Parallels im Kreuzfeuer

29. August 2007 · 5 Kommentare ·

ParallelslogoWie in einem Artikel des News-Portals Golem zu lesen, befindet sich Parallels derzeit unter Beschuss seines ehemaligen Vertragspartners und soll sich nach dessen Aussage nicht an die Vereinbarungen gehalten haben.

Parallels soll Quellcode eins zu eins übernommen und diesen dann unter eigenem Namen in Umlauf gesetzt haben. Dies soll auch der Grund für den schnellen Einstieg in den Virtualisierungsmarkt auf Macs sein, der sonst nicht hätte so rasant im Vergleich zum Konkurrenten VMWare stattfinden können. Parallels bestreitet natürlich alles, lässt aber die Geschäftsführung vor Gericht mit zusätzlichen Anwälten antreten.

Wie immer bleibt abzuwarten, wie das Gericht diesen Sachverhalt bewerten wird. Die Indizien deuten zumindest darauf hin, dass einige Teile der Software übernommen wurden, was rechtlich bei den vorliegenden Verträgen bedenklich ist. Sollte Parallels verlieren, so wird sicherlich der Vertrieb in Deutschland eingestellt. Ich persönlich nutze VMWare und bin damit auch aufgrund der leicht erhöhten Performance durch die Mehrkernunterstützung zufrieden. Wie seht ihr diesen Fall? Würdet ihr trotzdem Software von Parallels kaufen, obwohl ihr wisst, dass einige Sachen dort nicht mit Rechten Dingen zugingen?

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ad 29. August 2007

Tjo, die Frage stellt sich mir nicht mehr. Ich habe bereits gekauft.
Vielmehr wäre interessant, ob im “Worst-Case” weiter entwickelt wird. Wenn nicht, dann werde ich wohl auch zu VMware greifen müssen.

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Rafael 29. August 2007

Der WorstCase trifft ja erst dann ein, wenn Parallels’ Hauptsitz angeklagt wird. Selbst dann gibt es noch die Möglichkeit auf ein anderes Land auszuweichen. Das Problem dürfte eher darin liegen, dass Parallels die Lizenzen verlieren wird und man dann früher oder später eh wechseln möchte.

Ich denke nicht, dass es so schnell kommen wird, dass Parallels die Entwicklung aufgibt. Man ist daran interessiert das Geschäft mit vielleicht geklauter Software fortzuführen und die Kunden zu behalten.

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void 29. August 2007

Parallels ist eine ersntzunehmende Konkurrenz für VMWare. Besonders nach dem Aktiengang ist VMWare nicht mehr nur der eigenen Kontrolle unterworfen. Ob es schlau ist derlei in sein eigenes OS einzuklinken darf deswegen der eigenen Intelligenz überlassen werden. Und, ja, ich würde Parallels wieder kaufen und nein, ich würde es auf gar keinen Fall mit VMWare ersetzen.

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switchpack 29. August 2007

Egal, ob Parallels geklaut hat oder nicht. Für uns User ist es von Vorteil, zwei ebenbürtige Virtualisierungslösungen angeboten zu bekommen. Ich habe Parallels und mag die Geschäftspolitik von denen nicht besonders. Im Zweifelsfall würde ich also zu VMWare wechseln, würde es aber bedauern, wenn die keine ernsthafte Konkurrenz mehr haben.

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Orlando 29. August 2007

Ich habe bereits gekauft und würde dies wieder tun, da ich äußerst zufrieden bin. Man wird sich, sollte es tatsächlich zu Codedienbstahl gekommen sein schließlich vergleichen. Parallels gibt etwas vom Kuchen ab, was bei Zutreffen der Vorwürfe gerechtfertigt ist. Die ursprünglichen Auftraggeber erhalten eine Vergütung, die sie ohne Parallels’ Engagement niemals gesehen hätten. Bei einem Vertriebsstopp würden beide Seiten verlieren.

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