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Mac-Entwickler halten zusammen

30. Dezember 2007

Vor einigen Tagen wurde es laut um das mittlerweile kostenpflichtige Twitterrific. Dieses kleine Programm ermöglicht es Nachrichten an den Web 2.0-Dienst Twitter zu senden, der eine Art soziale Chatplattform nachbilden soll. Die Meinungen spalten sich, ob diese Form der Kommunikation sinnvoll oder pure Zeitverschwendung ist.

Die Anwendung blieb einen geraumen Zeitraum lang kostenlos. Irgendwann entschieden sich die Entwickler sehr subtile Werbeeinblendungen zwischen die eigentlichen Nachrichten zu platzieren, um somit wenigstens einen Teil der Entwicklungskosten herauszuholen. Durch das Kaufen der Software wurden diese Werbeeinblendungen, die keinesfalls mit Popup-Fenstern oder riesigen Werbebannern zu vergleichen sind, ausgeblendet.

Vor einigen Tagen wurde in einem Blog eine Anleitung veröffentlicht, in der beschrieben ist, wie man die Werbeeinblendungen deaktivieren kann, ohne die Anwendung kaufen zu müssen. Ob dies ein Crack im eigentlichen Sinne ist oder lediglich das Verändern einer Konfiguration bleibt dahingestellt. Jedenfalls handelt es sich hierbei um Praktiken, die von den Entwicklern auf diese Weise nicht vorhergesehen waren.

Mac-User und hauptsächlich -Entwickler haben öffentlich Stellung zu dieser Aktion genommen. Die meisten sind empört über ein derartiges Verhalten und rufen dazu auf die Anwendung zu kaufen und dies anschließend als Kommentar in dem entsprechenden Beitrag, der das Umgehen beschreibt, öffentlich zu äußern, um somit die Entwickler zu unterstützen und zu zeigen, dass solche Aktivitäten nicht toleriert werden.

Dieses Verhalten ist momentan noch deutlich in der Macszene zu beobachten. Unter Windows sind die Margen, die durch den Verkauf von Shareware gemacht werden, längst nicht mehr so hoch. Die Community ist so groß und anonym geworden, dass es auch keine derartige Kollegialität gibt. Apple gewinnt zunehmend auch immer mehr an Marktanteilen. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Verhalten weiterhin bestehen bleiben wird oder ob es sich durch die immer weiter zunehmende Anzahl an Entwickler sowie Benutzern auf dem Mac in eine andere Richtung entwickeln wird.

Was denkt ihr über diese konkrete Aktion? Würdet ihr die Entwickler auch unterstützen oder ist es euch weitesgehend egal? Wohin denkt ihr geht die weitere Entwicklung der Mac-Community?

{ 37 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Moritz Dezember 30, 2007 um 13:14

Shareware ist echt so eine Sache vorallem weil man jedes Programm so einfach “umsonnst registrieren” kann.
Ich kenne wirklich wenige Leute die für Shareware bezahlen!
Anders als bei Windows ist man bei OSX aber stärker an Shareware gebunden, bei Windows finde ich da schneller zu einem Shareware Programm auch eine Freeware Variante die die gleiche Aufgabe erfüllt.

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ad Dezember 30, 2007 um 13:28

Ich kenne hingegen viele Leute, die für Shareware bezahlen – und das ist auch gut so. Ich tue es auch und gerne, weil gerade bei der Mac Software meist das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

Obige Geschichte erinnert mich an die Zeit, als Opera noch Shareware war und die Werbebanner weggekauft werden mussten. Wenn ich mich recht erinnere, gab es da auch Mittel und Wege, dies zu umgehen.

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Matt Dezember 30, 2007 um 13:33

Da ich zu denen gehöre, die Twitter für die größte Zeitverschwendung seit Erfindung des Fernsehens halten, ist mir die konkrete Aktion ziemlich wurscht.

Ansonsten registriere ich generell Shareware, die ich regelmäßig nutze. Leider ist die Szene noch nicht ganz so weit, dass man mit einer Registrierung die Software auf mehreren Rechner (natürlich nicht gleichzeitig) nutzen kann – dafür, Candybar für mein PowerBook, den iMac und den Mac mini zu kaufen, fehlt mir das Verständnis.

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switchpack Dezember 30, 2007 um 13:36

Ich finde es richtig, dass Software etwas kostet. Dann muss sie aber auch gewartet werden. In aller Regel kann man sich bei Shareware darauf verlassen, dass die Software etwas taugt. Das ist bei Freeware seltener der Fall. Ärgerlich wird es, wenn Entwickler erst Geld sehen wollen und dann nicht leisten. Bei Ein-Mann-Projekten bin ich auch zurückhaltend. Da geht schnell mal was daneben.

Was ich gar nicht gut finde sind Werbeeinblendungen, egal ob es Freeware ist oder nicht. Das versaut jedes Stück Software.

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James Dezember 30, 2007 um 13:41

Seitdem ich einen Mac habe, zahle ich auch brav für meine Software und tue das auch sehr gern! Zu Windows Zeiten war das anders, wobei das auch schon ewig her ist, da ich vor OS X ausschliesslich mit Gentoo gearbeitet habe.

Twitter habe ich noch gar nicht genutzt. Habe ich da etwas verpasst? ;)

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James Dezember 30, 2007 um 13:44

Ärgerlich wird es, wenn Entwickler erst Geld sehen wollen und dann nicht leisten. Bei Ein-Mann-Projekten bin ich auch zurückhaltend. Da geht schnell mal was daneben.

Wie zum Beispiel bei David Watanabe? ;)

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Plebejer Dezember 30, 2007 um 13:50

Grundsätzlich habe ich ein besseres Gefühl, wenn ich Originale verwende. Trotzdem wird es einem manchmal nicht leicht gemacht, wenn man bezahlen will, man aber z.B. gar keine Kreditkarte besitzt. Es gibt sehr viele Beispiele, die sich negativ auswirken. So z.B. diverse Entwickler, die sich jede Neuerung bezahlen lassen. Das ist extrem lästig und widerstrebt mir. Als positives Beispiel möchte ich GarageSale nennen. Das Programm ist seit der Version immer ohne Zuzahlung weiter entwickelt worden. Die Version 4.0 wird das erste kostenpflichtige Update sein. Schade aber, dass eine deutsche Firma Dollar und Euro 1:1 “umrechnet. Bezahle ich eben in Dollar. Ebenfalls ein negatives Beispiel ist Delicious-Monster, die Anfang des letzten Jahres einen Apple Award für die Version 2.0 von Delicious Library erhalten haben, aber das Produkt noch nicht released haben. Mit solchen Aktionen gräbt man sich selbst die Kunden ab. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass Aktionen wie macZOT! MacHeist oder das MacUpdate-Bundle gern angenommen werden. Die Bundles werden in Massen gekauft. Für mich ein Indiz dafür, dass der Anwender grundsätzlich bereit ist für Software zu zahlen. Dass manche Entwickler nicht die Chance nutzen, um ihre neue Software so zu promoten, verstehe ich nicht. Spätestens mit Erscheinen von 10.6 käme da viel mehr Kohle rein als ohne solche Aktionen. Realmac hat es begriffen. Sie feuerten Rapidweaver 3.5 kostenlos unter die Leute und fixen so die Massen an Mac-Neulingen an, die dann auf die kostenpflichtige Version 3.6 updaten.
Für mich persönlich steht aber unabdingbar fest, dass, wenn ich auch nur einen Hauch an Motivation hätte und programmieren könnte, einen Kopierschutz entwickeln würde und ihn in Lizenz verkaufen würde. Mit Sicherheit könnte man damit richtig Geld verdienen. Wenn man den Gerüchten glauben darf, hat Apple gerade ein Patent zugesprochen bekommen, das für eine Kopierschutzmaßnahme gilt.

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James Dezember 30, 2007 um 13:53

Für mich persönlich steht aber unabdingbar fest, dass, wenn ich auch nur einen Hauch an Motivation hätte und programmieren könnte, einen Kopierschutz entwickeln würde und ihn in Lizenz verkaufen würde. Mit Sicherheit könnte man damit richtig Geld verdienen. Wenn man den Gerüchten glauben darf, hat Apple gerade ein Patent zugesprochen bekommen, das für eine Kopierschutzmaßnahme gilt.

Es gibt aber KEINEN Kopierschutz, der nicht knackbar ist. Das kann ich dir versprechen ;)

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Moritz Dezember 30, 2007 um 14:00

Ich kenne hingegen viele Leute, die für Shareware bezahlen – und das ist auch gut so.

Ich bin auch noch Schüler unsere Generation ist dank DSL mit fast keinem Rechtsgefühl im Bereich Medien aufgewachsen. Wir laden was man braucht und das kann ich vielen auch nicht verbitten denn wer will schon sony/ms usw. geld geben.
Bei Mac Software ist das anders es sind kleine Entwickler und es gibt eine Community zu der man sich zählen kann, das kommt dann eher der Alternativen Musik Szene nahe, dort kauft man auf Shows auch LPs/EPs und Demos!

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Robert Lender Dezember 30, 2007 um 14:00

Wer viel Zeit und Idee in die Software Entwicklung steckt soll auch etwas davon haben. Immerhin möchte ich ja auch, dass das Programm – z.B. Twitterific – weiter entwickelt wird etc. Dafür bin ich auch bereit etwas zu bezahlen.
Aber auch bei Freeware muntere ich hin und wieder Entwickler gerne mit einem kleinen Betrag, einem Amazon Geschenk etc. auf. Denn was hier Menschen ohne Gegenleistung an tollen Ideen umsetzen, die mir helfen einfacher mit meinem Mac zu arbeiten, ist für mich immer wieder grandios. Ich gebe da und dort für viel “Unsinn” Geld aus, da sind mir einige Euro als kleines Dankeschön und/oder Motivation nicht zuviel.

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Christoph Dezember 30, 2007 um 14:03

Ich finde Werbe-Unterstützung immer doof. Ich zahle gerne für Shareware.

Die meisten kleinen tools kosten gerade mal 10 €, wenn man das Programm braucht, dann ist das ok.

Wenn ich aber ein Programm anbiete, in dem sich die Werbung mit Tricks ausschalten lässt, dann soll man sich nicht wundern, wenn es die Leute machen. Diejenigen, die meinen sie müßten Twitteriffic unterstützen, dann sollen sie die Werbung anlassen.

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Martin Dezember 30, 2007 um 14:14

Ich benutze für annähernd alles, was ich so am Tag mache, frei verfügbare Software. Vieles liefert MacOS X ja schon mit. Zu vielen kommerziellen Produkten gibt es auch passende Freeware-Gegenstücke. Für meine Zwecke tut es z.B. die Lite-Version von NetNewsWire völlig.

“Gecrackte” Software setze ich seit meinem Wechsel auf den Mac vor rund 6 Jahren nicht mehr ein, das war eine von mir sehr bewusst getroffene Entscheidung. Ich weiß wie viel Zeit und Energie in einer (grade von Hobby-Entwicklern erstellten) Software steckt. Da hätte ich jederzeit ein schlechtes Gewissen.

Im Moment bin ich noch Student und muss ein wenig auf meinen Geldbeutel achten, wenn dann später mal Geld in der Tasche steckt, kann ich mir durchaus vorstellen für Software zu zahlen. Ich möchte ja auch für meine Arbeit bezahlt werden.

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T. Dezember 30, 2007 um 14:15

Wenn der Mac weiter so Verbreitung findet, dann wird es sicherlich eine ähnliche Situation wie unter Win geben. Viele werden mehr Energie aufwenden Programme zu entsperren oder nach dieser Art von Programmen zu suchen anstatt diese “einfach” zu registrieren.

Ich muss persönlich gestehen, dass ich auf meinem Mac mehr Programme gekauft habe als unter Windows. Mag sein, dass ich noch immer von meinem Mac so fasziniert bin oder das es so wenig gute Freewarealternativen gibt.

Ich kenne den vorliegenden Fall nicht. Wenn die Programmierer nicht genug Knoff-Hoff investiert haben das Programm entsprechend zu schützen, dann ist das persönliches Pech. Der Community-Gedanke zählt da mM leider nicht. Die nächste Version wird da sicherlich Linderung schaffen?

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Ulfrinn Dezember 30, 2007 um 14:31

Von werbeunterstützten Programmen halte ich persönlich nicht viel – noch weniger halte ich allerdings davon, wenn ein Programm wie Twitterrific, das ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweist, gecrackt wird. Die Leute die Twitter nutzen, nutzen es regelmäßig. Und für ein Programm, das man regelmäßig nutzt, kann man doch wohl ein paar Taler bezahlen, oder? Insbesondere, wenn man bedenkt, daß das Argument, nicht jeder habe eine Kreditkarte, mit der er zahlen könne, hier beim besten Willen nicht zählt: Die Zahlung ist auch per PayPal möglich. Somit hat eigentlich jeder Nutzer die Möglichkeit, eine Lizenz zu erwerben.

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Christoph Dezember 30, 2007 um 14:46

Kreditkarten kosten übrigens auch nicht die Welt. Gerade als Auszubildener/Student bekommt man für lau. Auch ohne irgendwelche Gebühren.

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James Dezember 30, 2007 um 14:48

Kreditkarten kosten übrigens auch nicht die Welt. Gerade als Auszubildener/Student bekommt man für lau. Auch ohne irgendwelche Gebühren.

Bei jeder ordentlichen Bank gibt es die auch für nicht-Studenten für lau ;)

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Christoph Dezember 30, 2007 um 14:51

Bei jeder ordentlichen Bank gibt es die auch für nicht-Studenten für lau ;)

Oder so :D

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happy-buddha Dezember 30, 2007 um 16:17

zu windows zeiten war es mir recht egal voher ich die programme hatte ;)

aber seit ich auf macintosh umgestiegen bin sehe ich das anders.twitter ist aber in meinen augen kein so wichtiges tool,das man haben muß.ich kann gut ohne leben.

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MacMacken Dezember 30, 2007 um 16:50

Was denkt ihr über diese konkrete Aktion? Würdet ihr die Entwickler auch unterstützen oder ist es euch weitesgehend egal? Wohin denkt ihr geht die weitere Entwicklung der Mac-Community?

Ich hoffe, das mit den zahlreichen «Switchern» von Linux und Windows auch die Idee freier Software auf dem Mac an Bedeutung gewinnt. Was unter Linux und Windows kostenlos oder gar frei erhältlich ist, muss auf dem Mac häufig gekauft werden … klar, jeweils nur ein paar EUR oder USD, aber das summiert sich, man muss sich registrieren lassen, und und und …

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MacMacken Dezember 30, 2007 um 16:54

Wer viel Zeit und Idee in die Software Entwicklung steckt soll auch etwas davon haben.

Klar, und wer möchte, soll dieses «Haben» in Geld verlangen können, aber es gibt auch noch anderes … im «echten Leben» leisten die meisten von uns ja auch vieles ohne Bezahlung, freuen sich aber beispielsweise über Anerkennung oder die Zusammenarbeit mit anderen.

Was «gecrackte» Software und so weiter betrifft, so sollte man sie allenfalls selbst «cracken». Alles andere ist aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen und auch im ersten Fall sollte man sich überlegen, ob es nicht freie Alternativen gibt – im Zweifel die Freiheit zu unterstützen ist auch bei Software eine gute Entscheidung! :)

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MacMacken Dezember 30, 2007 um 16:56

Ach ja: Im konkreten Fall verstehe ich nicht, wieso man sich über «Ad Blocking» ärgert. Beim Browsen ist «Ad Blocking» ja mittlerweile weit verbreitet und macht das Surfen im Netz überhaupt erst erträglich … :D

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Toto Dezember 30, 2007 um 17:25

Nabend! Also die Twitter-Sache kann ich nicht beurteilen.
Allgemein muss ich aber sagen, ich gebe am Mac gern und vergleichsweise viel Geld aus für Software: RapidWeaver, Photoshop Elements, Disk Warrior, Discus, Garage Sale und einige andere finden sich auf meiner Platte. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei der Dose auch gekommen wäre. Persönlich kann ich nur sagen: Ich arbeite sehr viel lieber an einem Mac als an nem Win-Rechner. Und für gute und durchdachte Software gebe ich gerne Geld aus!

…toto

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Mike Dezember 30, 2007 um 17:36

Rafael: Wissen Sie, uber die “Twitter hack,” es ist jetzt klar das es geht nicht und war eine schlectes Witz.

(pardon my bad German. It was a hoax.)

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MacMacken Dezember 30, 2007 um 17:53

Wissen Sie, uber die “Twitter hack,” es ist jetzt klar das es geht nicht und war eine schlectes Witz.

Na, super, viel Aufregung um nichts! Aber nett zu sehen, wie die kommerziell-proprietären Mac-Entwickler unverzüglich ein Kartell gebildet haben … ;)

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ad Dezember 30, 2007 um 18:01
happy-buddha Dezember 30, 2007 um 18:04

die welt ist so gemein… :umfall:

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MacMacken Dezember 30, 2007 um 18:55

Ja, nichts ist mehr so, wie es früher einmal war! ;)

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Olaf Dezember 30, 2007 um 19:47

Jeder muss selber entscheiden ob man bereit ist den vom Verkäufer (Entwickler) genannten Preis zu zahlen. Wenn nicht sollte man aber so fair sein und die Software dann nicht nutzen. Auf der anderen Hand dürfen sich Entwickler nicht wundern wenn der Verkauf schleppend läuft wenn der genannte Preis einfach nicht angemessen ist.

Selber habe ich in 2 Jahren Mac mehr Software gekauft als in 10 Jahren Windows davor. Da habe ich lediglich mal für Opera und einen Schreibtrainer bezahlt. Ärgerlich ist es nur wenn man bezahlt hat und es dann so gut wie keine Weiterentwicklung der Software gibt. Wie beispielweise Delicious Library, habe ich vor 2 Jahren gekauft weil es in meinen Augen damals ein wirklich gutes Programm ist. Aber seitdem hat es ausser kleineren Wartungsupdates keine wirklichen Neuigkeiten gegeben, ärgerlich wie ich finde.

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James Dezember 30, 2007 um 20:12

Und die Entwickler der Delicious Library bezeichnen ja diese kleinen Upgrades als Major, so dass man bald für V2 wieder 20$ hinblättern darf. Ich hasse es auch, wenn man andauernd Kohle für kleine Updates zahlen soll.

Bookdog ist bei mir das super Beispiel, denn hier ist bis jetzt auch jedes Update frei gewesen. Hatte es bei Version 3.x gekauft und nun sind wir bei 5.0.6. So gebe ich auch gern Geld…

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tigion Dezember 30, 2007 um 21:42

Wir laden was man braucht und das kann ich vielen auch nicht verbitten denn wer will schon sony/ms usw. geld geben.

Komische Begründung das. Wenn man etwas gegen Firmen hat, sollte man auch auf deren Produkte verzichten. Oder ist das nur eine leere Worthülse, um den Download zu entschuldigen, schließlich scheint die Software ja brauchbar zu sein?

Ein Switcher zu seinem Kumpel: “Früher mit Windows war alles anders …” :hehehe:

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Rafael Bugajewski Dezember 30, 2007 um 22:11

Es gibt definitiv mehrere Hacks und mindestens einer von ihnen funktioniert.

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Dirk Einecke Dezember 31, 2007 um 08:17

Wenn ich eine Software wirklich benötige, dann ist es selbstverständlich, dass ich diese auch zahle (wenn sie nicht gerade Freeware) ist. Auch wenn ein Programm, welches vorerst kostenlos war dies nun nichtmehr ist. So habe ich zum Beispiel SubEthaEdit genutzt als es noch kostenlos war und habe es dann gekauft als dann eine Gebühr dafür erhoben wurde. Und ich habe dies gern getan. Der Preis war okay und ich fand es gut, drei junge Programmierer dabei zu unterstützen als sie eine gute Idee hatten und diese dann irgendwann zu einem Teil ihres Lebensunterhalts machten.

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Ralf Dezember 31, 2007 um 15:58

… was ist Twitter ?!

Wir sollten uns mal wieder darauf besinnen, wozu ein Mac/PC – also ein Computer – eigentlich da ist. Die Maschine ist dazu da, um uns bestimmte Dinge im Leben zu erleichtern – aber nicht, um das Leben auszumachen. Bei vielen “Applikationen” habe ich mittlerweile das Gefühl, dass sie für die Leute gemacht sind, die gar nicht mehr wissen, dass es auch ohne Computer ein Leben gibt.

Aber zum anderen Thema: Ich persönlich halte sehr viel von (gut gemachter!) Shareware, wenn sie nach ihrer Herstellung auch wirklich weiter supportet wird. Sind wir mal ehrlich: Super Shareware ist meist günstiger als halb so gute Kaufware. Ich habe es schon unter Win, sogar unter OS/2, als es noch Fido etc. gab, so gehalten, dass ich Software, die ich regelmäßig nutze, auch kaufe bzw. registriere/bezahle. Ich unterstütze gerne diejenigen, die ein gutes Produkt entwickelt haben, ihre Zeit investiert haben, und mir dabei helfen, den Computer als Hilfsmittel besser einzusetzen als ohne die passende Weichware.

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moro Dezember 31, 2007 um 17:13

Wenn einer ein Programm schreibt, das ich testen kann und das mir gefällt, dann zahle ich Geld dafür, wenn er welches verlangt. Wenn er’s umsonst hergibt und nur so einen auf “spende mir doch was wenn du Lust hast” machst, zahle ich nichts: Bisschen mehr Selbstbewußtsein darf so ein Entwickler schon an den Tag legen. Für gute Arbeit kann man auch gutes Geld verlangen, das ist in Ordnung.

Und wenn jemand ein Programm braucht, es sich aber nicht leisten kann: Dafür kann ein Entwickler ja anbieten, dass man ihm dann eben schreibt und die Sache darlegt, damit er eine Lizenz rausrückt gegen gute Worte. Das ist was anderes.

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MacMacken Dezember 31, 2007 um 19:04

Es gibt definitiv mehrere Hacks und mindestens einer von ihnen funktioniert.

So schwierig kann das Blockieren von Werbung ja auch nicht sein, sie muss man irgendwo her kommen … :roll:

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SchaSche Dezember 31, 2007 um 22:54

Das traurige an der Geschichte ist ja, das die Software wohl ursprünglich kostenlos war, und die Entwickler jetzt auf den Trichter gekommen sind, Geld damit verdienen zu wollen, sobald sich etwas etabliert hat.
Die Praxis scheint sich zu wiederholen, siehe Mp3 oder so.

Sich Werbung mit simplen Konfigurationsänderungen vom Hals zu schaffen, halte ich für legitim, zumal in der Regel ja auch kein Kläger da ist. Wer mit Software Geld verdienen will, denkt sich sicherere Methoden aus, alles andere ist Bauernfängerei. In diesem Fall ist der Ehrliche der dumme, und das finde ich viel schlimmer.

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Rafael Bugajewski Januar 2, 2008 um 15:43

Als Verkäufer hat man einen guten Grund die Kosten für sein eigenes Produkt zu ändern. Genau so ist es legitim Freeware anzubieten und diese anschließend kostenpflichtig zu machen. Die Anwender müssen das nicht mitmachen und sollten sich in diese Fällen auch nicht beschweren.

Manche Menschen sind Informatiker oder arbeiten in der Presse, die zunehmend auch digitaler wird. Somit haben einige einen Gebrauch von Anwendungen, die für andere sinnlos erscheinen (ich spreche gerade nicht von Twitter). Das nur mal so als Anmerkung am Rande…

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