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LaTeX auf dem Mac – Teil 2: Die Äs und Ös in TeXShop

Wenn ihr die MacTeX-Distribution installiert habt, dann habt ihr schon alles an Board, was man für die ersten Schritte mit LaTeX braucht. Als Editor wird TeXShop mitinstalliert, ein sehr schlanker Editor, der ausschließlich auf LaTeX-Files zugeschnitten wurde. Diesen möchte ich heute für euch etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Der Großteil der Benutzeroberfläche ist selbsterklärend, da komplett lokalisiert. Dennoch sollte man ein paar Dinge wissen, bevor man so richtig durchstarten kann.

 

Umlaute und richtige Kodierung

Leider existiert bis heute kein plattformübergreifender Standard, der alle möglichen Zeichen umfasst. Jedes System kocht sein eigenes Süppchen. Wenn man einen deutschen Text in LaTeX setzen will, dann sollte man sich also um die richtige Kodierung kümmern, die alle Umlaute richtig darstellt. Will man sein TeX-File z.B. mit einem Windows-User austauschen, dann sollte man die Kodierung so anpassen, dass dieser beim Öffnen keine böse Überraschung erlebt.

Hierbei sind zwei Dinge zu beachten: Zunächst muss in TeXShop eingestellt werden, mit welcher Kodierung ein TeX-File geöffnet werden soll. Dazu geht man oben in der Menü-Leiste auf “TeXShop” –> “Einstellungen” –> “Dokument”. Unten rechts im Fenster wählt man dann unter “Kodierung” das Richtige aus.

Als grundsätzlich sinnvoll erweist sich die Einstellung “Unicode (UTF-8)”, da sie Unterstützung für sehr viele Zeichen bietet. Aus Kompatibilitätsgründen mit einigen Programmen existieren allerdings auch noch die “veralteten” Kodierungen wie “Westeuropäisch (Mac OS Lateinisch)” für Mac-Systeme. Habt ihr ein File von einem Windows-Nutzer bekommen, so wird häufig noch “Westeuropäisch (ISO Latin 1)” verwendet. Bei Linux wird größtenteils schon auf UTF-8 gesetzt.

Zusätzlich muss im Quellcode noch festgelegt werden, in welcher Kodierung der Text gesetzt werden soll. Wird das File nur auf Macs verwendet, dann fügt folgende Zeile in die Präambel eures Dokuments ein:

\usepackage[applemac]{inputenc}

Es kommt auf den Eintrag in den eckigen Klammern an: “Applemac” steht für MacRoman, “latin1″ für ISO Latin 1, “utf8″ für UTF-8. Zusätzlich ist es auch möglich, unabhängig der Kodierung Umlaute im laufenden Text in der Form \”A (für Ä) oder \ss (für ß) darzustellen. Allerdings ist diese Form der Eingabe reichlich umständlich. Selbstverständlich müsst ihr beim Speichern der Datei auch darauf achten, die richtige Kodierung anzugeben.

Da in LaTeX eine automatische Silbentrennung implementiert ist, müssen wir ihm mitteilen, dass es dabei die neue deutsche Rechtschreibung verwenden soll. Hierzu verwenden wir das Makropaket “Babel”. Zusätzlich legen wir noch die Art der Ausgabefont fest. Folgende zwei Zeilen müssen dafür noch in die Präambel eingefügt werden:

\usepackage[ngerman]{babel}

\usepackage[T1]{fontenc}

 

Vorlagen

Damit man in jedem Dokument nicht immer dieselben Zeilen eingeben muss, die man häufig benötigt, empfiehlt sich das Verwenden von Vorlagen. TeXShop selbst liefert schon einige Vorlagen mit, die durchaus brauchbar sind. Man kann sich allerdings auf einfache Art und Weise selbst welche erstellen. Denn Vorlagen sind auch nichts anderes als TeX-Files, in die ihr einfach die Zeilen schreibt, die ihr häufig oder immer benötigt. Vor allem für Präambeln ist das sinnvoll. Diese TeX-Files speichert ihr dann in den Ordner “~/Library/TeXShop/Templates” ab und nach einem Neustart von TeXShop stehen euch diese im Menü zur Verfügung:

Im Netz findet man auch einige Seiten, die gute Vorlagen zum Download anbieten, unter anderem hier. Google fördert hier noch manch anderes zu Tage.

 

Makros

Bei Befehlen, die man nicht in einer Vorlage speichern kann (z.B. den Befehl \textit{} für kursiven Text), bei sehr komplexen Befehlen, die man nicht auswendig lernen kann oder will, oder um sich einfach Tipparbeit zu sparen, empfiehlt sich der Einsatz von Makros. Im Menü “Makros” sind einige vorhanden, aber im Vergleich zu anderen Editoren ist die Auswahl eher gering. Man kann sich aber seine eigenen Makros erstellen, nämlich mit dem Makro-Editor, den man in der Menü-Leise unter “Makros” –> “Makro-Editor öffnen” findet:

Einfach einen Namen für das Makro an der passenden Stelle in der Hierarchie eingeben und rechts daneben die Befehlsfolge (ACHTUNG: Bei mathematischen Formeln die $-Zeichen nicht vergessen). Abspeichern, und schon könnt ihr das Makro im Menü anwählen:

 

Syntax-Highlighting

Das Hervorheben von Befehlen im Quelltext ist zwar vorhanden, aber das Potenzial, was hier möglich gewesen wäre, wurde leider nicht genutzt. Nur 3 verschiedene Farben werden genutzt: blau (für den eigentlichen Befehl), grün (für die Klammern), rot (für die Kommentare). Das kann dazu führen, dass der eigene Code mit zunehmender Komplexität schnell mal unlesbar wird. Oder habt ihr auf den ersten Blick fesgestellt, dass es sich hierbei um den Quellcode für eine Tabelle mit vier Spalten handelt? Man muss also in TeXShop durch Einrückungen und ausreichend große Abstände darauf achten, den eigenen Code lesbar zu erhalten.

 

Vorschau

TeXShop bringt einen eigenen PDF-Viewer mit. Sobald man sein Dokument setzen lässt, erscheint ein Fenster mit den Log-Daten und die Vorschau mit den wichtigsten Funktionen, die man auch aus der OSX-eigenen Vorschau kennt. Leider erscheint bei jeder Aktualisierung des Setzvorgangs das Log-Fenster neu, auch wenn man es vorher geschlossen hat. Um das Log-Fenster durchgehend auszublenden, müsst ihr in den Einstellungen unter dem Reiter “Schriftsatz” die Funktion “Ausgabe anzeigen” auf “Bei Fehlern” stellen. Fortan meldet sich das Log-Fenster nur noch dann, wenn Fehler auftauchen, ihr z.B. eine Klammer vergessen oder einen Befehl falsch geschrieben habt. 

 

Fazit

Nichtsdestotrotz ist TeXShop ein schlanker und übersichtlicher Editor, der für die ersten Schritte in LaTeX mehr als geeignet ist. Durch eigene Vorlagen und Makros kann aus TeXShop ein richtig mächtiger Editor werden.

 

Teil 1: Besseres Word für lau

Teil 3: Mathematik in schön mit LaTeXiT

Teil 4: MacLaTeX2Rtf – Umwandeln für Word und Pages leicht gemacht?

Autor:

- 23 Jahre - Student

26 Kommentare

  1. Was spricht eigentlich dagegen, einfach immer UTF-8 zu nutzen? Dann hat man die Kodierungsprobleme ein für alle Mal erledigt – es sei denn, der “Andere” nutzt einen uralten Editor, der noch kein Unicode versteht.

    Als ich mich vor kurzem ein bisschen mit LaTeX auseinandergesetzt habe – um letztendlich festzustellen, dass es für meine Zwecke momentan einfach zu viel Arbeit macht (ausgeschlossen Formeln) – habe ich von Anfang an UTF-8 verwendet.

  2. Das weiß ich auch nicht genau. Ich habe halt jeweils die system-eigene Kodierung angegeben. In diesem Dschungel blicke ich auch nicht wirklich durch. Aber es scheint wohl seine Gründe zu haben, dass noch so viele verschiedene Kodierungen existieren.

  3. Ich finde TextMate sehr gut geignet für LaTeX. (Jedenfalls wenn man es schon gekauft hat.)

  4. Die ganzen “veralteten” Kodierungen existieren hauptsächlich aus Kompatibilitätsgründen. Die meisten Linux-Systeme verwenden als Standard UTF-8 und auch die meisten OS X Anwendungen bemühen sich UTF-8 zu verwenden, wobei MacRoman in einigen Fällen (leider) noch anzutreffen ist.

    Grundsätzlich ist UTF-8 allerdings immer zu empfehlen. Außer einigen Eigenheiten unter Windows mit Entwicklungsumgebungen wie Eclipse, gibt es eigentlich keinerlei Probleme mehr. Man sollte einfach nur darauf achten, dass man einen Editor benutzt, der UTF-8 unterstützt. Ich würde die Anleitung dahingehend ändern, da UTF-8 die Zukunft ist und sehr viele Zeichen unterstützt. Somit ist es auch viel einfacher Möglichkeit Dokumente mit mehreren Sprachen setzen zu lassen, was im wissenschaftlichen Bereich oft vorkommen kann.

    Übrigens ist mein Lieblingseditor TextMate, der wundbar mit der Syntaxhervorhebung klarkommt, viel Hilfe bietet, wenn es um das Setzen von Makros geht und sogar einige grundlegende Vorlagen mitliefert. Vielleicht ist TextMate eine Anregung für den dritten Teil?

  5. @Rafael

    Danke für deine Erläuterungen. Habe meinen Artikel dahingehend mal geändert. :-)

    TextMate werde ich auch noch mal irgendwann einen Artikel widmen. Habe mich mit diesem Editor bisher noch nicht beschäftigt. Wollte erst einmal für alle Einsteiger die absoluten Basics machen.

  6. In den Einstellungen kann man übrigens einstellen, dass das Log-Fenster nicht immer geöffnet wird. Im letzten Reiter “Schriftsatz” bei “Ausgabe anzeigen” den Punkt bei “Bei Fehlern” setzen.

  7. Super, vielen Dank dafür! Vielen Dank für die meiner Meinung nach gute Serie. Ich finde, dass gerade solche Artikel den Mehrwert von Apfelquak gegenüber anderen Seiten ausmachen. Ich finde die Artikel sehr interessant und denke, dass sie ein sehr gute Einstieg in die LaTeX-Welt sind. Weiter so! :-)

  8. @Peter

    Super! Vielen Dank für den Hinweis. Wie soll man auch darauf kommen, dass mit “Ausgabe” in diesem Fall das Log-Fenster gemeint ist? Da wurde vielleicht bei der Lokalisierung was nicht gut übersetzt. Habe meinen Artikel korrigiert. :-)

    @Rafael

    Merci. ;-)

  9. Danke für den Tipp mit dem Log-Fenster, da muss man erstmal drauf kommen.

    Als Editor kann ich übrigens nur Texmaker empfehlen. Der läuft auf jedem System und hat eine Code-Vervollständigungs-Funktion als Killerfeature.
    Wenn man einmal damit gearbeitet hat will man das nicht mehr missen, gerade bei den ganzen Klammern die es auf dem deutschen Tastatur-Layout (Mac) nicht gibt.

  10. Hallo zusammen. Erstmal Danke für diese Artikel. Ich nutze nun auch das Paket MacTex und würde gerne folgendes Wissen. Ich habe mir mit BibDesk ein paar Einträge (URLs, Book, inbook) erstellt. Nun habe ich diese auch eingebunden bekommen in mein Tex Dokument. Aber nun wird z.B. bei den URLs der Link gar nicht dargestellt und bei den Büchern gefällt mir die Weise wie das Literaturverzeichnis aussieht auch nicht. Nun würde ich gerne wissen wie man den Stil wie das Verzeichnis dargestellt wird ändern kann? Bzw. wohin ich die Stile kopieren muss um sie dann verwenden zu können. Das Problem an dem oben genannten Paket ist halt, dass der Anfänger keine Ahnung hat wo was liegt und was für was gebraucht wird.

    Würde mich über Klärung freuen. :) An dem Punkt hänge ich nämlich leider noch.

    Gruß

  11. Ich finde TextMate sehr gut geignet für LaTeX.

    TextMate kann ich auch nur empfehlen.

  12. @anno

    Ich habe jetzt leider nicht die Zeit, aber ich werde Bibdesk auch noch mal später einen Artikel widmen. Dann wird sich bestimmt auch eine Lösung für dein Problem finden lassen. :-)

  13. Hei, ich freue mich auf den nächsten Beitrag zu LaTeX!

  14. Danke für den Beitrag!
    Hat mir sehr geholfen!

  15. Dank auch von meiner Seite! Einen kleinen Fehler habe ich aber bemerkt, als ich meine Vorlage auf UTF-8 umstellen wollte, im Satz unterhalb von…

    \usepackage[applemac]{inputenc}

    Dort müsste es heissen: “utf8″ für UTF-8.

    In die eckigen Klammern gehört also kein Bindestrich – der Befehl lautet somit wie folgt:

    \usepackage[utf8]{inputenc}

  16. @Julian

    Nichts zu danken. :-)

    @Dominik

    Danke, habs korrigiert. ;-)

    Ich hab meine Serie hier übrigens nicht eingestellt. Hab nur momentan derbe viel Stress an der Uni. Wenn alles klappt, folgt Teil 4 im Laufe der nächsten Woche.

  17. Ist man mit mehreren Leuten am teXen und erhält ein TextMate-erstellte Datei kommt TeXshop mit der Einrückung von TextMate nicht zurecht und erkennt keine section’s o.ä. mehr zum selektieren … da ist dann immer fröhliches zurechtrücken angesagt oder kennt jemand einen anderen Ausweg?
    Ansonsten kann ich TeXshop wärmstens empfehlen wenn der Geldbeutel etwas schmaler ist. TextMate punktet ganz klar mit der integrierten SVN-Unterstützung…

    so long

  18. Ich bin in der lukrativen Lage einen Windows-Laptop und einen Mac-PC zu haben. Nun möchte ich auf beiden Systemen an meiner Masterarbeit schreiben. Formatierung in UTF-8 scheint die Lösung zu sein.

    Leider muss ich die Umlaute jetzt aber immer mit \”a schreiben. Das ist mir aber zu umständlich. Wie kann ich TexShop dazu bringen auch ä zu verstehen.

  19. nochmals ich. TexnicCenter, was ich verwende unterstützt utf8 nicht. Deshalb habe ich die Formatierung auf latin1 umgestellt. Jetzt kann ich im TexShop auf dem Mac aber die grossen Umlaute nicht mehr darstellen. Beim Compilieren bekomme ich immer bei den grossen Umlauten Fehlermeldungen und der Vorgang wird abgebrochen. Mit \”U geht das natürlich, ist aber etwas umständlich.

    Weiss jemand wie man mit der latin1 Formatierung grosse Umlaute setzten kann?

    Meine Präambel sieht folgendermassen aus:

    \documentclass[11pt,twoside,a4paper]{scrbook}
    %\documentclass[11pt,twoside,a4paper,draft]{book}

    % Ben?tigte Packages und Pfade zu Figuren
    % ——————————————————————————
    \usepackage[ngerman]{babel}
    \usepackage[latin1]{inputenc}
    \usepackage[T1]{fontenc}
    \usepackage[parfill]{parskip}

  20. Hallo Nils,

    also, erst einmal ein paar grundsätzliche Sachen:

    1) Achte darauf, dass du in der Präambel folgendes stehen hast:
    \usepackage[utf8]{inputenc}

    2) Achte darauf, dass du das TeX-File in TeXShop auch in der UTF-8-Kodierung abspeicherst!

    3) Windows hat ziemliche Probleme mit Unicode (meine persönliche Erfahrung). Bevor du in Windows mit dem File weiterarbeitest, solltest du in der Präambel ‘utf8′ durch ‘latin1′ ersetzen und das File dann in TeXShop in ISO Latin 1-Kodierung neu abspeichern. Dann solltest du es in TexnicCenter normal bearbeiten können.

    4) Achte darauf, dass in den Einstellungen in TeXShop die richtige Kodierung zum Öffnen der Files gewählt ist. Wenn du ein UTF8-kodiertes File mit TeXShop öffnest, und in den Einstellungen ist als Kodierung aber z.B. latin1 gewählt, dann sind die Umlaute natürlich murks.
    Ich selbst kenne TeXnicCenter nicht, aber ich bin sicher, dass man da ähnliche Einstellungen wählen muss.

    5) Wenn du in den TeXShop-Einstellungen im Reiter ‘Dokument’ rechts einen Haken bei ‘Automatische Vervollständigung’ setzt, dann fügt TeXShop automatisch z.B. ein \”a ein, wenn du auf die Ä-Taste drückst. So musst du das nicht von Hand tippen und kannst sicher sein, dass die Umlaute bei jeder Kodierung richtig angezeigt werden. Nachteil ist halt, dass der Quellcode dann nicht mehr so schön lesbar ist.

    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. Viel Erfolg noch bei deiner Master-Arbeit. :)

  21. vielen Dank für die Auskunft.

    Ich habe jetzt alle meine Files in Westeuropäisch (ISO latin 1) abgespeichert. So kann es auch TexnicCenter lesen und schreiben. TexShop verarbeitet sowieso alles ohne Probleme.

    Mit der Präambel die ich im letzten Post aufgeführt habe, werden auch alle Umlaute (auch die grossen :-)) gesetzt. Ich hatte da ein unsichtbares Zeichen (¨^’ oder so was), was mir immer wieder eine Fehlermeldung absetzte. Unglücklicherweise vor dem Ü so dass ich das Gefühl hatte das sei das Problem.

    Danke für die Auskunft.

    Fazit:
    Alle die mit Latex eine Arbeit unter Windows und Mac schreiben wollen, sollten UTF-8 verwenden.
    Wenn sie auf der Windowsmaschiene TexnicCenter verwenden, ist Westeuropäisch (ISO latin 1) die richtige Kodierung, da TexnicCenter UTF-8 nicht versteht.

    Grüsse
    Nils

  22. Zum Datenaustausch würde sich eigentlich UTF8 anbieten, auch wenn das leider nur sehr wenige Editoren unter Windows unterstützten.

    Der Hauptgrund UTF8 nicht zu verwenden liegt jedoch bei LaTeX selbst. Es unterstützt im Prinzip nur 8 bit Zeichensätze im Kernel und kann 16bit (UTF) nur als Erweiterung. Daher funktionieren einige Pakete z.B. soul auch nicht mehr bei UTF8.

  23. Pingback: Digitales Grundrauschen / Digitales Grundrauschen #4: Unterschätzte Programme auf dem Mac

  24. Guten Tag zusammen. Ich habe folgendes Problem: Viele meiner LaTeX-Dateien habe ich unter Linux erstellt und sie enthalten PSTricks-Befehle. Bei der Umstellung auf mein neues MacBook scheint TeXShop mit diesen Befehlen nicht klar zu kommen, obwohl alle Pakete korrekt installiert sind: Ich erhalte unspezifische Fehlermeldungen, die Übersetzung bricht ab. Vermutung: Es liegt an der Übersetzung nach pdf. Unter Linux habe ich zunächst eine postscript-Datei erzeugt. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Noch besser: Wer hat eine einfache Lösung?
    Gruß an alle LaTeX-Fans
    Christoph

  25. Viele meiner LaTeX-Dateien habe ich unter Linux erstellt und sie enthalten PSTricks-Befehle. Bei der Umstellung auf mein neues MacBook scheint TeXShop mit diesen Befehlen nicht klar zu kommen, obwohl alle Pakete korrekt installiert sind

    Welche Fehlermeldungen werden denn angezeigt?

  26. Das Problem mit utf8 ist, dass diverse LaTeX Pakete die auf das Zählen der Zeichen angewiesen sind (z.B. soul, listings) nicht mit 16bit Zeichen zurande kommen. Das Problem ist dabei nicht in den Paketen zu suchen sondern in latex selbst, das 7bit arbeitet.

    Natives 16bit kommt vielleicht mit luatex in 1-2 Jahren.

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