Einer der großen Vorteile von OS X ist meiner Meinung nach die Möglichkeit sich den Griff zur Maus oder an das Trackpad zu sparen und anfallende Aktionen mit Tastenkürzeln zu erledigen (meine Lieblingskombination wird man sich wohl denken können). Systemweit und in allen von Apple geschriebenen Cocoa Programmen gelten die gleichen Tastenkürzel. Apfel+F ist Finden und Apfel+alt+F bringt einen automatisch ins Suchfeld in der Menüleiste. Leider halten sich Autoren anderer Programme nicht immer an die Vorgaben von Apple, so dass man für verschiedene Programme unterschiedliche Kürzel im Kopf behalten muss, was meinem Kopf sehr schwer fällt – abgesehen davon will ich das auch nicht einsehen, schließlich geht es auch anders und es gibt Programmierer, die sich daran halten. man kann diesen (dem meisten in Cocoa geschriebenen Programmen) aber die gewohnten oder auch eigene Kürzel beibringen. Alles was man dazu benötigt ist der Interface Builder (Bestandteil der Developer Tools). Mit diesem öffnet man die entsprechenden Nibs aus dem Programmpaket. Die wichtigsten Aktionen (Befehle) die man wohl ändern möchte befinden sich im Hauptmenü und verbergen sich in aller in der MainMenu Nib, ansonsten, wie zum Beispiel bei OmniWeb, dem man die gewohnten Tastenkürzel beibringen muss, muss man in die einzelnen Nibs schauen, dann den gewünschten Menüpunkt auswählen und neuerdings muss man dann nicht mehr im Inspector (Apfel+I) die Tastenkürzel angeben, sondern man kann die im Menü angezeigten Tastenkürzel anklicken und dann werden diese umrahmt und man kann direkt die gewünschten über die Tastatur angeben. Sinvoll ist es, vorher zu schauen, ob die gewünschten nicht schon anderweitig vergeben sind, weil diese dann automatisch überschrieben werden. Anschließend muss man die Nib Datei nur noch sichern und beim nächsten Start kann man auf die gewohnten oder gewünschten Tastenkürzel zurückgreifen. Es kann vorkommen, dass es bei dem einen oder anderen Programm nicht funktioniert und es gibt auch Programme, bei denen man die Nib Dateien erst gar nicht öffnen kann, dazu gehören auch die Programme von Apple. Hat ein Programm keine Nib Dateien, ist es nicht in Cocoa geschrieben, so wie zum Beispiel der Firefox oder die Creative Suite.
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