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Forklift 1.5

21. März 2008

Als Steve Jobs letztes Jahr auf der WWDC 07 die 10 besten Features vom neuen Betriebssystem Leopard vorstellte, präsentierte er unter anderem einen neuen Finder. “Endlich”, so dachten sich viele, denn der alte Finder unter Tiger war für viele ein Graus. Mit Leopard wurde der Finder auch tatsächlich besser, aber nach wie vor ist er verbesserungswürdig. Auch wenn im Alltag die nötigsten Funktionen bereitgestellt werden, gibt es Softwareprodukte, die es besser machen. Eines dieser Produkte heißt Forklift, welches aus dem Hause BinaryNights kommt und ich euch heute näher vorstellen möchte.

Frage: Was kann ein Dateimanager besser machen als der Finder? Antwort: Zum Beispiel die Produktivität und Übersichtlichkeit steigern, indem eine Zweifensteransicht benutzt wird. Ein zentraler Aufgabenbereich eines Dateimanager ist, Dateien zu managen, also Dateien kopieren, verschieben, umbenennen usw. Das kann man natürlich mit dem Finder erledigen, dafür muss man, um Dateien von einem Ort zum anderen zu kopieren, mit mindestens 2 Finderfenstern arbeiten. Natürlich kann man auch cool sein und alles in einem Fenster erledigen, doch dann sollte man auch gleich mehr Zeit mitbringen, wenn man z.B. die Fotos von Tante Uschi vom Schreibtisch in den Unterordner vom Unterordner des Unterordner kopieren will. Abgesehen davon poppen auch gleich 3 weitere Finderfenster auf, die die Übersichtlichkeit nicht unbedingt steigern, vor allem nicht auf kleineren Monitoren.

In Forklift arbeitet man in der Zweifensteransicht, welches nicht nur eine bessere Übersichtlichkeit beschert, sondern auch Zeit erspart, weil man alle Vorgänge bequem mit der Toolbar steuern kann. Optional kann man sich auch Shortcuts anlegen, d.h. man kann sich für bestimmte Vorgänge Tastenkombinationen reservieren lassen und dadurch seine eigenen Workflows beschleunigen. Braucht man mehrere Fenster, kann man so genannte Tabs aktivieren, wie man sie z.B. vom Safari kennt. Als persönlichen Vorteil empfinde ich, dass Ordner als erstes und danach erst Dateien alphabetisch angezeigt werden. Beim Finder werden sowohl Ordner als auch Dateien gemeinsam alphabetisch angezeigt.

Die Zweifensteransicht hat noch einen weiteren Vorteil, und zwar wenn man Forklift z.B. als WebDAV “missbraucht”. Das klappte im Test auch gut. Leider gibt es kein Disconnect-Button und das ist schlecht. Man weiß also nicht, ob die Verbindung noch aktiv ist, wenn man wieder nur auf seinem Mac unterwegs ist. Extra dafür Forklift zu schliessen und dann wieder zu öffnen ist kontraproduktiv. Bei der Verbindung taucht links in der Liste ein Reiter “Connections” auf, allerdings im zugeklappten Zustand. Sobald man diesen Reiter öffnet, so taucht die Verbindung auf, die man per Auswurf-Icon wieder beenden kann. Zwar gut versteckt, aber doch vorhanden.

Auch das Verbinden zu meinem FTP-Server gelang problemlos. Die Jungs & Mädels von BinaryNights werben mit einer Funktion namens FXP und rühmen sich als einer der Ersten, die diese Funktion auf dem Mac haben aufleben lassen. Mit FXP ist es möglich, Dateien von einem FTP-Server zu einem anderen FTP-Server zu kopieren, ohne dass diese auf der eigenen Festplatte zwischenlanden, natürlich vorausgesetzt, dass der FTP-Server FXP unterstützt. Da ich leider keinen zweiten FTP-Account habe, konnte ich dies nicht austesten.

Als sehr nützlich erwies sich dabei die Funktion “Sync Browsing”. Damit ist es möglich, synchron im Verzeichnis auf der Festplatte Zuhause und dem auf dem FTP-Server zu browsen. Zum Abgleichen von Daten ein echt nützliches Tool. “Sync Browsing” klappt auch auf der/den eigenen Festplatte(n) Zuhause.

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Neben FTP und WebDAV werden auch SFTP, Amazon S3 und selbst Bluetooth unterstützt. Praktisch, wenn man durch das Dateisystem seines Handys browsen möchte. Man sollte dann aber nicht in das Bild-Verzeichnis seines Handys reingehen, weil er jedes Bild erst einmal herunterladen muss, um es in kleinen Icons anzuzeigen. Je nachdem, wieviele Bilder man auf seinem Handy gebunkert hat, kann das sehr lange dauern. Leider gibt es keine Möglichkeiten, die Verbindung vom Programm aus zu unterbrechen. Erst als ich bei mir Bluetooth deaktivierte, brach der Download der Bilder ab. Auch hier gibt es einen Auswurf-Icon, der im Reiter “Connection” “versteckt” ist. “Connection” aufklappen, und schon kann man auch die Bluetooth-Verbindung trennen. Abhilfe gibt es bei den Handy-Bildern auch, einfach in den Einstellungen unter “General” folgendes deaktivieren: “Enable preview on non-local volumes”.

Auch Droplets beherrscht Forklift. Unter einem Droplet versteht man, dass man sich ein “Icon” erstellt und diesen dann z.B. auf dem Schreibtisch ablegt. Nun kann man z.B. Bilder in diesen “Icon” ziehen und “fallen” lassen. Dadurch werden diese Bilder z.B. auf einen FTP-Server geladen, ohne dass man extra ein FTP-Programm öffnen und sich zu diesem FTP-Server verbinden muss. Im Test klappte das problemlos.

Frage: “War das alles, was Forklift zu bieten hat?” Antwort: “Natürlich nicht!” Obwohl alleine diese Funktionen Forklift schon recht wertvoll machen, haben die Macher noch einige coole Funktionen hinzugefügt. Zwei davon möchte ich euch noch vorstellen. Eines davon heißt “Batch Rename”.

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Wer von euch den Total Commander aus der Windows-Welt kennt, wird diese Funktion zu schätzen wissen, denn sie ist sehr mächtig. Damit lassen sich mehrere hunderte Dateien auf einmal nach bestimmten Regeln umbenennen. Hier ist ein Beispiel: Ihr rippt eine selbst gekaufte CD (vorausgesetzt, die CD ist nicht kopiergeschützt), weil ihr das Album als MP3 auf eurem iPod hören möchtet. Nun kann man die gerippte CD mit Datenbanken aus dem Internet abgleichen und so erhalten diese gleich die richtigen Titel. Wenn man aber noch gerne den Interpreten davor haben möchte, kann man jedes einzelne Stück selbst umbenennen oder dies Forklift tun lassen, und das erspart einem eventuell viel Zeit und Arbeit.

Eine andere coole Funktion ist “Delete App”. Ein Grund, warum immer mehr Leute zum Mac switchen, ist die Tatsache, dass es keine Müllhalde aller Windows-Registrierungsdatenbank gibt. Denn wenn eine Applikation unter Windows deinstalliert wird, dann bleibt meistens ein Rest da, welches Windows irgendwann langsamer macht. Beim Mac verschiebt man eine Applikation in den Mülleimer und das wars. Ich hab leider festgestellt, dass dem nicht ganz so ist. Denn auch beim Mac werden hin und wieder kleinere Reste zurückgelassen, und das sind oftmals irgendwelche plists. Das ist zwar nicht so schlimm wie bei Windows, aber trotzdem wäre es schön, wenn diese auch mit bereinigt werden würden. Mit “Delete App” wird eine Funktion ausgeführt, die ich bisher nur von Programmen wie Appzapper kannte. Da ich nun nicht meine gesamten Programme deinstallieren möchte, um zu testen, wie gut “Delete App” wirklich alles löscht, habe ich nur eine Anwendung zum Testen deinstalliert, und dabei wurde auch die plist mit deinstalliert.

Bevor ich zum Fazit komme, möchte ich hier auf Spotlight in Forklift eingehen. Mit der Einführung von Leopard wurde Spotlight nicht nur schneller, es werden auch weniger Ergebnisse angezeigt. Während Tiger alles anzeigte, was man bei Spotlight eintippte, so wurde bei Leopard eine Art “Sicherung” eingeführt, schließlich sollen nicht alle Dateien angezeigt werden, besonders nicht die in den Libraries. Das hat den Vorteil, dass vor allem unerfahrene Menschen noch weniger löschen und ihr System kaputt machen können. Aber wenn man manuell Reste von deinstallierten Programmen beseitigen möchte, ist das durchaus ein Problem. Zwar kann man über Umwege doch zu vernünftigen Ergebnissen kommen, aber nervig ist es dennoch. Das mit den Umwegen kann man getrost vergessen, wenn man Spotlight in Forklift benutzt, denn der spuckt Ergebnisse aus, wie ich sie unter Tiger kennen und schätzen gelernt habe. Zusätzlich kann man Filter einstellen, indem man unter die Lupe klickt und nach Name, Endung, Besitzer usw. filtert.

Kommen wir nun zum Fazit. Obwohl ich nicht auf alle Features von Forklift eingegangen bin, muss ich sagen, was ich in den letzten Tagen kennengelernt habe, hat mir sehr gefallen. Vor allem ist es der Leopard Optik angepasst und kommt nicht so überladen daher wie sein mächtigerer Freund Path Finder. Version 1.5 ist nur noch unter Leopard funktionstüchtig, wer noch Tiger benutzt, muss sich mit Version 1.2 vergnügen. Allerdings funktionieren dort die meisten Funktionen, die ich heute beschrieben habe, auch unter 1.2. Man verzichtet nur auf die Leopard-Optik und auf Features wie z.B. Quicklook, welches sowieso nur bei Leo gehen. Forklift kostet 29,95 Dollar (nach derzeitigem Wechselkurs liegt der Preis in Euro ungefähr zwischen 19 und 20 Euro). Man kann die Software natürlich 15 Tage als Demo austesten. Weitere Features könnt ihr der nächsten Grafik entnehmen.

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Also wer des Englischen mächtig ist (denn eine deutsche Version gibt es bisher nicht), kann einige Tools von der Festplatte verbannen, die Forklift mit Leichtigkeit beherrscht..

Update 1: Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Finder ist der Refresh-Button, der beim Finder normal nicht dabei ist und durch ein Tool names Refresh Finder erweitert werden muss. Und ich habe wahrscheinlich ein Bug entdeckt. Ich kann nämlich nicht im Netzwerk auf mein Passwortgeschütztes Windows zugreifen. Mit “Connect As” werden zwar die freigegebenen Ordner angezeigt, aber reinsurfen kann ich nicht. Ich komme erst dann in diese Ordner, sobald ich mich mit dem Finder auf den Windowsrechner eingeloggt habe. Wäre interessant zu wissen, ob ihr das auch feststellen könnt (vorausgesetzt, ihr habt irgendwo nen Windowsrechner stehen ;) )

Update 2: Meinen Windowsrechner mag er definitiv nicht. 2 GB Dateien zum Verschieben von Windows auf mein Macbook geht gar nicht: Erst versucht er zu kalkulieren, ob genug Platz auf meinem Macbook ist (was ja an für sich vernünftig ist), aber 1. wird er gar nicht fertig damit und 2. läuft dadurch mein Lüfter auf Hochtouren. Nach 15 Minuten hab ich die Aktion abgebrochen, weil Forklift es immer noch nicht geschafft hat, meine Daten rüberzuschaufeln (im Gegenteil, er hat Dummydateien auf meinem Macbook angelegt, mit denen ich nichts anfangen kann, aber egal, Hauptsache 2 GB auf meinem Macbook sind schon mal belegt). Hab ich den Finder in dem Artikel bis jetzt fertig gemacht, so muss ich ihn diesmal loben: Dieser hat die Daten in der Hälfte der Zeit rübergeschoben. Da müssen die Macher von Forklift dringend Abhilfe schaffen..

{ 29 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Martin März 21, 2008 um 22:44

Ich erinnere mich vage damals einen Beitrag zu Forklift verfasst zu haben als es noch ind er BetaPhase war

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Chris März 21, 2008 um 22:45

Ich nutze auch den Forklift auf dem Mac. Allerdings kommt bisher kein Programm an den echten Total Commander heran.

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Matt März 21, 2008 um 22:57

Super Review. Werd ich mir mal ansehen müssen, dachte bislang, Forklift sei nur ein FTP-Client…

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Khamelion März 21, 2008 um 23:08

Übrigens danke auch für die Optimierung für den Safari RSS Reader :D

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Steffen März 21, 2008 um 23:16

Ist wirklich ein feines Tool, allerdings gefällt mir der Path Finder da doch ein wenig besser. Gerade die Terminalintegration ist einfach genial … :thumbsup:

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ad März 22, 2008 um 07:01

Klasse Review, Danke! :upten:

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Thorsten März 22, 2008 um 08:23

Tolle Review, habe ich sehr gerne gelesen.

Ich bin auch am Überlegen mir Forklift zuzulegen, seit einigen Wochen hadere ich schon mit dem Gedanken. Bei MacUpdate in einer “halben” Promo gibt es das Tool momentan noch für knapp 26 Dollar, einfach mal bei MacUpdate.com danach suchen.

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ad März 22, 2008 um 09:09

Hab’s damals via MU Promo-Bundle ergattert, aber noch gar nicht richtig genutzt. Die Review macht Lust auf mehr.

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Cindy März 22, 2008 um 09:31

Vielen dank für den ausführlichen Bericht. Habe mir ForkLift auch gleich runtergeladen und bin bis jetzt begeistert.

Wenn ich jetzt was downloade, werde mir ja in einem kleinem Popup alle Downloads gezeigt und über Rechtsklick kann ich dann “im Finder anzeigen” anklicken. Wie stelle ich das auf ForkLift um? Kann mir da jemand helfen?

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Thomas März 22, 2008 um 09:56

Interessant, hab’s gerade auch mal ausprobiert. Aber sowohl das Deaktivieren von Vorschaubildern auf entfernten Laufwerken ist möglich als auch das Trennen von solchen Laufwerken.

Übrigens das Wort »aller« gibt’s im Deutschen nicht, das kommt aus dem frz. »à la«, so jetzt aber genug der Pedanterie.

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Matt März 22, 2008 um 10:30

Übrigens das Wort »aller« gibt’s im Deutschen nicht

Aller, Nebenfluss der Weser.
Aller Laster Anfang (ist die Stoßstange).

SCNR

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cptboa März 22, 2008 um 10:44

Interessant, hab’s gerade auch mal ausprobiert. Aber sowohl das Deaktivieren von Vorschaubildern auf entfernten Laufwerken ist möglich als auch das Trennen von solchen Laufwerken.

In den Einstellungen kann man Vorschaubilder tatsächlich deaktivieren. Aber trotzdem, wenn man es nicht gemacht hat, weil man es vergessen hat, wie z.B. beim Handy, dann hilft nur das Abschalten von Bluetooth. Ein Auswurf-Icon wäre praktischer. Ebenso für das Trennen von entfernten Laufwerken. Man kann zwar eine Zeit bis 120 Sekunden einstellen, bis man disconnectet wird, aber schöner wäre ein Auswurf-Icon.

Übrigens das Wort »aller« gibt’s im Deutschen nicht, das kommt aus dem frz. »à la«, so jetzt aber genug der Pedanterie.

Wow, ich verwende Deutsch, Englisch & Franz. auf einmal, man ist die Review multikulti ;)

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Sam Brown März 22, 2008 um 10:45

Das Programm ist nicht schlecht, aber warum hat es ein so bescheuertes Icon?

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Rafael Bugajewski März 22, 2008 um 11:49

Das Review macht in der Tat Lust auf mehr und ich befinde mich in einer ähnlichen Gemütssituation wie du ad, außer das ich überzeugter PF-User bin ;)

Ich denke mal, dass die Macher des Icons eine Anspielung auf den Transmit LKW machen wollten.

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Acky März 22, 2008 um 12:28

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Ich habe meine Version ebenfalls mit dem MU Promo Bundle erstanden. Bei mir haben weder Version 1.2 unter Tiger noch 1.5 unter Leopard bzgl. FTP funktioniert. Es wird verbunden, aber dann keine Dateiliste angezeigt. Der Fehler ist bei verschiedenen Providern präsent (1&1, Hetzner, privater Webserver). Ich habe den Bug gemeldet, der Entwickler wollte einen Testzugang (hat er bekommen) und seitdem habe ich nichts mehr gehört. Ich habe gehofft, daß es in 1.5 funktioniert – Fehlanzeige. Schmerzlich vermisse ich auch ein Support Forum, wo man sich mit anderen Anwendern austauschen könnte. Schade.

P.S.: Ich benutze übrigens nach wie vor Transmit, daß anstandslos funktioniert. Ein LKW hat eben mehr Power als ein Gabelstapler ;)

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Ronny März 22, 2008 um 13:58

Hi,
probiert mal den muCommander, der ist dem Total Commander noch näher. Dort kann ich auch innerhalb von zip, war, ear, … files löschen, kopieren, …

Für mich passt der muCommander besser als ForkLift

http://www.mucommander.com

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Herr Chow März 22, 2008 um 14:46

Zitat cptboa: “Denn auch beim Mac werden hin und wieder kleinere Reste zurückgelassen, und das sind oftmals irgendwelche plists. Das ist zwar nicht so schlimm wie bei Windows, aber trotzdem wäre es schön, wenn diese auch mit bereinigt werden würden.”

Das hat seinen guten Sinn, nämlich daß man bei wiederholter Installation die alten Einstellungen behält, was mir schon öfter überaus nützlich gewesen ist. Und da die plist-Dateien das System wirklich nicht belasten, halte ich deren Entfernung für übertriebene Hygiene (Waschzwang?). ;-)

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Sencha März 22, 2008 um 18:00

Fantastisch.

Genau so einen zwei Fenster Finder habe ich noch gesucht. Ich bin doch erst vor kurzem tatsächlich umgestiegen und bislang mehr als begeistert.

Mit Forklift sind dann tatsächlich ALLE Punkte erledigt, die auf meiner “wenn ich endlich Macianer bin, will ich aber auf folgendes nicht verzichten” Liste standen. Und das mit Bravour.

Zum Problem des FTP Disconnects:
Klaro geht das. Vielleicht muss da nur mal einer herkommen, der noch die jungfräuliche “ist das alles toll hier – oh mal da klicken” – Sicht hat.

Bei bestehenden FTP-Verbindungen taucht in der Sidebar eine neue Group “Connections” auf. Hier finden sich dann die offenen Verbindungen mit Auswurficon.

Die 20 € haben sich wirklich gelohnt. Danke für den Tipp, Quakfrosch.

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cptboa März 22, 2008 um 19:27

Zum Problem des FTP Disconnects:
Klaro geht das. Vielleicht muss da nur mal einer herkommen, der noch die jungfräuliche “ist das alles toll hier – oh mal da klicken” – Sicht hat.

Bei bestehenden FTP-Verbindungen taucht in der Sidebar eine neue Group “Connections” auf. Hier finden sich dann die offenen Verbindungen mit Auswurficon.

Das ist es! Toll, jetzt sehe ich es auch! Allerdings ist der Reiter “Connections” nicht aufgeklappt, daher hab ich es nicht gesehen! Danke dafür, werde ich gleich oben ergänzen :)

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eumel März 22, 2008 um 23:36

Na das nenne ich mal “ausführlich”! Sieht aus wie good old Norton Commander Baujahr 2008. Die Features lesen sich interessant. Sollte man sich mal ansehen! ;) Danke für die umfassende Info!

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BinaryNights März 23, 2008 um 01:01

@Acky croaked: Could you resubmit your bug?

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Ich habe meine Version ebenfalls mit dem MU Promo Bundle erstanden. Bei mir haben weder Version 1.2 unter Tiger noch 1.5 unter Leopard bzgl. FTP funktioniert. Es wird verbunden, aber dann keine Dateiliste angezeigt. Der Fehler ist bei verschiedenen Providern präsent (1&1, Hetzner, privater Webserver). Ich habe den Bug gemeldet, der Entwickler wollte einen Testzugang (hat er bekommen) und seitdem habe ich nichts mehr gehört. Ich habe gehofft, daß es in 1.5 funktioniert – Fehlanzeige. Schmerzlich vermisse ich auch ein Support Forum, wo man sich mit anderen Anwendern austauschen könnte. Schade.

P.S.: Ich benutze übrigens nach wie vor Transmit, daß anstandslos funktioniert. Ein LKW hat eben mehr Power als ein Gabelstapler ;)

Please re-submit your bug on our support page. (Bitte senden Sie Ihre Fehler auf unserer Support-Seite)

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Thorsten März 23, 2008 um 22:30

Bei mir gehen keine idisk-Folders als Droplet. Oder seh ich da was nicht?

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dcmartns März 24, 2008 um 11:49

schöne review! :upten:

aber für das alltägliche dateischubsen auf der lokalen platte, ist mir forklift dann doch zu umfangreich und damit zu unübersichtlich! :-)

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Marko März 24, 2008 um 15:09

Auf den ersten Blick das Programm nach dem ich schon immer gesucht hatte. Auf den zweiten Blick häufen sich jedoch bei mir die Abstürze – für mich derzeit also ein klares Nein zu Forklift.

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Kai März 25, 2008 um 10:08

Sehr schön.

ich habe nun ein paar Filemanager ausprobiert, und Forklift gefällt mir am besten. Der ist schön leicht, ganz hübsch anzusehen, sehr flott und bietet alle Funktionen die ich benötige.

Die meisten anderen sind eben viel zu überladen für meinen Geschmack, oder passen rein optisch nicht und machen mir deshalb einfach keinen Spaß. Für FTP-Funktionen reicht mir der zudem aus, sodaß ich hier gerne auf ein Extraprogramm mit Extrakosten verzichten mag.

Danke für das Review das Lust aufs Testen gemacht hat.

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Orcas #13 März 25, 2008 um 10:21

hab es auch im Rahmen des MU Promo-Bundles erhalten, nutze jedoch seit längerem PathFinder. Ist zugegeben deutlich umfangreicher und z.T. vielleicht etwas überladen, aber wenn man viele Dateien bewegen muss, meiner Meinung nach die Erste Wahl.

Ich kann jedem der eine Finder Alternative sucht nur ans Herz legen sich ernsthaft mit PathFinder zu beschäftigen.

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Rafael Bugajewski März 25, 2008 um 10:29

Ich kann jedem der eine Finder Alternative sucht nur ans Herz legen sich ernsthaft mit PathFinder zu beschäftigen.

Ja, definitiv!

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Sam Brown März 25, 2008 um 13:44

Ich habe Forklift die letzten Tage etwas ausführlicher getestet und bin ganz zufrieden. Schade nur dass man nicht damit brennen kann.

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Buddy Februar 12, 2009 um 10:52

Leider kann Pathfinder kein FTP/SFTP. Wirklich sehr schade.

Daher bleibt als einzige “gute” Variante Forklift übrig – oder gibt es noch etwas, was ich nicht kenne?? MUCommander hat leider eine “schlechte” Verwaltung der FTP Verbindungen – funktionieren nicht via Schlüsselbund :(

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