäre da noch TextMate zu nennen. Auch das ist ein Alleskönner unter den Editoren. Der Preis ist mit knapp 50€ in der gleichen Liga, wie Coda. Der Funktionsumfang ist ebenfalls sehr umfassend und zudem mit diversen Plugins erweiterbar.

Als dritte Programmgruppe kommen alle Programme, die etwas mit dem Internet zu tun haben.

Die besten Feedreader sind Net News Wire und Vienna. Beide sind kostenlos, schauen gut aus und sind einfach zu bedienen.

Bei den FTP Programmen gibt es auch zwei zu nennen. Als erstes wäre da Cyberduck. Cyberduck ist kostenlos und kann alles was ein FTP Client benötigt. Auch Transmit kann alles, sieht auch schön aus, kostet allerdings knapp 20 €.

Und dann gibt es da noch die Instant Messaging Programme.

Adium ist der “Alleskönner” unter den IM Programmen. Er unterstützt viele Plattformen wie z.B. AIM und ICQ. Das Programm ist kostenlos und wird somit zu einem “Must-have” für IM-Fans.

Skype ist der “Telefon-Client” des Macs. Man kann damit andere Skype-User (egal ob unter Mac, Linux oder Windows) anrufen. Auch die Webcam wird unterstützt. Außerdem kann man sich ein Guthaben erwerben mit dem man dann auch normale Telefone in der ganzen Welt günstig anrufen kann.

Das letzte Programm in dieser Gruppe ist MAMP. Es ist besonders für Webdesigner gedacht, die auf dem Mac einen Server benötigen. Die Standard-Version ist kostenlos, die Pro-Version kostet rund 40€.

Als vierte und letzte Gruppe kommen noch ein paar Programme, die schlecht einzuordnen sind.

Mit CoverSutrakann man iTunes bedienen kann. Es kostet rund 15€ und ist ein sehr nützliches Programm, denn es bietet neben einer fixen Suche auch eine last.fm-Anbindung.

Weiter geht es mit Evernote. Evernote ist eine Art Informations-Manager für Mac, Windows und das iPhone. Es ist in der Standard-Ausführung kostenlos und ich kann es nur weiterempfehlen. In einer Open-Beta befindet sichThings. Mit Things kann man seine Aktivitäten planen (Stichwort GTD), ich finde es sehr gut, würde mir es aber nicht kaufen, wenn es zukünftig etwas kostet.

Das letzte Programm dieser Liste ist VLC. VLC ist ein Multimedia Player, der mit fast allen Formaten klar kommt, die es gibt. Nicht nur dadurch, dass es kostenlos ist, ist es ein Programm, welches man unbedingt haben sollte.

Diese Liste ist nicht vollständig (soll sie ja auch nicht). Detaillierter findet ihr es auf der Switched-Liste. Die ersten beiden Beiträge der Einsteiger-Serie gibt es hier (Teil 1) und hier (Teil2).

25 Kommentare

  1. Als FTP-Client kann ich noch YummyFTP empfehlen. Zusätzlich für Passwortmanagement noch 1Passwort. Beides sind wirklich super Programme.

  2. ImageWell hat etwa den gleichen Funktionsumfang wie Gimp? Hä? Sorry, aber das ist einfach schlechte Recherche.
    Und man kann durchaus mehr damit, als nur Urlaubsfotos bearbeiten. Ts ts…

  3. Erwähenswert an dieser Stelle fände ich noch NeoOffice, viel eher als OpenOffice – zumindest solange die native Variante noch auf sich warten lässt.

    Bei den Texteditoren sollte man auf jeden Fall auch mal einen Blick auf TextWrangler werfen, der kleine Bruder von BBEdit beherrscht wichtigsten alltäglich genutzten Funktionen. Ich mags :)

    Zu MAMP kann man vielleicht noch sagen, dass MacOSX schon von sich aus einen Apache-Server mit PHP, Perl etc. mitbringt. MySQL kann bei Bedarf problemlos installiert werden. Das Ganze fügt sich eben ein bisschen besser ins System ein, finde es daher ein wenig netter ;)

  4. Image Well mit GIMP in einen Topf zu werfen grenzt schon fast an Harakiri. Lass das nicht den Christoph hören.

    IMHO kann es GIMP was den Funktionsumfang angeht, fast mit Photoshop aufnehmen!

  5. Zu MAMP kann man vielleicht noch sagen, dass MacOSX schon von sich aus einen Apache-Server mit PHP, Perl etc. mitbringt. MySQL kann bei Bedarf problemlos installiert werden. Das Ganze fügt sich eben ein bisschen besser ins System ein, finde es daher ein wenig netter ;)

    Naja, PHP von Apple kommt leider ohne pdo_mysql daher. Und es ist schon recht aufwendig das explizit für PHP zu kompilieren. PECL bricht da nämlich einfach mal spasseshalber ab. Achja, PECL und PEAR sind auch nicht standardmäßig mit dabei…

  6. Coole Zusammenfassung auch wenn hier und da vielleicht ein kleines Progrämmchen fehlt großes Lob!

  7. “….ist zurzeit Open Beta und kostet daher nichts.”

    sorry, aber das hat ja nun mal leider gar nix miteinander zu tun! OpenSource heißt schließlich nur, das man den Code einsehen kann. nicht das man ihn kostenfrei nutzen darf!!! (auch wenn häufig beides zugleich der fall ist)

    Und das mit GIMP = ImageWell…. Sorry, aber da hörts dann echt auf!

  8. Und das mit GIMP = ImageWell…. Sorry, aber da hörts dann echt auf!

    Fehler sind verzeihlich, vor allem bei diesem MitMachBlog. Wir korrigieren ja momentan fleißig und Piet ist demnächst dann sorgfältiger… ;)

  9. Nun hackt mal nicht zu doll auf unserem Forenküken unserer Forenkaulquappe rum. Für seine 13 Jahre(!) macht das Piet schon recht ordentlich. ;)

  10. Für seine 13 Jahre(!) macht das Piet schon recht ordentlich. ;)

    Sach ich doch… :)

  11. Statt Transmit den kostenlosen zweispaltigen FTP-Client FileZilla.

  12. Und als Grafik-Editor das kostenlose SeaShore.

  13. also ftp-programm kann ich jenes empfehlen welches dirket im mozilla firefox als add-on zu haben. ganz simpel und benötigt nicht ein seperates programm…

  14. “….ist zurzeit Open Beta und kostet daher nichts.”

    sorry, aber das hat ja nun mal leider gar nix miteinander zu tun! OpenSource heißt schließlich nur, das man den Code einsehen kann. nicht das man ihn kostenfrei nutzen darf!!! (auch wenn häufig beides zugleich der fall ist)

    Und das mit GIMP = ImageWell…. Sorry, aber da hörts dann echt auf!

    Sorry, aber ich muss Dich auch korrigieren. Skitch ist keineswegs OpenSource. Das Programm ist Public Beta, was heißt, dass jeder sich das Programm momentan herunterladen darf und bei Fehlern diese den Entwicklern mitteilen sollte. OpenSource ist zum Beispiel The GIMP (und ja, der Vergleich ist etwas gewagt).
    Als gute Editoren sind noch Smultron, Textwrangler und SubEthaEdit zu erwähnen. 8-)

    Was Filezilla betrifft: mag gut sein, ist aber unter Mac OS X momentan noch nicht so das Gelbe vom Ei (zumindest meiner bescheidenen Meinung nach).

  15. Als FTP-Client und NC-Clone sollte man den kostenpflichtige ForkLift mit erwähnen.

    Ansonsten ganz brauchbare Liste, auch wenn einige Vergleich wie schon erwähnt nicht passend sind. TextMate in die gleiche Liga wie Coda zu stellen, ist schon arg daneben. Beide Programme sind sehr gut, jedoch ist die Schnittmenge der Funktionen nicht so sonderlich groß.

  16. bravo piet, die kritik hast du ja schon einstecken müssen^^, da muss ich nix mehr sagen. mir fehlt ein bisschen was von den Apple Produkten, wie iLife die meist schon drauf sind oder ein Apple Office für 79,-. aber das coolste ist die Vielfalt. Bei Windows kann man nur die teure Software k(l)au(f)en oder was halbfertiges umsonst nutzen. Aufm Mac gibt es immer was für 20 € und das ist in der Regel ziemlich geil.

  17. An alle die die schlechte Recherche bemangeln: Es war mir unmöglich alle Programme selbst zu testen. Meistens habe ich mich auf andere Reviews oder auf den Hersteller verlassen. :-(
    Ich freue mich aber das die Liste im großen und ganzen gut angekommen ist :hehehe:
    LG
    Piet

    Ach ja: “Diese Liste ist sich nicht vollständig…”

  18. GIMP reicht nur zum Bearbeiten der Urlaubsbilder?? wth? Nicht für den professionellen Gebrauch?? Hä? Wie nennt man das denn, wenn man Filme wie “Big Buck Bunny” erstellt? Amateurhaft?

    GIMP ist vom Umfang mindestens so weit wie Photoshop. Es ist nur gewöhnungsbedürftiger. Wie man es halt von GNU-Software gewöhnt ist.

  19. @ Sigur
    Professioneller Gebrauch kann ja auch unterschiedlich gemeint sein, versuch doch mal mit GIMP Daten ICC-basierend von dem einen Farbraum in den anderen zu matchen, das hat nicht viel mit Filmen zu tun und daher professionell nicht zu gebrauchen.

    @Jules
    Also, ich finde Filezilla echt schnell und einfach zu handhaben unter OSX. Das einzigste was mich echt ank…. ist das Erscheinungsbild. Da siehts ja auf einem PC noch besser aus!!!

    Ansonsten finde ich den Beitrag recht gut, wobei ich meinen Vorrednern natürlich auch recht geben muss.

  20. Sorry, aber für so eine Liste wäre zumindest noch Thorsten Lemkes genialer GraphicConverter (Bildkonvertierung und bearbeitung – http://www.lemkesoft.de) notwendig. TextWrangler wurde als Editor mit mächtiger Search-Engine bereits genannt. Smultron, SubEthaEdit wären zwei weitere Kandidaten.
    Nicht zu vergessen, dass Apple mit der iWork-Suite ebenfalls einfach zu bedienende Programme bietet.

  21. Wollte eben etwas zur urlaubsfotosbearbeitenden Software Gimp sagen, aber hab in den Kommentaren schon die Gimpritter sich zu Wortmelden gesehen.

    [Photoshop > Gimp > Pixelmator > ...] ;)

    @André: Ja, besseres Farbmanagement und Support von mehr als 8bit sind die beiden Punkte, welche einem kompromisslosen professionellen Einsatz noch im Wege stehen.

    Dann noch eine kleine Kritik am Beitrag, etwas übersichtlicher wäre er sicher mit ein paar Unterüberschriften für die Software Gruppen. Achaj bei Things und Coversutra ist jeweils ein Leerzeichen gefressen wurden. ;)

    Ansonsten toller Beitrag, der das ein oder andere Programm mal wieder in Erinnerung ruft. :)

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