Die MacGuardians sind wieder da…

11. Januar 2008 · 28 Kommentare ·

…allerdings nur in einer konservierten Form. Mit einem Archiv der Jahre 1999-2006 melden sie sich nach mehr als einem Jahr Pause zurück. Dem Rumgeheule über den Abgang der prominenten Seite konnte ich mich leider nicht anschließen. Allerdings nur aus dem Grund, weil sie nicht zu meinen damaligen Favoriten gehörten. Schön, dass ich nun Gelegenheit habe, mal nachzuschlagen, was ich verpasst habe. Bei ehemaligen Mitgliedern der Guardians kann man zwischen den Zeilen jedenfalls ein paar kleine Freudentränchen herauslesen. Und vielleicht wird sogar doch ein richtiger Relaunch draus – Apfelquak war ja schließlich auch einmal lediglich als Archiv präsent.

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{ 28 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Rafael Bugajewski 11. Januar 2008

Nur Apfelquak hat das Potenzial um von den toten aufzustehen ;-)

Bei allen anderen klappt das nicht so richtig. Ein prominentes Beispiel: der Amiga ;-)

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ad 11. Januar 2008

Wenn man die Anzahl der Kommentare zu diesem Beitrag betrachtet, scheint das wirklich kaum jemanden zu interessieren. :yawn:

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Tobias Mende 11. Januar 2008

Naja. Kannte MacGuardians gar nicht. das war vor meiner Zeit mit dem Apfel ;)

Na bin mal gespannt was sich auf der Seite tut… Wobei so ein Neustart mitlerweile auch eher schwierig ist glaube ich… Es gibt halt so viele Portale zum Thema Apple, dass man da leicht in der Maße unter geht… (glaube ich jedenfalls)

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ad 11. Januar 2008

Das “vielleicht” oben im Text ist eine reine Spekulation meinerseits. ;)

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Sebastian 11. Januar 2008

Wenn man die Anzahl der Kommentare zu diesem Beitrag betrachtet, scheint das wirklich kaum jemanden zu interessieren. :yawn:

Laut dieser Umfrage sind knapp 60% aller Mac-User noch keine 2 Jahre dabei. Die können die MacGuardians nicht mehr kennen.

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ad 11. Januar 2008

Hier waren schon einige dabei, die die Guardians vermisst haben:
http://www.apfelquak.de/2007/08/29/qualitaet-deutscher-mac-news-seiten/

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DB 12. Januar 2008

Wer MacGuardians nicht kennt, kann noch nicht all zu lange dabei sein ^.^

Zumindest für mich war es meine 1. Anlaufstelle damals ab 1999 :)

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trial&error 12. Januar 2008

Die macguardians führen immer noch meine Bookmarkliste an – ich habe es nie übers Herz gebracht, das Lesezeichen zu löschen

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Marcel Dietzmann 12. Januar 2008

Dann können ja die, die es noch nicht kennen, mein Interview mit Angelo Laub lesen – ist zwar mittlerweile schon mehr als 3 Jahre her, aber immer noch recht interessant:

http://www.macguardians.de/index.php/site/artikel/3428/

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Vigilant 13. Januar 2008

Die MacGuardians waren für mich so was von Pflichtprogramm, ich weiß nicht wie oft ich die Seite seit den Anfangstagen täglich aufgerufen habe. Es ist so schade, dass sie nicht weitergemacht haben und das ein Streit über Prozessoren! zum Ende geführt hat.

Schön das jetzt wenigstens das Archiv online ist, da wird einem warm ums Herz. Guardians, ich vermisse Euch!

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Bert (bh) 13. Januar 2008

also es erhellt den sonntag ungemein, wenn man liest, dass selbst im kurzlebigen web noch an blogfritzen wie uns gedacht wird. (obwohl 1999 keine rede vom begriff blog war.) habe selbst schmunzeln müssen über ein paar beiträge, die ich bereits vergessen hatte… lg, bert (bh)

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Jürgen 13. Januar 2008

Die Vorkommnisse beim Ende der MacGuardians zeigten leider auch die hässliche Seite der häufig beschworenen tollen Mac Community. Auch wenn man mit anderen Meinungen nicht einverstanden ist, ist es kein Grund sich so derartig hässlich aufzuführen. Schade drum, echt schade.
Ich fand die Guardians immer Klasse, eben weil sie häufiger auch mal den Finger in die Wunde gelegt haben. Den Bookmark habe ich auch nie gelöscht….

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ad 14. Januar 2008

Was war denn da so Spektakuläres? Das Einzige, was ich mitbekommen habe, war dieser ominöse Counter. Das war sozusagen mein Erstkontakt mit denen.

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tonywilson 14. Januar 2008

Mein erster Mac kam 1995 ins Haus. Es war ein alter Mac SE, auf dem ich Word 5 und eine alter Version von Ragtime nutzte. Ins Internet kam ich erst, als ich Anfang 1998 den SE durch einen Umax Apus-Clone ersetzte. Ein Jahr später musste der Umax-Clone einem iMac weichen. Und ab dieser Zeit waren die Macguardians bis zuletzt ein treuer Begleiter durch mein Leben als Macianer. In deutscher Sprache gab es damals lediglich macnews.de und macgadget.de als Alternative. Das Schöne an den Macguardians war, dass sie kein bloßer Pressemitteilungsverlautbarungsdienst waren, sondern das Geschehen rund um den Mac und um Apple pointiert und mit spitzer Feder kommentierten – durchaus kritisch, häufig witzig und immer kompromisslos aus der Fan-Perspektive.

Wer nur die letzte, durch nervige Grabenkämpfe gekennzeichnete Phase der Macguardians kennt, hat einiges verpasst. Ich vermisse macguardians.de noch heute. Das Bookmark hatte auch ich nie gelöscht – in der Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwann weitergehen möge.

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blubb 14. Januar 2008

was spektakulaer war? gute frage. es wurde ein stueck silizium zum herzen des macs erklaert, obwohl es gar nicht von apple war. dem einen oder anderen war das stueck silizium so sehr ans herz gewachsen, dass er die bedeutung dessen ueber das betriebssystem stellte und lieber ein linux auf einem ppc sieht, als ein os x auf einem intel (komischerweise waere fuer den einen oder anderen aber amd ok gewesen). ein paar aus dieser fraktion setzen ihre mission bei ppcnux.de fort – aber eher in den kommentaren nicht so sehr in der redaktion. eigenartig an der “ppc ueber alles” fraktion war eigentlich, dass sie davon ausgingen, dass sehr vielen menschen die prozessorarchitektur wirklich dolle wichtig war- und alle argumente die diesem weltbild nicht entsprachen wurden negiert.
leider wurde die ganze diskussion sehr emotional gefuehrt, was dann irgendwann zur verhaertung der fronten fuehrte und bei jedem pups wieder hochkam.

ich habe die macguardians schon gelesen, als sie noch ihr altes design hatten, wuerde mich also als stammleser betrachten. meiner meinung nach hat auch die redaktion einen grossen fehler gemacht.
einer dieser ppc fraktion war naemlich redaktionsmitglied und der prozessorfachmann. alles was gegen seinen standpunkt ging wurde irgendwann allgemeingueltig als getrolle aufgefasst (hatte ich schon erwaehnt, dass das ganze irgendwann sehr emotional war?), alles was vom sakrosanten redaktuer kam war 100%ig richtig und wurde artikel genannt ;-)

und an der stelle wurde dann darauf rumgeritten, dass die macguardians immer dolle kritisch waren und sachen aus anderen perspektiven betrachtet haben. zu dem zeitpunkt hatte diese argumentation einen faden beigeschmack.

heute wissen wir das kai recht hatte. morgen verkuendet steve den endgueltigen umstieg auf windows vista und wird oeffentlich bedauern, dass der switch ihm die moeglichkeit genommen hat powerbooks mit pa semi prozessoren anzukuendigen ;-) *SCNR*

ich habe die macguardians wirklich geliebt und jahrelang verschlungen.das ende war sehr bitter, aber das schliessen der macguardians hatte imho nichts mit der sich wandelnden community zu tun (das empfand ich damals schon als elitaeres gelaber), sondern eher mit einer profilneurose ;-)

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Daniel (aka Dylan) 14. Januar 2008

Die Guardians, jaja. Doch, das war schon eine der besten MacSeiten im Netz, keine Frage. Allerdings wurde es am Ende immer schlimmer und teilweise auch nur noch ätzend. Kinderfasching und Hasspredigten zugleich, schade d’rum. @Ad: Auslöser waren (soweit ich mich erinnere) endlose Schlachten zwischen Favorisierern der einen oder anderen Chip-Hersteller-Fraktionen (es war die Zeit des Umbruches G5 Roadmap, was dann? Intel? usw. Kai und Jörg (?) und andere haben sich glaube ich ziemlich oft in die Haare gekriegt. Und das teilweise echt nicht mehr schön…

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Daniel (aka Dylan) 14. Januar 2008

Oder so, blubb. ;-)

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ad 14. Januar 2008

Danke für die Aufklärung.

@Dylan: Aber ._ut hat nicht zufällig auch zu den “PPC-Guardians” gehört, oder? :D

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blubb 14. Januar 2008

nachtrag:
habe jetzt erst den post von tonywilson gelesen. es gab damals noch macinfo.de (prozessorlastig) und irgendwann macmotion.de. letztere wurde mitten im weihnachtsgewinnspiel dicht gemacht, weil sich die moderatoren mit dem besitzer ueberworfen hatten (oder so aehnlich). afair ist aus diesem dunstkreis apfeltalk entstanden.

ach alte zeiten …

http://web.archive.org/web/20031012235226/http://www.macmotion.de/

http://web.archive.org/web/20020525221539/http://www.macguardians.de/

http://web.archive.org/web/20000519230737/http://www.macguardians.de/

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Daniel (aka Dylan) 14. Januar 2008

@Ad Nee, glaube nicht… ._ut – jetzt holst du aber zum Rundumschlag aus, was? :-D

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blubb 14. Januar 2008

@ad

ut, karl, klapauzius

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blubb 14. Januar 2008

btw: woher kennt ihr ._ut alias ut? *neugierig*

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ad 14. Januar 2008

btw: woher kennt ihr ._ut alias ut? *neugierig*

._ut war (für mich) der Halbgott des MacUser.de-Forums. Wenn der etwas gepostet hatte, konnte man davon ausgehen, dass es stimmt. Nach dem Intel-Switch musste man dann allerdings ein wenig kritischer werden.

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Daniel (aka Dylan) 14. Januar 2008

Ich kenne bzw. kannte ._ut auch aus dem MU-Forum, habe ihn auch privat getroffen.

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Guennersen 15. Januar 2008

Lieber Martin, ich hab mein Passwort für Apfelquak gerade nicht zur Hand sonst würde ich es selber schreiben: Meine Seite gibts ja nicht mehr, aber wir sollten die alte Tradition des Kynotes-Chatraums beibehalten. Schreibst du (oder jemand anders) bitte einen Beitrag? Apfelquak-Chatraum ab 18:00 Uhr zur Keynote? Danke!
Scheiße, wenn man seine Passwörter vergisst.

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ad 15. Januar 2008

Hatte ich eh vor, Günni. Und ist gerade online gegangen… :)

Das vergessene Passwort kannst du dir doch am Anmeldedialog anfordern.

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Marcel Dietzmann 15. Januar 2008

Der Chatraum ist dann per iChat erreichbar nehme ich mal an?

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ad 15. Januar 2008

Richtig. Dort auf “Ablage” und dann “Gehe zu Chatroom”.
Dann dort “Apfelquak” eintragen.

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