Crapware auf dem Mac?

25. März 2008 · 26 Kommentare ·

Auf TUAW und IGM findet gerade eine schöne Diskussion über Crapware auf dem PC statt. Ihr kennt das sicher oder habt zumindest schon mal davon gehört: man kauft einen PC und muss diesen erst einmal mühevoll von diverser Testsoftware befreien, die man gar nicht haben möchte. Sony ist gnädig und nimmt dem Käufer die Arbeit ab – für eine geringe Gebühr von 50$ (Achtung: Ironie!). Für weitere 100$ ist man auch die Crapware Vista Home Edition los und darf stattdessen die Weniger-Crapware Vista Business Edition nutzen.

Ok. Spaß beiseite. Wie sieht es auf dem Mac aus? Was ist mit dem Office-Testdrive? Was ist mit iWork? Empfindet ihr das als Crapware? Manch einer in der Diskussion auf TUAW sieht gar iLife als unnötigen Ballast an.

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{ 26 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

tilman 25. März 2008

Also ich halte iLife wirklich für ne Menge Ballast: iDVD allen voran, dann iMovie, dann iPhoto, dann Garageband. ITunes lasse ich da mal außen vor. Meine Photos verwalte ich anders und Filme dreh ich selber so gut wie garnicht… Aber man kanns beim Mac eben echt super einfach deinstallieren, von daher seh ich da nicht so das Problem wie bei Windows.

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Nyso 25. März 2008

Nun Crap im Sinne von Müll ist nicht auf dem Mac vorhanden, die mitgelieferte Software ist schon sehr brauchbar, viele aber nutzen sie nicht, weil sie sich im laufe der Zeit an andere Software gewöhnt haben, oder diesen Anwendungsbereich gar nicht benötigen.

Bei frisch gekauften Windows PCs sieht die Sache schon anders aus, hier geht es häufig schon zur Bremsung des Systems über (Siehe Norton, Nero Agent etc. pp.). Die meisten User sind damit völlig überfordert und fragen sich nur, warum ihr neuer PC zu schlecht bzw. langsam läuft.

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Rafael Bugajewski 25. März 2008

Wenn man die Software nutzt, ist es O.K. Wenn man Leopard allerdings neu aufsetzt, so kann man gut 5GB sparen. Das ist eine Menge, vor allem wenn man eine kleine Festplatte, wie im MBA hat, oder die Programme wirklich nicht anrührt. Microsoft Office empfinde ich in dieser Hinsicht übrigens als schlimm, während iWork O.K. ist.

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Markus 25. März 2008

@Rafael: Sehe ich genauso, ich habe auch am Wochenende Leopard neuinstalliert und habe direkt iWork und Office Testdrive runtergeworfen, weil ich eh die Vollversion nutze. Ansonsten stören mich viel mehr so kleine nervige Programme wie MSN Messenger, den z.B. Office 08 sich gerne installieren möchte.

Oder bei Adobe sieht es ähnlich aus, ganz viele kleine Programme, mit denen ich noch nie gearbeitet habe, aber sie auch nicht entfernt habe (wohlmöglich aus Faulheit, bzw. aus Unwissenheit über ihre Funktion).

Ansonsten würde ich noch Garageband evtl. raus lassen. Das ist eines der mitgelieferten Programme, die ich noch nie bzw. äußerst selten angerührt habe. iMovie und iDVD hingegen sind schon wieder praktischer, aber werden auch recht selten benutzt, weswegen es sicherlich praktischer ist, bei der Installation vorher zu fragen, ob man es denn haben möchte oder nicht. insbesondere wenn man kleine Festplatten hat.

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dolce 25. März 2008

Ber Crapware sind die beiden Pakete doch eher nicht. Wenn wir im Office Dell PCs erhalten benötigen wir 2h bis die Kiste installiert werden kann. Das ist Crapware!! Je publikumsträchtiger ein Mac wird desto mehr wird sich das Problem bei den Macs zeigen!

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ad 25. März 2008

Dell geht doch noch. Da ist doch lediglich der ganze Roxio-Krempel, der da in den Orkus wandert.

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Digitreo 25. März 2008

Ich habe beruflich mit HP Rechnern zu tun. Wir setzen die immer selber nochmal sauber auf. Das mitgelieferte Image ist zum vergessen. Vor allem lässt sich der unnötige Ballast bei Windoof nicht sauber entfernen. Das ist mit dem Mac und seinen Beigaben IMHO in keinster weise vergleichbar.

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MacMacken 25. März 2008

Beim MacBook Pro, das ich letzte Woche kaufte, waren Mac OS X und iLife dabei – fertig … insofern sehe ich für einmal keinen Grund «Macke» zu rufen! ;)

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toellby 25. März 2008

Also, wir haben hier auch eine Reihe HP-Rechner stehen, die gingen auch so halberlei.

Aber die heftigsten Kisten die ich kenne, sind die von Acer… und Vaio Notebooks…

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ots 25. März 2008

Moin!

Sicherlich gibt es auch im OS X Betriebssystem Programme die nicht jeder Anwender braucht, aber das Windows-Betriebssystem braucht nur wirklich gar kein Anwender!! :hehehe:

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Tekl 25. März 2008

Mich hat die vorinstallierte Software bislang nicht gestört. Office verbraucht zwar Platz, ist aber nicht wirklich installiert, so dass ein Löschen des Ordners reicht, falls man es nicht zuvor gestartet hat. Auch bei iWork wird erst am System rumgefummelt, wenn man eines der Programm zum ersten mal startet. Diese Vorgehensweise finde ich ok. Die sonstigen Beigaben wie OmniOutliner stören mich bislang nicht. Auch dieses alte Nanosaur hat mich nicht gestört, da man es ja einfach löschen kann. Am PC muss man sich deutlich mehr anstrengen um die Beigaben überhaupt erst zu finden. Wie man sie dann entfernt ist dann je nach Beigabe manchmal echt ein Akt.

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Kerstin 25. März 2008

Wenn mich was aufregt, dann ist das Office-Testdrive. iWork weniger, denn da geb ich schnell die Nummer ein und hab die Installation gespart.

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cptboa 25. März 2008

Gelten eigentlich Aufkleber von Ati, Nvidia etc., die bei den Notebooks aufgepappt werden, auch als Crapware? :hehehe:

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schiko 25. März 2008

Bisher habe ich es sowohl unter Windows wie auch Tiger und Leopard immer so gehandhabt, dass die Rechner erst einmal platt gemacht und direkt frisch installiert werden. Das halte ich ich übrigens auch bei Upgrades, also z.B. 10.4 nach 10.5 so. Ist wahrscheinlich noch eine alte Windows-Gewohnheit, aber so weiß ich wenigstens, dass ich den alten Ballast los bin.

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Karl 25. März 2008

Einen Sony PC zum ersten Mal zu starten, ist wirklich ein Erlebnis. Aber auch einige andere Hersteller sind nicht viel besser.

Auf der Arbeit nehmen und verkaufen wir Maxdata Rechner. Die Business-Line ist ok, man kann gut mit der vorinstallieren Version leben. Bei HP war dies viel schlimmer.

Für mich sind die Testinstallation bei OS X auch überflüssig, ebenso das ganze iLife Zeug. Man sollte beim ersten Start wählen können, ob man diese Dinge benötigt.

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Kulle 25. März 2008

Ein Grund für mich zu switchen war das iLife Paket. Das macht doch einen Mac für den Großteil der Homeuser erst so reizvoll. Ohne iLife wäre für mich das MacBook nur die hälfte wert. Das mag bei den Profis anders aussehen, aber die wisse auch, wie man sowas los wird.

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switchpack 25. März 2008

Was mich beim Mac nervt, ist Demomaterial. Das ist so bei Garage Band, iDVD oder Aperture. Allein diese drei zusammen schaffen es auf 10 GB völlig unnötigem Zeug. Sollen doch die DAUs das Zeugs nachinstallieren. Aber das schaffen die dann wieder nicht alleine und brauchen einen Demofilm. ;-)

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coffeejunk 25. März 2008

ich empfinde die meiste mitgelieferte software als durchaus nützlich! ms office klick und weg, das gleiche gilt für den omni kram, aber iWork und iLife sind “unersetzbare” softwarepakete.

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kahler 25. März 2008

Zumindest liegt den Macs noch keine Recovery CD bei, die ausschließlich den Auslieferungszustand wiederherstellt und damit den ganzen Müll (wer braucht schon 1GB Druckertreiber und eine Office Demo) wieder installiert.

Da ich sowieso erstmal ne saubere Installation mache, wenn ich nen neuen Rechner bekomme störts mich nicht…solange ich eben nicht gezwungen werde alles wieder zu installieren.

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Andre 25. März 2008

Wie wird man denn am besten ueberfluessige System-Schriften los? Denke da an diverse asiatische, arabische etcetera Schriften.
Jemand nen Tip?
Ausserdem:
Wie werd ich denn Programme los, die vorinstalliert waren und ich nicht brauche? Ihr schreibt, dass es so einfach mit dem Mac ist, Programme zu deinstallieren bzw. zu loeschen. Programm einfach in den Muell? Oder sollte man doch Software bemuehen, um auch die letzten versteckten Reste zu eliminieren? Was nutzt ihr?

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m0mo 25. März 2008

an Andre:

eigentlich loeschst du das Programm und schaust dann nochmal unter

user/library/application support nach und loeschst dann dort noch vorhandende Dateien. Bei den meisten programmen bist du sie dann auch los.

ansonsten gibts auch programme dafuer wie z.B. Appzapper.

Fuer Systemschriften kannst du das hier benutzen:

http://macupdate.com/info.php/id/7758

da waer ich allerdings vorsichtig, hab auch schon gehoert das leute damit probleme gehabt haben.

m0mo

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Andre 25. März 2008

Danke M0mo!

Bei Schriften werde ich dann vorsichtig sein.
OK, noch eine Frage, und dann gebe ich Ruhe ;-)

Wie sieht es mit Sprachen aus? Kann man da noch einiges ohne Probleme löschen? Oder gibt es da auch ne App für?

Dank im voraus!

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Martin Labuschin 26. März 2008

Crapware nervt mich nur, wenn sie nach 14 – 30 Tagen abläuft oder sich in sämtlichen Menüs und Leisten einbaut. Wie dieser Norton-Krams. Habe ich mal bei einem bekannten gesehen: Im Kontextmenü, im Startmenü, in der Taskleiste, in der Quicklaunchleiste, auf dem Desktop, …

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Daniel 26. März 2008

Ich halte den Vergleich mit der vorinstallierten Software bei Apple für richtig an den Haaren herbeigezogen. Interessanterweise verwende ich sowohl Office als auch iWork und bin sehr zufrieden mit beiden Programmen.

Aber generell ist ein sauberes System beim Start gerade unter Windows natürlich wesentlich angenehmer. Die Hersteller können ja gerne noch eine CD mit “nützlichen Programmen” beilegen.

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Rafael Bugajewski 26. März 2008

Monolingual oder Xslimmer erledigen diese Arbeit bravurös. Man sollte allerdings bei Systemanwendungen aufpassen. Grundsätzlich würde ich Anwendungen von Apple, Adobe und Microsoft nicht damit anfassen, alles andere ist O.K.

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Dave 26. März 2008

Beim MacBook Pro, das ich letzte Woche kaufte, waren Mac OS X und iLife dabei – fertig … insofern sehe ich für einmal keinen Grund «Macke» zu rufen! ;)

Bei mir auch. War erstaunt, dass nicht Testverionen von iWork und Office installiert waren, wie es beim MacBook meines Vaters war…

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