Mit Pixelmator wurde der Markt eröffnet: neue Bildbearbeitungsprogramme, die nicht so umfangreich sind wie ausgewachsene Lösung a la Photoshop, jedoch immer noch mehr Funktionen bieten als ganz einfache MS Paint Lösungen.
Einerseits geschieht dies durch die Verwendung verschiedener Core-Bibliotheken von OS X, andererseits durch die strikte Verwendung von Cocoa als Programmiertoolkit. Nach Pixelmator folgt nun also Acorn, das mir ehrlich gesagt bis zum heutigen Tage entgangen ist. Es sieht nicht so schick aus wie Pixelmator, ist aber bereits verfügbar und kostet $39,95. An vielen Stellen verfolgt es andere Ansätze, beherrscht aber auch zahlreiche Filter und Grundfunktionalitäten. Ganz besonders gefällt mir ein sehr kleines Feature, das ich bereits von Skitch kenne: Durch das Vergrößern oder Verkleinern des Fensters wird auch gleichzeitig das Bild skaliert. Ich würde mir für die Zukunft mehr solcher feiner Details in der Sparte der etwas kostengünstigeren Bildbearbeitungsprogramme für den Mac wünschen.
Das Programm ist definitiv einen Blick wert. Es kommt Flying Meat Inc., dem Hersteller des etwas bekanntere VoodooPad, daher bin ich mir relativ sicher, dass die Anwendung zuverlässig und stabil läuft. Und so langsam bekommt der in die Jahre gekommene, angestaubte und mit zahlreichen Funktionen überladene GraphicConverter ernst zunehmende Konkurrenz.
Habt ihr bereits Erfahrungen mit Acorn sammeln können? Was haltet ihr von dem Programm oder Bildbearbeitungswerkzeugen in derselben Preisklasse?
{ 5 comments… read them below or add one }
Hmm…ich kenne mich nicht so auf dem Markt aus. Muss mir Acorn mal anschauen…
Ganz ehrlich $40 find ich für das Programm zuviel. Sicher ich suche schon eine ganze Zeit ein kleines Bildbearbeitungsprogramm welches mir erlaubt schnell die Größe von etwaigen Fotos anzupassen… aber ich dachte da eher an Freeware.
Alles was mir bisher untergekommen war, war leider nicht alzu gut zu bedienen. Aber Acron ist meiner Meinung nach auch noch nicht bei der optimal, intuitiven Bedienung angekommen.
Warum muss eigentlich immer alles umsonst sein. Wenns was taugt, und es sieht danach aus, dann ist es sicher seine 40 € wert. Immer hin hat es auch shapes, was andere kleine tools nicht haben. Auch ist die Bedienung klasse.
Jens, ich muss mal dazu sagen, dass Bildbearbeitungssoftware algorithmisch eher im Bereich der schwierigeren Programmierung anzusiedeln ist. Es ist meistens ein Haufen Arbeit und man muss an kleinen Details seine kostbaren Stunden verschwenden. Jeder möchte für seine Arbeit bezahlt werden, daher finde ich $40 nicht wirklich viel und schließe mich dem Christoph an.
Naja, also da will ich doch mal über den Tellerrand blicken. Es gibt ja nicht nur Macs auf dieser Welt. Dass im Linux-Bereich viele Tools existieren, die frei sind, steht ja außer Frage – und wenn ich mich Richtung Windows umgucke, stelle ich fest, dass da mit IrfanView ein Programm zur Verfügung steht, dass quasi alles kann und dabei kostenlos ist. Und da steckt auch kein Konzern dahinter oder sonst was. Es geht also!