Die ersten kontroversen Diskussionen begannen wohl schon während der Keynote – und dauern bis heute an. Das MacBook Air ist ein weitaus mehr als das iPhone polarisierendes Gadget – und an vorschnellen Meinungen liegt durchaus einiges in der Luft.
Der Tenor fast aller Kritiker lautet in etwa: Das MacBook Air sei zwar schön dünn, aber für einen “sinnvollen Einsatz” technisch nicht ausreichend ausgestattet. Zudem mangele es an Erweiterungsmöglichkeiten, und der hohe Preis mache es für Apple zum nächsten Flop nach dem Cube.
So auch ein Freund, der mir beinahe schadenfroh die Nachteile (kein optisches Laufwerk, kein Ethernet, nur ein USB-Anschluss, fest eingebauter Akku etc.) aufzählte und mich als einsamen Apple-Jünger mal wieder auf die Seite der Betriebssysteme aus Redmond ziehen wollte.
Meiner Meinung nach betrachten die meisten das MacBook Air unter falschen Voraussetzungen. Verwöhnt durch ihr leistungsstarkes, vielseitiges, großes (und nicht selten auch schweres) Notebook ist dieses für viele zum Desktop-Ersatz aufgestiegen. Auch ich verwende zur Zeit hauptsächlich ein MacBook als Rechner – und für meine Bedürfnisse ist es vollkommen ausreichend (von im Hintergrund arbeitenden Servern mal abgesehen). Und – wer könnte es bestreiten – ein MacBook (Pro) ist in über 90% der Fälle (evtl. in Verbindung mit einem Cinema Display) mehr als ausreichend dimensioniert.
Aber genau dies will das MacBook Air nicht sein. Es ist als Zweitrechner gedacht, ein Statussymbol für Menschen, die es sich leisten können, mehr als einen Mac zu besitzen. Mit genügend Power, um ernsthaft unterwegs arbeiten zu können – neidische Blicke aller Umstehenden im Preis inklusive – aber eben nicht als einzige Arbeitsmaschine konzipiert. Ein Prestige-Produkt, mit dem jeder kleine (und DER große) Steve bei seinen Freunden angeben kann, kurzum: ein Blick in die Zukunft, designed by Apple in California.
Mal ganz ehrlich: wer braucht schon eine externe Maus, wenn das Touchpad des Notebooks Multi-Touch-fähig ist? Und wer muss ständig seine 500 GB Musik und Videos mit sich herumtragen? Ein USB-Port zum Anschluss eines Sticks bei Bedarf ist vollkommen ausreichend – und die 80 GB Festplattenspeicher sind auch durch die Installation von Leopard noch lange nicht voll. Ethernet? Wir werden unseren staunenden (Enkel-)Kindern einmal erzählen, dass wir früher Kabel mit uns herumgetragen haben – außerdem lasten selbst die schnellsten DSL-Anschlüsse heutzutage ein 802.11a/g-WLAN noch lange nicht aus. DVD-Laufwerk? Zu Hause oder im Büro übernimmt die Aufgabe der Erstrechner – und wer unterwegs unbedingt eins benötigt findet ein ebenso flaches und formschönes externes Laufwerk als Zubehör im Apple Shop. Die Filme für unterwegs gibt es übrigens im iTunes-Store – wenn sie nicht sowieso auf der oben genannten 500 GB-Festplatte liegen…
Unter diesem Blickwinkel sieht das Air doch schon viel besser aus – die Zukunft wird zeigen, ob die Kompromisse zu groß sind oder das MacBook Air ähnlich wie der iPod einen neuen Markt eröffnen wird. Auf eine Sache warte ich jedoch immernoch: Ein 13″ MacBook Pro!
{ 55 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Ethernet gibt es via USB-Adapter (MA034).
http://data.macoteket.se/images/product_images/MA034.jpg
Das ist mal ‘ne gute und meiner Meinung nach auch richtige Bewertung des Air. Ein Zweitrechner für unterwegs, leicht und mit ausreichender Leistung um das meiste machen zu können.
Eben nicht die EierlegendeWollBierSau (Warum erfindet die eigentlich keiner?). WOW zocken, Photoshop für Profie Fotographen und Wettersimulationen werden wohl nicht, oder nicht so gut, wie auf einem MacPro funzen.
Natürlich sind die ganzen ‘Ich will ein 12″ MBP haben’ wieder enttäuscht. Aber die verstehe ich sowieso nicht. Jedes Standard MB sollte dem ‘alten’ 12″ PB überlegen sein. Ok keine ‘richtige’ Graka, aber wahrscheinlich schneller als die alte im PB. Das einzige währe der FW Port, sonst fällt mir da nichts ein. Ach ja, der Akku hält vielleicht länger?! Aber da hat ja sowieso JEDER einen zweiten Akku mit dabei. Ist das 12″ PB eigentlich leichter als das 13″ Air? Habe ich nachgeschaut.
So jetzt schlagt mich
p.s. Nein, ich habe mir das Air nicht bestellt. Ich wechsle wieder vom 17″ zum MB (ohne Pro und ohne SD). Erst mal abwarten wie das Air so rüberkommt und eigentlich brauche ich den Rechner unterwegs nicht mehr wirklich. Mitlerweile währe das 17″ Luxus und ein bischen leichter finde ich auch gut.
“Es ist als Zweitrechner gedacht, ein Statussymbol für Menschen, die es sich leisten können, mehr als einen Mac zu besitzen.”
Das empfinde ich nicht als sonderlich positives Merkmal, sondern eher als Rückschritt in Apples Produktpolitik.
ähm
… Habe ich NICHT nachgeschaut …
Mir gefällt ein Alu-Gehäuse sowohl optisch als auch von der Pflege her besser als ein weißes oder schwarzes Plastik-Case. Wie gesagt, 13″ und Alu, dann wär ich vollkommen zufrieden.
das mit dem statussymbol finde ich auch etwas überflüssig, aber sonst finde ich, dass der bericht die sache richtig beschreibt.
die meisten notebooknutzer haben ihr gerät in lertzter zeit zum desktopersatz gemacht, da ist klar, das ein paar schnittstellen vorhanden sein sollten, auch wenn ich ganz selten mehr als einen usb-anschluss benötige…
aber das macbook air scheint dazu geschaffene zu sein, äpfel mit birnen zu vergleichen…
Währe ich jetzt auf Streit aus, würde ich sagen: ‘Gibt es doch. Das Air!’
Schöner Artikel. Passt 100%ig zum Produkt.
Ich denke einfach, dass das MBair wirklich so etwas wie ein Wink in die Zukunft ist. Die Nutzergruppe mag begrenzt sein, aber es wird trotzdem seine Abnehmer finden. Und die werden es nicht nur als Prestigeobjekt mitschleppen. Mir persönlich würde das MBair auch reichen.
Meine Musik hab ich auf dem iPod und meinem iMac. 80GB sollten daher reichen.
Optisches Laufwerk? Hmm, wann hab ich das zum letzten Mal bei meinem iBook benutzt?
Firewire? Filme schneide ich am iMac.
Und der Akku ist wohl doch einfach austauschbar.
Lediglich der Preis ist für MICH zu hoch. Aber sicherlich angemessen für das Gebotene.
Das MBA ist mal wieder ein Produkt, mit dem Apple sehr früh dran ist. Es ist eher ein Nischenprodukt, ganz sicher aber ein Technologieträger und Fingerzeig in Richtung nächstes MB bzw. MBP. Ich konnte mir vor einigen Wochen nicht vorstellen, wie sich die Gehäuse weiterentwickeln werden. Jetzt kann ich es.
Sehr schöner Beitrag. Vielen Dank.
Zitat: “So auch ein Freund, der mir beinahe schadenfroh die Nachteile (kein optisches Laufwerk, kein Ethernet, nur ein USB-Anschluss, fest eingebauter Akku etc.) aufzählte und mich als einsamen Apple-Jünger mal wieder auf die Seite der Betriebssysteme aus Redmond ziehen wollte.”
Als der wohl hier beschribene Freund, wollte ich mal kurz sagen, dass ich den Autor unter keinen Umständen auf die Windows-Seite ziehen wollte!
OSX ist denke ich das bessere System, nur wollte ich nicht, dass jeder Apple-Furz gleich als Weltneuheit gehypt wird, ohne über die Nachteile nachzudenken bzw. sie auch klar als Nachteile zu empfinden.
Ich finde Jan hat gute Gedanken zu diesem Produkt, leider frage ich mich, warum Aplle in den letzten Jahren so auf Mainstream (siehe iPod bzw. Macbook) setzt und auf einmal, so einen Nieschenmarkt wie “den reichen Yuppie” bedienen will?
mfg Xe54
Ach Johnny, lass dich doch ein wenig necken
Der Markt wird wohl da sein, sonst würden sie nicht solch ein Gerät auf den Markt bringen. Die Verkaufszahlen in Europa belegen es ja – es steht auf Platz 1 der Bestseller im deutschem AppleStore, gefolgt von Time Capsule und dem normalen MacBook.
Toller Artikel, endlich mal ein Artikel der das MB Air realistisch betrachtet.
Das Air ist zumindest aktuell klar als Zweitrechner konzipiert. Für die meisten Leute ist die gebotene Ausstattung für unterwegs vollkommen ausreichend und gute Subnotebooks sind nunmal nicht billig. Auch ein 12 Zoll Powerbook hat zu seiner Zeit knapp 1600 € gekostet. Ausserdem haben sich in den letzten 2 Jahren genug Käufer gefunden die für ein schwarzes MacBook bereit sind 200 € mehr auf den Tisch zu legen.
Für das fehlenden Superdrive hat Apple auch mit Remote Disk und dem externen Laufwerk auch tolle Lösungen gefunden. Von daher werden die meisten Nutzer das eingebaute Laufwerk nicht vermissen. Übrigens als Apple den ersten iMac auf den Markt gebracht hat war das Geschrei auch Riesengross weil kein Diskettenlaufwerk eingebaut war. Damals hat Apple auf die Erweiterbarkeit mittels USB gesetzt heute eben auf die kabellosen Lösungen.
Xe54, warum Apple ein Nischenprodukt anbietet? Weil Apple schon immer gern neue Wege gegangen ist, mehr oder weniger erfolgreich, sie sind innovativ kreativ, aber keines Wegs konservativ. Ich liebe Apple für ihre kleinen oder auch großen Überraschungen!
Apropos Nischenprodukt: Als der iPod auf den Markt kam, hat man ihm auch keine Chance gegeben (“Was, ein MP3-Player für soviel Geld?”) und ihn als Nischenprodukt abgetan. Was draus geworden ist, wisst ihr.
Auch ich denke, dass Apple diesmal seiner Zeit etwas zu weit vorraus ist. Die drahtlosen Geräte sind gerade erst im Kommen und an eine flächendeckende WLAN-Abdeckung ist vorerst nicht zu denken. Zudem gibt es auch viele Menschen, die gegenüber Funktechnologie noch so Vorbehalte haben, ob berechtigt oder nicht.
Technisch gesehen braucht man wirklich kaum noch Kabel.
- Maus/Tastatur gibt’s als Bluetooth
- Der erste Digicam-Chip wurde gerade mit WLAN vorgestellt
- Digicams mit WLAN gibt’s auch schon
- Drucker mit WLAN sind verfügbar
- Festplatten gibt’s auch schon länger mit WLAN
- Bluetooth-Kopfhörer gibt’s ebenso
- Musik lässt sich auch schon länger per WLAN im Haus verteilen
- Der erste IPod hat ja nun auch WLAN, das wird sicher noch ausgeweitet
Die anderen Einschränkungen werden wie damals das fehlende Diskettenlaufwerk auch irgendwann kein Problem mehr sein:
- CD/DVDs braucht man immer seltener
- Für einen USB-Stick reicht der eine Anschluss
Das einzige was mich wirklich wundert, dass das MBA keine direkte Möglichkeit hat, per Mobilfunk ins Netz zu gehen.
Klar über Bluetooth, mache ich mit meinem k750i schon ewig.
Ah stimmt, habe ich auch schon mit meinem iMac gemacht, ganz vergessen. Ein Handy hat ja wohl eh jeder dabei, zumindest jemand, der sich eine MBA leistet.
Ich bin vom Macbook Air auch ziemlich angetan und werde mir das höchstwahrscheinlich auch gönnen. Ich fange im Sommer meine Ausbildung in der Nähe von Frankfurt an, wohne in München, meine Freundin studiert am Bodensee und wohnt in der Nähe von München: ich bin also eh schon oft unterwegs und das wird sich noch steigern. Für mich ist das MB Air also ideal. Meinen iMac G5 nehme ich mit nach Frankfurt, da habe ich dann Anschlüsse, Laufwerke und ausreichend Speicherplatz. Unterwegs oder zuhause in München habe ich dann mein leichtes und dünnes MB Air überall dabei und kann im Zug bequem noch etwas lernen oder arbeiten. Ein Laufwerk habe ich unterwegs noch nie vermisst, außer evtl. zum DVD gucken, aber der iTunes Store kommt und ein leichtes dünnes Gerät nimmt man lieber mit auf die Reise als ein schweres Gerät. Fazit: als Zweitrechner wenn man viel unterwegs ist ist das MBA perfekt – zumindest für mich.
naja man kann auch bei anderen herstellern viel geld ausgeben und bekommt ein “ähnliches” Gerät aber mit mehr aussen Anschlüssen
Klick!
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Frage ist nun auch, wie sich die Rezession (jaja, seit heute ,-)) auf den Verkauf auswirkt. In den USA wird es sich sicher nicht so höllisch gut verkaufen.
@derJan: klar lasse ich mich necken
Der Artikle ist ja auch excelent geschrieben.
Ich hab ja auch nix gegen Luxus- und Nischenprodukte, wenn sie sinnvoll sind. Sollen sich doch alle CEOs toller Startup-Unternehmen so ein Ding kaufen. Wird den Einzelhandel und Gravis freuen.
Persönlich find ich das MacBookAir schon schnike, passt aber nicht ganz in mein konservatives, praxisorientiertes Denken. So lange alle Apple-Fanboys drauf anspringen, hat es sich zumindest für einen gelohnt: Steve Jobs.
Beim Airbook hat man den Eindruck Apple wollte einen Werbeslogan für die Galerie “dünnstes Notebook” und der Rest musste sich unterordnen. Das ist eigentlich Apple unwürdig, wie auch beim Kleinformat Subnotebooks siehe EeePC.
Da hat Apple geschlafen. So etwas hätte man von Ihnen erwartet. Aber jetzt wo sie gut Geld verdienen und der Aktienkurs nach oben stolpert hat man scheinbar die “Nase nicht mehr so im Wind”. Der Markt wird es regeln……
Das MacBook Air ist schon eine echt tolle Angelegenheit, vielleicht ein wenig überteuert aber doch innovativ. Wer als Einsteiger mit nem MacBook Air anfängt der hat verloren aber als Zweit- oder Unterwegs-Rechner, eine geniale Lösung und es schindet Eindruck. Daher können alle Kritiker rum jammern, der Markt wird kommen wo alles drahtlos verfügbar sein wird. Apple hat schon immer innovativ gedacht.
Beim Cube war der Markt nicht gegeben weil es einfach an Information fehlte und auch an Marketingstrategien, und Apple hat auch nicht wirklich dafür gesorgt das jeder an einen Mac kommen konnte.
Unter den heutigen Bedingungen wäre der Cube ein Renner und würde sich besser verkaufen da man Macs mittlerweile überall kaufen kann.
Das MacBook Air wird seine Käuferschar finden, vielleicht genau jene die schon immer einen Zweit-Mac haben wollten.
MacMan2
Warum ist der EeePC so ineressant? Ist es wirklich die Größe, oder eher der Preis? Lange arbeiten wird man bei der Größe wohl nicht können, zumindest nicht langfristig ohne Rückenprobleme.
Für mich persönlich wäre das MacBook Air optimal. Ja, es sieht natürlich hammertoll aus und ist ebenfalls ein Kaufgrund – aber es bietet für meine Bedürfnisse alles, was *ich* brauche.
Ich programmiere sehr viel unterwegs – da brauche ich weder eine 300 GB Sammlung an Videos und Musik, noch eine Maus oder massig USB/Firewire Anschlüsse.
1-2 DVDs kann ich mir auch auf die Festplatte packen. Internet? Nicht zwingend, zumal in meinem Arbeitsfeld immer WLan zur Verfügung steht.
Ich brauche nur ein wenig Ruhe, MacOS X, eine ordentliche Tastatur und ein gutes Display – und das alles möglichst schick, schlicht und klein. Und genau das ist das MBA
@ derJan:
Ich seh das genauso wie du!
Bisschen teuer das Teil, aber bringt ein paar Innovationen – und vor allem wieder einmal ein Notebook das wirklich wieder mal eins ist!
Es ist eine tolle Reiseschreibmaschine. Klein und preiswert, beides zusammen macht den Reiz aus. Genau wie das Air ist es als Zweitrechner konzipiert. Die Rechenleistung und die installierten Programme genügen denke ich für 95% aller Aufgaben, die man unterwegs zu erledigen hat.
Hach….. ich hab noch einen Psion aus der 5er Serie rumliegen (der sogar manchmal noch zum Einsatz kommt). Das Teil war seiner Zeit weit vorraus (vom Gesamtkonzept inklusive der Software). Die eingebaute Textverarbeitung konnte auch durch 50 Seiten formatierten Text mit Bildern flüssiger Scrollen als es Pages oder Word heute schaffen. Schade das so was heute nicht mehr gebaut wird.
Du sprichst mir aus der Seele, Felix!
Es geht nicht um 500 gb Musik. Aber 80 GB ist sicherlich schon etwas dünn. Als reiner 2. Rechner wäre ist mir dann doch etwas zu teuer. Sicherlich ist es innovativ. Aber ich würde dann doch einfach das macbook nehmen. erheblich billger und dabei schneller. Aber schick ist es schon…
ob es ein flop wird weiss man nicht. Ich glaubs nicht. Genau Apple-Honks wirds immer geben.
Ich empfand die erwähnten Gesten als noch etwas hakelig. Gut, das werden wohl noch keine endgültigen Geräte gewesen sein und es besteht die Möglichkeit, daß Apple da sowohl hardware- oder auch softwareseitig nachbessert.
Oder man braucht einfach etwas mehr Gewöhnung als man sie bei ein paar Minuten Spielerei am Apple-Stand bekommen kann.
Ich finde wer Freude (und genügend Geld hat) an solchem Spass soll doch.
Für so einen Spass hab hab ich selber einfach nicht die Kohle und die Lust dafür Wenn ich meinen jetzigen Zweitrechner in iBook g4 austausche, möchte ich natürlich für möglichst wenig Geld möglichst viel Leistung.
Und das ist ja der springende Punkt. Also für meine Ansprüche hat das Air einfach zuwenig zu bieten. Wer weder Musik von CD oder DVDs schauen möchte darf das gerne machen, zum Angeben wirds dann einfach ein wenig blöd, was soll man denn im Zug mit dem air machen? Photos anschauen geht bei dieser HD wohl auch nicht? Aufs Web kommt man ja auch nicht. Evt den Bildschirmschoner ein?
Egal. ich finde der Bericht trifft einen Punkt gut: die Bedürfnisse sind verschieden. Das ändert aber nichts an den vielen Kritikpunkten…Kein dvdrom ist nunmal kein dvdrom…
sehr schoene Beschreibung und meiner Meinung nach endlich mal jemand der das MBA “versteht”.
Allerdings gefaellt mir die Bezeichnung Nischenprodukt im Bezug auf das MBA gar nicht.
Wenn ich nur ueberlege wie viele Leute es gibt die taeglich mit ihren Laptops durch die Gegend rennen und dies nur fuer die kurze PPT Preaesentation beim Kunden brauchen oder um schnell an nem Hotspot ihre Mails zu checken aber dabei keine 2,5 Kilo rumschleppen wollen… Also ich sehe da auch einen ziemlich grossen Markt, der nichts mit Nische zu tun hat.
Sagen wir mal einfach, es wird seinen Markt finden, so viele SubNotebooks kamen schon ohne integriertes optische Laufwerk auf den Markt und haben es geschafft sich zu etabliefern.
Was mir persönlich jetzt aber immernoch fehlt sind zwei einfache Dinge:
1.) ein convertible von Apple
2.) ein MBP mit Anschluss für eine Dockingstation. Der Patentantrag ist schon ganz nett, aber ich habe schon Monitore und die möchte ich auch weiterverwenden.
Also hoffentlich, hoffentlich kommen die nächsten MBP mit Dockinganschluss heraus… *träum*
Also der Satz mit dem ” außerdem lasten selbst die schnellsten DSL-Anschlüsse heutzutage ein 802.11a/g-WLAN noch lange nicht aus. ” ist falsch.
Per 802.11g bekomme ich nur 1,4 MB/s durch die Luft. Man kann ja nie von der maximalen Leistung eines W-Lans ausgehen. per kabel schaffe ich locker 2,0 MB/s. Bei einem 16Mbit DSL der Telekom.
@Balu: kommt auf die verwendete Hardware, den Abstand zwischen Accesspoint und Laptop sowie den WLAN-Stack an – zu Not gibt es ja noch 802.11n
Und der _Einsatzzweck_ für das MBA ist sicher nicht, stundenlang mit Höchstgeschwindigkeit irgendwelche Dateien zu saugen – abgesehen davon, dass die meisten Server die Daten eh nicht so schnell liefern…
außer, dass es ein mac ist und demnach einfach softwaretechnisch besser ist als ein windows-notebook, finde ich das macbook air im vergleich zu anderen subnotebooks der gleichen klasse überteuert und unbrauchbar.
und nur damit man damit angeben kann, was wirklich schon sehr arm ist, braucht man sich so ein ding wirklich nicht kaufen.
leute, die unbedingt einen mac brauchen, sollen doch das macbook kaufen, da gibts was fürs geld…doch das macbook air ist schlichtweg zu teuer. die schmale form und die neue technologie (cpu und ssd) rechtfertigen einfach keine 2000 euro, wenn nicht sogar mehr.
ich weiß jetzt nicht aus dem kopf, wieviel ein macbook mit 13″ wiegt, aber der größenunterschied ist nur minimal und das halbe kilo schlepp ich gerne mit.
der “alles-was-von-apple-kommt-hype” ist einfach nur lächerlich.
man muss das mal kritischer sehen. das ist einfach ein unternehmen wie jedes andere auch und hat nicht primär das ziel leute glücklich zu machen, sondern geld zu verdienen…
wie kommst du denn auf 2000 €
Für Studenten kostet das MBA bei Unimall.de sogar nur 1500 EUR
Meiner Meinung nach ist das MBA perfekt für alle, die einen iMac oder MacPro haben und für unterwegs was kleines und leichtes brauchen.
Sicher kommt für diese Leute auch ein MB in Frage, aber das ALU-Gehäuse und die beleuchtete Tastatur würden für mich persönlich bei einer Kaufentscheidung für das MBA sprechen.
Richtig gearbeitet wird dann zu Hause. Und mal ehrlich, wer macht schon unterwegs Film- oder Photobearbeitung?
Und weil immer nach einem 12″ PB Ersatz gerufen wird: Was nützt mir die ganze Power für Photoshop etc., wenn man auf dem Bildschirm kaum Platz hat für diese Apps.
Ich selbst nutze ein MBP als Desktopersatz.
Mein Gequake zu dieses Thema.
Man kann sich jedes Gerät von Apple irgendwie schön reden. Für mich persönlich sind das zu viele Kompromisse. Ich bin aber auch kein Typ der ein Zweit-Notebook braucht, mir ist das Macbook Pro 15” mobil genug. Ich will alles dabei haben und nicht noch mehr Adapter und externe Laufwerke mit mir rumschleppen. Wem das aber nichts ausmacht, viel Spass mit dem Gerät. Ich hoffe nur die Pro-Serie bleibt die Pro-Serie und wird nicht langsam durch die Air-Serie ersetzt.
Danke für den tollen Artikel, der ließt sich super
Meiner Meinung nach ist das MacBook Air schon allein wegen der Größe der einzelnen Bauteile (z.B. CPU und Board) ein kleiner Meilenstein in der Entwicklung.
Wirklich nur der Preis haut mich vom Hocker
Wieso so teuer ? Ich will gar nicht dran denken wie viel Gewinn Apple damit macht
>Auf eine Sache warte ich jedoch immernoch: Ein 13″ MacBook Pro!
Du sprichst mir aus der Seele, das fehlt wirklich!
Ich glaube auch, daß Apple früh dran ist mit dem Gerät – aber mit Absicht. Die Reise geht zum Drahtlosen. Wenn die anderen dann soweit sind, hat Apple (natürlich auch mit Hilfe der User) seine Erfahrungen mit der Rev. A und vielleicht auch der Rev. B gemacht und kann sich erneut vom Markt absetzen.
Also ich bin vollkommen Zielgruppe und versteh das ganze Gejammer nicht. Viele Präsentationen bei Kunden und öfter mal am WE unterwegs ein paar Kleinigkeiten arbeiten. Und am Arbeitsplatz ein ordentliches Gerät fürs Grobe.
Ja. Das MacBook Air wird wohl in absehbarer Zeit meins werden.
MBair aus o. g. uninteressant, schickimicki!
Aber was ist mit dem kleinen DVD Brenner, läuft der vielleicht auch an meinem Combo MB?
Was meint Ihr???
Hyronimus
Nein. Läuft nur am MBA.
Ich liebe Subnotebooks…
zun Windows Zeiten hatte ich ein 12 Zoll Asus mit 1,4kg Gewicht, das arbeitet heute noch bei einem Kumpel problemlos und schnell genug.
Ich finde der Prozessor im Air ist schnell genug und es ist einfach wundervoll klein. Wenn ich kein MB Pro besitzen würde, würde ich wechseln, aber soviel Geld habe ich derzeit einfach nicht dafür über.
mir würde ein ultraportables 13 Zoll ausreichen, das schnell auf dem Schoß ausgeklappt und fertig…
nur 80gb finde ich etwas knapp, aber das kann sich mit der Zeit ja noch ändern bis ich einen Nachfolger für mein MBP brauche.
genau meine Meinung…
als ich es sah, dachte ich nur – ich will, ich will, ich will es haben. Nachdem ich jetzt kalt geduscht habe und meine Frau mich wieder auf den harten Boden der Realität zurückgeholt hat, finde ich es weiterhin noch wunderschön aber ich werde mich beim Kaufen zurückhalten. Getreu dem Motto – kaufe nie die Version 1.
MacBookAir: wie es eigentlich werden sollte
Ich sehe es genau gleich und bin froh endlich mal einen Bericht zu finden der sich mit diesem zweit Rechner Ansatz beschäftigt und ihn auch versteht…
Guter Artikel, den ich leider erst jetzt gelesen habe. Danke dafür!
Hallo Leute,
meiner Meinung nach wird eine entscheidende Sache immer übersehen. Es gibt nicht nur Leute welche sich, wie die meiste hier, gut auskennen und an ein Notebook einfach hohe Anforderungen haben; nein, es gibt auch Leute wie mich, die solch ein Gerät zum Arbeiten einsetzen. Es werden normale Büroanwendungen eingesetzt und vielleicht mal ein paar Bilder darauf gespeichert. Wir brauchen keine X Anschlüsse die sowieso nie benutzt werden und in denen sich lediglich der Staub sammelt… wir brauchen so ein Ding nur, um mobil zu ARBEITEN… nicht zum spielen oder “rumprobieren”.
Für diesen Einsatz ist diese Gerät konzipiert und erfüllt alle dafür nötigen Anforderungen.
Gegenbeispiel: Einer meiner Admins meinte, wenn ich ein gutes Notebook kaufen will, dann soll ich mir ein HP nx9020 kaufen. Habe ich gemacht. Aber das gerät ist viel zu groß und ausserdem schleppe ich immer ein Laufwerk mit mir rum, welches ich nicht brauche. Wenn ich in meinem Büro bin, dann verbinde ich mich nur Wireless zu meinen Servern. Also warum dann ein LAN? Den einzigen Anschluss den ich brauche ist der Stromanschluss.
Ich hoffe man kann mein Beispiel nachvollziehen.
Das Macbook Air wurde für eine Benutzergruppe entwickelt…
Meiner Meinung nach ein Volltreffer… (zumindest für mich)
Vielen Dank hierfür Apple…
Tom
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