Verliert Apple den Kultstatus?

12. Dezember 2007 · 59 comments ·

Überfüllte Läden, protzende iPhone-Besitzer, spinnende 999-Euro-iPhones, Sicherheitsprobleme: Die Kultmarke Apple verspielt mit wachsendem Erfolg ihren Ruf – behauptet Spiegel Online. Diese These ist nicht ganz neu. “Is the rebel brand faltering?”, fragte schon im August vergangenen Jahres der britische Independent.

Es wäre nicht das erste Beispiel. Schließlich galt Google lange Zeit trotz Milliardeneinnahmen als Vorzeigeunternehmen der guten Laune. Doch dann kamen die Zweifel. “Relax, Bill Gates. It’s Google’s Turn as the Villain”, schrieb die renommierte New York Times im Sommer 2005. “Datenkrake”, titelte ct.

Auch wenn sich über die verschiedenen zeitlichen Ansätze und Fakten sicherlich streiten lässt, wirft es doch die Frage auf, ob eine IT-Firma im Massenmarkt erfolgreich sein und dennoch langfristig positiv wahrgenommen werden kann…

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fabian 12. Dezember 2007

hatte den Artikel auch gerade gelesen, fand, dass hier mal wieder mit einer Schlagzeile auf Leserfang gegangen werden sollte…
die paar Beispiele, die hier angeführt wurden, sind zum Teil höchst spekulativ, eher nebensächlich….
nach dem Lesen enttäuscht über das mangelnde Fundament

Fabian

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lifenonstop 12. Dezember 2007

Je größer und erfolgreicher ein Unternehmen ist, desto mehr Aufmerksamkeit und eine damit verbundene größere Angriffsfläche wird geboten, sowohl für die Konkurrenz, als auch für die Medien.

Erfolg ist gerade in Deutschland, das Land des Meckerns, wie ich es gerne bezeichne, fatal, produziert Neid und böse Absichten. Dabei machen die Unternehmen nur das, was das System von ihnen erwartet, Profit.

Das ist, vollkommen egal wie man darüber denkt, nun mal Sinn, Zweck und Ziel einer jeden Firma. Wer auch immer damit nicht einverstanden ist, sollte bemüht sein etwas am System zu verändern und nicht die Firmen in die Ecke des Bösen drängen, wie es in der Vergangenheit oft passiert ist und auch in Zukunft sein wird.

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Moritz 12. Dezember 2007

Es ist aber schon so, dass sie wesentlich mehr Fehler machen als früher, einfach weil sie so groß geworden sind. In der Produktion, der Software und z.B. auch bei den Übersetzungen. Mein Touch ist Mittwoch angekommen,seitdem wurde er zwei Mal ausgetauscht und auch der jetzige ‘neue’ hat komische Kratzer neben dem Dock-Connector. Naja mal schauen wie sich das entwickelt.

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jamie oliver 12. Dezember 2007

Ja aber es geht ja hier um den Sympathiewert und den Kultstatus. Natürlich wollen nur alle ein wenig Geld verdienen, aber einige nunmal ein wenig mehr und nicht alle setzen die gleichen Mittel ein.

Schlussendlich ist apple nicht besser als microsoft und auch nie gewesen. Wieso sollten sie auch. Sie haben nur bisher eine andere Zielgruppe gehabt. Microsoft könnte auch “cooler” sein wenn es ihnen was nützen würde das tut es aber halt kaum. Microsoft hat eine ganz andere Zielgruppe.

Jeder hat halt seinen Platz. Apple war das kleine innovative kultige Label für die Gestalter und Intellektuellen.

Damit apple wachsen kann muss auch die Zielgruppe wechseln. Dadurch müssen Abstriche gemacht werden. Das gefällt nicht allen. Viele möchten apple nicht mit dem Spiesser Nachbarn teilen der jetzt auch ein Mac Book hat.

Ist doch logisch. Auch logisch ist das apple jetzt kritischer hinterfragt wird. Schlussendlich ist es nicht mehr ein serbelndes Unternehmen sondern ein Global Player. Apple verdient ein menge Kohle damit dass ich ihre Produkte kaufe. Da bin ich kritischer als wenn das Unternehmen fast am Boden liegt.

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seemore 12. Dezember 2007

hmmm jamie, ich weiss nicht!
ob es kult ist, wird oder geworden ist!
das entscheiden immer die neider! darum ist
dieser status mir eigentlich sch..ssegal!
apple ist und bleibt für mich apple!

bin jetzt seit 20 jahren mit diversen äpfelchen am start + enttäuscht hat mich das baby nie! ich fände es sogar noch schöner wenn apple seinen sog. “kultstatus” wieder verlieren würde, dann bräuchte man über einen solchen quatsch nicht zu diskutieren!

cheers
-see-

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lifenonstop 12. Dezember 2007

Meines Erachtens nach schiebt sich der Kunde viel zu sehr in eine nicht relevante Rolle. Dabei spielt er die größte Rolle. Er entscheidet mit seinem Kaufverhalten ob ein Unternehmen Erfolg hat oder nicht. Wenn ich dennoch dazu geneigt bin ein Produkt zu kaufen, dass meinen Ansprüchen nicht genügt, stelle ich mir selbst ein Bein.

Solange ein Apple-Produkt das “kleinere Übel” ist, wird es gekauft.

Beispiel aus der Agentur:
In diesem Jahr kommen die Kunden zwei bis drei Wochen später (Aussage vieler Lieferanten) als im letzten Jahr, um ihre Bestellungen/Projekte/Objekte durchzuführen. Die Lieferanten platzen auseinander, die Qualität lässt aufgrund des Zeitdruckes nach, manche Aufträge müssen abgesagt werden und? Genau, der Kunde ist sauer. Dabei hat er es selbst zu verantworten, schraubt den Zeitdruck immer höher, die Preisspirale immer tiefer und das Ergebnis ist quasi Müll.

Sorry, aber der Kunde trägt zu einem nicht unerheblichen Teil immer mit dazu bei, ob Qualität siegt oder verliert.

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Blogging Magazin 12. Dezember 2007

Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass Apple von der Qualitätsführerschaft in die Preisführerschaft stolpert. Mit meinem neuen MacBook hatte ich bisher mehr Probleme, als mit eMac (G4), iMac (G3 und G5), iBook (G4) und PowerBook (G4) zusammen. Schade!

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lifenonstop 12. Dezember 2007

@ Bloggin Magazin

Dieser Beobachtung kann ich nur zustimmen.

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Christoph 12. Dezember 2007

So langsam gehen wir diese Motz-Artikel so richtig auf den Sa***

Ich hab nie Probleme in letzter Zeit gehabt. 2 MacBooks rennen ohne Probleme. Den Leo will ich auch nicht mehr missen. Auch andere Software, iLife, iWork, Logic hervoragend.

4 iPod verrichten ohne Problem ihren Dienst. Ein neuer iMac bei der “Arbeit” auch nie Probleme.

Ich glaube einfach, die Probleme tauchen eher auf, weil sich die User verändern. Die ganzen Windows-Honks kommen zu uns, und die haben halt eh keine Ahnung.

Ich bin wirklich kein Fanboy, aber wie gesagt bei mir geht alles super.

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lifenonstop 12. Dezember 2007

keep cool Chris Superman… ;-)

Ich habe auch keine Probs mit meinem Rechner oder Leo. Ändert aber auch nichts daran, dass z. B. die Panels der neuen iMacs schlechter sind als vorher und wir sind nicht das Mass aller Dinge, nur weil bei unseren Macs keine Probleme auftauchen.
Deswegen würde ich aber nicht gleich Schlussfolgern, dass viele/eher User, die Qualitätsprobleme haben, gleich alle Ex Windows-Honks sind und dies auch noch gleichbedeutend damit keine Ahnung haben…lach

Etwas Emotionsgeladen gelle, macht die Vorweihnachtszeit, nichts für ungut…*ggg*

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LuckyKvD 12. Dezember 2007

Ich denke auch das Apple hart daran arbeitet seinen Kultstatus einzubüßen. Leere Versprechen von Steve und die Produkte teilweise einfach überteuert. Klar produziert Apple immer noch tolle Innovationen, aber nutzt die inzwischen gewonnene Marktmacht auch reichlich aus (Fremdsoftware auf dem iPhone – weil ja die Netze zusammenbrechen könnten –> ROTFL). Ich werde mir den Markt jedenfalls genau angucken und vielleicht wird irgendwann Linux für mich zur echten Alternative! Wir werden sehen!

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Blogging Magazin 12. Dezember 2007

Upsala, was ist denn jetzt passiert? Christoph ich schätze Dich wirklich sehr, aber

1.) Glaube ich nicht dass es an dummen Usern liegt. Apple preist seine Produkte selber als sehr benutzerfreundlich und einfach an. Wenn eine Festplatte kaputtgeht, oder irgendein Teil am Mainboard fehlerhaft ist, hat das nichts mit den Honks zu tun. Frag mal Ad nach seinem ersten MacBook!

2.) Wenn man einen solchen “kritischen” Artikel in der Öffentlichkeit verbreitet, dann muss man auch mit negativen Stimmen rechnen. So ist dass nunmal. Wenn das nicht ok sollte man soetwas nicht tun oder Kommentare nicht zulassen. Du gehörst ja schließlich aus zum Quak-Team.

Hochachtungsvoll Tobias aka kl3tte aka Tobias von http://www.free-mac-software.com

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Daniel 12. Dezember 2007

Habe den Artikel auch gelesen und es ist mir egal. Klar haben jetzt mehr Leute nen Apple und klar ist das eine andere Gruppe. Zwei Beispiele:

1) Seit Anfang des Semesters amüsiere ich mich zusammen mit ein paar Kommilitonen riesig mit der Remote-Control. So viele erstaunte Gesichter, wenn plötzlich Front Row erscheint auf dem Bildschirm, göttlich.

2) Die Leute wissen nicht was sie haben: Wundern sich warum sie .exe nicht öffnen können, fahren ihr MacBook runter und sind einfach hilflos. Aber genauso hilflos wie sie schon mit MS-Produkten waren

Ich liebe mein MacBook und die Arbeit daran. Das einzige Produkt, das mich enttäuscht hat war die MightyMouse. Alles andere (3 ipods, MacBook, neue Mac-Tastatur) ist spitze.

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Christoph 13. Dezember 2007

Hey hey,

so hart hab ich das jetzt nicht gemeint. Aber vieles sind einfach doch Anwenderfehler. Gerade beim Leo Update wurde das wieder gezeigt. Zum Beispiel diesen komischen Application Endingsda. So was installiert man auch nicht.

Ich wollte auch nur sagen, dass ich nie Probleme mit Verarbeitung, Service, etc hatte und daher das nicht nachvollziehen kann.

Wollte hier keinen User angreifen. Vor allem nicht Ekovaj. Ist ja vollkommen ok, wenn man hier so was postet. Mein Frust war eher allgemein gegen solche Seite wie Spiegel Online gerichtet, die immer mit sowas kommen. Man erinnere sich an die Firewallgeschichte. Die kopieren einfach immer gerne irgendwelche schlechte Seite alla Heise.

Natürlich sind solche Beiträge hier immer vollkommen.

Wenn ich nur sehe, wie sich beim MacUser die User seit dem Intelwechsel verändert hat, wundert mich auch nichts mehr.

Früher mag die Hardware vielleicht besser gewesen sein, aber auch die User waren ein ganzes Stück fachlicher und vor allem fähiger. Die ganzen Dau-Spiel-Kiddies waren halt nicht da. Bei so mancher Anfrage zieht es im Moment , gerade bei MacUser doch echt oft die Schuhe aus. Das ist meiner Meinung nach im Moment das Hauptproblem mit dem Apple zu kämpfen hat.

Soll jetzt aber nicht überheblich klingen. Und mein erster Post klang vielleicht auch etwas zu hart.

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ad 13. Dezember 2007

Aber vieles sind einfach doch Anwenderfehler. Gerade beim Leo Update wurde das wieder gezeigt. Zum Beispiel diesen komischen Application Endingsda. So was installiert man auch nicht.

Einspruch! So etwas programmiert man nicht!
Das ist eindeutig die Schuld Logitechs. Da kann doch der (unbedarfte) Anwender nichts für, es sei denn, es ist ihm bekannt, dass der APE Ärger macht. Und davon kann und darf man nicht ausgehen.

Antworten

phijen 13. Dezember 2007

Naja, Apple wird mit seinen Macintosh noch so lange eine Sonderstellung einnehmen, solange der Marktanteil unter dem von Microsoft liegt. Wenn es denn mal soweit kommen sollte, das der Mac alle überholt, was ich ehrlich nicht hoffe, aufgrund von Hardwaremonopolen usw., ist der Mac kein Kult mehr, was er meiner Meinung nach nie war, da er lediglich ein Computer ist und kein Buch, Bild oder was auch immer.
In meinen Augen ist der momentane Apple-Hype nichts anderes als der Schrei nach Veränderung und Loslösung vom goldenen Käfig der Microsoft-Maschinerie.
Wie kann man also das als positiv bewerten, wenn Apple, sollte der Marktanteil erreicht sein, das gleiche anstrebt? Meiner Meinung nach das gefährliche Übel Apple zu glorifizieren – sie sind verdammt nochmal ein Konzern, wie jeder andere auch. Und His Steveness muss merken, dass er mit Gleichschaltung so nicht weiter kommt.
Phänomene in alternativen Spektren sind die Gleichmacherei, nicht die Kreativität und Andersdenkerei mit der geworben wird…

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ad 13. Dezember 2007

Interessante Diskussion hier, Klasse! :thumbsup:

Leo vom fscklog hat sich ebenfalls mit dem SPON-Artikel auseinandergesetzt. Sehr lesenswert:

http://www.fscklog.com/2007/12/apple-als-masse.html

Antworten

Stefan 13. Dezember 2007

Da beteilige ich mich auch mal;
Seit ca. 10 Jahren bin ich Mac-Benutzer. Ich habe seiner Zeit sogar die Maschinen
verkauft. (Bei dem als überall Unsympathischen “grünen” Unternehmen)
Mein Eindruck ist ebenfalls, das die Qualitätskontrolle stark nachgelassen hat.
Sicher gab es damals auch Fehlerhafte Serien. (Wie z.b. das Fiasko mit den PB190cs/5300) Damals hat sich aber Apple mehr Mühe gegeben die Fehler zu beheben. (Teilweise wurden die Geräte gegen Nachfolger wie das 1400ér getauscht.)
Heutzutage werden viele Fehler überhaupt nicht mehr gefixt, sondern Apple konzentriert sofort auf neue Projekte.
Leopard ist nett, doch nicht so innovativ wie die vorherigen Versionen.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin keiner der iPhone-Hasser (ich hab´selbst eines) doch merkt man wirklich, das viele Entwickler von Leopard abgezogen worden sind.
Die Firmenpolitik mit den gekoppelten AT&T (T-Mobile) Verträgen kann man aus Apples Sicht auch verstehen. Die wollen hat die “Experience” verkaufen und nicht bloss das Telefon, doch macht das “Katz” und “Maus” Spiel mit den Hackern Apple in meinen Augen eher unsympathisch.
Warum nicht wie beim AppleTV reagieren?
Ganz einfach weil Apple am Umsatz der Verträge beteiligt ist und diese
Mentalität, Geld machen ohne “echte” Leistung im Gegenzug stinkt mir ziemlich.
So genug geschwafelt.

Antworten

ad 13. Dezember 2007

Ich glaub man darf dabei aber auch den Preisdruck nicht vergessen, dem Apple ausgesetzt ist.

Wenn ich mich an meine Zeit als Windows-User zurückerinnere, waren Macs immer weitaus teurer als normale PCs. Dass Apple damals qualitativ bessere Hardware ge- und verbaut hat, liegt also nahe. Heute kosten Macs nicht mehr, wie vergleichbare Windows-PCs. Irgendwas muss da also auf der Strecke bleiben.

Antworten

Stefan 13. Dezember 2007

Sicher hast Du mit dem Preisargument recht. Demnach scheint der “kult” sich auch über den Preis zu manifestieren. (Teuer=Hochwertig)

Bei mir hat die Begeisterung im letzten Jahr jedenfalls arg nachgelassen und das liegt m.E. am meisten an der “Geschäftspolitik” beim iPhone,
sowie das Gebaren der europäischen Kunden gegenüber.
(Deutsche Preise, iTunes Content Filme und zuletzt das drosseln der .Mac Zugänge)

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phijen 13. Dezember 2007

naja, der Preis ist sicher nicht allein der Grund dafür, dass sich Apple als “Kult” avancierte, sondern eher vielmehr die letzte Bastion gegen Microsoft.
Entweder man definiert sich mit Microsoft oder nicht. Wenn es einem egal ist, ist einem auch Apple egal.
Wenn man sich jedoch einmal mit Windows etwas mehr auseinandergesetzt hat, merkt man rasch, dass Apple einfach besser ist. Nun ist es leicht Apple einfach über Microsoft zu stellen und es als Pseudokult zu deklarieren, was eben nicht stimmt, sondern lediglich einfach als Konkurrenzprodukt besser ist als Microsoft.
Ein Kult darf nicht in Konkurrenz, sondern nur alleine durch sich selbst enstehen. Und das ist eben bei Apple nicht der Fall.

Jobs wollte immer in der Premiumschiene arbeiten und etwas Besonderes sein.
Apple aber denkt, dass es so nicht weiter gehen kann, da der Markt einfach zu klein ist. So verkauft man einfach schicke Technik zu mehr oder weniger gerechtfertigten Preisen.
Es entwickelte sich daraus einfach die Mentalität “warum eigentlich kein Mac/iPod fürs gleiche Geld”
Das Sprungbett war somit geschaffen und Apple traute sich aus der Nische raus.
Der Kult ist somit nie verloren, weil er nie da war, sondern vielmehr die Zielgruppe erhöht wurde – mit Erfolg.
So verliert höchstens Apple sein Gesicht als Premiumprodukt und stellt sich mit anderen Anbietern auf die gleiche Stufe, benutzt den Pseudo-Kult aber als Verkaufsargument.

Antworten

jamie oliver 13. Dezember 2007

Naja ich denke man darf ja immer noch auf apple Stolz sein. Und hier sieht es jeder ganz anders.

Nur weil man kritisch ist ist man nochlange kein windows user. Ich und viele meiner Kollegen haben den Mac immer zum Designen oder zum Musik machen benutzt. NIE habe ich Programme für Icons und ander Mods benutzt. Ich habe den mac gewählt weil ich eben nichts wissen wollte wie was funktioniert sonder ich wollte einfach arbeiten. Ich hab keine Lust was rumzubasteln sonder es muss einfachen funktionieren.

Da hat sich apple schon verändert. Wenn ich rumbasteln muss, damit ich noch skypen kann mit leo, dann läuft doch etwas falsch.

Solche langjährigen mac user wie mich gibts eben auch.

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Jörg Quak 13. Dezember 2007

Na ja, ganz so kann man das alles nicht stehen lassen, weil teilweise die historischen Fakten gar nicht stimmen: Apple hat Windows erfunden, das erste Excel gehabt und war schon da, da gab’s Microsoft noch gar nicht. Diverse Kultfiguren wie John Lennon haben Werbung für Apple gemacht. Die Produkte sind heute noch und gearde heute innovativ, trendsetztend für eine ganze Generation immer und immer wieder. Und das ist schon eine Art Kult. Andere machen nur nach, was Apple vormacht. Verkaufen jetzt auch weiße Computer, Überlegen sich jetzt auch neue Telefone mit Wow-Effekt und besserer Software und Bedienbarkeit. Aber: Apple waren wieder ‘mal die ersten. Ist so.
Jörg.

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007
Aber vieles sind einfach doch Anwenderfehler. Gerade beim Leo Update wurde das wieder gezeigt. Zum Beispiel diesen komischen Application Endingsda. So was installiert man auch nicht.

Einspruch! So etwas programmiert man nicht!
Das ist eindeutig die Schuld Logitechs. Da kann doch der (unbedarfte) Anwender nichts für, es sei denn, es ist ihm bekannt, dass der APE Ärger macht. Und davon kann und darf man nicht ausgehen.

Ok da geb ich dir recht…

Aber mit dem Safari 3 wars ähnlich. Wenn ich nen Input-Manager installiere, da darf nicht erwarten, dass Updates ohne Probleme klappen

Antworten

johannes 13. Dezember 2007

Es macht Spaß die Diskussion hier zu verfolgen. Weiter so :-D

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007

Interessante Diskussion hier, Klasse! :thumbsup:

Leo vom fscklog hat sich ebenfalls mit dem SPON-Artikel auseinandergesetzt. Sehr lesenswert:

http://www.fscklog.com/2007/12/apple-als-masse.html

Und deshalb ist und bleibt fscklog immer meine lieblings apple seite. grossartig

Antworten

Jörg Quak 13. Dezember 2007

So viel unqualifizierte Schälte wie z.B. von SPON hat der noch junge Leopard (auch im iPhone) gar nicht verdient. Zum ersten Mal ist Mac OS X UNIX-zertifiziert: (SUSv3, POSIX 1003.1). Die dazugehörige Hardware ist exellent verbaut und vom Feinsten, ganz gleich ob MacBook, iPod, iPhone, etc.
Dazu kommt auch noch: Die sehen alle mehr als “gut” aus. Die Plaqiate sprießen schon ihre ersten Blüten, weil andere nicht in der Lage dazu sind, solche Produkte zu erfinden und sie dann auch noch in die Tat umzusetzen. Ja man hat noch nicht einmal adequate Ideen. Also: Jetzt wird nachgebaut (und verbessert natürlich)!!
Apple hat nur einen Nachteil: Sie sind die mit den Ideen, setzen diese auch noch um und sind leider immer die ersten (eben deshalb auch mit den Kinderkrankheiten).
Jörg.

Antworten

Joerg 13. Dezember 2007

Ach Blödsinn, Apple wird immer Kultstatus haben.
Nur weil mal mehr Fehler in Umlauf kommen als gewöhnlich wahrgenommen werden verliert man keinen Boden. Das iPhone und Leopard alleine reissen es raus, vom iPod ganz zu schweigen. Und so viele Leute mehr werden auch die Produkte nicht kaufen. Weil es a. immer noch teurer ist einen besonderen Geschmack zu haben und weil b. die meisten doch den vermeintlich einfacheren Weg mit Microsoftprodukten gehen wollen.

Antworten

Quarky 13. Dezember 2007

Ja sehe ich auch wie die meisten hier. Als ich damals mit 14 Jahren meinen ersten Mac – einen Mac mini G4 – zu Weihnachten bekam, hielt ich sehr viel auf Apple. Mittlerweile (16 Jahre) finde ich hat sich Apple von einer qualitativ hochwertigen Firma zur “Dumping”-Preis-Firma heruntergearbeitet, nicht gerade zum positiven!
Meinem Mac ist bereits noch nichts geschehen, aber durch die Bank scheint hier jeder Probleme mit einem neuem Mac zu haben :(
Außerdem stelle ich leider fest, dass neue Apple Produkte floppen. TV zum Beispiel? Hat das irgendwer? Glaube nicht… Oder die neuen iPods….
Steve, ich bin eher bereit 100 Euro mehr auszugeben und dafür einen klasse, 1a-funktionierenden Mac zu bekommen, anstelle bei den neusten Macs 50 Euro sparen zu können – dafür dann aber Schäden im RAM oder Lüfter vorzufinden :-( :-(
Alles in allem finde ich, hat dieses “Ich-bin-ein-einzigartiger-Mac-User”-Feeling abgenommen, sehr zu meinem Bedauern….
Ich bin zwar immer noch der einzige MacUser in meiner Klasse, aber dieses “Think-Different-AND-Be-Different”-Gefühl hat doch arg nachgelassen….
Appel(l) an Apple:
Lieber 50 Euro teuer sein – dafür klasse Qualität, anstelle von
50 Euro billiger sein – und dann nur Probleme :-(
Quarky
Ach, keine Sorge, Windows-User werde ich BESTIMMT NICHT!

Antworten

Jörg Quak 13. Dezember 2007

Stimmt nicht im geringsten. In der ganzen Apple-Historie gab es immer wieder Produktreihen die floppten, andere wieder wurden zum “Must have.”.
iView hat dazu einen schönen Artikel veröffentlicht.
Die neuen Produkte sind völlig in Ordnung. Ich habe iPods, das iPhone 2 MacBooks gerade am Laufen. Alles Bestens. Umgehen sollte man damit aber schon mal nicht unbedingt als DAU. Und selbst die sind glücklich, jedenfalls die Kid’s darunter. Schnell, super einfach, funktioniert, macht Spaß und sieht gut aus. Wer’s nicht glaubt, sollte ‘mal einen Apple-Store besuchen und den Kids über die Schulter gucken.
Jörg.

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Christoph 13. Dezember 2007

Ja sehe ich auch wie die meisten hier. Als ich damals mit 14 Jahren meinen ersten Mac – einen Mac mini G4 – zu Weihnachten bekam, hielt ich sehr viel auf Apple. Mittlerweile (16 Jahre) finde ich hat sich Apple von einer qualitativ hochwertigen Firma zur “Dumping”-Preis-Firma heruntergearbeitet, nicht gerade zum positiven!

Tschuldige, aber so ein Urteil nur nach 2 Jahren als Mac-Nutzer… :-?

Antworten

Acky 13. Dezember 2007

…hat sich Apple von einer qualitativ hochwertigen Firma zur “Dumping”-Preis-Firma heruntergearbeitet,…

Kannst Du mir Deinen Händler nennen? Ich würde nämlich auch gerne Apple Produkte für Dumping Preise kaufen, anstatt immer so viel Geld ausgeben zu müssen… – Sarkasmus Ende :roll:

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007

Als ich damals mit 14 Jahren meinen ersten Mac – einen Mac mini G4 – zu Weihnachten bekam, hielt ich sehr viel auf Apple. Mittlerweile (16 Jahre) finde ich hat sich Apple von einer qualitativ hochwertigen Firma zur “Dumping”-Preis-Firma heruntergearbeitet, nicht gerade zum positiven!

Wenn ein Gerät von Apple Dumping war, dann ja wohl der G4 MacMini ;)

Antworten

Quarky 13. Dezember 2007

So war das nicht gemeint, Christoph!
Ich meinte, Apple Produkte werden immer günstiger und die Qualität nimmt leider auch ab :-( Ok, “Dumping” war übertrieben, sorry
:hehehe:

Wieso? Was spricht denn dagegen wenn man als aufmerksamer Mac-User solch ein Urteil fällt? :-? :-?

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007

Ich mein nur zwei Jahre ist doch noch keine Zeit….

Auf welchen Veränderung bezeihst du dich da. Der Wandel von einem (schon damals) veralteten G4 hin zu einem modernen MacBook. Oder mit welcher “schlechten” Hardware hast du denn persönlich Erfahrung gemacht?

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007

Das klingt jetzt auch wieder zu harsch. So ist es nicht gemeint :D

Antworten

Quarky 13. Dezember 2007

Nein, schlecht ist die Hardware nicht.
Ich hab noch nen Performa 5200 (mit Mac OS 9.2) aufm Dachboden stehn, der tuts immer noch. Das soll jetzt nicht heißen, das mein Mac mini nicht 10 Jahre hält, aber damals – finde ich – stand bei Apple die Qualität mehr im Mittelpunkt… (Vgl. iPod Bildschirme, iPhone etc…. :yawn: )

:shock: :-? :confused: Kannst du ja anders sehen, aber…. ;-)

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Christoph 13. Dezember 2007

Aber du hast den Performa ja nachträglich gekauft. Du schreibst ja, dass du erst seit 2 Jahren MacUser bist. So verstehe ich dich.

Ich hab auch noch nen Commodore 128 im Wohnzimmer. Der tuts auch noch und läuft. Trotzdem war die Qualtität der Geräte damals sicher nicht besser, sondern einfach nur einfacher und dadurch weniger störanfälliger.

Antworten

Quarky 13. Dezember 2007

Das wird wohl der Sache Grund sein…

Nein, den Performa habe ich nicht nachträglich gekauft, den hat mein Vater gekauft (war auch sein erster Mac). Letze Woche hab ich den dann mal wieder angemacht und funktioniert immer noch. War total interessant alte Dokumente von meinem Vater zu durchwühlen und alte Sachen von mir (hauptsächlich Geschichten in ClarisWorks…) zu lesen ;)

Antworten

Christoph 13. Dezember 2007

Ja früher war alles besser :D

Da konnte man auch noch Kakao in den Commodore schütten und das Ding lief immer noch. Kaffee hat mein altes iBook nicht überlegt. Kann aber auch am Koffein gelegen haben ;)

Antworten

Quarky 13. Dezember 2007

:hehehe: Früher war alles besser! (Seh ich auch an meinen Lateinarbeiten) :twisted: :rotfl: :hehehe:

Antworten

ad 13. Dezember 2007

Früher. Da lief auch mein Käfer noch auf drei Pötten. Heute würde die Elektronik meinen Audi A4 lahmlegen. Dafür bietet er auch entsprechenden Komfort.

Ähnlich ist es bei den heutigen Rechnern. Wenn ich noch an meinen C64 oder an meinen ersten PC denke…

Antworten

jamie oliver 13. Dezember 2007

Ja aber auch mein 4 Jähriges g4 iBook (benutze ich fast jeden Tag) läuft immer noch fehlerfrei und problemlos seit Jahren. Man muss gar nicht solange suchen…

(mein 1.5 Jähriger iMac übrigens auch, selbst mein 2.5 jähriger powerBook, inzwischen verkauft, scheint immer noch ohne Macken zu laufen)

Antworten

Christoph 14. Dezember 2007

Bits und so behandelt die Thematik in ihrem aktuellen Podcast. Wie immer klasse….

Antworten

Sebastian 14. Dezember 2007

Die beste Diskussion ever hier! :-)

Ich will auch gar nichts sagen, was nicht schon gesagt worden ist, sondern nur noch paar Punkte mehr bringen.

1)
Apple war definitiv Kult, daran besteht für mich kein Zweifel. Es ist allerdings eben genau das gleiche Dilemma, mit dem auch viele Musikgruppen zu kämpfen haben. Solange sie nur Thema von “Tracks” sind, kann sich auch der Fan erster Stunde noch mit ihnen identifizieren. Sobald sie allerdings ein Phänomen der Massen geworden sind, ist der Fan erster Stunde geneigt, ihnen den Kultstatus abzusprechen. In diesem Sinne geht für einige natürlich der Kult Apples verloren.

2)
Zudem kann ich mich noch an die herrlichen Diskussionen ala PowerPC vs. Intel erinnern. Das war doch der wichtigste Unterschied zu Windows-Nutzern, oder nicht? Was waren wir stolz darauf, dass in unseren Kisten keine Pentiums steckten. Und dann erst der MHz-Myth (Steve erklärt ihn hier: http://www.youtube.com/watch?v=r5XJFjPYPVw) über den wir heute wohl alle lachen!
Na ja, und mit dem Wegfall des coolen PowerPCs ging auch viel von Apples Kultstatus verloren. Wir haben heute eben genau die gleiche Technik, die auch in PC-Notebooks steckt.

3)
Es mag sein, dass Apple an Qualität eingebüsst hat. Sooo lange bin ich mit etwas mehr als 4 1/2 Jahren auch noch nicht dabei. Aber in diesen 4 1/2 Jahren hat sich auch eine Menge getan. Vor 4 1/2 Jahren gab es bei Macuser.de noch weniger als 10.000 Mitglieder. Vor 4 1/2 Jahren gab es noch keine 1.000 Blogs, die sich mit Apple Inc. beschäftigen. Vor 4 1/2 Jahren hatten weniger Leute Internet als heute. Worauf ich hinaus will? Heute wird einfach mehr darüber öffentlich gesprochen, was bei Apple Inc. nicht funktioniert und welche kaputte Hardware die Jungs wieder verschickt haben! Das gab es früher selbstverständlich auch. Nur so “auseinander diskutiert” wie heute, wurde es damals einfach noch nicht.

4)
In letzter Zeit war doch das große Blog-Sterben zu beobachten, gerade auch unter Apple-Blogs (Die MacGuardians haben es wohl nur früher erkannt). Ich denke, dass das auch ein guter Hinweis darauf sein könnte, dass Apple Inc. etwas an Kult verliert.

Antworten

Sebastian 14. Dezember 2007

Eine passende Umfrage habe ich eben auf Macvotes.de online gestellt. Eigene Antworten können hinzugefügt werden :-)

Antworten

Holger 14. Dezember 2007

Moin!

Kultstatus verliert man nicht durch nachlassende Qualität – die subjektiv aufgrund der größeren Stückzahlen vielleicht vorhanden ist, prozentual aber möglicherweise gleich bleibt, sondern durch firmenpolitische Entscheidungen, die den (First)User gängeln und komplett unverständlich sind wie z.Bsp.:
Änderung der Pinbelegung bei iPods, so dass älteres Zubehör nicht weiter genutzt werden kann.
TOTALE Kontrolle der User beim iPhone (schaut euch mal mit die Freischaltungsmöglichkeit in Zusammenhang mit der Telekomklage an – da wird eine persönlich zuzuordnende Nummer benutzt, um individuelle Funktionen zu aktivieren – wenn das kein Big Brother ist).
Falsche Erwartungen wecken – “…surfen im www am iPhone wie am Rechner…” und dann kein Flash unterstützen.
Von der Hase und Igel Nummer mit den iPhone Hackern ganz zu schweigen.
Euro – US Dollar Wechselkursänderungen nicht an die Kunden weitergeben.

Ich will es nicht zu lang machen….

Schönen Tag.

Holger

Antworten

Daniel 14. Dezember 2007

Mal ein kurzer unqualifizierter Kommentar:

Wenn Ihr so unzufrieden seid, dann nehmt doch ein anderes OS, werft den iPod weg und gut ist :-p

Antworten

ad 14. Dezember 2007

Na Daniel, gerade bei Heise gewesen? :hehehe:

Antworten

Daniel 14. Dezember 2007

Nein, was habe ich da verpasst?

Antworten

Quarky 14. Dezember 2007

:yawn: Jeine Arnung….

Ich dands schade das Apple sich von Apple Computer, Inc in Apple, Inc umbenannt hat. Die sollen bei Computer und iPod bleiben und nicht (!! bitte nicht !!) zu sehr in den Lifestyle gehen :-| :-| :shock:

Antworten

Acky 14. Dezember 2007

Mal ein kurzer unqualifizierter Kommentar:

Wenn Ihr so unzufrieden seid, dann nehmt doch ein anderes OS, werft den iPod weg und gut ist :-p

Muß man doch nicht gleich wegwerfen, ist doch Weihnachten. So macht man das:

OSX und iPod zu verschenken! Bei Interesse bitte melden! :hehehe: ;-)

Antworten

jamie oliver 14. Dezember 2007

Ach Daniel! Auf solche Lösungen haben wir wirklich gewartet. ;-)

Zum Glück denken nicht alle so. Nur die Leute die konstruktive Kritik anbringen ermöglichen es Apple weiterzukommen.

Schlussendlich wollen wir alle das gleiche: geile, qualitative hochwertige, innovative , mackenlose Mac-Produkte! Ein paar sind schon da. Leider aber nicht alle!

Antworten

Daniel 15. Dezember 2007

Ach Jamie!

Zum Glück erkennt manch einer Ironie, wenn sie angebracht ist. ;-)

Apple ist “geil”, quailitativ hochwertig und innovativ aber, da immer noch Menschen an den Produkten arbeiten nicht mackenlos. Aber die wenigen Macken, die vorhanden sind, sind auf einem so hohen Level das andere Betriebssysteme davon nur träumen können.

Von daher ist es egal ob Apple nun Kult ist oder nicht denn die Hauptsache für mich persönlich ist, das ich mit den Produkten von Apple produktiv und glücklich bin. Und das bin ich mehr als mit jeder anderen Soft- und Hardwarekombination zuvor.

Mein Kommentar soll daher nur ausdrücken: Wer unglücklich ist, werfe sein Gerät von Apple weg ich finde es eh viel schöner zu einer Minderheit zu gehören. Lieber zu den 8% der Computernutzern gehören, die einen Mac nutzen aber dafür von sich sagen können, zu den Top 8% zu gehören als andersrum.

Viele Grüße
Daniel

Antworten

naseweis 15. Dezember 2007

Ich persönlich bin nach anfängliche Begeisterung mit dem iBook G4 vor 4 Jahren jetzt mit einem total schrottigen Macbook unsanft auf dem Boden der Tatsachen aufgeprallt. Verfärbte und eingerissene Topcases (3 x!), flackernder Schirm, spontane Selbstabschaltung (auch zum zweiten Mal), kaputte Platte, verzogenes Gehäuse (das als stabil gepriesen wird, obwohl man ja optische Medien zu Spänen verarbeitet, wenn man sich traut, es im Betrieb zu tragen und das sowieso infam kratzanfällig ist).
Konzeptuell (kleines Format und trotzdem hohe Bildschirmauflösung, gute Akkulaufzeit) finde ich es toll, ganz zu schweigen vom hinreißenden Design. Aber ich hatte noch nie einen Computer, der mir dermaßen nachhaltig auf den Senkel gegangen ist. Und wie die macuser-Foren zeigen, geht´s auch vielen anderen so.
Zwar hat Apple einen sehr kulanten Service, aber mit der Anerkennung geschweige denn der Bewältigung der vielen Fehler des MB tut man sich sehr schwer. Das passt für mich in das Bild einer Firma, die nicht wirklich “different” denkt, sondern sich einfach mit verdammt geschicktem Marketing und sinnvolleren und schöneren Geräten mit unerrreicht guter Bedienbarkeit den Status einer “guten, liebenswerten” Firma mit oft begeisterten Anhängern statt nur kritischer Kunden geschaffen hat. Warum aber wandert die Pinbelegung an den Ipods und zwingt einen zum Kauf neuen Zubehörs? Warum wird die Ausstattung der Macbooks bei gleichen Preisen nur zaghaft aufgestockt, während ausstattungsmäßig vergleichbare Windowsrechner immer billiger werden?
Auch bei Apple geht es ausschließlich um Kohle, da sehe ich absolut keinen Anlass zu besonderer Sympathie. Ich werde nur deswegen Macuser bleiben, weil das OS und die gesamte Benutzererfahrung (ja, trotz meines miesen Macbooks!) einfach immer noch besser ist als bei PCs. Sollte aber Linux irgendwann so stressfrei zu benutzen sein wie das Mac OS, schwenke ich sofort ab – Linux ist wirklich sympathisch und wirklich “different”.

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Marcus 15. Dezember 2007

Nach wie vor gibt es Höhen und Tiefen. Ich mag Apple nach wie vor. Ich habe die Marke vielleicht auch nicht so glorifiziert, wie manch anderer. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass mancher hard-core Apple-Fan praktisch alles in den Himmel lobte, egal ob es vielleicht für das eine oder ander Detail bei Konkurrenten bessere Lösungen gab.

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Daniel Krieger 20. Dezember 2007

Ich finde es schon sch**** was sich Apple mit den stinkenden Mac Pros leistet und das liegt bestimmt nicht daran, dass sich irgendwelche “Windowshonks” nun einen Mac kaufen.

Leider ist das Problem selbst nach einem Jahr immer noch nicht gelöst. Zum Glück stinkt meiner nicht, aber ich hätte nicht so viel Geduld wie manch andere Mac User. Hier bei unserer WG funktionieren auch alle Mac Produkte (Intel iMac, iMac G3, Mac Pro, div. iPods).

MFG

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