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Wie gewohnt öffnen wir heute Abend wieder unseren Chat für euch. Anlass ist Apples Einladung zum Spezial Event heute am 1. September.

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Wann? Schon heute am Mittwoch, den 01. September 2010, Beginn 19 Uhr MESZ.

Zugangsdaten

Server: irc.apfelquak.de
Port: 7000
SSL: ja
Raum: keynote

Bis heute Abend.

FAQ

Warum IRC und nicht iChat?

Vor ein paar Jahren hat eine iChat Gruppe locker ausgereicht. Mittlerweile treffen sich aber doch ein paar Apple begeisterte Benutzer mehr als damals, um so eine Veranstaltung zu begleiten. Da reicht es leider nicht mehr für iChat und das verwendete Protokoll aus. IRC skaliert bei großen Nutzergruppen einfach besser.

Welchen IRC Client?

Für Mac OS X gibt es von uns zwei Empfehlungen: 1. die kostenlose Variante mit Colloquy und 2. die Sharewarevariante Linkinus (19,99$) von Conceited Software. Habt ihr andere Empfehlungen? Dann nutzt die Kommentarfunktion.

Seit März 2010 bin ich stolzer Besitzer eines MacBook Pro. Das Switchen vom Windowsrechner zum Mac fiel mir leichter als gedacht. Alles ging so ziemlich reibungslos. Für Office Anwendungen nutze ich Office 2008 von Microsoft.

Das erste größere Problem tauchte allerdings auf, als ich meine Rechnungen – wie gewohnt – als PDF drucken wollte. Diese Funktion ist glücklicherweise bereits bei Apple integriert, sodass man kein zusätzliches Tool benötigt. Leider habe ich dann schnell festgestellt, dass die Funktion Als PDF sichern… mein (Word-)Dokument nicht randlos als PDF druckt. Es verbleibt immer ein kleiner unbedruckter weißer Streifen an allen vier Randseiten. Das konnte auf keinen Fall so bleiben, besonders nicht, weil mein Layout bis zum Rand gestaltet war. Wie gesagt – es ging vorrangig um die Rechnungsstellung.

Also habe ich begonnen, ein bis zwei Stunden in den Tiefen des Internets zu recherchieren, um das Problem zu lösen. Es gibt einige Fragen in entsprechenden Foren, aber keine Lösung für das Problem mit dem Randlosdruck. Nach längerem Rumprobieren habe ich selbst die Lösung des Problems entdeckt. Sie basiert auf der Druckeinstellung.

Der Lösungsweg in wenigen Schritten

  1. Wie gewohnt auf Drucken gehen.
  2. Klick auf Seite einrichten.
  3. Klick auf Papierformate (Drop Down Menü)  Eigene Papierformate wählen.
  4. In dem neu geöffneten Fenster klickt man auf das kleine “+” unter der noch leeren Liste
  5. Nun wird ein neues Papierformat erstellt. Es heißt Ohne Titel und steht in der Liste. Mit einem Klick auf die Schrift kann man es umbenennen, z.B. in Randlosdruck.
  6. Der wichtigste Schritt: Alle Werte in den Feldern Oben, Unten, Links, und Rechts werden auf 0,00 cm gesetzt. Damit ist der Nicht druckbare Bereich auf Null gesetzt und das PDF wird ohne weißen Rand gedruckt.
  7. Alle Änderungen mit OK bestätigen.
  8. Das benutzerdefinierte Druckformat lässt sich aber leider nicht als Standard speichern. Einzig in der Datei, in der ihr es eingestellt habt, bleibt es erhalten (z.B. Rechnungsvorlage.doc). In anderen Programmen und neu geöffneten Word- Dokumenten müsst Ihr das von euch angelegte Druckformat (z.B. Randlosdruck) erneut auswählen.

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Manche Dinge die nerven – so richtig. Ihr kennt sicher auch den ein oder anderen Mr. “Die ganzen Apps da oben brauch ich alle!” Klar, alle! Am besten auch noch gleichzeitig. Mach ich auch, alles, immer, sofort. Vor allem deinstallier ich nix.
Wer ein klein wenig Sarkasmus aus dieser Einleitung herauslesen konnte liegt goldrichtig. Tatsächlich deinstallier ich mit Freude gerne. Zack, du Mülleimer! Da hast du! Apps laufen lasse ich auch nur die welche mein Setup gerade tatsächlich braucht. Ansonsten werden Anwendung, wie sie einmal hiessen, geschlossen oder eben gelöscht.

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Schreiben und so

Nach dem ganzen Gerede über Autorensoftware und Schreibprogramme mag sich der eine oder andere fragen: Und was setzt nun der Sascha beruflich ein? Einerseits bin ich sehr einfach gestrickt, respektive mein Ansatz ist es. Andererseits setze ich mehr Werkzeuge ein, als den meisten Simplify-Your-Life-Leuten lieb sein dürfte.

Du willst doch nur viele Programme durchprobieren! Prokrastinierer!

Nun ja, das gebe ich unumwunden zu: Ich spiele gerne mit Software herum. In Sachen Erwerbstätigkeit möchte ich aber ein System, das mit mir arbeitet, nicht gegen mich. Jedes Programm hat seine Stärken und Schwächen – was liegt näher, als sie zu nutzen?

Ich schreibe Artikel, Kurzgeschichten und Bücher. Fürs täglich Bier Brot redigiere ich Texte und Marketingblubber. Meine Kunden reichen vom Verlag über Hobby-Herausgeber und Werbemenschen bis zum Filmstudio. Dann gibt’s auch noch Apfelquak und meine eigenen Blogs. Ein einziges Werkzeug kann all das nur schwerlich abdecken – eine Methode jedoch sehr wohl!

Sag es uns!

Habe ich schon vor Monaten: Meine Lösung heißt MultiMarkdown. Es ist so zu sagen der kleinste gemeinsame Nenner, auf dem Mac auch noch mit sehr guten Entwurfsprogrammen gesegnet.

Mein neudeutschiger Workflow sieht wie folgt aus:

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Capo Startbildschirm

Startbildschirm mit Tutorial Videos

Seit Kurzem gibt es Capo, eine Software für Musiker, in der neuesten Version (2.0). Ich konnte die Betaphase begleiten und die Entwicklung verfolgen. Ich möchte euch kurz meine Eindrücke schildern.

Oberflächliches

Capo hat eine sehr hübsch anzusehende und intuitive Benutzeroberfläche. Es sieht einfach schick aus.

Die UI von Capo

Das Standard Interface

Wenn man Capo startet, erhält man eine Übersicht über Tutorial Videos, welche einen schnellen Einblick in das Programm liefern (Screenshot ganz oben). Gerade für Nutzer der ersten Version lohnt sich das, hat sich doch die eine oder andere neue Funktion in das Programm geschlichen.

Funktionales

Bereits aus Capo 1 ist bekannt, dass man das ausgewählte Lied direkt aus iTunes in die App ziehen kann. Dort lassen sich dann Tonhöhe und Geschwindigkeit ändern – ohne, dass davon die Wiedergabe verzerrt wird. So lassen sich auch schnelle Passagen langsamer abspielen um die Noten beim Nachspielen zu treffen.

Auch der Equalizer, um männliche oder weibliche Stimmen auszublenden, sowie bestimmte Frequenzbänder zu betonen/zu dimmen, ist weiterhin vorhanden.

Capo mit aktivierten Effekten

Capo mit aktivierten Effekten

Neu ist, dass man Capo dazu nutzen kann, die Akkorde eines Liedes heraus zu finden. Dazu nutzt man einfach einen Button, oder das Tastaturkürzel K. Schon erscheinen am unteren Rand die Akkorde. Diese kann man selbstverständlich manuell bearbeiten, falls sich Capo doch einmal irrt.

Weiterhin ist die eigentlich Darstellung des Songs für Nutzer von Capo eventuell ungewohnt. Ihr seit nämlich in der neuen Version ein Spektrogramm der Noten. Mit diesem Spektrogramm lassen sich die einzelnen Noten des Liedes auswählen, und im unteren Bereich als Tabulatur darstellen. Somit könnt ihr euer Lieblingssolo direkt selbst tabben.

Das Spektrogramm und die Loop Funktion

Das Spektrogramm und die Loop Funktion

Um auch für unterschiedliche Instrumente attraktiv zu sein, könnt ihr verschiedene Tunings für die Tabs auswählen. In späteren Version kann man voraussichtlich auch selbst Tunings erstellen und tauschen. Die Unterstützung für konkrete Instrumente (z.B. Klavier) soll ebenfalls ausgebaut werden. Da Chris Liscio die Software jedoch allein entwickelt, kann man schlecht sagen wie lange das dauern wird.

Ausbaubares

Im Selbstversuch habe ich festgestellt, dass es definitiv nicht einfach ist, ein ordentliches Tab zu erstellen. Ihr dürft euch nicht nur, auf Capo verlassen, sondern braucht auch für diese Aufgabe ein relativ geschultes Ohr. Sonst werdet ihr schnell von den Ergebnissen frustriert sein. Es fällt nicht immer leicht, die richtige Position im Spektrogramm zu treffen, und dadurch die richtige Note zu markieren. Gerade, wenn mehr als eine Gitarre vorhanden ist, muss man sehr aufmerksam sein. Der Entwickler Chris Liscio ist sich dieser Tatsache allerdings sehr wohl bewusst. Weil einige der Tester in der Betaversion darauf hingewiesen haben, wurde die Option integriert die Helligkeit des Spektrogramms anzupassen. Das geht über das Menu am oberen Bildschirmrand.

Was mir persönlich noch fehlt, ist eine Art Timer. So wähle ich mir mit der Loop Funktion ein Teil des Songs aus, welchen ich gern spielen möchte. Diesen kann man dann loopen, so dass er immer in der Wiederholungsschleife läuft. Leider muss man derzeit den Anfang des Loops weiter nach vorn legen, als man eigentlich starten möchte. Es gibt nämlich keinen Countdown, bis Capo anfängt den Loop zu spielen. Leider bin ich nicht so schnell, den Loop zu starten, das Plektrum in die Hand zu nehmen, und mitzuspielen. Deshalb lasse ich am Anfang des Loops immer 10-15 Sekunden Luft. Dadurch bin ich allerdings nicht im richtigen Takt… Naja, das lässt sich natürlich korrigieren – ein einfacher Countdown vor dem ersten Abspielen der Schleife würde es allerdings vereinfachen.

Weiterhin gibt es Capo bisher nicht in lokalisierter Form. Sämtliche Oberflächen- u. Menüelemente, sowie Videos, sind in englischer Sprache.

Finales

Abschließend möchte ich sagen, dass ich Capo lieben gelernt habe. Die Genugtuung, ein Lied mit Capo gemeistert zu haben ist schon enorm. Fortgeschrittene Musiker benötigen dafür vermutlich nicht unbedingt eine Software, aber Capo macht soviel Spaß, dass es sicherlich nicht schlechter wird. Gerade die Möglichkeit Songs langsamer abspielen zu lassen hat mir enorm weiter geholfen. Und ein gutes Training fürs Musiker-Ohr ist Capo auf jeden Fall.

Seit rund drei Wochen renne ich nun mit dem iPhone 4 durch die Gegend. So langsam ist es an der Zeit, ein wenig darüber zu schreiben. Um es kurz zu machen: Das iPhone der 4. Generation ist das beste iPhone, welches ich je in der Hand hatte. Gut, das sagte ich bereits jeden Sommer in den letzten Jahren, früher jedoch lautete es: Das beste Handy, das ich je hatte. Ergo – jedes Jahr auf Neue, im nächsten Jahr bestimmt wieder. (Randnotiz: Suchtverhalten)

Zuerst ist mir eines am neuen iPhone aufgefallen: Es wirkt bedeutend robuster und edler. Es fühlt sich nach etwas an, nicht mehr diese “komische” Plastikschale hinten, sondern wunderbares Glas. Es scheint mehr zu wiegen, wobei ich mir sicher bin, dass dieses ein Gramm Unterschied nicht wirklich zu merken ist. Aber vom Gefühl allein ist der erste Eindruck, im Vergleich zu den vorherigen iPhones, hochwertiger. Die Rückseite der ersten Generation aus Alu, gefiel mir schon bedeutend besser, als die der zweiten Generation. Nun ist es perfekt.

Das Display

Was Apple ja bei der Präsentation schon ganz groß angekündigt hatte, war das Retina-Display – das beste Display, welches je in einem Smartphone verbaut wurde, so Apple.

Also freute ich mich darauf, mir das genauer anzuschauen. Und ich muss sagen: Hossa. Das ist ein geiles Display, ganz ehrlich. Mit dem iPhone auf der Spiegel Online Startseite kann man die Anreißer der Artikel problemlos lesen, ohne zoomen zu müssen. Und im direkten Vergleich mit den älteren iPhones sehen diese unscharf und verwaschen aus. Und noch immer, nach knapp drei Wochen, bin ich vom Display begeistert. Diese Schärfe ist einfach ein absoluter Kracher!

Die Kamera

Wie bei jedem bisherigen Modell wurde auch diesmal die Kamera weiterentwickelt. Dieses mal jedoch recht drastisch. Mit Blitz und 5 Megapixeln sowie mit dem im 3GS eingeführte manuellem Fokus lassen sich für ein Telefon ziemlich gute Fotos machen. Und durch den Blitz sogar im Dunkeln, was vorher nicht möglich war. Sämtliche Fotos hier im Artikel habe ich mit dem iPhone 4 gemacht, einzig die Größe habe ich nach unten korrigiert, der Rest ist wie frisch aus der Kamera.

Auch die Videofunktion ist sehr gut. 720p Aufnahmen direkt am Telefon selber bearbeiten ist witzig, die Möglichkeit die Videos zum Beispiel direkt bei YouTube hochzuladen ebenso. Jedoch ist die Qualität nach dem Upload vom Telefon direkt nicht wirklich toll, YouTube scheint die von Mobilen Geräten hochgeladenen Videos zu komprimieren, selbst wenn man diese über WLAN hochlädt. Dieses Video wurde als 720p Video erstellt, ist aber bei YouTube nur in 360p verfügbar, zumindest in der vom iPhone direkt hochgeladenen Version. Keine Ahnung, warum das so ist – wisst ihr es vielleicht?

Der Empfang

Selbstverständlich habe ich ihn auch ausprobiert – den Todesgriff!

Willentlich konnte ich den Empfang nicht stören. Allerdings kommt es an und ab, wenn man das Telefon einfach, dem Todesgriff ähnlich, in der Hand hält, zu Empfangsproblemen. In der Praxis heißt dies: kein 3G Empfang, nur ein Balken, jedoch keine Gesprächabbrüche. Und der Empfang ist für gewöhnlich auch innerhalb kürzester Zeit wieder da.

Mein Fazit

Ob ich es wirklich direkt haben musste? Ja. Aber diese Entscheidung muss im Endeffekt jeder für sich selber treffen. Die einzig gravierenden Änderungen sind eine bessere Kamera und ein besseres Display, dazu ein wenig mehr Speicher. Der Rest ist ähnlich bis gleich. Ok, es gibt noch die Frontkamera, die für Fotos nicht wirklich zu gebrauchen ist, für FaceTime jedoch ist sie ganz nett. Aber auch FaceTime ist meiner Meinung nach bei weitem kein Killerfeature. In der Praxis werde ich es wohl nie wirklich und ernsthaft brauchen können. Oder ihr etwa?

Wer also ein bereits ein iPhone 3GS hat, der braucht es wirklich nicht unbedingt, es sei denn, eure iPhone-Sucht ist ähnlich der meinen, heisst: Jedes Jahr das Neue.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen – außer: Ein wirklich tolles Telefon. Das beste iPhone, das es derzeit gibt!

Seien wir ehrlich – um am Computer mit längeren Texten zu arbeiten benötigt man nur etwas: Einen stabilen Editor. Einer, der nicht rumzickt und dessen Bedienung kein Informatikstudium verlangt. Wer gerne nicht-linear rumfuhrwerkt, wild an verschiedenen Szenen oder Abschnitten gleichzeitig schreiben möchte, braucht eine bequeme Verwaltung mehrerer Text-Schnipsel. Gute Voraussetzungen fürs Backup oder gar Versionierung wären fein. Vielleicht noch ein bisserl Statistik, damit der Blogeintrag oder die Kurzgeschichte nicht das Maß aller Vernunft sprengt. Das wäre es im Groben, der Rest ist Luxus.

Und die luxusfreie Variante lässt sich mit ein wenig Eigeninitiative problemlos mit freier Software und Bordmitteln abdecken.

Auch mit Smultron? Ich mag Smultron.

Ja, auch mit Smultron respektive dem Nachfolger Fraise (oder dessen Nachfolger). Es ist bequemer, TextMate oder BBEdit einzusetzen, aber wer Opensource-Erdbeeren schätzt kann sich daraus durchaus eine angenehme Schreibumgebung basteln. In diesem Artikel steht Smultron stellvertretend für andere „einfache“ Texteditoren, das Folgende gilt also auch für die Bezahl-Konkurrenz. Schauen wir uns nochmals die Vorgaben an:

  • Projekte mit mehreren Dokumenten? Check.
  • Stabil? Check.
  • Einfaches Backup möglich? Check.
  • Versionierung möglich? Check.
  • Anzeigen der Zeichenzahl? Check.

[weiter…]

Vor etwas mehr als zwei Monaten kam ich auf die abenteuerliche Idee, die Aktion Link gegen Mac in’s Leben zu rufen. Viele haben sich beim Lesen des Beitrags an die Stirn getippt, manch einer aber auch fand Gefallen daran. Um es kurz zu machen – hier stehen mittlerweile sechs Macs und ein Newton. Der iMac wurde mir von meinem Arbeitskollegen ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt.

Das Bild oben bin ich euch schuldig – schließlich soll keiner behaupten, dass ich die guten alten Schätzchen gleich unmittelbar in der Bucht mit Gewinn weiter verhökere. Nein – würde ich sicher nie tun. Dafür mag ich sie einfach viel zu sehr. Mehr Bilder gibt es übrigens hier.

Nochmals vielen herzlichen Dank an die Sponsoren…