Path Finder und Leopard: Ein gutes Team

14. November 2007 · 13 comments ·

pathfinder_logo.jpgVor Kurzem ist eine neue Version von Path Finder, dem beliebten und mächtigen Finder-Ersatz erschienen. Meist nervige, aber nicht die Funktion beeinträchtigende Bugs, wurden somit behoben und die Anwendung fühlt sich deutlich integrierter an. Einige Bugs, wie zum Beispiel die Kompatbilität mit Bonjour-Netzlaufwerken, gilt es noch zu beheben, doch die Jungs und Mädels sind fleißig am arbeiten, wie man dem Forum-Support und Blog entnehmen kann.

Dadurch, dass Quick Look von der Kommandozeile aufgerufen werden kann, ist es den Entwicklern gelungen dieses Feature auch in Path Finder zu integrieren. Cover Flow ist zwar ganz nett, jedoch für den täglichen Gebrauch ein wenig merkwürdig. Ich habe doch eine eher ausgeprägte Struktur. An den Stellen, die nicht so gut sortiert sind, hilft Spotlight regelmäßig weiter. Die Listenansicht bleibt daher mein Favorit. Quick Look war aber schon immer ein Grund für mich doch den integrierten und nur wenig verbesserten Finder zu verwenden. Cocoatech hat es mir nun wieder leicht gemacht das Programm ausschließlich zu benutzen. Durch Änderungen an Leopard ist es außerdem auch möglich alle Anfragen des “Öffnen in Finder”-Befehls an den Path Finder zu leiten, was die Integration und den Workflow erheblich verbessert.

pathfinder_stapel.jpgOhne Stapel kann ich kaum arbeiten. Wer es noch nicht kennt: Man zieht einfach beliebige Dateien und Ordner in eine Box herein, anschließend kann man diese wie von einem Stapel Papier wieder entnehmen und zwar zu einem beliebigen Zeitpunkt. Das Verschieben von Dateien ist somit erheblich komfortabler.

Mit der Auswählen-Funktion kann man nicht nur nach bestimmten Mustern suchen. Sie dient primär dazu Dateien zu markieren, die ein bestimmtes Kriterium erfüllen. Gerade bei vielen Dateien in unsortierten Ordner lernte ich diese Funktion schätzen, die das reorganisieren deutlich einfacher macht.

pathfinder_auswaehlen.jpg

Das sind nur zwei Funktionen, die meines Erachtens nach – trotz ihrer Einfachheit – Killercharakter haben. Path Finder ist nicht nur für Power-User. Die Oberfläche lässt sich minimieren und man kann somit Funktion für Funktion den gesamten Programmumfang erforschen.

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wulf 14. November 2007

Hi, vielen Dank für den Artikel! =)
Aber ein Tipp, du hast heute Abend 3 Artikel online gestellt, dazu kam noch ein Artikel von Nasendackel. Ich will deine Bloggerlust nicht bremsen, aber ih sehe die Gefahr, dass irgendwann Newsflaute ist und alle denken, dass Apfelquak tot sei, weil niemand etwas postet. Vielleicht wäre es besser, die guten Artikel hier über einen etwas längeren Zeitraum zu verteilen? Weil so nimmst du den Lesern auch die Möglichkeit, eine Diskussion zu führen, weil die Artikel so schnell wieder in der Historie nach unten rutschen…

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ad 14. November 2007

Interessanter Beitrag, Rafael. Danke! :thumbsup:

Hab hier noch eine Lizenz für den PathFinder rumliegen. Ich glaub, ich gebe ihm mal wieder eine Chance.

@wulf: Ich glaub, das ist das Besondere an Apfelquak. Seit ich das Blog hier betreibe, besteht hier ein ständiges auf und ab. Da kann man nichts dran ändern und sollte man auch nicht. Schließlich ist das ein Projekt auf freiwilliger, privater Basis. Wenn die Autoren Zeit und Lust haben zu bloggen, dann sollte man sie nicht zügeln. Oder?

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wulf 14. November 2007

Nein, das sollte man wirklich nicht =)

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Christoph 14. November 2007

KLing interessant, doch irgendwie mach ich einfach nicht mehr mit dem Finder als Datein hin und her zu kopieren.

Aber generell muss man die Beiträge vom Rafa doch mal loben. Immer sehr ausführlich und gut geschrieben.

Da ist jemand wenigstens noch motiviert.

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Andre 14. November 2007

Sehr schön, da frag ich mich, warum meine Lizenz hier rumdümpelt.

Werd ihn gleich mal installieren. :-)

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Rafael Bugajewski 14. November 2007

Danke Horst, aber nun genug der Honig-um-den-Mund-Schmiererei, sonst werde ich noch überheblich.

Wenn die Beiträge von mir regelmäßiger kommen könnten, würde es sicherlich nicht schaden.

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Christoph 14. November 2007

Danke Horst, aber nun genug der Honig-um-den-Mund-Schmiererei, sonst werde ich noch überheblich.

Ok, du hast doofe Ohren

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Rafael Bugajewski 14. November 2007

Das ist doch schon mal ein guter Anfang!

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Patrick 15. November 2007

PathFinder ist meiner Meinung nach DER Finder-Ersatz schlechthin.

Ich kann mich noch an meine ersten Tage mit OS X und Finder erinnern (naja, is ja auch erst knapp 1 Jahr her) und ich weiss noch ganz genau, dass ich mir damals gedacht hab: “Mac OS X is zwar sehr geil, aber den Finder kann man ja mal voll in die Tonne kloppen!”

Was mich am Finder tierisch nervt ist, dass es immer noch keine Option gibt die Ordner in der Listenansicht ganz oben anzeigen zu lassen. Ich weiss nicht was sich Apple dabei denkt, aber das ist fuer mich ein absolutes KO-Kriterium und abgesehen davon bietet PathFinder so viele kleine Extrafeatures, die einem die taegliche Arbeit mit Dateien erheblich erleichtert (Tabs, Stapel, Filter, usw.)

Greetings

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Rafael Bugajewski 16. November 2007

Die Angelegenheit mit den Ordnern und Dateien hat schon seinen Sinn.

Antworten

Patrick 16. November 2007

Und der waere?

Antworten

Rafael Bugajewski 16. November 2007

Das Objekt.

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Patrick 16. November 2007

Haeh, das versteh ich jetzt nicht, sorry.

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