Ich hasse (fast) Entourage 2008 und liebe (fast) Mail.app, weil es durch die Modularität und seine einzigartige Eleganz den Konkurrenten weit voraus ist

21. Februar 2008 · 39 comments ·

Die Schizophrenie von Apfelquak lässt vielleicht einige Zweifel aufkommen, dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich Microsoft-Produkte seit Anbeginn (und damit meine ich den Anfang des aktuellen Jahrtausends) nicht so recht auf dem Mac akzeptieren kann. Dies wiederum hat nichts damit zu tun, dass Microsoft allzu gerne als Urfeind von Apple angesehen wird, obwohl dies wohl eher ein Klischeedenken ist und beide Unternehmen durchaus erfolgreich miteinander zusammengearbeitet haben und dies bis heute tun. Durch MacBU wird sogar versucht sich verschiedenen Konzepten anzunähern, was im Vergleich zu anderen Microsoft-Produkten durchaus als großer Erfolg anzusehen ist. Trotzdem werden verschiedene Aspekte des nativen Interfaces und Workflows der Plattform nicht umgesetzt. Vielleicht ist das auch der Aspekt, der mich am meisten stört.

Seit Anbeginn von Mail.app bin ich daher auch begeisterter Benutzer und dies trotz einiger schwerer Zeiten, in denen die Anwendung sehr absturzfreudig war. Dieses Verhalten hat sich im Laufe der Zeit jedoch immer mehr verbessert und es sind stetig neue Plugins hinzugekommen, die es ermöglichen den Mail User Agent (MUA) zu personalisieren und an die verschiedensten Bedürfnisse anzupassen. Aktuell betreibe ich das Programm mit fünf Plugins, die ich hier vorstellen möchte. Als erstes möchte ich jedoch das Mail.app-Hauptfenster zeigen, das ich um einige Icons entschlackt habe um somit eine höhere Übersicht über den eigentlichen Anwendungszweck zu bekommen: das Arbeiten mit E-Mails.

Mail.app Hauptfensteransicht

Die meisten Funktionen von Mail.app nutze ich mittlerweile per Tastaturkommandos, die sich in der Geschwindigkeit bemerkbar machen, wenn man sie erst richtig gelernt hat. Im Eingang sind E-Mails nach Datum sortiert und zwar in absteigender Reihenfolge, so dass neue Nachrichten immer unten in der Liste aufgeführt werden. Außer dem Eingang habe ich noch zwei Ordner in meinem IMAP-Account: einen für das globale Archiv und einen für Spam. Diese sind nach Datum, jedoch in aufsteigender Reihenfolge sortiert, so dass neueste Nachrichten immer oben in der Liste sind. Für mich erscheint das notwendig, da sich in dem Archiv-Ordner mehrere hundert Nachrichten befinden und ich nicht jedes Mal herunterscrollen möchte. Wie man sieht, benutze ich keine aufwändige Ordnerstruktur und sortiere mir Mails in verschiedene Unterordner, in denen ich sie eh nicht wiederfinde. Stattdessen verlasse ich mich voll und ganz auf die integrierte Suchfunktion, die bis jetzt in jedem Fall mich nicht länger als 3 Minuten vor dem Erreichen des Ziels aufgehalten hat. Ich suche täglich nach E-Mails und eine Dauer von 1-2 Minuten bei Nachrichten, die mehrere Jahre alt sind, finde ich beachtlich, vor allem im Vergleich mit normalen Papierordnern, die man in seinem Büro stehen hat. In den meisten Fällen dauert die Suche lediglich einige Sekunden, so dass ich bei einer Ordnerstruktur schon alleine länger überlegen müsste, als mir Mail.app die gesuchte E-Mail liefert und auf dem Bildschirm darstellt. Eine kleine Ausnahme mache ich hierbei jedoch: wenn sich in dem Archiv-Ordner mehrere tausend Mails befinden, erstelle ich einen Unterordner mit dem aktuellen Datum, zum Beispiel 2008-02-21 und verschiebe alle Mails dorthin. Dies erhöht die Geschwindigkeit drastisch, da Elemente der Liste nicht mehr in den Speicher geladen werden müssen.

Wenn ich etwas länger an einem bestimmten Projekt arbeite oder mit den gleichen Personen kommuniziere, so lege ich mir intelligente Postfächer an, die eines der einzigartigen Features von Mail.app sind. Mit Plugins lassen sich die Kriterien sogar erweitern, was ich als weiteren Vorteil dieser Organisation ansehe. Erinnerungen und RSS-Feeds benutze ich in Mail.app gar nicht. Ich benötige einen dedizierten RSS-Reader, da ich mit Feeds sehr viel Zeit verbringe. Für normale Ansprüche ist die RSS-Funktion vollkommen ausreichend, wenn man allerdings eine nahtlose Integration in andere Anwendungen und zusätzliche Features benötigt, so ist eine Anwendung wie NetNewsWire sicherlich die bessere Wahl. Ähnliches gilt für Aufgaben und Notizen, die bei mir auch in anderen Programmen verarbeitet werden. Für den normalen Heimgebrauch und den durchschnittlichen Anwender sind die integrierten Möglichkeiten genugtuend und ermöglichen es zusammengehörige Informationen auch an einer zentralen Stelle zu verwalten, ähnlich wie man es von anderen MUAs her kennt.

mailtags.pngZusätzlich zu den gegebenen Möglichkeiten sind für Poweruser natürlich Plugins das Mittel der Wahl. Das wichtigste stellt bei mir ganz klar MailTags dar. Es ermöglicht E-Mails verschiedenen Kategorien und Projekten zuordnen zu können. Des Weiteren kann man andere Metadaten, wie Prioritäten und Notizen hinzufügen, die nach dem Hinzufügen auch durchsuchbar sind und somit in Kriterien für intelligente Postfächer benutzt werden können. Projekte besitzen bei mir verschiedene Farben und Mails werden oft nach Eingang mit einem gekennzeichnet. Somit kann ich aktuelle Kommunikationen schnell visuell zuordnen ohne die Suchfunktion bemühen zu müssen. Stattdessen gehe ich einfach in den Archivordner und scrolle unter Umständen zwei bis drei Fenster herunter. MailTags hat viele gute Funktionen, wie zum Beispiel das automatische Verfolgen einer Kommunikation. Dazu werden E-Mails aus einem Thread um ein zusätzliches Feld im Mailquelltext erweitert, das im Laufe einer Diskussion mitgeschickt wird. Alle neuen Mails werden dadurch sofort einem Projekt zugeordnet ohne dies manuell durchführen zu müssen. Das Interface ist normalerweise versteckt, lediglich ein kleines Etikett deutet auf das Vorhandensein des Plugins hin. Nach einem Klick öffnet sich eine Seitenleiste, in der man auf die oben genannten Funktionen zugreifen kann. Einstellungen für das Verhalten lassen sich in einem hierfür eigens vorhandenen Bereich in den globalen Einstellungen von Mail.app definieren. Dort findet man unter anderem auch die Möglichkeit alle Schlüsselwörter und Projekte bequem an einem zentralen Ort zu verwalten.

mailacton.pngVom selben Programmierer ist das zweite Plugin, das ich sehr oft benutze. Es trägt den Namen Mail Act-On. Diese Erweiterung ist sehr einfach, dadurch aber auch sehr mächtig. Sie bietet einem die Möglichkeit für alle Regeln, die man in den Filtereinstellungen von Mail.app festlegen kann, Tastaturkürzel festzulegen. Alle Shortcuts sind über ein Bezel-Interface verfügbar, das auf Tastendruck in der Bildschirmmitte erscheint. Alternativ ist es auch möglich eine Kombination mit der ctrl-Taste festzulegen, was sehr mächtig ist, da man jetzt nur noch die gewünschten Mails auszuwählen braucht und verschiedene Kriterien angewandt werden. Das Plugin nutze ich hauptsächlich in Zusammenhang mit MailTags um Projekte oder Schlüsselwörter festzulegen und die Mails in den Archivordner zu verschieben. Somit werden mehrere Schritte in einem Rutsch angewandt und ich muss mich nicht darauf verlassen, dass ich beim Drag & Drop mit der Maus den richtigen Ordner treffe (obwohl dies bei zwei Stück sehr schwer fallen dürfte).

minimail-screenshot.png
Die dritte Erweiterung im Bunde ist MiniMail. Beim Drücken des Zoomen-Buttons in der Mail.app-Hauptfensteransicht wird das Fenster nicht wie erwartet vergrößert, es erscheint stattdessen ein iTunes-ähnliches Mini-Interface. Von diesem Interface kann man neue E-Mails sehen, durch einen einfachen Druck auf die Leertaste kann man sich die E-Mail in einer HUD-Ansicht anzeigen lassen. Alternativ kann man auch die Eingabetaste betätigen, die das gewohnte Fenster für eine separate Maildarstellung öffnet. Das Plugin bietet außerdem die Möglichkeit die Standardkürzel von Mail.app zu verwenden, so dass man schnell E-Mails weiterleiten oder auf sie antworten kann. Durch das Betätigen von ⌘⌫ kann man zum Beispiel unerwünschte Newsletter sofort löschen. Das Plugin benutze ich dazu um während der Arbeit an anderen Sachen nicht den Kontext umschalten zu müssen. Ich muss dazu sagen, dass ich meine Mails manuell abhole, da ich nicht von einer Maschine unterbrochen werden möchte. In Arbeitspausen reicht es vollkommen aus ein kleines Interface vor Augen zu haben, in dem man die wichtigsten Funktionen nutzen kann. Für das Durcharbeiten des Posteingangs am Morgen kommt man allerdings nicht umher das normale Interface zu benutzen, das übersichtlicher ist, wenn man viele E-Mails auf einmal verarbeiten möchte.

spamsieve-icon.pngDas nächste Plugin, welches mir die tägliche Arbeit erleichtert ist SpamSieve. Der integrierte Spamfilter von Mail.app ist in Ordnung, vor allem wenn man eine längere Trainingsphase hinter sich hat. Trotzdem neigt er dazu öfters False-Positives zu erkennen, so dass ungewünschte Spamnachrichten im heutzutage eh schon überfüllten Spamordner landen. SpamSieve ist eine separate Anwendung, die sich im Dock präsentiert und nahtlos in Mail.app integriert. Aus Gewohnheit möchte man jedoch für ein Programm, das lediglich die Aufgabe eines Spamfilters übernimmt, nicht unbedingt ein eigenes Symbol im Dock haben. Dies kann man jedoch ändern, was auch in der offiziellen Anleitung beschrieben ist. Die Zahl der fälschlicherweise als Spam erkannten Mails sinkt dadurch bereits nach einigen Tagen erheblich. Dieses Plugin ist nicht notwendig, da der eigene Spamfilter von Mail.app bereits gute Ergebnisse liefert. Wenn man jedoch das letzte Quäntchen herausholen möchte und völlige Perfektion anstrebt, so kann SpamSieve das geradezu unterstützen.

Das letzte von mir verwendete Plugin ist GPGMail, das ermöglicht verschlüsselte und signierte Mails zu verschicken und zu empfangen. Es integriert sich in Form eines zusätzlichen horizontalen Balkens in der Mailansicht und fristet in meinem Setup dort hauptsächlich sein Schattendasein. In Zeiten immer stärker werdender Überwachung und dem Schwinden der Privatsphäre ist es allerdings sicher nicht verkehrt das Plugin installiert zu haben, zumal Mails relativ leicht abgehört werden können und firmeninterne Geschäftsgeheimnisse eh verschlüsselt kommuniziert werden sollten.

Auch unter der Haube kann sich Mail.app sehen lassen. Es ist eine Cocoa-Anwendung und somit vollständig mit nativer Technologie realisiert, was man nicht nur am Interface, sondern auch an der durchdachten Integration mit anderen Anwendungen merkt. E-Mails werden nicht in einem proprietären, sondern in dem in Unix-Umgebungen durchaus häufig anzutreffenden Maildir-Format gespeichert (obwohl die Dateinamen auf den ersten Blick das etwas ältere MBOX-Format vermuten lassen). Bei Backups muss somit keine große Datei bei einer einzigen neuen E-Mail gesichert werden, da diese in separaten Dateien gespeichert werden und aus diesem Grund auf Dateisystemeebene relativ einfach inkrementell gesichert werden können. Wenn man seine E-Mails auf einem IMAP-Server gespeichert hat, so kann man getrost eine lokale Kopie anlegen lassen um zum Beispiel in Fällen, in denen man kein Zugriff auf das Internet hat, das E-Mail-Archiv bei verschiedenen Aufgaben referenzieren kann.

Manche kritisieren die Plugin-Architektur von Mail.app und sind der Meinung, dass verschiedene Erweiterungen einfach nicht dort hingehören. Dem Argument kann man allerdings getrost widersprechen, da der MUA gezielt dafür programmiert wurde verschiedene Erweiterungen in Form von Bundles anzunehmen. Alle guten Plugins integrieren sich außerdem nahtlos in Mail.app, so dass man nicht mitbekommt, dass es sich um ein Bundle handelt. Dies bekommt man vielmehr erst mit, wenn man eine nackte Mac OS X Installation vor sich hat und einem auf einmal die Hälfte der Bedienelemente fehlen. Alternativ kann man Mail.app-Bundles bedingt mit AppleScript-Erweiterungen für verschiedene Programme vergleichen, die dadurch erst ihre Funktionalität entfalten lassen. Viele Anwendungsfälle sind durchaus stark personalisiert, so dass man sie schwer mit einem Programm, dass für eine breitere Masse gedacht ist, abdecken kann.

Selbstverständlich existieren auch weitere Plugins für Mail.app, die ich an dieser Stelle nicht erwähnt habe, so zum Beispiel Letterbox, das eine dreispaltige Ansicht ermöglicht, die manche bevorzugen. Es existiert eine dedizierte, allerdings nicht offiziele Seite mit vielen Plugins für Mail.app. Außerdem kann ich das englischsprachige Blog Hawk Wings von Tim Gaden nur empfehlen, das weitere Tipps für den Umgang mit Mail.app hat und oft sehr knifflige Aufgaben und die dazugehörigen Lösungen präsentiert.

Einige werden sich auch Gedanken über den Preis machen, was auch vollkommen legitim ist. Mail.app ist in der Grundversion selbstverständlich kostenlos und bereits sehr effizient. Bei den einzelnen Plugins muss man sich darüber im Klaren sein, ob es sich für einen lohnt die entsprechende Funktionalität nachzurüsten und ob der Preis angemessen ist. Ich denke, dass dies von Anwender zu Anwender anders ausfällt und man nicht pauschal beurteilen kann wie viel Nutzen eine Erweiterung zu Tage bringt. Bei der von mir vorgestellten Lösung wird man für drei Plugins zur Kasse gebeten: MailTags für $29.95, MiniMail für $9.00 und SpamSieve für $30.00, was insgesamt $68.95 macht und beim aktuellen Umrechnungskurs knapp 50 EUR entspricht. Der Kaufpreis rechnet sich auf wenige Arbeitstunden um und ist zumindest für mich durch die schon längst eingesparte Zeit gerechtfertigt worden.

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dolce 21. Februar 2008

Ich hasse (fast) so hässliche Blog-Titel!

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Rafael Bugajewski 21. Februar 2008

Tja, wie sagt man so schön: Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.

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nasendackel 21. Februar 2008

ich denk mir da. Ich kauf mir office, das kostet mich 99€. Krieg dabei Entourage mit all den Funktionen, die du nennst, und bekomm noch word, exel und powerpoint dazu ;)

ne mail ist schon schick. ich mag es. was mich bei mail immer stört, ich hab oft bei imap nachrichten doppelt im fach. aber dars wars dann auch schon.

ich persönlich hab auch gerne calendar etc unter einem dach.

aber wie gesagt, mail ist schon ne klasse app

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nasendackel 21. Februar 2008

achja. spamsieve ist klasse, allerdings nervt mich daran, dass es nur mit tricks dazu bewegen kann, nicht im dock zu erscheinen. und für sämtliche stats muss man es dann wieder ins dock bringen. da sollte sich mal was tun.

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TobyKoch 21. Februar 2008

das sehe ich genauso. Ich möchte Microsoft auch nur noch so begrenzt wie möglich einsetzen müssen und auf Entourage verzichte ich freiwillig. Viel zu vollgepackt mit funktionen

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nasendackel 21. Februar 2008

Apple ist eigentlich auch nicht besser als Microsoft. Was die alles gebundlet mit ihrem OS mitliefern, da wäre Microsoft schon zu Milliarden Strafe von der EU verdonnert worden… aber das ist ne andere Sache ;)

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TobyKoch 21. Februar 2008

ne andere sache, gehört nicht zum thema, bin neu, wie bekomme ich denn ein benuterbild hier herein. in den profileinstellungen finde ich nichts dazu.

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nasendackel 21. Februar 2008

Du musst dir einen Account bei gravatar.com anlegen

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Rafael Bugajewski 22. Februar 2008

Entourage ist auf jeden Fall auch O.K. und ich respektiere die Arbeit, die dahinter steckt. Trotzdem würde ich es nicht verwenden wollen (es sei denn ich müsste aufgrund von Sachen, die das Wort Enterprise in sich tragen).

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TobyKoch 22. Februar 2008

so hab mich angemeldet und so, aber mein neues bild erscheint hier noch nicht. kommt das erst bei neuen beiträgen???

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TobyKoch 22. Februar 2008

warum benutze ich einen mac und statte ihn mit den kompletten windows office anwendungen aus. ich war froh, als ich mr. gates endlich los war

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cptboa 22. Februar 2008

vielen dank für deinen ausführlichen bericht :) ich werde mir dieses plugin “mailtags” mal die Tage näher anschauen :)

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ad 22. Februar 2008

Tja, wie sagt man so schön: Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.

:D

Die Länge des Titels (und auch des Beitrags?) ist zumindest Rekord hier im Blog.

so hab mich angemeldet und so, aber mein neues bild erscheint hier noch nicht. kommt das erst bei neuen beiträgen???

Die Mailadresse muss exakt übereinstimmen. Auch Groß-/Kleinschreibung!
Habe den unteren Kommentar mal editiert und deine Mailadresse in Kleinbuchtstaben geändert. Und siehe da…

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Matt 22. Februar 2008

so hab mich angemeldet und so, aber mein neues bild erscheint hier noch nicht. kommt das erst bei neuen beiträgen???

Ja. Und du musst die gleiche E-Mail-Adresse benutzen wir bei gravatar.com

warum benutze ich einen mac und statte ihn mit den kompletten windows office anwendungen aus. ich war froh, als ich mr. gates endlich los war

Es soll Leute geben, denen bleibt nichts anderes übrig, weil ihre Dokumente 100% kompatibel mit dem Windows-Word sein müssen. Und in dem Fall führt kein Weg an Office for Mac vorbei.

So, eigentliches Thema :D
Warum PGP nehmen, wenn S/MIME nahtlos ins System integriert ist?

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ad 22. Februar 2008

Noch mal zu Gravatar:
Sobald man sich dort registriert hat, erscheint das (der?) Gravatar auch bei alten Beiträgen. ;)

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MacMacken 22. Februar 2008

Grosser Schönheitsfehler: Die gelobte Modularität gibt es im Bezug auf die E-Mail-Funktionen gar nicht, Apple hat ja leider (wie bei Safari) vergessen, ein offizielles System von Erweiterungen zuzulassen – wie so etwas funktioniert, kann man sich bei Mozilla Firefox und Thunderbird anschauen.

Wie gross die Not diesbezüglich ist, zeigt die Tatsache, dass Mac-Benutzer sogar bereit sind, für krude Mail- und Safari-Hacks zu bezahlen. Allerdings passt diese Situation für mich nicht zum Mac - Erweiterungen für Mail (und Safari) müssten sich genauso komfortabel installieren, verwalten und aktualisieren lassen wie bei den Mozilla-Applikationen …

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nasendackel 22. Februar 2008

Das ist genau das Problem, dass ich auch immer mit Addons habe. Beispiel Saft und Safari. Jede neue Safari version lässt Saft nicht funktionieren. Der Entwickler ist zwar sehr schnell, aber das Grundproblem besteht.

Bezieht man das auf Mail, so kann es doch mal gut sein, dass die ganzen teuer bezahlten Addons einfach nach nem Update nicht mehr gehen, da Apple da irgendwas gedreht hat.

Was mache ich dann, wenn ich die Funktion brauche? Ne Downgrade? Ich weiss es ist noch nie vorgekommen, aber möglich ist es. Daher habe ich persönlich immer ein Problem mit allem was sich da in irgendwelche “Input-Manager” Dinger installiert.

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ad 22. Februar 2008

So, bei einer Tasse Kaffee habe ich jetzt auch mal Zeit gefunden den Artikel zu lesen. Sehr informativ, vielen Dank. :upten:

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tigion 22. Februar 2008

Kaffee war das Stichwort :)

@Rafael und Nasendackel … danke für die Informativen pro und kontra Artikel zu Mail und Entourage :thumbsup: … interessante Art die Diskussion aus den Kommentaren in Blogbeiträge zu verlagern :)

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Tobias Mende 22. Februar 2008

Ich nutze Mail auch gerne. Ist echte ne klasse APP und der RSS-Reader ist auch sehr praktisch.
Gegenüber M$-Programmen bin ich nach wie vor sehr skeptisch ;)

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Tekl 22. Februar 2008

Also bei mir arbeitet der Spam-Filter von Mail nahezu perfekt. Ich muss aber zugeben, dass ich meine 1000 Spams pro Woche meist nur nach Ham überfliege und bislang nichts gefunden haben.

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Kerstin 22. Februar 2008

Ich hatte völlig übersehen, dass Mail Act-On jetzt mit dem Leoparden kann. Danke für den Hinweis!

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Jules 22. Februar 2008

Ich nutze sowohl Safari als auch Mail. Allerdings ohne Plug-Ins. Entweder bin ich Purist :-? Oder ich weiß auch nicht. Hatte jedenfalls noch nie das drängende Bedürfnis irgendwas nachzurüsten und wenn doch, dann nehm ich halt Firefox etc. pp. Irgendwie habe ich immer das Gefühl das Plug-Ins in gewisser Weise das Programm beeinträchtigen (weil sie es z.B. behäbiger machen…).

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Rafael Bugajewski 22. Februar 2008

Den Artikel zu schreiben war für mich eine große Freude.

Es ist richtig, dass Apple keine offizielle API für Mail.app veröffentlicht hat. Somit könnten rein theoretisch Plugins nicht mehr funktionieren nachdem ein Update von Mail.app durchgeführt wurde, aber exakt dann, wenn in der Lüneburger Heide am letzten Tag des Februars und genau dann wenn ein rotes und grünes Auto sich an der dort nahegelegenen Kreuzung treffen und dort zufälligerweise gerade eine Baustelle ist, die von exakt 7 Arbeitern besetzt ist, die prognostizieren, dass sie innerhalb von 23 Tagen und 9 Stunden mit den dortigen Reparaturen fertig werden.

Es wurde hier von mehreren richtig festgestellt, dass Plugins für Safari nicht gerade zuverlässig sind und auf Dauer funktionieren. Hierbei darf man beide Anwendungen allerdings nicht zusammen mischen. “Plugins” für Safari sind Hacks, die in Form von Input Managern realisiert werden, die während der Laufzeit dynamisch den Code einer Anwendung manipulieren. Sie eröffnen zwar zahlreiche Möglichkeiten, sorgen aber auch dafür, dass zahlreiche potenzielle Sicherheitslücken entstehen. Mail.app hingegen hat eine API, die leider bis zum heutigen Tage von Apple nicht öffentlich abgesegnet wurde. Die dahinterstehende Logik ist jedoch eine vollkommen andere und durchaus mit einer offiziellen API und nicht einem Hack gleichzusetzen.

Außerdem muss man sich (zumindest) bei den kostenpflichtigen Anwendungen darüber im Klaren sein, dass dahinter meist ein unabhängiger Entwickler steht, der mit der Erweiterung Brötchen für sich und seine Familie verdient und somit Interesse daran hat das entsprechende Plugin weiterzuentwickeln. Auf Vor- und Nachteile von Indie-Entwicklern im Vergleich mit Großunternehmern möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Wer in einer Produktivumgebung direkt nach Erscheinen einer neuen Betriebssystemversion aktualisiert, der ist selbst Schuld und verantwortungslos (das sind meistens auch die Personen, die sich über fehlende Kompatibilität beschweren). Man sollte immer mindestens einige Monate abwarten bis die größten Bugs eines Betriebssystems behoben werden. In dieser Zeit haben die meisten Entwickler ihre Programme auch bereits auf die neueste Version angepasst. Bei indev musste man lediglich einige Wochen warten, was zu verantworten ist.

Mail-Plugins lassen sich genau so gut installieren wie profesionelle Anwendungen auf dem Mac – so zum Beispiel Aperture – mit dem einzigen Unterschied, dass Mail.app beendet oder nach der Installation einmalig neu gestartet werden muss.

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Tekl 22. Februar 2008

Bei mir scheint’s mit dem Gravatar nicht zu funktionieren. Adresse ist identisch. Ist aber auch egal.

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Tekl 22. Februar 2008

Muss die Adresse etwa mit dem Account übereinstimmen? Ich habe nämlich einen Account mit anderer Adresse, wo ich die hier verwendete Adresse als Zweitadresse hinzugefügt habe.

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Tekl 22. Februar 2008

Ah, jetzt ist Dagget da ;-)

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Patrick 22. Februar 2008

Bis auf Minimail benutze ich die gleichen Plugins und moechte kein einziges mehr missen, vorallem Mail Act-On erlaubt das schnelle verarbeiten der Emails.

Mit Entourage/Outlook bin ich noch nie warm geworden, auch wenn es vielleicht die selbe Funktionalitaet bietet wie Mail.app mit Plugins.

Unter Windows hab’ ich damals noch TheBat! benutzt, was meiner Meinung nach der beste Email-Client fuer Windows ist, aber Mail.app + Plugins laeuft doch deutlich besser bzw. man bekommt damit die Email-Flut exzellent in den Griff.

Greetings

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Tekl 22. Februar 2008

Ich habe früher auch TheBat verwendet, aber ab Version 2 wurde das Ding irgendwie immer fehleranfälliger. IMAP hat bei mir bis Version 3 nie richtig funktioniert. Dann habe ich zum Mac geswitcht.

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Matt 22. Februar 2008

Ich hab TheBat! nur mit POP genutzt. Unschlagbar auf dem PC, der beste Mailclient wo gibt.
Aber jetzt haben wir ja Mail.app (pluginfrei, wie auch mein Safari)

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SkyWombat 22. Februar 2008

Sehr schoener Artikel, wobei es mir persoenlich nicht so richtig gefaellt fuer Erweiterungen zu einem guten Programm auch noch zu bezahlen, aber da komme ich wohl zu sehr aus der Linux/OpenSource Welt.
In dem Zusammenhang ist das GPG Plugin natuerlich super ;-)

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Holger 22. Februar 2008

Einzige Erweiterung, die ich nutze und beim täglichen Arbeiten sehr nützlich finde ist http://www.bronsonbeta.com/#MailAppetizer – ein Popup geht auf mit der eingegangenen aktuellen Mail, wenn man im Vordergrund mit Textverarbeitung / Browser etc arbeitet.

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SkyWombat 22. Februar 2008

@holger:

Dafuer gibt es auch die Growl-anbindung von Mail

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Halil 4. März 2008

Schöner Artikel und vielen Dank für die Plugin-Tipps.

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Carsten 13. Mai 2008

Schöne Anleitung,

vielen dank

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Kay 24. August 2008

Auf der Suche nach einer Lösung meiner Mail-Probleme bin ich hier gelandet. Heute früh bin ich leider wieder auf Entourage umgestiegen um wenigstens arbeiten zu können.

Mail verlässt mich jetzt leider obwohl ich die tausenden E-Mails archiviert habe, Mail komplett neu aufgesetzt habe (die plist gelöscht) und das Combo Update noch mal habe drüber laufen lassen.

Es nervt. Entourage ist lange nicht so schön, aber es ist mir noch nie abgestürzt. Ich würde gern MS komplett verbannen aber Mail läuft nicht stabil, Thunderbird hat keine Spotlight und Adressbuchimplementierung und Entourage ist “nur” nicht schön.

Es tut mir leid, für mich.

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Tekl 25. August 2008

@Kay: Nutzt bereits Leopard? Da ist Mail deutlich besser geworden.

Ich nutze mittlerweile für alles nur noch IMAP und habe deutlich weniger Probleme als mit POP3, wobei ich Abstürze bei Mail noch nie hatte, sondern höchstens Hänger beim öffnen einer Mail.

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Kay 25. August 2008

Leopard! Und dennoch, ich verstehe es nicht. Haute habe ich gelesen, das im 10.5.5 ein Bugfix für Mail ist. Ich hoffe darauf.

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