Transistor-Laufwerk

Sieht man sich in Mac-Foren um, scheint sich eine neue Dreibuchstabengruppe zu etablieren: SSD. Solid-State-Drives (frei übersetzt „Transistor-Laufwerke“) kommen ohne Mechanik aus, sollen sauschnell sein, dabei kühl bleiben und ein kleines Vermögen kosten. Der letzte Punkt hat wohl nicht nur mich vom Kauf eines solchen Laufwerks abgehalten. Lohnt sich das denn? Pro Megabyte zahlt man doch beträchtlich mehr als bei der guten alten Festplatte …

Nun ja, mir wurde die Warterei auf niedrigere Preise zu blöd. Entsprechend werkelt seit wenigen Tagen ein kleines Laufwerk von Intel in meinem MacBook Pro. Trotz zweier linker Hände verlief der Einbau und das Einrichten einfach. Sogar langweilig. Ich durfte nicht einmal Fluchen! Mist!

In diesem Artikel gehe ich auf Dinge wie Größenwahl und Installation ein, möchte aber auch Probleme mit OS X ansprechen. Letztere scheinen nicht so dramatisch zu sein, wie es uns synthetische Tests glauben machen wollen. „Schön“ ist aber trotzdem anders.

First things first.

Man sollte vor dem Einbau seine Platte entmüllen und sich genau überlegen, was denn auf das neue Laufwerk soll. Wer 300 GB an Pornos Medien mit seinem MacBook herumträgt wird in der Hinsicht besonders gefordert – es sei denn, er hat einen Goldesel im Stall stehen und kauft sich ein 512er-SSD für etwas über € 1.000.

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Im letzten Jahr präsentierte ich euch drei verschiedene iPhone 3G/S Hüllen in einem Vergleich. Mit dabei war auch eine Hülle vom US Hersteller „OtterBox“. Und wie es der Zufall so will, hat Otter nun zwei neue iPhone Hüllen auf den Markt gebracht. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen kleinen „Nachtest“ zu meinem Artikel aus dem letztem Jahr.

OtterBox Commuter TL & iPhone 3G / 3GS Commuter Case

Im Gegensatz zu der iPhone 3G / 3GS Impact Case aus meinem letzten Test, bestehen die beiden neuen Hüllen aus jeweils 2 Teilen. Einmal ein Silikonüberzug und zum Anderen eine Art Plastik Skelett, welches aussen mit angesteckt wird und die Hülle zusätzlich verstärkt. Jedoch gibt es hier schon die ersten kleinen Unterschiede zwischen beiden Hüllen. Bei der „TL“ Variante ist diese Verstärkung durchsichtig und deckt das Apple Logo mit einer leichten Vergrößerung ab. Die andere Hülle hat stattdessen eine Aussparung für das Apple Logo. Dafür umfasst das „Skelett“ hier auch die Seiten (siehe Foto) und ist insgesamt wesentlich stabiler als bei der TL Variante.


Commuter Case (Schwarz) und Commuter Case TL (Rot)

Beide Hüllen werden wieder mit einer Bildschirmschutzfolie und einem kleinem Reinigungstuch geliefert. Neu ist, dass die „Silikonteile“ nun alle Schalter (mit Ausnahme des Mute Schalters) und auch den Port abdecken. Die Abdeckungen des Portes und des Klinkeneinganges lassen sich jedoch bei Bedarf aufklappen. Die Lauter/Leiser sowie die An/Aus  Tasten funktionieren einwandfrei durch die Silikonabdeckung hindurch.

Die Hüllen liegen sehr gut in der Hand und hinterlassen einen wertigen Eindruck. Das TL Case hat an der Seite eine Art „Narbung“ im Silikon, wodurch es besonders griffig ist.

Kritik

Beim Anziehen des Telefons passiert es leider des öfteren, dass sich die Abdeckungen der Anschlüsse oder deren dünne Ränder verdrehen bzw. verhaken. Das ist zwar im ersten Moment etwas ärgerlich aber nicht wirklich zu vermeiden. Hat man sein Telefon auch erst ein Mal ordentlich angezogen, fummelt man es ja nicht permanent wieder aus der Hülle heraus. Ausser, natürlich man hat ein Dock, in diesem Fall sind beide Hüllen nicht zu empfehlen. Nach wie vor negativ finde ich die unnötige Aussparung des Apple Logos sowie die Tatsache, dass die Silikonteile nicht bombenfest ansitzen und so Dreck und co. sich unter die Ränder setzen können.

Was mir weiterhin nicht ganz klar ist, warum man zu der TL Variante greifen sollte. Ja, sicherlich sie kostet ca. 5 USD weniger bietet dafür aber auch weniger Schutz als die andere Variante. Ich kann es ja verstehen, dass jemand ein etwas „weicheres“ Case haben möchte aber in diesem Fall bietet sich das Impact Case ($19.95) doch eher an.

Fazit

Das iPhone 3G / 3GS Commuter Case liegt in beiden Varianten gut in der Hand und bietet recht guten Schutz. Die konsequente Abdeckung aller Ports ist positiv, macht aber keinen Sinn, wenn man den Platz für das Logo offen lässt (nur bei der normalen Variante). Wer ein stabiles, handliches und sicheres Case sucht, liegt mit dem Commuter Case direkt richtig. Die TL Variante hingen empfinde ich persönlich als unnötiges „Zwischending“. Dagegen würde ich lieber zum günstigerem ImpactCase raten.

P.S.: Weil es in den Comments bei meinem vorletztem Artikel die Frage gab: Nein wir werden für diese Reviews weder von Apfelquak noch von den Hersteller Firmen bezahlt. Auch Urlaubsreisen mit hübschen Mädchen im Tausch für ein positives Review erhalten wir NICHT. Die Artikel stellen also immer eine ehrliche und persönliche Meinung des jeweiligen Autors dar.

iPad Nachbesprechung

30. Januar 2010

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Nachdem Apple am Mittwoch das iPad vorgestellt hat hagelt es natürlich Tweets und Meinungen zu diesem neuen Gerät. Nicht zuletzt dürften jetzt gerade alle möglichen Nachbesprechungen zu dem Thema ebenfalls aus den Wolken fallen.

So auch unsere Nachbesprechung vom Digitalen Grundrauschen. Ja, richtig gehört. Das Digitale Grundrauschen ist wieder zurück. Besser und schneller als zuvor. ;)
Nein, natürlich Quark ääääh Quak. Wir versuchen es einfach noch einmal. (Wer es mitbekommen hat…) Die letzten Monate ging es bergauf und bergab, hin und her. Doch jetzt nachdem alle weg sind probieren wir es halt zum dritten mal. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.

Und das bringt mich direkt dazu warum diese Nachbesprechung hier auf Apfelquak gelandet ist.
Wir vom Digitalen Grundrauschen haben uns mit den Jungs von Apfelquak zusammengetan um dieses sogenannte Extra aufzunehmen! Das möchten wir in Zukunt öfter machen und so beibehalten.

Den Podcast kann man direkt über iTunes abonnieren oder nach dem Klick auf “Weiterlesen” findet man unterhalb dieses Eintrags noch einen Audioplayer mit dem sich der Podcast direkt auf Apfelquak abspielen lässt.

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Auf explizite Nachfrage bei Apple Deutschland wurde uns nun bestätigt das es keinen iBookstore zum Release in Europe geben wird. Weiterhin gibt es auch noch keine Informationen ab wann das iPad in Deutschland bestellt werden kann. Aber immerhin die deutsche Apple Webseite stellt das iPad mittlerweile vor. Hier die Antwort von Apple als Zitat:

Hallo Herr XY,

die WLAN Version des iPad wird es ab Ende März auch in D geben.
Wann man es im Apple Store D vorbestellen kann, steht noch nicht fest.
Zum iBookStore gilt das, was in der Presseinfo dazu steht.

Ihr
Y Z

In der Presseinformation steht folgendes:

iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore wird in den USA zum Launch verfügbar sein.

Auch interessant ist folgende Angabe in der Presseinfo:

* Apple hat die Batterielaufzeit drahtlos mittels Browsen durch Webseiten und den Empfang von E-Mails über ein AirPort-Netzwerk getestet. Das System konnte nie in den Ruhezustand gehen und das Display lief auf halber Helligkeit. Das entspricht einem typischen ,on-the-go’ Nutzerszenario und führt zu einem Messwert der Batterieleistung, der für mobile Nutzer maßgeblich ist.

** Bei ordnungsgemäßer Anwendung ist die Batterie des iPad darauf ausgelegt bis zu 80 Prozent oder mehr ihrer ursprünglichen Kapazität über eine Lebensdauer von bis zu 1.000 Ladevorgängen zu bewahren. Die Lebensdauer der Batterie und die Ladezyklen variieren je nach Nutzung und Systemeinstellungen.

Das iPad Stimmungsbarometer

28. Januar 2010

Da alle Autoren noch zu schlafen scheinen oder noch völlig von dem gestrigen Ereignis erschlagen sind, nutze ich mal die frühe Stunde, um in die Runde zu fragen, wie eure Meinung zum iPad ist. Technische Details dazu erspare ich mir und verweise dazu auf den Kollegen Leo, der sie hier in gewohnter Art und Weise schön zusammengetragen hat.

Ich fange einfach mal an: das iPad ist zwar nicht das revolutionäre Gerät, welches ich mir erhofft habe, dennoch glaube ich, dass es wegweisend und auch erfolgreich sein wird. Im Prinzip sehe ich es als ein aufgeblasenes iPhone – nicht mehr und nicht weniger. Das Design ist ok, wenn man mal von der Gestaltung des Desktops absieht. Technisch und preislich kann man auch nicht groß meckern – warten wir gespannt auf die Datentarife, die man uns angedeihen lässt. Schade finde ich allerdings, dass das iPad keine Kamera hat. Aber auf eine erste Generation folgt bekanntlich auch eine zweite…

So – dann rückt mal raus. Wie ist eure Meinung zum iPad? Mehr erwartet oder passt das alles?

iPad - kaufen oder nicht?
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